Doppelsieg zum Auftakt am Lausitzring

Max Enderlein vom M32 racing Team bei seinem triumphalen Doppelsieg am Lausitzring 2022 - Foto: ©Roman Pfüller
Max Enderlein – Foto: Roman Pfüller

Doppelsieg: das war ein Einstand nach Maß für das M32 Racing Team. Max Enderlein holte bei der Auftaktveranstaltung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft am Lausitzring in beiden Läufen den Sieg. Jan-Ole Jähnig erkämpfte sich jeweils Platz 5 und Platz 7.

Max Enderlein biegt als Erster in die erste Kurve am Lausitzring ein - Foto: ©Roman Pfüller
Start am Lausitzring – Foto: Roman Pfüller

Nach dem gelungenen Qualifying stand Max mit einer Rundenzeit von 1:41.206 min auf Pole-Position – ganze 0.751 s vor Thomas Gradinger, dem Zweitplatzierten. Jan-Ole fuhr Startplatz 7 heraus. Damit hatten die beiden Piloten des M32 Racing Team schon einmal die Basis für ihre gesteckten Ziele geschaffen: Kampf um den Sieg bei Max und Top 5 bei Jan-Ole.
Durch Max’ Fabelzeit hingen die Trauben für ihn gleich beim ersten Event ziemlich hoch. Jan-Ole befand sich mit Startplatz 7 in direkter Schlagdistanz zu seinen Vorderleuten.

Volle Konzentration vor Lauf 1 bei Max Enderlein - Foto: ©Roman Pfüller
Volle Konzentration bei Max – Foto: Roman Pfüller

Max Enderlein im Tunnel, den Doppelsieg vor Augen - Foto: ©Roman Pfüller
Max im Tunnel – Foto: Roman Pfüller


In Rennen 1 lieferte sich Max vom Start bis zum Zielstrich einen erbitterten Fight mit Thomas Gradinger, dem Ex-Supersport-WM-Piloten. Max konnte dieses Duell in einem Foto-Finish um Haaresbreite – mit 0,022 s Vorsprung – für sich entscheiden konnte. Jan-Ole fuhr ein sehr konzentriertes und starkes Rennen und konnte sich um zwei Plätze auf Rang 5 verbessern.

Jan-Ole Jähnig am Lausitzring 2022 - Foto: ©Roman Pfüller
Jan-Ole Jähnig – Foto: Roman Pfüller


Im zweiten Rennen setzte sich Max direkt vom Start weg vom Feld und seinen direkten Verfolgern Andreas Kofler und Thomas Gradinger ab. Den Vorsprung, den Max sich herausfahren konnte, gab er bis zum Zielstrich nicht mehr ab. Mit einem Abstand von 5.884 s überquerte er souverän als Erster den Zielstrich.
Jan-Ole kämpfte im zweiten Rennen verbissen, konnte allerdings nichts mehr zusetzen, sodass er am Ende auf einem soliden 7. Platz durchs Ziel fuhr.

Doppelsieg - da grinst Max Enderlein zufrieden beim Interview - Foto: ©Roman Pfüller
Da grinst Max zufrieden beim Sieger-Interview – Foto: Roman Pfüller

Max Enderlein: „Ich hab gleich nach dem Start gemerkt, dass Thomas heute Lust hat, ein bisschen zu spielen. Allerdings habe ich auch gespürt, dass ihm die entscheidenden letzten drei, vier Zehntel fehlten. Thomas hat mich auf jeden Fall gut geärgert. Ich hab mich erst mal dahintergesetzt und zum Ende hin festgestellt, dass ich schon die eine oder andere Möglichkeit habe, hier und da Zeit gutzumachen. Thomas war heute trotzdem saustark. Er hat gekämpft wie ein Löwe. Am Rennende ging es hin und her. Aber ich hab gemerkt, dass ich auf Start-und-Ziel etwas besser rauskomme und auch schon in der letzten Kurve ein bisschen besser bin. Ich hatte dann das Glück als Erster über die Ziellinie zu kommen. Nochmal Respekt an Thomas. Es war ein super Rennen.
Das zweite Rennen lief dann wesentlich souveräner, weil die Jungs hinter mir wohl so ihre Fights und Problemchen hatten. Ich bin vom Start gut weggekommen und konnte konstant schnelle Rundenzeiten fahren, sodass ich schlussendlich fehlerfrei mit einem recht komfortablen Vorsprung zum Doppelsieg gefahren bin.
Vielen Dank an dieser Stelle an meine Sponsoren, an das Team sowie an meine Familie und meine Freundin. Wir haben alle einen klasse Job gemacht.“

