Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost

Nach 5 Jahren gibt es 
eine Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

„Nach einem halben Jahrzehnt ist 2021 mit dem ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup Schluss – allerdings nur, was die Namensgebung betrifft“, schreibt der ADAC Sachsen in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Die Nachwuchsserie für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren wird fortan unter dem Namen ADAC Enduro Jugend Cup Ost fortgesetzt“, heißt es darin weiter. Dabei bleibt der ADAC Sachsen unverändert federführend.
Sieben Veranstaltungen stehen nach Verlautbarung des ADAC für den Cup im Jahr 2021 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen fest.

Im Cup bleibt alles anders

Für 2021 bleiben das Regelwerk und auch die Klasseneinteilung des ADAC Enduro Jugend Cup Ost unangetastet. So wird es weiterhin die zwei Schülerklassen 50 und 65 geben. Im Jugendbereich bleiben die Klasse 85 mit der bewährten Unterteilung in die Leistungskategorien A und B sowie die Klasse 125 erhalten. Ebenfalls fortgeführt werden die prestigeträchtige Mannschaftswertung und die klassenübergreifende Wertung der Ladies, denn die Damen erlebten im vergangenen Jahr einen wahren Boom.
Hintergrund der Umbenennung ist zum einen die Einführung weiterer Cups und die damit verbundene einheitliche Zusatzbezeichnung wie „Nord“ oder „Mitte“. Zum anderen kommt die territoriale Ausweitung der Veranstaltungsorte nach Thüringen und Brandenburg hinzu.

Das Regelwerk des ADAC Enduro Jugend Cup Ost ändert sich vorerst nicht.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

ADAC Enduro Cup Ost – Terminübersicht 2021

17. April                             Fürstenwalde (Brandenburg)

15. Mai                               Dahlen (Sachsen)

03. Juli                                Hohndorf bei Zschopau (Sachsen) – nur 50 / 65

31. Juli                                noch offen (Sachsen) – nur 85 / 125

12. September                  Großlöbichau (Thüringen)

03. Oktober                       Hörlitz (Brandenburg)

14. November                  Meltewitz (Sachsen)

Alle der beliebten Nachwuchsklassen starten im ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

Bald geht’s im ADAC Enduro Cup Ost los

In diesem Jahr startet der ADAC Enduro Cup Ost Mitte April in Fürstenwalde, nahe Berlin. Danach folgt im Mai die schon zur Tradition gewordene Veranstaltung in Dahlen. Darauffolgend kämpfen Anfang Juli dann ausschließlich die beiden Schülerklassen in Hohndorf auf dem Prolog-Areal von „Rund um Zschopau“ um Wertungspunkte, während die Jugendklassen 85 A, 85 B, 125 in das Sprint-Enduro-Wochenende der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft am 31. Juli integriert werden. Dafür steht der genaue Austragungsort derzeit allerdings noch nicht fest. Im September geht es dann wieder für das gesamte Starterfeld im thüringischen Großlöbichau bei Jena auf Zeitenjagd. Der vorletzte Lauf steht im brandenburgischen Hörlitz auf dem Programm, bevor im November schließlich das große Finale in Meltewitz ausgetragen wird.

Rasante Entwicklung des Cups

Vor fünf Jahren hob der ADAC Sachsen seinen Enduro Jugend Cup aus der Taufe. Die Serie entwickelte sich rasant zur Einstiegsplattform für junge Endurosportler schlechthin. Fahrer der ersten Stunde sind mittlerweile in der Nachwuchsklasse des DMSB Enduro-Cup oder bei den Junioren der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft angekommen.

Weitere Infos zum Cup findet ihr auf der Webseite des ADAC Sachsen oder auf der Facebook-Seite des Cups.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup im Gembdental

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Am 06. September 2020 starteten 50 Teilnehmer zum zweiten Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau. Unter den Teilnehmern waren auch sieben junge Enduro-Fahrerinnen.

