Klasse Auftritt von Arnaud Friedrich zur IDM am Schleizer Dreieck

Arnaud Friedrich in der Startaufstellung zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Bei den beiden Läufen zur IDM auf dem Schleizer Dreieck am vergangenen Sonntag lieferte der junge Limbach-Oberfrohnaer Arnaud Friedrich eine beeindruckende Leistung ab.
Im ersten Rennen landete er auf dem 12. Platz in der Klasse STK 1000 und damit auf Gesamtrang 19. Beim zweiten Lauf legte er sogar noch eine Schippe nach und errang in seiner Klasse Platz 10 sowie den 15. Gesamtrang.
Damit lieferte der junge Rennfahrer, der bei der IDM mit einer BMW S1000 RR für das Team penz13.com von Rico Penzkofer startet, sein bislang bestes Saison-Ergebnis ab.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Von Startplatz 20 ging der junge Limbacher an diesem Wochenende in die beiden Rennen.
Den Start zum ersten IDM-Lauf am Sonntagvormittag hatte Arnaud mal wieder etwas verpatzt und musste sich dadurch Runde für Runde durch das starke Fahrerfeld nach vorne kämpfen. Das gelang dem 16-jährigen Youngster allerdings so gut, dass am Ende mit Platz 12 ein erneuter Punkterang für ihn heraussprang.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Als am Nachmittag die Startampel für das zweite Rennen erlosch, erwischte Arnaud Friedrich diesmal einen wesentlich besseren Start. Durch seinen Blitzstart und die guten Rundenzeiten lag er zeitweise im Gesamtklassement sogar auf dem 12. Platz. Aber einige der wesentlich erfahreneren und älteren Piloten, die er anfangs förmlich überrumpelt hatte, spielten dann im Laufe der Rennrunden ihre Erfahrung aus. So wurde es für Arnaud am Ende ein grandioser 15. Gesamtrang und ein richtig starker 10. Platz in der Klasse STK 1000.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp
Arnaud im Gesamtklassement

In seiner ersten IDM-Saison liegt Arnaud Friedrich in der Gesamtwertung der Klasse STK 1000 nun mit 35 Punkten auf dem 13. Rang.

Tina Wiegand mit gutem Ergebnis bei der Rallye Thüringen

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Für Tina Wiegand hatte die schnellste Rallye des Jahres mit ihren vielen flotten Asphalt-Prüfungen zwei Seiten. Während es für die junge Rallye-Amazone aus dem Erzgebirge am Freitag ziemlich holprig lief, war sie am Rallye-Samstag mit ihrem VW Lupo GTI dafür recht erfolgreich.
Am Ende stand der 48. Gesamtrang und Platz 9 in der Klasse D6 zu Buche.

Tina Wiegand bei der Thüringen-Rallye 2016
Foto: DB-Rallyephoto

Am vergangenen Wochenende – parallel zum Motorrad Grand Prix am Sachsenring – startete Tina Wiegand zusammen mit Henry Wichura bei der Thüringen-Rallye. Am Freitagabend standen dabei zwei Wertungsprüfungen auf dem Plan.
Die erste Prüfung führte über schnellen und welligen Asphalt, mit dem Tina nicht wirklich zurechtkam. Deshalb verlor sie dort viel Zeit. Auf dem danach folgenden Stadtkurs, an dem Tausenden von Zuschauern standen, verlief Tinas Zeitenjagd wesentlich besser.
Der Rallye-Samstag startete recht früh und führte über insgesamt acht Wertungsprüfungen. Dabei ging es wieder über schnelle und kurvige Asphaltstraßen.

Tina Wiegand bei der Rallye Thüringen 2016
Foto: DB-Rallyephoto

„Für mich war es ein sehr hartes Wochenende, und ich hab mich mit meinem „Lupinchen“ nach und nach ans Limit herangetastet. Dabei hatte ich eine Menge Spaß“, sagte Tina Wiegand am Samstag nach der Rallye. „Mit den gefahrenen Zeiten bin ich zufrieden. Aber ich sehe noch Potenzial und werde aus meinen Fehlern lernen. Ein großes Lob geht noch an die Organisation der Veranstaltung. Die war wie immer richtig gut.“

Tina Wiegand bei der Thüringen-Rallye 2016
Foto: DB-Rallyephoto

Der nächste Start von Tina ist bei der Wartburg-Rallye Eisenach mit den Wertungsprüfungen rund um die historische Stadt in Thüringen geplant. Dort wird sie wieder mit Henry Wichura an den Start gehen.