Volle Konzentration auch bei Jan-Ole Jähnig - Foto: ©Roman Pfüller
Volle Konzentration auch bei Jan-Ole – Foto: Roman Pfüller


Jan-Ole Jähnig: „Ich bin mit dem Rennwochenende als solches recht zufrieden, auch wenn es nicht so ganz der Saisonstart war, den ich mir insgeheim erhofft hatte. Aber ich habe gut Punkte gemacht und alles heil gelassen. Ich hatte sonst zum Saisonbeginn öfter mal das Problem, dass, wenn es nicht gleich so lief, die Gäule mit mir durchgegangen sind und ich zu viel gewollt und probiert habe. So ist allerdings das Motorrad ganz geblieben und ich hab Punkte mitgenommen. Das war letztes Jahr ja beispielsweise nicht der Fall. Von daher bin ich mit dem Saisonstart zufrieden. Ich versuche jetzt einfach, diesen Aufwärtstrend beizubehalten.
Wir werden am kommenden Wochenende nochmal in Schleiz fahren und ein paar neue Sachen testen und probieren. Wenn das fruchtet, werden wir dann in Oschersleben hoffentlich noch ein Stück weiter vorn stehen.
Mein großer Dank gilt auch nochmal all meinen Sponsoren und Unterstützern sowie dem gesamten Team.“

Optimismus für 2022 im M32 Racing Team

Das M32 Racing Team, mit den Fahrern Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, schaut voller Zuversicht auf die Saisoneröffnung am kommenden Wochenende am Lausitzring.

Max Enderlein vom M32 Racing Team - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Max Enderlein – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig gehen auch 2022 wieder den gemeinsamen Weg in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft und greifen erneut in derselben Klasse, in der IDM Supersport, auf Ihren Yamaha YZF-R6 an.
Das M32 Racing Team war vergangenes Wochenende zum letzten Vorsaison-Test der IDM bereits am Lausitzring. Die gefahrenen Zeiten und die Setup-Erkenntnisse lassen die beiden Piloten voller Zuversicht auf die neue Saison blicken. Die beiden Jungs waren konstant schnell.
Auch die Testergebnisse der Vorwoche in Most stimmten Max und Jan-Ole bereits sehr optimistisch und wurden mit den Resultaten vom Lausitzring-Test noch untermauert.
Die Wintertest-Tage in Spanien waren ja leider buchstäblich ins Wasser gefallen und für das Team nicht so produktiv wie erhofft.

Jan-Ole Jähnig vom M32 Racing Team - ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Jan-Ole Jähnig – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Hinter den Kulissen des M32 Racing Team

In der Saison 2022 werden die Piloten auch weiterhin von ihren langjährigen Partnern und Sponsoren unterstützt. Für dieses über lange Jahre in sie gesetzte Vertrauen, für den Glauben an ihren Erfolg und für die Unterstützung bedanken sich Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig bei allen Unterstützern, Teammitgliedern und Fans auf das Herzlichste.

Technisch hat man teamintern mit Marcus Schlacher einen neuen Mechaniker auf der Seite von Max Enderlein gewinnen können, wodurch sich William Fricke zukünftig noch mehr auf seine Stärken im Bereich Elektronik und Datenanalyse konzentrieren wird. Christian Seidel bleibt der Crew-Chief von Jan-Ole Jähnig. Die Pressearbeit erledigt auch 2022 wieder Roman Pfüller. So ist das M32 Racing Team für die Rennen der IDM Supersport 2022 wieder bestens aufgestellt.

