M32 Racing Team in Most mit Ups and Downs

Doppelpodium trotz Problemen für Max Enderlein vom M32 Racing Team in Most. - Foto: ©IDM/Dino Eisele
Doppelpodium trotz Problemen für Max Enderlein – Foto: ©IDM/Dino Eisele

Die erneut richtig starke Punkteausbeute des Top-Fahrers im Team M32 Racing in Most, Max Enderlein, mit 25 und 20 Punkten für die gewerteten Plätze 1 und 2 bei den IDM-Läufen täuscht ein wenig über den schwierigen Verlauf des Wochenendes hinweg.

Nach gut funktionierenden Freien Trainings am Freitag mit P1 für Max Enderlein und P9 für Jan-Ole Jähnig ging es in ein regnerisches erstes Samstags-Qualifying.
Dort hatte Max gegen Ende einen sehr heftigen Abflug mit mehr als 170 km/h, wobei seine Maschine ziemlich stark beschädigt wurde. Max selbst blieb zum Glück unverletzt.
Das Team konnte glücklicherweise das Motorrad bis zum Q2 wieder reparieren, sodass Max noch ganze drei schnelle Runden fahren konnte und sich den fünften Startplatz sicherte.
Jan-Ole stellte seine Yamaha R6 auf den guten 7. Startplatz.

Max Enderlein vom M32 Racing Team in Most - Foto: ©IDM/Dino Eisele
Foto: ©IDM/Dino Eisele

Renneverlauf beim M32 Racing Team in Most

In Rennen 1 lieferte sich Max einen spannenden Zweikampf mit Thomas Gradinger um die Führung in der IDM-Wertung und um die Meisterschaftspunkte, während ganz vorn die drei Gaststarter aus der Supersport-WM ohne Wertungspunkte die Pace machten.
Jan-Ole ereilte leider das Sturzpech, sodass er das Rennen nicht beenden konnte.

Im 2. Rennen startete Max wiederum gut ins Rennen, musste nach einem Verbremser aber abreißen lassen, sodass die Spitzengruppe mit de Rosa, Van Straalen, Gradinger und Hobelsberger langsam aber sicher enteilte.
Jan-Ole ging nach seinem Sturz in Rennen1 im zweiten Rennen nicht an den Start.

Optimismus seitens Max Enderlein vom M32 Racing Team in Most - Foto: ©IDM/Dino Eisele
Optimismus in der Startaufstelung – Foto: ©IDM/Dino Eisele

Max Enderlein: „Ich wollte nach den Freien Trainings im Rennen eigentlich eine 1.36-Mitte fahren. Das ist mir allerdings nicht gelungen. Nichtsdestotrotz ist in Anbetracht der Umstände die Ausbeute richtig gut und ich bin zufrieden.

Der Samstag war für mich einer der härteren Sorte. Nach dem Abflug in Q1 konnten wir das Motorrad bis zum Q2 zum Glück wieder aufbauen. Aber ich hatte kaum noch Fahrzeit und konnte nur noch drei schnelle Runden fahren, die für Platz 5 reichten.

Das erste Rennen lief richtig gut. Ich hab mir einen schönen Fight mit Thomas (Gradinger) geliefert. In der vorletzten Kurve konnte ich dann mit einem ziemlich guten Manöver – leider abseits der Kameras – an Thomas vorbeigehen und mir die 25 Punkte sichern.

Rennen 2 lief bis zur sechsten Runde eigentlich auch gut. Dann hatte ich allerdings einen Verbremser Ende Start-und-Ziel und musste weit gehen, wodurch die Lücke zu der Gruppe mit Thomas aufgegangen ist. Ich wusste allerdings, dass ich es nicht schaffen werde, das zuzufahren und bin dann mein eigenes Rennen gefahren.

In Summe habe ich ohne die WM-Gaststarter 45 Punkte eingefahren und den Abstand zu Thomas Gradinger konstant gehalten. Somit bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich meine Zielzeit von 1.36-Mitte nicht erreicht habe. Ein großer Dank geht hier auch nochmal ganz speziell an mein Team für die sensationelle Arbeit – vor allem wegen des Samstags – und unseren Sponsoren und Unterstützern gebührt selbstverständlich ebenfalls großer Dank. Jetzt freuen wir uns alle schon auf die Rennen in Schleiz.“

Giacomo Agostini – Ikone bei der Sachsenring Classic

Giacomo Agostini – Motorrad-Superstar und Zweiradrennsport-Ikone – nimmt am Nostalgie-Event „ADAC Sachsenring Classic“ vom 15. bis 17. Juli 2022 teil.

Giacomo Agostini  - Foto©Roman Pfüller
Giacomo Agostini – Foto©Roman Pfüller

Er ist der erfolgreichste Motorrad-Rennfahrer der Geschichte: Giacomo Agostini. Für den ADAC Sachsen ist es eine besondere Ehre diesen Veteran der Motorrad-Elite auf der ADAC Sachsenring Classic 2022 begrüßen zu dürfen. Der 80-Jährige wird vom 15.-17. Juli in der Legendenklasse an den Start gehen. Danach wird er seinen Fans für Autogramme und Fragen zur Verfügung stehen.

Der Sachsenring ist Giacomo Agostini bestens bekannt. Den ersten seiner Siege dort erreichte der Italiener am 17. Juli 1966 auf seiner 350er MV Agusta. Später folgten noch zehn weitere Siege auf dem Circuit im südlichen Sachsen. In den Klassen 350 und 500 ccm gelangen ihm 122 Grand-Prix-Siege, die ihn zu insgesamt 15 Weltmeistertiteln führten.