Max Kappler mit Wildcard auf dem Sachsenring

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring.
Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring. Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Am Sachsenring, zum GoPro Motorrad Grand Prix von Deutschland am kommenden Wochenende, wird Max Kappler vom Team Saxoprint RZT mit einer Wildcard starten. Das wurde durch die DORNA und die IRTA bestätigt.
Somit ist Max auch auch in diesem Jahr der einzige sächsische Starter, der in der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring an den Start gehen wird. Damit geht für ihn erneut dieser große Wunsch in Erfüllung.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Max sagte dazu: „Ich freue mich auf mein Heimrennen und in der Motorrad-Weltmeisterschaft zu starten. Die Strecke ist nur 500 Meter Luftlinie von meinem Zuhause entfernt. Die Atmosphäre vor heimischem Publikum mit den mehr als 200.000 Rennfans ist einfach einzigartig. Die Zuschauer sind extrem nah an der Rennstrecke und wirkliche Rennsport-Fans. Das spürt man in jeder Runde.“

Nach dem bisher schwierigen Verlauf für Max in der Moto3 Junior World Championship mit seinem neuen Bike und zwischen all den jungen Heißspornen will er auf dem Sachsenring an die Leistungen der letzten beiden Jahre anknüpfen. Zudem wurde seit der letzten Veranstaltung in Albacete das Setup des Bikes weiter verbessert, sodass nunmehr eine solide Ausgangsbasis für das Bike geschaffen werden konnte.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

„Ich werde hier mein Bestes geben und versuchen, mir auch etwas den Frust aus der Moto3 Junior World Championship von der Seele zu fahren“, sagte der junge Oberlungwitzer.
„Ich möchte mich bei allen Sponsoren und Partnern bedanken“, fügte Max hinzu, „die mir diesen Gaststart in der Moto3-Weltmeisterschaft auch in diesem Jahr wieder ermöglichen und trotz der schwierigen Saison an mich glauben und mich weiter unterstützen.“

Heikle „Mickey-Maus-Strecke“ Sachsenring

Auch wenn der Sachsenring von einigen Fahrern als „Micky-Maus-Kurs“ bezeichnet wird und eher zu den langsameren Strecken im Rennkalender zählt, ist er mit seinen Bergauf- und Bergab-Passagen und seinen fahrerisch anspruchsvollen Kurven alles andere als einfach zu fahren. Interessant ist außerdem, dass beim GoPro Motorrad Grand Prix am Sachsenring die wahrscheinlich längste Linkskurve im WM-Kalender gefahren wird: Die Strecke führt von Kurve 4 bis Kurve 10 nur linksherum. Der Richtungswechsel auf rechts in Kurve 11 ist eine extreme Herausforderung für die Reifen und Fahrer.
Das größte deutsche Motorsport-Event findet vom 15. bis zum 17. Juli 2016 auf dem Sachsenring vor den Toren Hohenstein-Ernstthals statt. Auf der rund 3,7 km langen Strecke mit ihren zehn Links- und drei Rechtskurven ist spannende Rennaction garantiert.

3. Platz für Adrian Hähle in der IG Königsklasse am Sachsenring

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian Hähle in der IG Königsklasse bei der Ein-Tages-Veranstaltung zur DRC und DLC-Endurance am Sachsenring. Foto: Friedemann Dommenz

Am Samstag, dem 2. Juli 2016, fand am Sachsenring eine Tagesveranstaltung von Bike Promotion mit den Läufen zur DMV Rundstrecken Chamionship (DRC) – das ist die Nationale Deutsche Motorradmeisterschaft – und dem Deutschen Langstrecken Cup (DLC-Endurance) mit jeweils nur einem Rennen statt.

Adrian Hähle und sein Team hofften, nach den ersten guten Ergebnissen am Nürburgring und in Assen sowie bei den Gaststarts zu den Läufen der DMV Zweitakt-Trophy zur Sachsenring Classic im Juni für das wichtige Rennen der IG Königsklasse auf dem Sachsenring gut vorbereitet zu sein.
Und die Hoffnungen erfüllten sich: 3. Platz und eine neue persönliche Bestzeit am heimischen Sachsenring hieß es am Ende für Adrian und das Team.

Adrian Hähle beim Test in Most für die IG Königsklasse 2016
Adrian beim Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp
Trainings-Sessions und Rennverlauf der IG Königsklasse

Adrian fuhr bereits im ersten freien Training auf trockener Piste eine neue persönliche Bestzeit und lag damit hinter seinen Teamkollegen Patrick Unger und Sirko Wache bei den 125ern auf Platz 3.
Zu Beginn des ersten Zeittrainings war die Strecke dann teilweise feucht, trocknete im Laufe der Trainings-Session jedoch ab. Zu Beginn des zweiten Zeittraining war die Strecke wieder vollkommen trocken.
Adrian konnte sich noch einmal steigern und seine bisherige Bestzeit mit einer 1:36,1 min noch einmal toppen.

