Max Kappler enttäuscht von Lauf zwei in Le Mans

Max Kappler
Foto: KAPPLER Motorsport – Fritz Glänzel

Der Oberlungwitzer Max Kappler blieb mit Platz 21 beim zweiten Lauf zur FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship in Le Mans hinter seinen und den Erwartungen des Teams zurück.

Für das Rennen am Samstagnachmittag entschied sich das Team nach intensiven Diskussionen für den Reifen mit der weicheren Gummimischung. Max hatte bis dahin das meiste Vertrauen in diesen Pneu gefunden. Diese Wahl sollte sich aber recht schnell als nachteilig herausstellen. Durch die zahlreichen Trainingssitzungen der WM-Klassen und die relativ hohen Temperaturen am Samstagnachmittag hatten sich die Grip-Verhältnisse deutlich verändert. Max musste schon in der ersten Schikane in Runde eins einen Highsider abfangen. Bereits zu Beginn des Rennens – vor allem beim Herausbeschleunigen aus den Kurven – konnte Max nur vergleichsweise langsam ans Gas gehen. Der weichere Hinterreifen war für die veränderten Bedingungen einfach nicht stabil genug.

Max Kappler
Foto: KAPPLER-Motorsport – Agusti Nubiola

Hinzu kam, dass Max dennoch versuchte, noch mehr zu pushen, was für die Fahrwerkseinstellung in diesem Moment zu viel war. So beendete er das Rennen ohne jede Chance auf eine Punkteplatzierung. Mit entsprechendem Rückstand landete Max auf einen für ihn und das Team unbefriedigenden 21. Platz.

„Rang 21 im 3. Rennen der Saison ist das Ergebnis, das wir aus Frankreich mit zurückbringen konnten“, sagte Grit Kappler zum zweiten Lauf zur Moto3 Junior World Championship in Le Mans . „Auch wenn das bei Weitem nicht das Ergebnis ist, das wir uns vorgestellt haben, so können wir dennoch festhalten, dass sich Max in vielen Belangen deutlich verbessern konnte. Hier wirkt sich bereits die enge Zusammenarbeit von Technikcrew um Heiko Reinhold sowie unserem Riding-Coach Alvaro Molina aus.“

Max Kappler
Foto: KAPPLER Motorsport – Fritz Glänzel

Max sagte zu seinem Wochenende in Le Mans: „Natürlich bin ich enttäuscht von den Ergebnissen. Mein Ziel habe ich bisher klar verpasst. Die letzte Entscheidung für den Hinterreifen liegt aber bei mir. Ich habe leider etwas daneben gelegen, hatte jedoch in beiden Zeittrainings und am Samstagmorgen im Warmup mit der „S“-Mischung das beste Gefühl. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Ich weiß, dass wir für Aragon gut aufgestellt sind, und ich gewinne immer mehr Vertrauen.“

Max Kappler
Foto: KAPPLER-Motorsport – Agusti Nubiola

„Ich glaube an Max und sein Leistungsvermögen. Wir sind mit dem Bike auf dem absolut richtigen Weg“, sagte Max‘ Riding Coach Alvaro Molina. „Auch bestätigen uns die Daten, dass sich Max seit unserem ersten Treffen deutlich verbessert und massiv gesteigert hat. Wir lagen hier in Le Mans mit dem Hinterradreifen daneben. Schade, denn dadurch wurde Max um die Möglichkeit gebracht, weiter nach vorn zu kommen. Aber das wird. Jetzt schauen wir nach vorn, nach Aragon. Ich bin mir sicher, dass wir bereits dort von Max deutlich bessere Ergebnisse sehen werden.“

Max Kappler
Foto: KAPPLER-Motorsport – Agusti Nubiola

Das Wochenende begann für Max am Freitag mit den beiden Zeittrainings, in denen er sich im zweiten bis kurz vor Schluss auf Platz 16 behaupten konnte. Erst in den letzten Minuten wurde Max noch um acht Plätze auf den 24. Startplatz zurückgeschoben. „Keine gute Ausgangsposition, um in die anvisierten Punkteränge zu fahren“, analysierte Team-Chefin Grit Kappler. „Dennoch gelang es Max, seine Rundenzeit aus dem ersten Qualifying um 1,3 Sekunden zu verbessern und dazu konstante Rundenzeiten zu fahren“

Foto: KAPPLER-Motorsport - Agusti Nubiola
Foto: KAPPLER-Motorsport – Agusti Nubiola

„Dennoch nehmen wir für die weitere Saison wieder wichtige Informationen mit“, ist das Fazit von Grit Kappler. „Wir kommen bei der Abstimmung der KTM immer weiter voran. Auch konnten wir den Rückstand weiter verringern, auch wenn es die Platzierungen in Zeittraining und Rennen nicht widerspiegeln.“

 

Fotos: KAPPLER-Motorsport, Fritz Glänzel, Race-Pics, Agusti Nubiola

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