Max Enderlein vom M32 Racing Team brennt auf die neue Saison. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Max Enderlein brennt auf die neue Saison. – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Die Renntermine für 2022

06.05. – 08.05.Lausitzring
20.05. – 22.05.Oschersleben
24.06. – 26.06.Most (Tschechien)
22.07. – 24.07.Schleizer Dreieck
12.08. – 14.08.Assen (Niederlande)
02.09. – 04.09.Red Bull Ring (Österreich)
23.09. – 25.09.Hockenheim

Das M32 Racing Team freut sich außerordentlich, in dieser Saison endlich wieder Partner, Unterstützer, Fans und Freunde an der Strecke und im Paddock zu begrüßen.

Wer es dennoch nicht schaffen sollte, kann die packenden Rennen im Live Stream verfolgen. Das funktioniert auf Youtube oder auf der Webseite der IDM.
Ebenso kann man das Livetiming von Bike Promotion im Internet verfolgen.

Die O-Töne der Piloten

Das M32 Racing Team um Max Enderlein ist maximal motiviert. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
MAXimal motiviert – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Max Enderlein: „Ich freue mich mega auf die neue Saison, insbesondere weil die Vorsaison-Tests in Most und am Lausitzring echt gut gelaufen sind. Wir waren wirklich schnell und das auch auf mehr als eine Runde. Wir haben ein richtig gutes Setup für das Bike gefunden.
Ich bin ebenfalls auf den teaminternen Fight mit Jan-Ole gespannt. JO hat sich fahrerisch toll entwickelt und ist ein klasse Teamkollege. Wir zeigen hoffentlich auch eine gute Team-Leistung zum Auftakt am Lausitzring.
Es ist natürlich sensationell, dass wir 2022 endlich wieder Zuschauer an den Rennstrecken begrüßen dürfen. Die Atmosphäre ist schon eine ganz andere, wenn man vor einem begeisterten Publikum fährt.
An dieser Stelle danke ich noch einmal allen Partnern und Sponsoren, die auch in dieser Saison wieder mit an Bord sind und unser Projekt begleiten und unterstützen. Für viele ist es gewiss keine einfach Zeit, in der der Motorsport nicht gerade an erster Stelle steht. Aber dass sie uns trotzdem weiter den Rücken stärken, ist auch für uns eine super Motivation weiter zu kämpfen und an unseren Schwachstellen zu arbeiten.

Ich denke, es wird wieder eine richtig spannende Saison, denn die Meisterschaft hat trotz des Wechsels einiger Piloten in die Supersport-Weltmeisterschaft Klasse und ist hochkarätig besetzt. Wir werden bei den Events äußerst spannende Rennen erleben.
Mein Ziel für die Saison 2022 ist selbstverständlich wieder der Kampf um die Meisterschaft. Ich freue mich enorm und kann es kaum erwarten, am Wochenende endlich in die Saison zu starten.“

Der 2. Pilot des M32 Racing Team Jan-Ole Jähnig ist ebenfalls hochmotiviert. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Jan-Ole Jähnig will’s 2022 wissen. – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Jan-Ole Jähnig: „Nach dem weniger gut gelaufenen Test in Spanien, der mit schlechtem Wetter und einem größeren Sturz zu Buche steht, liefen die Vorbereitungen in Most und am letzten Wochenende hier am Lausitzring wirklich gut. Wir konnten einige Trainingskilometer sammeln und ich hab inzwischen ein gutes Gefühl mit dem Bike. Das sollte für den Saisonstart am kommenden Wochenende passen.

Mein Ziel für 2022 ist erst einmal, dass ich dort anknüpfen kann, wo ich letzte Saison aufgehört habe. Natürlich will ich mich sukzessive weiter steigern und vorne mitmischen. Allerdings ist eine Prognose so vor der Saison ziemliches Glaskugel-Lesen. Nach diesem ersten Event wissen wir mehr.