Diese persönliche Bestleistung bedeutete dann auch auch den 2. Startplatz mit seiner Standard-Honda RS bei den 125ern hinter Patrick Unger auf seiner Aprilia RSW, der als absolut Trainingsschnellster nochmals 4 Sekunden schneller war als Adrian.

Adrian Hähle 2016 in der IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz

Im Rennen der IG Königsklasse wechselten die Bedingungen dann abermals. Durch den einsetzenden Regen brauchte Adrian leider zu viel Zeit, um sich ans Grip-Limit heranzutasten. Nach zahlreichen Zweikämpfen kam er schließlich bei den 125ern auf dem 3. Platz hinter Chris Meyer und Boris Pütz ins Ziel.

Adrian Hähle liegt damit in der Gesamtwertung der IG Königsklasse weiterhin auf dem 2. Gesamtrang.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian beim Training und Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp

Hitzeschlacht zur Osterburg-Rallye Weida in Thüringen

Tina Wiegand und Monique Voigt bei der Osterburg Rallye 2016
Tina Wiegand und Monique Voigt bei der Osterburg Rallye 2016. Foto: Jule Dittrich

Die Osterburg-Rallye Weida im thüringischen Landkreis Greiz absolvierten Tina Wiegand und ihre Co-Pilotin Monique Voigt im neu abgestimmten VW Lupo meisterhaft.
Die Beiden beendeten die Rallye in ihrer Klasse auf dem 6. Platz und auf Gesamtrang 44.

Am Samstag, dem 25. Juni 2016, führten bei der Rallye insgesamt sechs Wertungsprüfungen durch das Thüringer Land. Bei den heißen Temperaturen von mehr als 30 °C und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit war die Gesamtdistanz von 35 Kilometern eine extrem große Herausforderung. Zudem waren die abwechslungsreichen Prüfungen noch äußerst anspruchsvoll. Doch Tina und Monique meisterten die Herausforderungen ausgezeichnet.

„Monique und ich hatten sehr viel Spaß im Auto und haben dabei super harmoniert“, sagte Tina nach der Hitzeschlacht bei Weida. „Die hohen Außentemperaturen ließen uns in unserem „Lupinchen“ richtig kochen, und wir waren über jeden kühlen Luftzug im Fahrzeug sehr dankbar.“ Die Rallye analysierte sie kurz mit den Worten: „Die Zeiten lassen noch Luft nach oben, aber wir werden daran arbeiten.“

Osterburg-Rallye Weida 2016
Tina Wiegand und Co-Pilotin Monique Voigt bei der AvD Rallye-Sachsen 2016. Foto: Marcel Sänger/Archiv

Die Osterburg-Rallye wartete auf der Strecke mit 99 Prozent reinen Asphalt-Wertungskilometern auf. Tina Wiegand freute sich bereits im Vorfeld auf diese besondere Rallye und reiste mit viel Zuversicht zur 45. Auflage der Osterburg-Rallye Weida in Thüringen an. Dort gingen sie und ihre Co-Pilotin Monique mit einem sehr gut vorbereiteten und mit vielen Neuteilen ausgestatteten „Lupinchen“ an den Start.

Die Zeitenjagd bei der kleinen Rallye im Landkreis Greiz war für Tina etwas ganz Besonderes. Hier begann nämlich Ihre Rallye-Karriere. Bei der Osterburg-Rallye startete sie das erste Mal als Co-Pilotin und ebenfalls erstmals als Fahrerin ihres VW Lupo GTI.

Osterburg-Rallye Weida 2016
Tina Wiegand und Monique Voigt bei der AvD Rallye-Sachsen 2016. Foto: Marcel Sänger/Archiv

Aktuell freut sich die erzgebirgische Rallye-Amazone auf den nächsten Einsatz mit ihrem VW Lupo GTI. Dieser wird in rund zwei Wochen bei der Rallye Thüringen erfolgen. Dort wird sie beim Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft mit Henry Wichura an den Start gehen.
Mit der Rallye Thüringen wird die begeisterte Rallyefahrerin eine der schnellsten Rallyes in Deutschland in Angriff nehmen.