Nach der Schlammschlacht in Hilmersdorf im Erzgebirge in der Vorwoche zeigte sich im Gembdental bei Jena das Wetter von seiner allerbesten Seite. Sonne satt und angenehme Temperaturen sorgten für optimale äußere Bedingungen. Der MSTC Gembdental e.V. im ADAC legte sich ins Zeug, um den Teilnehmern eine super Veranstaltung mit einer abwechslungsreichen Runde und einer großartigen Sonderprüfung zu präsentieren.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Als früh morgens die Schülerklassen des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup auf die Strecke gingen, war noch Vorsicht geboten, denn in den ersten Runden sorgte der Morgentau für die ein oder andere rutschige Passage. Wenig beeindruckt drehten die Youngster am Gasgriff. Nach sechs Runden stand Marvin Kretschel als Sieger in der Klasse Schüler 50 ganz oben auf dem Treppchen, während die Teilnehmer der Kategorie Schüler 65 noch einen Durchgang mehr zu absolvieren hatten. Hier hatte am Ende Lenny Reimer die Nase vorn wie schon in der Vorwoche in Hilmersdorf.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Unmittelbar im Anschluss gingen die Klassen Jugend 125 sowie 85 A und 85 B auf den Kurs, der nun deutlich anspruchsvoller gesteckt war. Nicht nur die Gesamtlänge wurde an die größeren Fahrer angepasst, sondern auch die Streckenabschnitte gestalteten sich mit manch kniffliger Auf- und Abfahrt deutlich kerniger. Nach vier Blöcken à zwei Runden siegte Timm Ziegler in der Kategorie 85 B.

Zwei Durchgänge mehr mussten die Fahrer der anderen beiden Wertungsklassen absolvieren. Felix Melnikoff konnte dabei nahtlos an die starke Vorstellung von Hilmersdorf anknüpfen und binnen acht Tagen erneut einen überlegenen Sieg in der Klasse 85 A einfahren.
Bei den 125igern waren die Top Drei der Vorwoche teilweise verletzungsbedingt nicht am Start. Fritz Stamnitz nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich erstmals den obersten Podestplatz.
Die Ladies-Wertung gewann erneut Lina Süßmuth.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Das Aus für den ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup nach nur zwei Läufen

Mit der überaus gelungenen Veranstaltung in Großlöbichau ist der ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup nach nur zwei Läufen allerding bereits wieder beendet. Alle weiteren ursprünglich geplanten Saison-Rennen mussten der COVID-19-Pandemie geschuldet abgesagt werden.

Erstklassige Bedingungen beim ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Dahlen

Nachdem der Saison-Auftakt des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Kemmlitz durch starke Regenfälle und Eiseskälte förmlich im Schlamm versank, hofften bei der Fortsetzung in Dahlen nun alle auf deutlich bessere Bedingungen. Und tatsächlich, das Wetter zeigte sich gnädig und verwöhnte alle Anwesenden mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Insgesamt 70 Teilnehmer fanden sich beim zweiten Lauf zum ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup am Dahlener Burgberg ein.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2019 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Der Veranstalter, der MSC Dahlen e. V. im ADAC, hatte erneut eine erstklassige Strecke präpariert, die den Aktiven durchweg ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Die Etappe war abwechslungsreich und je nach Klassen unterschiedlich schwer gesteckt. Dazu kam eine sehr flüssig zu fahrende Sonderprüfung, die dennoch genügend Anspruch zu bieten hatte – ein Steinfeld und ein Reifen-Hindernis für die Größten inklusive.

Die Rennen der Klassen im Enduro Jugend Cup

Die beiden Schülerklassen bestritten den ersten Lauf des Tages. Nachdem das Rennen wetterbedingt für die Jüngsten in Kemmlitz abgesagt werden musste, konnte sich nun Willi Süßmuth vom MSC Hänchen e. V. im ADAC als Erster in die Siegerliste der Kategorie 50 ccm in der Saison 2019 eintragen. Auch in der Klasse 65 ccm stand mit Oskar Müller ein neues Gesicht ganz oben auf dem Podium. Dem Fahrer vom SHC Meltewitz e. V. im ADAC gelang der erste Tagessieg, nachdem er sich beim Saison-Auftakt noch knapp geschlagen geben musste.