Ich freue mich auf alle Fälle riesig über die Fans und Zuschauer, die 2022 wieder dabei sein dürfen. Und ich bedanke mich selbstverständlich ganz herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern, die uns trotz der schwierigen Zeit so toll die Stange halten.“

Team Freudenberg präsentiert Fahrer-Trio für die SSP 300-WM

Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Foto: rop

Mit der Vorstellung des „Freudenberg KTM World SSP Team“ wurde am vergangenen Samstag die erste WM-Saison des Teams in der World SSP300 offiziell eingeläutet.
Im Rahmen der Motorrad-Messe Sachsenkrad präsentierte die Streckensprecher-Legende vom Sachsenring Bernd Fulk, der auch die Stimme der IDM ist, die Crew.
Luca Grünwald, Jan-Ole Jähnig und Max Kappler sowie die Team-Chefs Carsten und Michael Freudenberg stellten sich den Fragen der Pressevertreter und standen auch den Partnern des Teams Rede und Antwort.

Michael Freudenberg - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Teamchef Michael Freudenberg. – Foto: rop

Michael Freudenberg musste lange warten, um einmal in der WM mitfahren zu können. Und mit sichtlichem Stolz erklärte er: „Das haben wir alles in Eigenarbeit geleistet. Natürlich hat die so offene und ehrliche Partnerschaft mit KTM und auch mit Yamaha einen entscheidenden Anteil daran.“
Außerdem ließ er sich nicht nehmen, die großen Leistungen des Teams Freudenberg zu würdigen: „Wir haben es als Team geschafft, in all den Jahren insgesamt sieben Fahrer in Weltmeisterschaften zu bringen. Und das alles haben wir ohne die Unterstützung eines Leistungszentrums des ADAC oder die Hilfe des DMSB geschafft.“ Carsten Freudenberg, zweiter Kopf des Teams, erklärte zum Bike: „Wir haben gemeinsam mit KTM ein reines Racebike entwickelt – die KTM RC 390 R.“

Carsten Freudenberg - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Teamchef Carsten Freudenberg im Interview mit Bernd Fulk. – Foto: rop

Freudenberg KTM World SSP Team: Fahrer-Stimmen

Luca Grünwald, Max Kappler, Jan-Ole Jähnig - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Luca Grünwald, Max Kappler, Jan-Ole Jähnig im Interview mit Racetrack-News. – Foto: rop

Max Kappler sagte als Ausblick zur WM-Saison 2018: „Wir müssen ab dem ersten Rennen voll dabei sein und mindestens in die Top 15 fahren – wenn nicht sogar in die Top 10. Je nachdem, wie die Konkurrenz ist, sollten wir auch weiter vorne landen. Ich denke, vor allem sind wir als Team gut aufgestellt und können uns auch untereinander helfen. Dass wir mit bei der Musik sein können, haben wir ja auch bei den Wildcard-Einsätzen am Lausitzring gezeigt.

Luca Grünwald - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Luca Grünwald. – Foto: rop.

Luca Grünwald ließ Presse, Freunde und Sponsoren wissen: „Natürlich müssen wir soweit vorne wie möglich ankommen! Ich denke realistisch sind konstante Top-10-Plätze. Aber das kann ich erst richtig einschätzen, wenn ich das Motorrad mal gefahren bin. Wichtig wird auf alle Fälle die Konstanz sein. Es sind nicht so viele Rennen. Da wiegt ein Ausfall umso schwerer.“

Jan-Ole-Jähnig - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Jan-Ole Jähnig. – Foto: rop

Jan-Ole Jähnig, amtierender IDM-Supersport300-Meister erklärte: „Mein Ziel ist es erstmal, Punkte zu sammeln – natürlich auch Ergebnisse in den Top 10. Das sollte mit dem Team und dem Motorrad möglich sein. Es liegt also quasi an uns.“ Lachend fügte er hinzu: „Naja, Top 10 bin ich in der WM ja schon gefahren.“

KTM RC 390 R - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Die KTM RC 390 R. – Foto: rop

Nach der internen Präsentation und den dazugehörenden Fototerminen folgte im Anschluss die öffentliche Präsentation auf der großen Showbühne der Motorrad-Messe Sachsenkrad in Dresden.
Wie groß das Interesse am Motorsport in Sachsen ist, zeigte die große Publikums-Resonanz bei der öffentlichen Teamvorstellung in der Messehalle und zur nachfolgenden Autogrammstunde.