Der HR Classic Cup – lizenzfreier Rennsport für Hobby-Racer

Maschinen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Ganz verschiedene Motorrad-Baujahre und -Klassen und treten in einem großen gemischten Fahrerfeld gegeneinander an. Foto: rp

Es gibt ihn noch, den Rennsport für jedermann. Neben zahlreichen europäischen Classic-Rennserien und -veranstaltungen gibt es seit Jahren den HR Classic Cup. Das ist eine Serie, in der mit historischen Rennmotorrädern und auch serienmäßigen Old- und Youngtimern lizenzfrei Rennen gefahren werden können. Dabei sind Vergaser-Zweitakt- und Viertaktmotorräder bis Baujahr 2001 zugelassen.
Natürlich dürfen Rennsportbegeisterte mit Motorrädern ab Baujahr 2002 auch an den Start gehen – jedoch außerhalb der Wertung.

Startaufstellung des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Hobby-Racer auf seriennahen Maschinen treten gegeneinander an, ebenso wie sich alte Hasen auf ihren Rennmaschinen mit jungen Wilden messen. Der Spaß am Motorrad(renn)fahren eint sie alle. Foto: rp

„Da für Maschinen um das Baujahr 1990 im Rahmen des ADMV keine Rennen mit Zeitnahme, sondern nur Gleichmäßigkeitsfahrten, möglich waren, suchte ich nach einer anderen Möglichkeit“, erklärte Harald Rippl, Gründer des Cups und ein Urgestein des DDR-Zweirad-Straßenrennsports. „Mit meiner Idee, alle Maschinen von 80 ccm bis 750 ccm in einem Rennen lizenzfrei fahren zu lassen, fand ich bei Thomas Thieme von Bike Promotion Gehör. 2004 führten wir die ersten Rennen unter dem Namen „HR Classic Cup“ durch.“

Harald Rippl, Gründer des HR Classic Cups bei den Rennen 3 und 4 iam Lausitzring 2016
Harald Rippl, Gründer des HR Classic Cups. Foto: rp

Allerdings machte sich Harald Rippl mit dieser Idee nicht nur Freunde. Im Gegenteil – er hatte mit heftigem Gegenwind zu kämpfen:
„Da das nicht im Sinne anderer Veranstalter war, wurde ich persönlich von Funktionären des ADMV angefeindet“, erklärte er. „Aber mein Konzept hat sich bewährt. Wir veranstalten die Rennen in Schleiz, am Lausitzring in Most und am Sachsenring uneigennützig und halten die Startgelder, die ausschließlich an Bike Promotion abgeführt werden, in erschwinglichen Grenzen. Inzwischen hat sich unsere Veranstaltung bis nach Holland herumgesprochen und wird auch in Tschechien angenommen. Sogar die Firma Motul unterstützt den HR Classic Cup.“

Fahrer des HR Classic Cups bei den Läufen 3 und 4 am Lausitzring 2016
Eine Honda VFR 400 (#52) bei der Kurvenhatz mit einer Kawasaki ZXR 750 (#262) und einer Kawasaki ZXR 400 (#919). Foto: rp

Das Fahrerfeld ist sowohl hinsichtlich des Alters der Fahrer als auch hinsichtlich des Baujahres der Maschinen bunt gemischt. Viele ehemals erfolgreiche Cup-Maschinen aus den Achtzigern und Neunzigern werden dabei oft von nicht minder erfolgreichen Fahrern pilotiert.
Beispielsweise fahren Harald Merkl, Deutscher Straßenmeister (der BRD) in der Klasse 250 ccm von 1975, auf einer Yamaha TZ 250 im HR Classic Cup ebenso wie Siegfried Schröter, der schon in den frühen Siebzigern am Sachsenring auf einer MZ-RE mitfuhr.

Siggi Schröter (links) beim Fachsimpeln mit Harald Merkel im Rahmen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Siggi Schröter (links) beim Fachsimpeln mit Harald Merkl (rechts) bei den ersten beiden Läufen der Saison 2016 in Most. Foto: rp

Auch Stefan Tennstädt, 1985 Gewinner der Klasse 250 ccm der Motorrad-Straßenmeisterschaft der DDR startete schon im Rahmen des HR Classic Cups.
Aber auch viele reine Hobby-Fahrer kommen aus ganz Deutschland zu den Rennen dieser Serie.

Andy Junghans bei den Läufen 3 und 4 des HR Classic Cups am Lausitzring 2016
Andy Junghans (#2) auf einer Honda CBR 600 (PC25) bei den Rennen 3 und 4 der 2016er Saison am Lausitzring. Im Hintergrund eine MZ Skorpion (#56). Foto: rp

Andy Junghans, Sohn von Peter Junghans, des ehemaligen DDR-Meisters in der Klasse 125 ccm von 1983 und 1988, der in die Rennsport-Fußstapfen seines Vaters getreten ist, fährt neben anderen Rennen wie dem legendären Fischereihafen Rennen in Bremerhaven oder im Rahmen der IRRC in Hořice auch in diesem Classic Cup mit. Der Rennsport hat in seiner Familie eine lange Tradition. Schon sein Großvater Heinz Junghans war Rennfahrer und Rahmenbauer.
Andy, der eine freie Werkstatt betreibt, ist inzwischen auch für die technische Abnahme der Motorräder an der Rennstrecke verantwortlich.