Im Rennen der Jugendklasse 85 ccm B setzte sich erneut Felix Melnikoff vom MSC Hänchen e. V. im ADAC souverän durch. Damit führt er die Gesamtwertung überlegen mit der Maximalpunktzahl an. Eine ähnlich souveräne Vorstellung bot auch Clemens Voigt. Der junge Fahrer vom Verein Endurofreunde Petersberg e. V. dominierte seine Klasse nach Belieben und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg in der Klasse 85 ccm A.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Ein wahrer Krimi spielte sich bei den Größten ab. Luca Wiesinger (AMC Roth e. V. im ADAC), Niclas-Leon Kallmeyer und Jeremy Nimmrich (beide Off-Road Club Hilmersdorf e. V. im ADAC) lieferten sich einen packenden Schlagabtausch.

Nach neun Wertungsprüfungen hatte Kallmeyer letztendlich denkbar knapp die Nase vorn. Nur eine Sekunde betrug der Vorsprung des Titelverteidigers auf Wiesinger, der lange Zeit geführt hatte. Nimmrich komplettierte als Dritter das Podest – mit weniger als zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger.

Die Damen im ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2019 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Der Sieg in der Ladies-Wertung ging erstmals an Sina Dehne vom Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC. Der Verein konnte auch die Mannschaftswertung für sich entscheiden.

Die nächste Runde des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup findet am 30.06.2019 in Neiden bei Torgau statt.

Weitere Infos rund um den Enduro Jugend Cup des ADAC Sachsen findet Ihr auch auf dem ADAC Motorsportportal Sachsen.

Gelungenes Finale des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Meltewitz

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup 2017 in Meltewitz
Foto: Peter Teichmann

Der ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup ist beendet und hat seit dem 23.09.2017 nun schon die zweite komplette Saison auf dem Buckel. Doch bevor der letzte Fahrer am Samstag den Zielstrich überquerte, zeigten die 65 Teilnehmer zum Saison-Ausklang nochmals ganz großen Offroad-Sport.

Der Ausrichter SHC Meltewitz e.V. im ADAC stellte auf seinem Streckenareal eine erstklassige Enduro-Runde für die Kinder und Jugendlichen auf die Beine.
Den Wertungsklassen entsprechend wurden einzelne Sektionen der Etappen aber auch der Sonderprüfung so angepasst, dass der Grat zwischen Anspruch und Fahrbarkeit für jedermann optimal getroffen wurde.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup 2017 in Meltewitz
Foto: Peter Teichmann

Die Sieger des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Meltewitz

Am Vormittag gingen zunächst die Kids in der Kategorie bis 65 cm³ zusammen mit den Jüngsten (Klasse bis 50 cm³) auf die Strecke. Doch ausgerechnet beim Saisonfinale des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup mussten sich die beiden bis dato ungeschlagenen und schon als Cup-Sieger feststehenden Fritz Vogt (bis 50 cm³) vom SHC Meltewitz e. V. und Clemens Voigt (bis 65 cm³) vom Verein Endurofreunde Petersberg e. V. als jeweils Zweiter knapp geschlagen geben.
Bei den Jüngsten siegte erstmals der überglückliche Mark Tanneberger aus Finsterwalde. Bei den 65ern nutzte Erik Schmidt vom gastgebenden SHC Meltewitz e.V. seine Heimstärke und fuhr seinen ersten und viel umjubelten Sieg ein.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup 2017 in Meltewitz
Foto: Peter Teichmann

In den beiden Jugendklassen des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup standen mit Pascal Sadecki (bis 85 cm³) und Leon Seeger (bis 125 cm³), beide vom Off-Road Club Hilmersdorf e. V., die Gesamtsieger ebenfalls schon vorzeitig fest. Das hielt die beiden Youngster aus dem Erzgebirge jedoch nicht davon ab, auch beim Finale nochmals ihre Stärke zu demonstrieren. Mit dem jeweiligen Klassensieg trugen sie den Löwenanteil dazu bei, dass der Off-Road-Club Hilmersdorf e.V. im ADAC nicht nur die Tageswertung gewinnen, sondern auch den Titel in der ADAC Sachsen Ortsclub-Wertung verteidigen konnte.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup im Schlamm

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2017 in Neiden
Foto: Peter Teichmann/ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