An der Popularität des Italieners hat sich von seiner aktiven Zeit bis heute nichts geändert. Zuletzt war Agostini zur Feier seines 75. Geburtstags am Sachsenring, den er im ADAC Turm gefeiert hat.

Giacomo Agostini bei der ADAC Sachsenring Classic 2017 - Foto©Roman Pfüller
Giacomo Agostini bei der ADAC Sachsenring Classic 2017 – Foto©Roman Pfüller

1963 verpflichtete Alfonso Morini den jungen Agostini für sein Werksteam als Teamkollege des zweifachen Weltmeisters Tarquini Provini, obwohl Agostini noch keine zehn Rennen absolviert hatte. Im gleichen Jahr wurde er italienischer Junioren-Meister und bestritt in Monza bei den 250ern seinen ersten Grand Prix. 1964 wurde er Profi-Rennfahrer und mit fünf Siegen sowie einem technisch bedingten Ausfall überlegen italienischer Meister. Ebenfalls 1964 erlebte er bei der deutschen WM-Runde auf der Stuttgarter Solitude seinen ersten Auslandsstart.

Giacomo Agostini und MV Agusta

Foto: ©Thorsten Horn
Ago auf seiner legendären MV Agusta – Foto: ©Thorsten Horn

Für 1965 holte ihn Conte Domenico Agusta zu MV, was für beide Seiten eine unglaubliche Ära einleitete. In jenem Jahr errang er auf dem Nürburgring beim 350er-Rennen seinen ersten Grand-Prix-Sieg und 1966 in der Halbliter-Kategeorie seinen ersten WM-Titel. Seinen letzten GP-Sieg feierte er nach zuvor zwei erfolgreichen Jahren mit Yamaha und zwei WM-Titeln für die Japaner 1976 ebenfalls auf dem Nürburgring. Seinen letzten Grand Prix bestritt er 1977 in Silverstone.

Weitere Inforationen zur ADAC Sachsenring Classic auf der Webseite des Events.

MotoGP-Stars testen E-Pitbikes des ADAC Sachsen

Die MotoGP-Stars in der Arena E in Mülsen - Foto: ©MotoGP
Foto: ©MotoGP

MotoGP-Stars wie Johann Zarco, Marcel Schrötter und weitere Superstars waren zu Gast im Trainingszentrum Arena E in Mülsen. Die Racer testeten die elektrisch angetriebenen Pitbikes des ADAC Motobike E Cups.

Racing unter den MotoGP-Stars auch in der Arena E in Mülsen - Foto: ©MotoGP
Racing unter den MotoGP-Stars auch in der Arena E in Mülsen – Foto: ©MotoGP

So schnell waren die E-Pitbikes in der Arena E noch nie auf dem Kurs unterwegs. Am Trainingsstützpunkt des ADAC Sachsen, der Arena E in Mülsen, rasten am 16. Juni einige Superstars der MotoGP-Serie über den Parcours – allen voran Johann Zarco vom MotoGP Team Prima Pramac Racing. Auch der Deutsche Marcel Schrötter, Pilot für Liqui Moly Intact GP in der Moto2, und sein Teamkollege Jeremy Alcoba waren vor Ort. Vollendet wurde das Feld mit dem aktuell Führenden der Moto3 Sergio Garcia (GASGAS Aspar Team) sowie den Klassenkonkurrenten Tatsuki Suzuki (Leopard Racing) und David Munzo (BOE Motorsports).

Alle testeten gemeinsam die 85 Kilogramm leichten Pitbikes der italienischen Marke Thundervolt. Diese kommen mit ihrem elektrischen Antrieb auf eine Maximalleistung von 8 Kilowattstunden. Das ungewohnte Fahrgefühl legte sich nach den ersten Trainingsrunden. So sorgten die Profis vor zahlreichen Medienvertretern für ein spannendes Qualifying. Beim Rennen über sechs Runden setzte sich am Ende David Munzo knapp vor Johann Zarco durch. Dritter wurde Marcel Schrötter.

Wilde Hatz der MotoGP-Stars in Mülsen - Foto: ©MotoGP
Elektrifizierte Kurvenhatz – Foto: ©MotoGP

Der ADAC Motobike E Cup

Die E-Pitbikes werden im Normalbetrieb von Fördersportlern des ADAC Sachsen, Breitensportlern und Hobbypiloten im Trainingsbetrieb genutzt. Zusätzlich entwickelte der ADAC Sachsen im vergangen Jahr damit eine neue und in Deutschland einmalige Rennserie. Der ADAC Motobike E Cup wird ausschließlich auf den emissionsfreien Pitbikes gefahren. Dabei richtet er sich an eben jene Breitensportler, die sich über den Trainingsbetrieb hinaus im Wettbewerb messen möchten. Der ADAC Sachsen sendet mit dem Gesamtkonzept der Serie ein klares Zeichen für den nachhaltigen Motorsport im Sinne der Werte des Vereins.

Johann Zarcon auf einer Maschine des ADAC Motobike E Cups - Foto: ©MotoGP
Johann Zarcon auf einer Maschine des ADAC Motobike E Cups – Foto: ©MotoGP

Für 2022 stehen zwei Renntage (Juli und Oktober) in der Arena E auf dem Programm. Die Arena bietet dafür optimale Bedingungen, da bei der Planung des 2019 eröffneten Motorsportstandorts bereits an eine spezielle Strecke für Pitbikes gedacht wurde. Die E-Pitbikes können direkt vor Ort gelagert und aufgeladen werden. Die Begeisterung der Teilnehmer, und vor allem der Fahrer, spricht sowohl für die Bikes, als auch für Konzept des ADAC Sachsen.