Andy Junghans und Eric Reinhardt von VC minus im Rahmen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Andy Junghans und Eric Reinhardt, die mit „VC minus“ eine Werkstatt zur Motoren-Instandhaltung und -Reparatur sowie für Individual-Tuning und Rahmenbau betreiben, kümmern sich um die Technische Abnahme der Maschinen beim HR Classic Cup. Foto: rp
Aktuelle Termine für den HR Classic Cup 2016:

Oschersleben: 23. – 24. Juli (zwei Rennen)
Most 2: 6. – 7. August (zwei Rennen)
Most 3: 10.-11. September (zwei Rennen)

Startaufstellung des HR Classic Cups bei den Läufen 3 und 4 am Lausitzring 2016
In der bunt gemischten Startaufstellung zum Lauf 2 zum HR Classic Cup am Lausitzring 2016. Foto: rp
Aktuelle Klasseneinteilung beim HR Classic Cup 2016

Classic Zweitakt bis Baujahr 2001

Classic 125 (abgekürzt: CL 2T 125) 125 ccm Einzylinder Zweitakt

Classic 250 Division 1 (abgekürzt: CL 2T 250 D1) 125 ccm Zweizylinder Zweitakt, 250 ccm Einzylinder Zweitakt

Classic 250 Division 2 (abgekürzt: CL 2T 250 D2) 250 ccm Zweitakt min. 2 Zylinder

Classic über 250 ccm (abgekürzt: CL 2T ü250) über 250 ccm Zweitakt

Classic Viertakt bis Baujahr 2001

Classic Supersport 400 (abgekürzt: CL SSP 400) 400 ccm Vierzylinder, bis 660 ccm max. 1 Zylinder (Vergasermodelle)

Classic Supersport 600 (abgekürzt: CL SSP 600) 600 ccm Viertakt (Vergasermodelle)

Classic Superbike 750 (abgekürzt: CL SBK 750) 750 ccm Vierzylinder (Vergasermodelle), 1000 ccm Zweizylinder (Vergasermodelle)

 

Top20-Platzierungen für Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship in Barcelona

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Nach dem schwachen Ergebnis mit Startplatz 31 im Qualifying zur FIM CEV Moto3 Junior World Championship am vergangenen Freitag gab Max Kappler bei den Rennen am Samstag und am Sonntag noch einmal alles. Zwar konnte der Oberlungwitzer (noch) nicht in die Punkte fahren, aber der 20. und der 19. Platz in den Rennen 5 und 6 der Saison belegen seine Leistungssteigerung.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Die beiden Rennen zur Moto3 Junior World Championship waren allerdings mal wieder nichts für schwache Nerven.
Während der erste Lauf bereits nach der ersten Runde abgebrochen und danach verkürzt gefahren wurde, musste das zweite Rennen vorzeitig beendet werden. Sensibilisiert durch den schweren Unfall beim letzten Grand-Prix-Rennen zur Moto2 gingen beide Rennen nicht über die volle Distanz von 17 Runden.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Max Kappler hatte diesmal in beiden Rennen sehr gute Starts. Bevor das erste Rennen nach einer Runde abgebrochen werden musste, lag er bereits aussichtsreich auf Platz 20.
Im anschließenden Rennen, das über 10 Runden ging, gelang Max erneut ein guter Start. Danach wurde der junge Oberlungwitzer dann aber vergleichsweise schnell wieder nach hinten durchgereicht. Allerdings ging ab der Hälfte des Rennens ein deutlicher Ruck durch Max und er konnte seine Leistung steigern. So konnte er letztlich die Gruppe, in der er kämpfte, gewinnen und den 20. Platz einfahren. Das bedeutete hinsichtlich seines Startplatzes eine Verbesserung um immerhin 11 Positionen.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Auch im zweiten Rennen zur Moto3 Junior World Championship in Barcelona kam Max Kappler bereits als 23. aus der ersten Runde zurück. Durch die Positionskämpfe, in die er sofort verwickelt wurde, verlor er aber leider den Anschluss an die Gruppe davor, die bis um Platz 10 kämpfte.
Zwar versuchte Max, die sich auftuende Lücke zu schließen, aber die Konkurrenten innerhalb seiner Gruppe kämpften lieber um die Positionen, als zusammenzuarbeiten und so den Anschluss zur Gruppe davor wieder herzustellen. So baute sich schnell ein Rückstand zu den Vorausfahrenden auf. Als das Rennen abgebrochen wurde, lag Max auf Platz 18. Da bei Rennabbruch jedoch stets die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet wird, verlor er allerdings seinen 18. Rang wieder – wegen gerade einmal einer Tausendstelsekunde.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola
Stimmen zum Rennen der Moto3 Junior World Championship in Barcelona