Die Sommerpause des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2017 ging mit dem vierten Wertungslauf im Neiden zu Ende.
Ausgiebiger Regen in den Tagen zuvor sorgte für äußerst schwierige Bedingungen in der nordsächsischen Gemeinde nahe Torgau: Schlamm und Matsch auf dem gesamten Strecken-Areal des MSC Pflückuff e. V. im ADAC. Und als wäre das noch nicht genug, öffnete der Himmel in der Nacht vor dem Wettkampf nochmals seine Schleusen.
Doch von dem teilweisen „Land unter“ auf der Strecke ließ sich niemand ernsthaft beeindrucken – weder der ausrichtende Verein, der mit erstklassiger Organisation die Lage jederzeit voll im Griff hatte, noch die knapp 70 Teilnehmer. Alle Jung-Enduristen waren heiß auf das erste Schlamm-Rennen in der Geschichte des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup. Und die Kids meisterten dieses mit Bravour.

Die Teilnehmer der beiden Kinderklassen mussten sechs beziehungsweise acht Runden (bis 50 cm³: sechs, bis 65 cm³: acht) absolvieren. Dabei führte die Sonderprüfung über den neuen Motocross-Abschnitt, der eigens für den bevorstehenden ADAC Motocross Bundes-Endlauf hergerichtet worden ist.
Diese Extra-Passage war für die beiden Jugendklassen allerdings nicht vorgesehen. Dafür ging es für die Enduro-Jugend über weite Teile der normalen Motocross-Strecke. Dort galt es, einige Runden mehr als die Kinderklassen im anspruchsvollen Gelände zu drehen.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2017 in Neiden
Foto: Peter Teichmann/ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

Ergebnisse des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

In den Kinderklassen setzten sich die Favoriten erneut klar durch. Fritz Vogt (bis 50 cm³) vom SHC Meltewitz e. V. und Clemens Voigt (bis 65 cm³) vom Verein Endurofreunde Petersberg e. V. sicherten sich jeweils ihren vierten Saisonsieg. Damit bleiben beide ungeschlagen in ihrer Klasse auf Titelkurs.

Pascal Sadecki vom Off-Road Club Hilmersdorf e. V. gewann die 85 cm³-Kategorie, während sich sein Vereinskollege Leon Seeger in der Klasse bis 125 cm³ durchsetzte.
In der Mannschaftswertung holten die beiden gemeinsam mit ihren Mitstreitern Jeremy Göthel, Lenny Reimer und Jeremy Nimmrich ebenfalls den Sieg.

Trotz der schweren und kräftezehrenden Anforderungen erreichten fast alle Teilnehmer – zwar schlammig und geschafft, aber dafür überglücklich – das Ziel!
Die nächste Veranstaltung zum ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup findet am 2.9. im erzgebirgischen Hilmersdorf statt.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup mit gelungenem Auftakt

Der ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup startete 2017 nach einem überaus erfolgreichen Premieren-Jahr in die zweite Saison. Dabei gastierte die beliebte Nachwuchsserie am vergangenen Samstag erstmals auf dem Vereins-Areal des MSC Weiße Erde – Kemmlitz e.V. im ADAC.
Die Organisatoren boten eine erstklassige Streckenführung. Der anspruchsvolle Parcours führte durch selektive Wald-Passagen, diverse Abschnitten auf der Motocross-Strecke und war mit kleinen künstlichen Hindernissen wie Baumstämmen und Reifen gespickt. Somit sorgte die Strecke für genügend Abwechslung.
In der Mitte der Runde war eine kleine Sonderprüfung integriert. Die schnellsten der insgesamt 75 Teilnehmer meisterten diese in weniger als eineinhalb Minuten.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2017 in Kemmlitz
Foto: Peter Teichmann/ADAC Sachsen

Die Ergebnisse vom ersten Lauf im ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

Vormittags starteten zunächst die Schülerklassen 50 ccm und 65 ccm. Während die Jüngsten sechs Runden zu absolvieren hatten, mussten die Größeren noch einen Umlauf mehr auf dieser Schleife bewältigen.
Fritz Vogt vom SHC Meltewitz e.V. im ADAC siegte in der Klasse 50 ccm. Clemens Voigt vom Verein Endurofreunde Petersberg e.V. gewann die Klasse 65 ccm.