MotoGP-Stars auch auf 4 Rädern unterwegs

Einer der MotoGP-Stars: Johann Zarco - Foto: ©MotoGP
Sieger Johann Zarco im Kart – Foto: ©MotoGP

Zum Spaß wurde noch etwas über den Tellerrand geblickt: Bevor sich die Stars den Interviews der Medienvertreter widmeten, stiegen die Zweiradprofis auf vier Räder um und bestritten mit den Leihkarts der Arena E noch ein spannendes Rennen. Den Sieg im Kart-Rennen sicherte sich der MotoGP Superstar Johann Zarco.


Weitere Inforationen zum ADAC Motobike E Cup finden Sie auf der Webseite des Veranstalters.

Enduro Jugend Cup Ost mit Teilnehmerrekord

Der ADAC Enduro Jugend Cup Ost feierte seine Premieren-Auftritt in Schönebeck bei Magdeburg gleich mit einem Teilnehmerrekord: insgesamt 86 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start.

Foto: ©Peter Teichmann

Während der Saison-Auftakt des ADAC Enduro Jugend Cup Ost in Hohndorf nur den Schülerklassen 50 und 65 vorbehalten war, griffen am Sonntag, den 12. Juni 2022, in Sachsen-Anhalt nun auch die jungen Offroad-Cracks der Jugendklassen in das Geschehen ein.
Dabei konnten sich in allen drei Kategorien neue Fahrer in die Siegerlisten eintragen. Fabio Schiffner (85 A), Michel Schettler (85 B) und Leon Schott (125) jubelten vom obersten Treppchen. Bei den Damen stand Magdalena Höfer erstmalig ganz oben auf dem Podium ebenso wie Lou Wohlhaupt in der Klasse 65. Einzig Jordan Wittenberg, Gewinner der 50er Kategorie, durfte dieses Gefühl schon einmal genießen.

Das Strecken-Layout

Die Strecke in Schönebeck hatte es durchaus in sich. Angepasst an die unterschiedlichen Klassen schlängelte sich der Kurs mit einer Länge von maximal 4,5 Kilometern rund um den Hummelsberg. Das Waldgebiet bot zahlreiche technisch anspruchsvolle und selektive Abschnitte mit steilen Abfahrten und kernigen Auffahrten. Über Sieg und Niederlage entschieden letztendlich die gefahrenen Zeiten bei der Sonderprüfung in unmittelbarer Nähe zum Fahrerlager. Der ein oder andere Sprunghügel, unzählige Steilkurven und schnelle Geraden reihten sich nahtlos aneinander. Der ausrichtende Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC hat in enger Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen MSC Schönebeck 1959 e.V. ganze Arbeit geleistet und ein tolles Event für den Enduro-Nachwuchs auf die Beine gestellt.

Der Renntag im ADAC Enduro Jugend Cup Ost

Teilnehmerrekord zur Premiere des ADAC Enduro Jugend Cup Ost 2022 in Schönebeck - Foto: ©Peter Teichmann
Foto: ©Peter Teichmann

Am Vormittag gingen zunächst die Jugendklassen auf die Strecke. In der Kategorie 125 entbrannte von Beginn an ein enges Duell zwischen Leon Schott (Großrückerswalde) und Sky Dombrowski (Marienberg). Dombrowski konnte als einziger Teilnehmer einmal die 3-Minuten-Schallmauer in der Sonderprüfung durchbrechen. Allerdings kam er im Anschluss noch zweimal zu Sturz, demolierte sich die vordere Bremsanlage und war damit raus aus dem Kampf um den Tagessieg. Diesen fuhr letztlich nach zehn Runden überlegen Leon Schott ein. Für den 16-jährigen Erzgebirgler war es der erste EJC-Triumph überhaupt. Platz zwei ging an den ebenfalls sehr starken Lucien Weißwange aus Freiberg, gefolgt von Sky Dombrowski.

Teilnehmerrekord und spannende Positionskämpfe im ADAC Enduro Jugend Cup Ost in Schönebeck - Foto: ©Peter Teichmann
Foto: ©Peter Teichmann

In der Klasse 85 A schnappte sich nach zehn Durchgängen Fabio Schiffner (Penig) seinen allerersten Sieg, gefolgt von Georg Rühle (Großenhain) auf Platz zwei und der schnellen Dame Lina Süßmuth (Hänchen) auf Rang drei. Die Teilnehmer der 85 B mussten insgesamt acht Runden bei Hitze und Staub überstehen. Hier machte der Zwönitzer Michel Schettler seine Sache am besten und siegte vor Willi Süßmuth (Hänchen) und Benedict Köstler (Zörbig).

Nach dem Mittag standen die Jüngsten im Mittelpunkt. Auf einer modifizierten Runde und der nun leicht gekürzten Sonderprüfung galt es Talent zu beweisen. Lou Wohlhaupt aus Arnstein gelang dies mit Bravour. Er setzte sich in der Klasse 65 mit einer Minute Vorsprung auf Luis Dürrenfeld (Hohenwutzen) durch. Das Podest komplettierte als Dritter der Sachsendorfer Elias Neukirchner.