„Das Ende des Wochenendes ist mehr oder weniger zufriedenstellend. Ich habe alles gegeben, um eine deutlich bessere Platzierung als Platz 31 im Qualifying zu erreichen“, sagte Max Kappler zu seiner Leistung. „Das erste Rennen wurde nach Runde eins abgebrochen“, führte er weiter aus. „Im zweiten Teil konnte ich meine Rundenzeit erneut verbessern und meine Taktik ging voll auf, sodass ich die Gruppe gewinnen konnte. Im zweiten Rennen konnte ich den nächsten wichtigen Schritt machen. Ich kam als 19. ins Ziel. Aber ich hab gezeigt, dass ich’s kann und mit der Hilfe von meinem großartigen Team und meiner Familie können wir es schaffen.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

„Die Ergebnisse der beiden Rennen zeigen, dass wesentlich mehr möglich gewesen wäre, stünde Max einfach in der Startaufstellung weiter vorn“, sagte Grit Kappler nach dem Rennwochenende der Moto3 Junior World Championship in Barcelona. „Daran müssen und werden wir zwingend arbeiten. Trotz des erneuten punktelosen Wochenendes nehmen wir aus Barcelona viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit zum nächsten Event in Spanien an den Circuito de Albacete, bevor es dann im Juli mit einer Wildcard an den Sachsenring geht. Das ganze Team arbeitet gemeinsam mit Max hart weiter.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Alvaro Molina, der Riding-Coach von Max Kappler, sagte: „Max hat in beiden Rennen schon einmal ansatzweise gezeigt, was er kann. Das muss nunmehr beständig kommen. Leider fehlte uns der Trainingsfreitag, da wir dort das Motorrad vom Setup her in die falsche Richtung abgestimmt haben. Das haben wir aber erkannt, und konnten Max´ Bike noch einmal deutlich verbessern. Ich glaube fest daran, dass wir bald die gewünschten Ergebnisse sehen werden. Wir sind davon nicht mehr allzu weit entfernt, und wir arbeiten gemeinsam weiter hart daran.“

Arnaud Friedrich mit schwierigem Rennwochenende bei der IDM am Lausitzring

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Das Doppel-R der BMW S 1000 RR von Arnaud Friedrich stand am Wochenende vom 4. und 5. Juni 2016 beim Motorsport Festival am Lausitzring wohl für „Rennunfall und Regenwetter“.

Das erste Rennen des Wochenendes hatte sich für den jungen Mann aus Limbach-Oberfrohna eigentlich schon in der ersten Runde erledigt. Bereits in der dritten Kurve kollidierte Arnaud mit dem Schweizer Florian Hüsler, Startnummer 81, der eine etwas optimistische Linienwahl getroffen hatte.
Hüsler hatte sich in der Rechtskurve neben Arnaud Friedrich gesetzt und blockierte ihm so die Linie, die dieser für die Vorbereitung der nächsten Linkskurve gewählt hatte. Durch die Berührung mit Florian Hüsler kam Arnaud zu Sturz und auch Hüsler musste weit gehen. Zum Glück blieb Arnaud bei dem Sturz unverletzt. Zudem befindet sich an dieser Stelle der Strecke eine große Rasen- und Asphalt-Auslaufzone, sodass das Motorrad nur auf der Seite rutschte und intakt blieb.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Dadurch konnte Arnaud Friedrich das Rennen zwar wieder aufnehmen, musste aber dem Feld hinterherhetzen und so ein recht einsames Rennen fahren. Im Lauf des Rennens verkürzte er den Rückstand auch zusehends, konnte sich aber bis zum Rennende nur noch den vorletzten Platz und im Klassement der Superstock 1000 damit Rang 16 sichern.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Der Auftakt zum zweiten Rennen war für Arnaud wesentlich besser. Er fuhr gute Zeiten und war in Schlagdistanz zu den Kontrahenten vor ihm. Jedoch hatte Petrus scheinbar andere Pläne. Ein extremer Gewitterguss sorgte dafür, dass das zweite Rennen in Runde vier abgebrochen und sogar komplett abgesagt werden musste. Dadurch wurde Arnaud Friedrich in der SST 1000 auf dem 14. Platz gewertet. Damit fuhr er wieder zwei Punkte ein, wäre allerdings gern das Rennen über die volle Distanz gefahren.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Arnaud Friedrich sagte nach dem Rennen: „Es war eine tolle Atmosphäre mit einer phantastischen Kulisse und einem vollen Fahrerlager. Schade, dass das Wetter am Sonntag nicht mitgespielt hat.“