In der Mittagspause wurde der Kurs geringfügig modifiziert, um den Schwierigkeitsgrad an die beiden Jugendklassen anzupassen.
Die Teilnehmer der 85 ccm-Kategorie mussten acht, die 125 ccm-Fahrer zehn Runden absolvieren. Titelverteidiger Pascal Sadecki (Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC) siegte souverän in der 85 ccm-Klasse, während sich Stefan Pelzer aus Lunzenau knapp bei den Größten durchsetzte. Der Mannschaftssieg ging an den Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Kemmlitz 2017
Foto: Peter Teichmann/ADAC Sachsen

Zweite Runde im ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2017

Bereits am 20.05. geht der ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in die nächste Runde. Die zweite von insgesamt sechs Veranstaltungen wird dann in Dahlen bei Oschatz ausgetragen.

75 Starter beim ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Neiden

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Zwei von vier Wertungsläufen zum 2016 ins Leben gerufenen ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup wurden inzwischen absolviert.
Dabei wurden die Erwartungen der Veranstalter beim zweiten Cup-Lauf am 13. August in Neiden bei weitem übertroffen.
Eine unglaubliche Steigerung: 75 Starter gingen dort auf die Piste.
Zur ersten Veranstaltung, die im Mai des Jahres vom MSC Dahlen organisiert wurde, gingen 45 Nachwuchsfahrer an den Start.

Noch zwei weitere Rennveranstaltungen stehen für den ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 aus. Diese finden am 3. September in Hilmersdorf und am 25. September in Meltewitz statt.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Stand im Klassement zum ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

Die derzeit führenden Nachwuchs-Piloten sind:

50er Klasse: Simon Stumpe (SHC Meltewitz)
65er Klasse: Robbie Dworschak (Off-Road Club Hilmersdorf)
85er Klasse: Pascal Sadecki (Off-Road Club Hilmersdorf)
125er Klasse: Leon Seeger (Off-Road Club Hilmersdorf).

Das Angebot des Cups richtet sich an motorsportinteressierte Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren.
Gestartet wird dabei in vier Klassen: 50, 65, 85 und 125 ccm. Gefahren wird im klassischen Modus, bestehend aus einer Etappe und die für den Enduro-Sport typischen Sonderprüfungen.

 

Information zu Enduro Jugend Cup finden Sie auch im Motorsportportal des ADAC Sachsen.

24-Stunden-Enduro auf dem Endurogelände Langensteinbach bei Penig

Endurogelände Langensteinbach 24-Stunden-Enduro 2016

Traditionsgemäß ist für viele Fans und Freunde des Endurosports Pfingsten seit Jahren fest verplant. Nicht mit Bier, Birkenzweig und Bollerwagen geht’s auf Tour, sondern mit Helm, Harnisch und stollenbereift auf zwei Rädern.
Im Endurogelände Langensteinbach bei Penig findet alljährlich die etwas andere Pfingst-Partie – die 24-Stunden-Enduro – statt.

24 Stunden Endurosport – das bedeutet (auch in Penig) 24 Stunden „auf dem Bock“. Es geht einen Tag lang bergauf und -ab, über Sprunghügel, durch Schlammpfützen, über Stock und Stein – eine Tortur für Mensch und Material – für Bandscheiben und Bremsscheiben.
Mit der Kamera um den Hals habe ich vielleicht ein Achtel des 30 Hektar großen Geländes in der Sandgrube bei Penig „erkundet“. Nach dieser Springer-, Renner- und Kletterei hatte ich dann zumindest den Hauch einer Ahnung, was die Verrückten dort in den nächsten fast 24 Stunden körperlich erwartete. Und, Jungs und Mädels, Ihr habt definitiv meinen Respekt!

Endurogelände Langensteinbach 24-Stunden-Enduro 2016

Doch nun zu den Fakten.
Am Samstag dem 14. Mai 2016 war bereits gegen 11 Uhr der offizielle Parkplatz vor dem Endurogelände Langensteinbach gut gefüllt. Und es strömten noch immer zahlreiche Besucher in Richtung Sandgrube. Auf dem Platz vor dem eigentlichen Enduro-Gelände reihten sich die Zelte und Transporter der Teilnehmer aneinander – zwei Reihen, dann die „Boxengasse“, dahinter wieder zwei Reihen. Nicht nur hiesige KFZ-Kennzeichen waren zu sehen. Auch Autos aus Köln, Wuppertal und anderen Ecken Deutschlands waren zu entdecken.