Auch die ganz Kleinen glänzen im ADAC Enduro Jugend Cup Ost - Foto: ©Peter Teichmann
Foto: ©Peter Teichmann

Die „Minis“ und die Ladies

In der kleinsten Klasse (50 ccm) stand, wie schon in Hohndorf, Jordan Wittenberg ganz oben auf dem Treppchen. Der schnelle Youngster aus Letschin gewann vor Leo Preuss (Hamburg) und Malte Schimanski (Neugattersleben).

Ebenfalls einen Siegerpokal sicherten sich die beiden E-Bike-Fahrer Leon Labahn (Großolbersdorf / E50) und Max Richter (Erlau / E65).
Magdalena Höfer aus Dornburg-Camburg siegte erstmalig in der Ladies-Wertung. Dabei verwies sie die Vorjahres-Gesamtsiegerin Lina Süßmuth aus Hänchen auf den zweiten Platz. Dritte, der insgesamt elf jungen Damen wurde Amy Baldauf aus Burkhardtsdorf.
Den viel umjubelten Mannschaftssieg sicherte sich der Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC / Team 1, vor den Offroad-Rookies und der ersten Mannschaft des MC Flöha e.V.

Fortgesetzt wird der ADAC Enduro Jugend Cup Ost am 4. September in Hilmersdorf im Erzgebirge. Nur eine Woche später geht es im thüringischen Gembdental auf Zeitenjagd, bevor im November die letzten beiden Saisonläufe auf dem Programm stehen.

Weiterführende Infos wie Cup-Stand und Reglement findet Ihr auf der Webseite des EJC.

Sachsenring Classic 2022 mit Tourenwagen-Legenden

Im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic 2022 bestätigt die Classic-Serie der Tourenwagen-Legenden die Teilnahme und den aktiven Rennbetrieb. Außerdem kündigten drei weitere Motorrad-WM-Stars der Vergangenheit ihr Kommen an.

Die Klassiker des Tourenwagensports kommen zur ADAC Sachsenring Classic 2022 - Foto: ©Tourenwagen Legenden
Die Klassiker des Tourenwagensports kommen. – Foto: ©Tourenwagen Legenden

Nicht nur Fans des Zweiradrennsports kommen bei der ADAC Sachsenring Classic 2022 auf ihre Kosten. Mit der Tourenwagen-Legenden-Serie kündigt sich auch für Vierrad-Liebhaber der Achtziger-, Neunziger- und 2000er-Jahre ein echter Leckerbissen an.
Die Organisatoren der selbstständigen Rennserie führen in diesem Jahr insgesamt sieben Rennen durch. Ein Veranstaltung für die lautstarken Rennboliden ist vom 15. bis 17. Juli 2022 die ADAC Sachenring Classic.
An diesem Rennwochenende werden zwei Rennen von je 30 Minuten gefahren. Gemeinsam mit ambitionierten Hobbypiloten bereiten sich die Stars von damals in je einem freien Training und einem zwanzigminütigen Qualifying auf die Wertungsläufe vor.

Ein Klangerlebnis ist zur ADAC Sachsenring Classic 2022 garantiert. - Foto: ©Tourenwagen Legenden
Klangerlebnis garantiert! – Foto: ©Tourenwagen Legenden

Eingeteilt sind die Rennlegenden wie Alpha Romeo 155 V6, Ford Mustang, Audi V8 und Mercedes 190 E 2.5 EVO in drei Klassen. Die Einteilung erfolgt nach Baujahren und ehemaligen Rennserien.
Auch die Tourenwagen-Revival-Serie wird bei der Sachsenring Classic an den Start gehen. Diese Serie ist für Teilnehmer deutlich offener gestaltet, aber laut Organisatoren nicht weniger spannend.
Trotz des Wettkampfs wird Gemeinschaft im Fahrerlager und auf der Rennstrecke groß geschrieben. Da hilft der eine Mechaniker dem gegnerischen Team schon mal aus, um auch deren betagten Rennboliden auf die Strecke zu bekommen. Mit dieser Einstellung passen die Teilnehmer perfekt zum Motto der Veranstaltung „Motorsport hautnah erleben“.

Jürgen Fuchs – Foto: ©HilmarBruch – Archiv Thorsten Horn

Deutsche Motorrad-WM-Größen bei der Sachsenring Classic 2022

Die familiäre Atmosphäre springt auch auf die Zuschauer über. Die Stars von damals sind in den Gesprächen direkt bei den Fans. So werden auch Martin Wimmer, Jürgen Fuchs und Adi Stadler wieder viele Geschichten zu erzählen haben. Die drei Bayern fuhren in den Achtzigern und Neunzigern in der Weltmeisterschaft.

Adi Stadler – Foto: ©HilmarBruch – Archiv Thorsten Horn

Der erfolgreichste von ihnen ist wohl Martin Wimmer, der mit drei GP-Siegen und insgesamt vier DM-Gesamtsiegen aufwarten kann. Aber auch Jürgen Fuchs stand fünfmal auf dem GP-Podium. Adi Stadler wurde zweimal Deutscher Vizemeister und sicherte sich 1984 den EM-Titel.

Martin Wimmer wird zur Sachsenring Classic 2022 dabei sein. - Foto: ©HilmarBruch - Archiv Thorsten Horn
Martin Wimmer – Foto: ©HilmarBruch – Archiv Thorsten Horn

Egal ob Manager, Journalist oder aktiver Rennfahrer, alle sind dem Rennsport treu geblieben. Umso besser für die Fans, die die ehemaligen Stars zur Sachenring Classic wieder auf Zweirädern sehen werden.