Beim Motorsport Festival am Lausitzring fuhr die IDM bei einem Riesen-Event vor rund 75.000 Zuschauern im Rahmen der DTM, der ADAC GT Masters, der ADAC Formel 4 und des Porsche Carrera Cups.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Vom 8. bis 10. Juli 2016 geht es im belgischen Zolder weiter. Dort möchte Arnaud seine Ergebnisse und den Gesamtrang möglichst verbessern und weitere Punkte einfahren.

Ein 3. und ein 5. Platz für Adrian Hähle in der IG Königsklasse in Assen

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Nach den Erfolgen und guten Platzierungen von Adrian Hähle in den ersten beiden Läufen der IG Königsklasse auf dem Nürburgring – mit dem 4. Platz im ersten und dem 2. Platz zweiten Rennen – startete er am vergangenen Wochenende, dem vom 4. und 5. Juni, auf seiner Honda RS 125 im niederländischen Assen.

Für Adrian Hähle war die die Strecke in Assen völlig neu. Erschwerend kam noch eine Schrecksekunde im zweiten Zeittraining hinzu: Ein Vogel zerstörte bei voller Fahrt die Verkleidungsscheibe seiner Maschine, worauf der neue Mechaniker des Teams, Ilko Neubert, gleich gut zu tun hatte.
Somit ging Adrian am Samstag aus Startreihe 5 in das erste Rennen. Nach der Renndistanz von zwölf Runden kam er allerdings als starker Dritter seiner Klasse durchs Ziel.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Nach einem guten Start ins zweite Rennen am Sonntag kämpfte sich Adrian Hähle erneut auf den 3. Platz in der 125er-Klasse nach vorn. Dann musste er jedoch einem zur Überrundung anstehenden Fahrer ausweichen, der zwar die blaue Fahne gesehen hatte und zur Seite fuhr, aber dabei eben genau die Linie kreuzte, auf der Adrian zum Überholen angesetzt hatte. Das bedeutete einen langen und riskanten Ausritt ins Kiesbett. Adrian konnte zwar einen Sturz vermeiden, verlor aber nicht nur viel Zeit sondern auch zwei Plätze, die er bis Rennende nicht mehr aufholen konnte. Am Ende kam er auf Platz 5 ins Ziel.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Bereits am kommenden Wochenende wird Adrian Hähle als Gastfahrer an den Rennen der DMV Zweitakt-Trophy im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic teilnehmen. Das ist natürlich auch gleichzeitig eine gute Trainingsmöglichkeit für die Rennen der IG Königsklasse auf dem Sachsenring am 2. Juli 2016, in der 125er, 250er, 500er Renn- und 250er Sportmaschinen gemeinsam starten.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Aktuelle Informationen gibt es auf der Team-Website und auf
der Facebook-Seite des Teams.

Erneut ein schwieriges Rennwochenende für Max Kappler

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

Auf Platz 21 beendet Max Kappler am vergangenen Sonntag, dem 29. Mai 2016, das Rennen zur FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship im MotorLand Aragón in Spanien. Von Startplatz 26 gestartet ging Max mit 38 anderen Fahrern ins Rennen über 15 Runden. Einmal mehr wurde seine Arbeit und die des Teams SAXOPRINT RZT nicht belohnt.

Unter extrem windigen Bedingungen war es für Max Kappler schwierig, schnell einen guten Rhythmus zu finden. Dabei hatte er diesmal einen sehr guten Start erwischt und konnte bis zur ersten Kurve bereits mehr als zehn Plätze gutmachen. Allerdings musste Max durch den Sturz eines Fahrers direkt vor ihm seine Linie für die zweite Kurve verlassen und einen weiten Bogen fahren. Dadurch verlor er jedoch die bereits gewonnenen Plätze wieder und kam nur als 26. aus der ersten Runde zurück.

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

Während der nächsten Runden konnte er sich in dieser dritten Gruppe des starken Starterfeldes sehr gut behaupten. Max leistete in der Gruppe auch mehr als die Hälfte des Rennens Führungsarbeit. Der extreme Wind und die langen Geraden behinderten ihn bei der Aufholjagd aber ganz entscheidend. Somit konnte er sich weder von seinen Kontrahenten absetzen noch die Lücke zur zweiten Gruppe schließen.