Endurogelände Langensteinbach 24-Stunden-Enduro 2016
Kein Le-Mans-Start! Beim 24-Stunden-Enduro-Lauf hieß es klassisch „Hände hoch – noch 20 Sekunden bis zum Start“. Danach gab Rennleiter Thomas Pfau das Startsignal.

Rennleiter Thomas Pfau sagte zur Vielzahl der Angereisten: „Die Teilnehmer der 24-Stunden-Enduro kommen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern aus Österreich, der Schweiz und sogar aus Slowenien hierher.“
Zur Starterzahl und zum Reglement erklärte er: „Wir haben hier rund 100 Fahrer auf der Strecke. Diese starten in insgesamt drei Klassen. In der Solo-Klasse, den Ein-Fahrer-Teams, haben 33 Teilnehmer genannt, von denen aber sechs oder sieben fehlen. In Klasse 2, den Zweier-Teams, haben 15 Teams genannt, von denen jedoch zwei fehlen. Und letztlich ist da noch die Klasse mit den Vierer-Teams. Dort sind alle 60 genannten Teams da.“
Hier könnt Ihr die bestätigte Starterliste noch einmal nachlesen.

Endurogelände Langensteinbach 24-Stunden-Enduro 2016

Die Platzierungen in den drei Klassen sahen am Ende der 24-Stunden-Enduro wie folgt aus:

Solo-Klasse:
Platz 1: #18 Christoph Harter, Österreich, Duro Racing auf KTM 250 EXC
Platz 2: #3 Toni Pampel, Deutschland, HET-Reinsdorf 1 auf KTM 300 EXC
Platz 3: #31 Matthias Polster, Deutschland, YAMAHA Racing by neubert-racing.com auf Yamaha WR 250 2-Takt
Das Gesamtklassement könnt Ihr hier einsehen.

2er-Klasse:
Platz1: #200 Peter Steger, Claus Fischer, beide Deutschland, RACE Project 1 auf Husqvarna FE 501 und Husqvarna FE 350
Platz 2: #205 Frederik Sachse, Steve Graichen, beide Deutschland, Neubert Racing Team auf KTM 200 EXC und KTM 250 EXC-F
Platz 3: #207 Frank Vrielmann, Florian Willms, beide Deutschland, MXshop Vorrink Beta Racing Team 1 auf Beta RR 250 und Beta MX Shop Vorrink RR 300
Das Endstand im Klassement könnt Ihr hier nachlesen.

4er-Klasser:
Platz 1: #457 Marcus Kugler, Edward Hübner, Toni Pester, Jens Pester, alle Deutschland, Enduro Café Penig auf Yamaha WR 250F, Sherco SE-R 300, Huqvarna FE 350, Honda CRF
Platz 2: #438 Lars van Oldekamp, André Almelo, Stefan Wollschläger, Adrian Panyr, alle Deutschland, MXshop Vorrink Beta Racing Team 2 auf KTM SXF 250, zweimal Beta RR 350 und Beta RR 300
Platz 3: #448 Alex Heu, Björn Pape, Dennis Baudrexl, Erich Hörgstetter, alle Deutschland, Gindert Race`n Fun 1 auf Sherco SE-F 300 Racing, Sherco SE-F 300 Factory, Sherco DE 300 Racing und TM Racing EN 300.
Den Endstand im Gesamtklassement ist hier einsehbar.

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Doch so schön die Veranstaltung auf dem Endurogelände Langensteinbach auch ist, so schwer ist es für den Veranstalter, die „Motorsportvereinigung Chemnitz Land e. V.“ Burgstädt, diese auszurichten. Der Verein hat derzeit rund 80 Mitglieder mit einer Altersspanne zwischen 7 und über 60 Jahren.