Tickets zur Veranstaltung unter dem Motto „Motorsport zum Anfassen“ und weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite der Classic.

Der Puffinator ohne Glück in Oschersleben

Der Puffinator“ Julian Puffe hatte kein Glück beim 2. Event der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft in der Motorsportarena Oschersleben.

Julian Puffe, der Puffinator, 2022 in der Motorsportarena Oschersleben. - Foto: ©Toni Börner/highsidePR
Foto: ©Toni Börner/highsidePR

„Die zweite Runde der IDM führte uns nach Oschersleben in die Motorsport Arena. Nach den beiden Podestplätzen in der Lausitz, reiste ich mit einer extra Portion Selbstvertrauen an“, so der Puffinator. „Die freien Trainings am Freitag liefen auch schon einmal in die richtige Richtung. Wir nahmen einige Änderungen an der BMW M 1000 RR vor und kamen immer mehr in einen guten Rhythmus.“

Die beiden Zeittrainings am Samstag wurden durch starke Windböen erschwert.
„Trotz der schwierigen Bedingungen, konnte ich meine Rundenzeiten noch einmal steigern und den fünften Startplatz heraus fahren“, war das Fazit von Julian zu den Freien Trainings und den Qualifyings. „Zweite Startreihe und wieder eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen am Sonntag.“

Der Puffinator mit einem Granaten-Start in Lauf 1 in Oschersleben - Foto: ©Dino Eisele/IDM
Foto: ©Dino Eisele/IDM

„Der Renntag verlief leider nicht ganz nach Plan. Schon im Warm-up hatte ich Schwierigkeiten auf gebrauchten Reifen schnell zu fahren. Mit ein paar kleinen Anpassungen, erhofften wir uns, für das Rennen gerüstet zu sein.“ Julian schilderte weiter: „Der Start ins erste Rennen verlief gleich mal granatenmäßig. Ich konnte mich direkt auf Platz 3 einreihen, bis ich schon in der ersten Runde Probleme an meiner Kupplung verspürte. Im Laufe der nächsten 3 Runden gab die Kupplung komplett den Geist auf und ein Weiterfahren war unmöglich. Technischer Ausfall das Resultat nach nur wenig gefahrenen Runden.“

Der Puffinator als Pechvogel

Wer im ersten Lauf Pech hat, wird doppelt bestraft.
„Durch die „reverse Grid Regel“, musste ich das zweite Rennen von Startplatz 11 aus in Angriff nehmen. Der Weg nach vorn war also ein langer. Trotzdem erwischte ich einen guten Start und kam auf Platz 8 liegend aus der ersten Runde wieder“, erklärte Puffi Lauf zwei und führte weiter aus: „Ich kämpfte mich in den ersten Runden auf Platz 7 nach vorn und hatte Anschluss an eine Gruppe bis Platz 4. Leider tauchten die Probleme aus dem Warm-up nach dem ersten Renndrittel erneut auf. Ich kämpfte mit dem Grip am Hinterrad und konnte nicht weiter attackieren. Platz 7 die Ausbeute nach 18 Rennrunden.“

Der Puffinator - ausgebremst von der Technik - Foto: ©Dino Eisele/IDM
Foto: ©Dino Eisele/IDM


„Nicht das Wochenende, was wir uns gewünscht haben“, resümierte Julian Puffe. „Jetzt heißt es aber, alle Daten und Erfahrungen zu analysieren um beim nächsten Event wieder besser abzuschneiden. Vielen Dank an mein Team GERT56 für die Arbeit am gesamten Wochenende. Ich freue mich schon jetzt, in Most wieder angreifen zu können.“

ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost gestartet

ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost (EJC) 2022: 31 Teilnehmer eröffneten die neue Saison in Hohndorf, in der erstmals auch E-Bikes am Start sind. In drei Wertungsklassen feierten junge Talente jeweils ihren ersten Tagessieg.

Der ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost startete mit 31 Teilnehmer in die neue Saison 2022. - Foto: ©Peter Teichmann
Foto: ©Peter Teichmann

Der ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost (EJC) startete am 21. Mai 2022 in die neue Saison. Wie schon 2021 erfolgte der Auftakt auf dem Prolog-Areal des Enduro-Klassikers „Rund um Zschopau“.
In der Schülerklasse 50 dominierte Jordan Wittenberg aus Letschin das Geschehen nach Belieben. Die Schülerklasse 65 entschied Gabriel Meier für sich. Für den Lossataler war es der erste EJC-Sieg ebenso wie für die beiden E-Bike-Fahrer Leon Labahn (Großolbersdorf) und Max Richter (Erlau).

Der ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost startete auch 2022 in Hohndorf bei Zschopau. - Foto: ©Peter Teichmann
Foto: ©Peter Teichmann

Der Veranstalter, das RuZ-Prolog-Team des MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC, hatte keine Mühen gescheut, um für den Nachwuchs wieder eine erstklassige und bestens organisierte Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Die Runde und die Sonderprüfung des 2. ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost in Hohndorf glichen in weiten Teilen denen des Vorjahres. Die Sonderprüfung war rund und flüssig auf einer Wiese mit kleineren Hügeln abgesteckt.

Am Morgen gingen zunächst die Jüngsten auf die Strecke, es galt 15 Durchgänge zu absolvieren. Jordan Wittenberg war von Beginn an eine Klasse für sich und siegte am Ende mit 1:45 Minuten Vorsprung. Für den Brandenburger der zweite Tageserfolg, nach seinem letztjährigen Laufsieg in Fürstenwalde. Dabei verwies er Constantin Richter (Laußnitz) und Paul Ziechner (Dahlen) auf die Plätze zwei und drei.