Max konzentrierte sich darauf, sich in der Gruppe gut zu platzieren und in der letzten Runde noch einen Angriff am Ende der einen Kilometer langen Geraden zu setzen. So wollte er zumindest den 20. Platz mit nach Hause nehmen. Aufgrund eines kleinen Rutschers in der letzten Kurve fehlten ihm jedoch letztlich gerade einmal 15 Tausendstel einer Sekunde zu Platz 20.

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

„Ich bin heute schon etwas sauer, dass ich gleich in der zweiten Kurve weit gehen musste. Aber sonst hätte ich Stefano Manzi überrollt“, sagte Max Kappler nach dem Rennen. „Das war mein bester Start bisher. Ich konnte zunächst mehr als zehn Plätze gutmachen und hatte mir auch die richtige Linie ausgewählt. Durch den weiten Bogen, den ich fahren musste, büßte ich alle bis dahin gewonnenen Plätze wieder ein. Leider musste ich mich dort erst wieder nach vorn kämpfen, doch da war der Anschluss an die andere Gruppe bereits verloren.
Auch wenn ich mit Platz 21 absolut unzufrieden bin, ich habe ein gutes Gefühl, dass wir uns step by step in die richtige Richtung weiterentwickeln. In Barcelona greife ich wieder an. Mein erstes Ziel: im Zeittraining deutlich weiter vorn stehen. Das ist ein absolutes Muss.“

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

„Auch wenn dieser Platz 21 wieder nicht dem entspricht, was wir uns am Anfang der Saison als Ziel vorgenommen haben, so arbeiten wir uns in kleinen Schritten voran“, teilt Team-Chefin Grit Kappler mit.“So haben wir einige Sachen in der Vorbereitung von Max umgestellt und werden diese weiter fortführen. Auch lernen wir das Bike immer besser zu verstehen und verändern es so, sodass Max schneller werden kann. Diesen Aufwand haben wir leider unterschätzt. Aber wir sind nach wie vor optimistisch, dass wir die selbst gesteckten Ziele bald erreichen werden.

Max Kappler und das Team SAXOPRINT RZT bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

Das Team arbeitet gut zusammen, sowohl die Technik-Crew um Heiko Reinhold als auch Max‘ Riding-Coach, Alvaro Molina, der seit dieser Saison an Bord ist. Beide verfügen über umfangreiche fahrerische und technische Kenntnisse und helfen, das Gesamtpaket immer weiter zu verbessern. Wir arbeiten weiter hart daran, Max voranzubringen. Dafür möchten wir uns bei allen Sponsoren und Unterstützern für das Vertrauen und die bisherige Geduld bedanken.“

Bereits bei den Trainings-Sessions zeichneten sich Schwierigkeiten für Max Kappler ab.

Unter hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad standen am Samstag im MotorLand Aragón in Spanien die beiden Zeittrainings auf dem Programm. Nach den gelösten technischen Problemen vom zweiten freien Training am Freitag ging Max am Samstagmorgen zuversichtlich ins erste Zeittraining. Auch wenn er seine Rundenzeit weiter verbessern konnte, belegte er vorläufig nur den 25. Rang.

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

Im zweiten Zeittraining konnte er erneut seine Rundenzeit verbessern. Anders als im ersten Zeittraining gelang ihm das im zweiten leider nicht in allen Sektoren. So verbesserte er sich zwar um vier Zehntel, jedoch wäre theoretisch eine ganze Sekunde möglich gewesen.
„Damit hätte er zumindest eine Startreihe weiter vorn gestanden“, sagte Grit Kappler. „So ist es die 9. Startreihe und es gilt, wieder einmal 11 Plätze gutzumachen, um in die wichtigen Punkteränge zu fahren. Sofern Max erneut eine so spektakuläre Aufholjagd wie in Valencia gelingt, ist einiges möglich. Aber das werden wir sehen“

Max Kappler bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship 2016 im MotorLand Aragón in Spanien
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics / Agusti Nubiola

Max Kappler dazu: „Zufriedenheit sieht anders aus. Jetzt gilt es für mich, morgen wieder mehr als die berühmten 100 Prozent zu geben. Aufgeben ist nicht, ich kämpfe – auch wenn der Weg in die Punkte schwierig wird. Mein Motorrad läuft richtig gut. Auch haben wir eine gute Abstimmung gefunden. Jetzt liegt es einzig an mir, das Bestmögliche herauszuholen.“