Thomas Pfau, der auch Schatzmeister des Vereins ist, sagte dahingehend: „Die Nenngelder, die wir hier verlangen, decken unsere Gesamtkosten für die Veranstaltung nicht wirklich. Wir bezahlen hier Versicherungen, Strom, Toiletten-Miete und so weiter. Die externen Helfer bekommen neben Speisen und Getränken auch eine kleine Aufwandsentschädigung. Unsere Mitglieder arbeiten zum Glück ehrenamtlich. Früher haben wir mit der gastronomischen Versorgung noch ein paar Euro verdient. Aber heutzutage bringen zum Beispiel die ganzen Teams ihre eigene Verpflegung mit.“

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Auch die Behörden bereiten dem Verein immer wieder Probleme. „Im Vorfeld schien alles soweit klar zu sein“, erklärte Thomas Pfau. „Da haben alle Behörden ihr OK gegeben und die notwendigen Genehmigungen erteilt. Am Donnerstag stand auf einmal die Polizei auf der Matte und hatte plötzlich erhebliche Bedenken zwecks der Sicherheit bei der Veranstaltung. Dieses Mal konnten wir diese Bedenken noch einmal zerstreuen. Für die kommenden Jahre und Events müssen wir jedoch ein Sicherheitskonzept erarbeiten.“ Einmal erstellt, sollte das (mit den Behörden) dann, laut Aussage von Thomas Pfau, jedoch auch in zukünftigen Jahren funktionieren.

Wie sich das Konzept für ein 30 Hektar großes Gelände gestalten wird, bleibt allerdings abzuwarten. Sollten jedoch entsprechende Absperrungen, mehr Sicherheitspersonal und weitere kostspielige Maßnahmen damit verbunden sein, könnte die 24-Stunden-Enduro 2016 durchaus die letzte Veranstaltung dieser Art auf dem Endurogelände Langensteinbach gewesen sein, denn eine derartige Kostenexplosion könnte der Verein nicht tragen. Und eine entsprechende Erhöhung der Nenngelder für die Starter und der Eintrittspreise für die Gäste würde gewiss beide Gattungen nur vergraulen.

Bleibt also zu hoffen, dass der Amtsschimmel selbst gern über Stock und Stein reitet, und sich auf dem Endurogelände Langensteinbach zukünftig mit den Enthaftungserklärungen der Starter und dem gesunden Menschenverstand der Besucher zufriedenstellen lässt.

Neue Nachwuchsrennserie: ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
Im neuen ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup sollen Kids im Alter zwischen 6 und 15 Jahren an den Enduro-Sport herangeführt werden. Foto: ADAC Sachsen/©Lichtmetz

Mit der diesjährigen Saison führt der ADAC Sachsen eine neue Nachwuchsrennserie im Endurosport ein – den ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup.

Ziel dieser Serie ist es, den Nachwuchs an die beliebte Motorsportdisziplin heranzuführen. Gerade in den Landkreisen Mittel- und Nordsachsen, insbesondere in den Regionen Zschopau und Dahlen, erfreut sich der Enduro-Sport großer Beliebtheit.
Das Angebot richtet sich dabei ganz konkret an motorsportinteressierte Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren.

Gefahren wird im ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup in den Klassen 50, 65, 85 und 125 ccm im klassischen Modus. Dieser besteht aus einer Etappe und den für den Endurosport typischen Sonderprüfungen.

Die Idee für den Jugend Enduro Cup entstand durch die aktive Jugendarbeit in den sächsischen Offroad-Clubs. In Verbindung mit der Trainerausbildung, die der ADAC Sachsen für die sächsischen Offroad-Clubs anbietet, gab das dann den zündenden Funke.
Mit diesem neuen Jugend-Cup nimmt der sächsische Regionalclub des ADAC eine Vorreiterrolle in der Enduro-Nachwuchsarbeit in Deutschland ein.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup Foto: ADAC Sachsen/©Lichtmetz

In der Saison 2016 finden zu der neuen Serie des ADAC Sachsen vier Veranstaltungen statt.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup – Veranstaltungsplan:

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
Foto: ADAC Sachsen

Weiterführende Infos zum ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup erhalten Interessierte auch auf der Webseite www.sachsen-motorsport.de.