Die Rennen des ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost

Foto: ©Peter Teichmann

In der im Wertungslauf integrierten und neu eingeführten E50-Klasse für Elektro-Bikes ging Leon Labahn aus Großolbersdorf als erster Sieger hervor. Damit schreibt der erst Sechsjährige ein weiteres Kapitel der EJC-Erfolgsstory: E-Bike-Premierensieg! Und das bei seiner ersten Rennteilnahme überhaupt.

Anschließend machten die Fahrer der Schülerklasse 65 die Strecke unsicher, die etwas vergrößert und um einige steile Auf- und Abfahrten reicher gemacht wurde. Geplant waren ursprünglich 20 Runden, gewertet wurden nach Rennabbruch letztendlich zwölf. Ganz oben auf dem Treppchen, und das zum ersten Mal, stand Gabriel Meier aus Lossatal, der nach spannendem Kampf Arne Grocholski (Grumbach) und Elias Neunkirchner (Sachsendorf) auf die Plätze zwei und drei verwies. Spektakulär dabei die knappen Abstände: zwischen Rang eins und drei lagen lediglich acht Sekunden.
Den Premierensieg in der E-Bike-Klasse E65 heimste der Erlauer Max Richter ein. Auch für ihn war es der erste Besuch auf dem obersten Treppchen.

Foto: ©Peter Teichmann

Fazit von Serienkoordinator Martin Breitfeld

„Es ist natürlich extrem schade mit dem Rennabbruch. Ich hätte uns allen einen schöneren Ausgang, der sonst super organisierten Veranstaltung gewünscht. Uns liegt der Motorsport wirklich sehr am Herzen. Nur eins steht noch über all dem, die Gesundheit und die Sicherheit der Kinder“, so Serienkoordinator Martin Breitfeld zum vorzeitigen Ende.
Ein Fahrer war gestürzt und musste auf der Strecke medizinisch versorgt werden. Letztlich aber großes Glück im Unglück. „Ansonsten war es ein sehr schöner und sportlich hochwertiger Saison-Auftakt. Die Jungs und Mädels haben tolle Leistungen gezeigt. Mit der Einführung der E-Bike-Klassen haben wir ein neues Kapitel im ADAC Enduro-Jugend-Cup Ost aufgeschlagen. Ich bin schon gespannt, wie es in dieser Saison weiter geht.“

Der EJC wird am 12. Juni mit allen Wertungsklassen, in Schönebeck bei Magdeburg fortgesetzt. Neuland für alle, denn dort wird der EJC zum ersten Mal zu Gast sein.

Weiterführende Infos und die Termine findet Ihr auf der Webseite des EJC.

M32 Racing Team mit starker Teamleistung in Oschersleben

Max Enderlein mit einem erneuten Doppelsieg. - Foto: ©Dino Eisele
Foto: ©Dino Eisele

Das M32 Racing Team mit den Fahrern Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig ist weiter auf Erfolgskurs. Auch bei der zweiten Veranstaltung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, diesmal in der Motorsportarena Oschersleben, glänzte das sächsisch-thüringische Fahrer-Duo erneut mit Top-Leistungen: wieder ein Doppelsieg für Max und zweimal Platz 5 für Jan-Ole.

Die Freien Trainings und die Qualifyings

Jan Ole Jähnig vom M32 Racing Team sicherte sich einen starken 4. Startplatz in Oschersleben. - Foto: ©Roman Pfüller
Foto: ©Roman Pfüller

Die Freien Trainings standen im Zeichen ständig wechselnder Bedingungen. Die Wetterkapriolen mit Wolkenbrüchen und Sturmböen am Freitagabend zwangen im Fahrerlager viele Teams dazu, Zelte und Pavillons zu sichern oder sogar komplett abzubauen.

Nichtsdestotrotz kam das Team schadlos durch die Trainings-Sessions. Nur Jan-Ole kam nicht so recht auf gute Rundenzeiten und war recht unzufrieden.
Im Qualifying fuhr Max Enderlein dann erneut auf Pole-Position – vor seinem aktuell härtesten Konkurrenten Thomas Gradinger. Jan-Ole Jähnig konnte sich enorm steigern und mit einer Top-Zeit auf einem richtig starken 4. Startplatz qualifizieren.

Das M32 Racing Team im Rennen

Max Enderlein, Kopf des M32 Racing Team, gab alles und siegte beide Male in Oschersleben. - Foto: ©Roman Pfüller
Foto: ©Roman Pfüller

Im ersten Rennen gelang Max ein kontrollierter Start-Ziel-Sieg. Thomas Gradinger stürzte bereits in der Aufwärmrunde mit einem Highsider und musste medizinisch behandelt werden. Allerdings bot Andreas Kofler dem Hohenstein-Ernstthaler Runde für Runde Paroli und attackierte sogar. Max konnte diese Angriffe jedoch abwehren und wurde nach Rennabbruch in 13. Runde als Sieger gewertet.
Jan-Ole fuhr ebenfalls in der Führungsgruppe mit und lieferte sich ständige Positionskämpfe. Der Sturz im Warm-Up saß dem jungen Nobitzer allerdings noch etwas in den Knochen, sodass er am Ende abreißen lassen musste und auf einem soliden 5. Platz ins Ziel kam.

Nach den Auftaktsiegen am Lausitzring ein neuerlicher Doppelsieg für Max Enderlein und das M32 Racing Team. - Foto: ©Roman Pfüller
Doppelsieg für Max Enderlein – Foto: ©Roman Pfüller

Das zweite Rennen lief nahezu analog zum ersten Rennen ab: Start-Ziel-Sieg für Max. Er lieferte sich an der Spitze einen heißen Dreikampf mit Andreas Kofler und Luca de Vleeschauwer, den er am Ende für sich entscheiden konnte. Jan-Ole kam abermals als guter Fünfter ins Ziel.
Damit haben die beiden Fahrer des M32 Racing Team ihre persönlichen Zielsetzungen, die sie vor dem Saisonstart anklingen ließen, voll erfüllt.

Zwei starke fünfte Plätze für Jan-Ole Jähnig und das M32 Racing Team in der Motorsportarena Oschersleben. - Foto: ©Roman Pfüller
Zweimal Platz 5 für Jan-Ole Jähnig – Foto: ©Roman Pfüller

Die O-Töne der beiden Fahrer

Foto: ©Dino Eisele

Max Enderlein: „Die Qualis liefen richtig gut mit wirklich schnellen Rundenzeiten. Ich konnte mich dann hauchdünn vor Thomas Gradinger auf Pole stellen.
Naja, (lacht) ich hab im Rennen 1 den Zug kontrolliert angeführt. – Nein, so ein kompaktes Rennen hatte ich eigentlich nicht erwartet. Ich wusste allerdings, dass da wohl noch ein paar Jungs das Tempo mitgehen können.
Thomas’ Sturz hat das Rennen natürlich total verändert. So etwas macht ja auch was in deinem Kopf. Ich bin dann sozusagen mehr auf Verteidigung gefahren, um die Punkte zu sichern. Ich hätte am Rennende auch noch was auspacken können. Das war allerdings nicht notwendig.

In Rennen 2 wollte ich dann eigentlich mehr Pace machen, kam aber nicht so recht weg. Gegen Ende des Rennens machte dann auch noch mein Arm zu, sodass ich vor allem in Rechtskurven Probleme bekam. Allerdings konnte ich in den letzten beiden Rennrunden noch etwas zulegen und die beiden Kawas auf Abstand halten.

Der Sturz von Thomas und seine Verletzung ist natürlich sehr schmerzvoll für die gesamte Meisterschaft. An dieser Stelle vor allem gute Besserung!
Nichtsdestotrotz: Ich bin echt happy über die 50 Punkte. Das ist wieder ein Top-Ergebnis für mich, das Team sowie alle Sponsoren und Unterstützer. Jetzt werden wir uns kurz ausruhen und dann geht es Ende Juni in Most weiter.“

Foto: ©Dino Eisele

Jan-Ole Jähnig: „Das Wochenende war mehr oder weniger Sch… Am Freitag kam ich nicht so recht auf Zeiten und hatte auch kein sonderlich gutes Gefühl fürs Bike. Zum Samstag zu den Qualis hin haben wir dann noch ein paar Dinge umgebaut, die sich auch richtig bezahlt machten. Wir waren auf Anhieb 1,8 Sekunden schneller. Ich war vorne mit bei der Musik dabei. Und mit meiner Zeit von 1:28.779 Minuten bin ich mega happy. Ich konnte mich dann in Q2 zwar leider nicht noch einmal steigern, aber die Zeit aus Q1 reichte für Startplatz 4 und ich war zudem um einiges schneller als im Vorjahr.

Der Rennsonntag startete dann sehr durchwachsen – mit einem schwereren Sturz durch einen technischen Defekt im Warm-Up. Jedoch konnten wir alles noch etwas gerade biegen. Die Rennen waren dann daraufhin so „naja“ – gut Punkte mitgenommen aber mehr auch nicht. Ich hoffe, dass es in Most besser läuft.“

OAKC in Lohsa mit Pokalregen

In der Heimstatt des OAKC in Lohsa versammelten sich am 15. Mai 2022 sagenhafte 77 Teilnehmer zu den Rennen des Cups. Der Kamenzer Rick Hartmann holt sich dabei den Bahnrekord zurück.

Foto: ©Michael Schulz

Man begrüßte am Renn-Sonntag ganze 77 Teilnehmer in der Heimstatt des OAKC in Lohsa. Bei sommerlichen Temperaturen wurden die Zuschauer im Motodrom mit spannenden Rennen verwöhnt.
Bereits am Samstag zeigte sich Streckeninhaber und Serienkoordinator Mathias Lesch hoch erfreut: „Dieses Wochenende zeigte uns einmal mehr, wie sehr wir in den letzten Jahren unter dem Kartsport-Entzug gelitten haben. Traumhaftes Wetter, hervorragende Stimmung und sportlich faire Rennen – was will man mehr als Veranstalter?“

Hartmann mit Bahnrekord

In der Schaltkart Klasse (KZ2) fuhr der Kamenzer Rick Hartmann am Sonntagvormittag einen neuen Bahnrekord. Mit einer Rundenzeit von 33,473 Sekunden unterbot Hartmann den alten Rekord von Thomas Dehnel um beeindruckende 0,424 Sekunden. Dehnel hatte beim OAKC Rennen in 2019 mit einer Rundenzeit von 33,897 bereits für Furore gesorgt. Umso größer war nun die Überraschung über Hartmanns neuen und beachtlichen Rekord.

Großes Interesse galt an diesem Wochenende den historischen Karts. Grund genug bei Mathias Lesch über die Historischen nachzufragen: „Ganz überraschend kommt das nicht. Lohsa ist eine Kartsport Rennstrecke, die auf eine 50-jährige Geschichte zurückblickt. Hier haben wir in der Vergangenheit große Erfolge gefeiert. Hinzu kommt, dass wir dieses Jahr mit der K-Wagen Classic Trophy (KCT) unser 20-jähriges Jubiläum feiern. Das lassen sich Piloten der historischen Karts nicht entgehen. In Ostdeutschland ist Lohsa die Hochburg der Historischen!“

’21er Meister-Ehrung des OAKC in Lohsa

Die Meister des Jahres 2021 wurden beim Lauf des OAKC in Lohsa geehrt. - Foto: ©Michael Schulz
Foto: ©Michael Schulz

Die Ehrung der Gesamtsieger der Saison 2021 konnte vergangenes Jahr pandemiebedingt nicht durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurden die Meisterehrungen des ADAC Sachsen im Anschluss an das Rennwochenende ausgetragen. Die Ehrung führte Peter Weidinger, Vorstandsmitglied für Sport im ADAC, durch.

Die vierte Veranstaltung des Ostdeutschen ADAC Kart Cup findet am 10. Juli ebenfalls in Lohsa statt.
Informationen zur Kart-Serie und zu den Terminen findet Ihr auf der Webseite des OAKC.

PRO SUPERBIKE Revival zur Sachsenring Classic 2022

Zur ADAC Sachsenring Classic 2022 (15. bis 17. Juli 2022) findet das 3. PRO SUPERBIKE Revival mit Christer Lindholm, Jochen Schmid und Edwin Weibel statt. Toni Mang und Jon Ekerold kündigen sich für die Legendenklasse an.

Das 3. PRO SUPERBIKE Revival zur Sachsenring Classic 2022 - Foto: ©PRO SUPERKBIKE
Foto: ©PRO SUPERKBIKE

Im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic 2022 werden auch wieder die Fahrer und Maschinen der PRO SUPERBIKE auf dem Sachsenring gastieren. Das Revival findet nun bereits das dritte Mal nach 2014 und 2015 statt, dennoch ist es etwas besonders. Durch die Corona-Pandemie bedingt konnte das 30-jährige Serien-Jubiläum letztes Jahr nicht gefeiert werden. Das soll nun ihm Rahmen der Sachsenring Classic nachgeholt werden.
Der legendäre Ring ist dafür bewusst ausgewählt worden, denn als erstes internationales Rennen gastierte 1996 die „PRO SUPERBIKE The Power Series“ unter dem Jubel von über 50.000 Zuschauern auf dem neu erbauten Sachsenring.
Neu aufgerollt wird diese beliebte Serie der 90er Jahre zwar nicht, dennoch werden sich die Rennlegenden der Vergangenheit dieses Jahr wieder auf ihre Maschinen setzen. Im Sattel der Superbikeklasse sind auch Christer Lindholm, Jochen Schmid und Edwin Weibel dabei. Für die Legendenklasse gehen der Deutsche Toni Mang und der Südafrikaner Jon Ekerold an den Start.

PRO SUPERBIKE bei der Sachsenring Classic 2022

Foto: ©Thorsten Horn

Mit seinen drei Titeln und insgesamt 36 Rennsiegen ist Christer Lindholm der erfolgreichste PRO SUPERBIKE Pilot der Geschichte. Fast wäre 1994 noch ein weiterer Titel dazu gekommen, aber dieser wurde dem Schweden am grünen Tisch nachträglich aberkannt. Nach seiner erfolgreichen Zweirad-Karriere widmete sich Lindholm in seiner Heimat dem Vierradsport. Im Juli wird er aber natürlich eines der originalen Superbikes pilotieren.
An seiner Seite starten auch Jochen Schmid, der zweite der PRO SUPERBIKE Bestenliste, und der zweifache PRO SUPERBIKE Meister Edwin Weibel.

WM-Legenden zur Classic 2022

Toni Mang – Foto: ©Thorsten Horn

Anton „Toni“ Mang sammelte insgesamt vier Weltmeisterschaften in unterschiedlichen Klassen. Der Bayer hatte einen ungewöhnlichen Weg in den Motorsport, der ihn aber nicht daran hinderte der erfolgreichste deutsche Solo-Motorrad-(Straßen-)Rennfahrer zu werden.
Seine sportliche Karriere begann Mang als Deutscher- und Junioren-Europameister im Skibob. Als Mechaniker baute er gemeinsam mit Sepp Schlögl und Alfons Zender seine SMZ-Rennmaschine, mit der er als Deutscher Meister seine Motorsportkarriere erfolgreich startete. Bei der ADAC Sachsenring Classic geht Toni in der Legendenklasse an den Start.

Jon Ekerold – Foto: ©Thorsten Horn

Ebenfalls in der Legendenklasse findet sich auch einer der größten Widersacher Mangs: Jon Ekerold. Der extrem risikobereite und leider oft verletzte Pilot machte die GP-Saison 1980 zu einer der spannendsten der Geschichte. Im entscheidenden sechsten WM-Lauf auf dem Nürburgring setzte sich der Südafrikaner knapp durch und holte sich den Titel.
Zu solchen engen Duellen wird es bei den Präsentationsfahrten vom 15. bis 17 Juli sicher nicht mehr kommen, dafür können sich Idole und Fans näher austauschen als in der Vergangenheit.

Tickets zur Veranstaltung, die unter dem Motto „Motorsport zum Anfassen“ steht, und weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite der Classic.