IDM in Most – Zuschauer sind erlaubt!

Beim Lauf der IDM in Most sind bis zu 1000 Zuschauer täglich erlaubt!
Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Das nächste Event der IDM in Most findet mit Zuschauern statt! Die Fans der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) können die Stars und Bikes der Serie endlich wieder live erleben. Nach über einem Jahr der Abstinenz sind beim IDM-Lauf in Tschechien wieder Publikum erlaubt.
Vom 11. bis 13.06. 2021 starten dort die Klassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600, IDM Supersport 300 sowie die Klasse IDM Sidecar. Im Rahmenprogramm laufen der Twin Cup und der Pro Superstock Cup, wo sich Nachwuchstalente und fortgeschrittene Rennfahrer messen.

Norman Broy zur IDM in Most

„Wir dürfen täglich bis zu 1.000 Zuschauer in Most begrüßen“, äußerte IDM-Serienmanager Normann Broy über die ersten, gravierenden Lockerungen während der Corona-Pandemie erleichtert. „Gefüllte Tribünen sind für alle Seiten ein Gewinn und das ist ein Anfang. Die Zuschauer können endlich wieder live dabei sein und liefern den Fahrern eine ganz andere Atmosphäre. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des ganzen IDM-Teams bei allen Fans bedanken, die unserer Serie auch während der Zeit treu geblieben sind, in der keine öffentlichen Events möglich waren. Wir hoffen, dass sich die Türen jetzt dauerhaft und immer weiter öffnen, wenn die geforderten Hygienemaßnahmen eingehalten werden.“

Der Eintrittspreis für den Samstag beträgt 15,00 Euro, für den Rennsonntag 20,00 Euro. Das Wochenendticket kostet 30,00 Euro. Wer seine Eintrittskarte im Vorverkauf über die Homepage Rennstrecke in Most erwirbt, kann jeweils 5,00 Euro sparen. Der Vorverkauf begann bereits am 03.06.2021. Parkplätze stehen für alle Anreisenden für 6,50 Euro pro Tag zur Verfügung.

Die Hygienemaßnahmen können anreisende Fans hier nachlesen.

M32 Racing Team mit schwerem Start

Das M32 Racing Team wurde zum Saisonauftakt in der Motorsportarena Oschersleben ziemlich gebeutelt.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Die Jungs des M32 Racing Team, Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, werden sich denken: „Die Saisoneröffnung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) ist nun Geschichte. – Zum Glück!“
Zu den widrigen Wetterbedingungen kamen neben Abstimmungsproblemen auch noch Pech hinzu. Mit einem Ausfall beider Fahrer in Rennen 1 sowie einem 13. Platz für Jan-Ole und einem 19. Platz für Max im 2. Rennen fuhren die Jungs sehr enttäuscht nach hause.
„Es war irgendwie ein kurioses Wochenende“, resümierte Max kurz und knapp.

Die Trainings der M32 Racing Team

Foto: ©M32 Racing Team/TB

In den Trainings-Sessions – vor allem im Qualifying – war man noch richtig gut bei der Musik. Max kam bis auf den Hauch von 0,026 Sekunden an die Pole-Zeit von Ex-WM-Pilot Patrick Hobelsberger heran. Max sagte dazu: „Die Quali-Zeiten waren extrem schnell. Die Rundenzeiten waren fast eine Sekunde schneller als in den vergangenen Jahren. Das liegt vielleicht teilweise an den neuen Reifen, aber wahrscheinlich sind wir auch insgesamt einfach schneller geworden.“

Foto: ©M32 Racing Team/TB

Jan-Ole fasste die Trainings folgendermaßen zusammen: „Das Wochenende fing eigentlich ganz gut. Die Freien Trainings liefen recht gut, obwohl wir noch ein paar technische Probleme mit der Kupplung hatten. Aber die konnten wir zum ende hin lösen und dann funktionierte es. Das hat man ja auch in den Qualis gesehen. Mit Platz 7 in der Startaufstellung bin eigentlich ziemlich zufrieden gewesen. Startreihe 2 wäre natürlich noch schöner gewesen. Aber die Trauben hängen da schon ziemlich hoch.“

Die Rennen der IDM Supersport 600

Für Max Enderlein und das M32 Racing Team lief es in den Rennen in Oschersleben gar nicht rund.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Max Enderlein

Erfahrene Piloten wissen: ein Rennen wird nicht im Start und auch nicht in der ersten Runde gewonnen. „In den ersten Runden hab ich ein bisschen vorsichtig gemacht und wollte kein zu großes Risiko eingehen. Vor allem bei dem einsetzenden Regen war es einfach mega schwierig. Ein paar andere Fahrer haben zu dem Zeitpunkt dann direkt ihr Herz in die Hand genommen“, analysierte Max den Rennbeginn. „Bis in Runde 8 hatte es auf dem Rest der Strecke relativ wenig geregnet. Ich kam dann ans Ende der Start-Ziel-Geraden und es zieht mir beim Anbremsen direkt im ersten Moment das Vorderrad weg. Und dann war es natürlich mega schade, dass ich trotz des Rennabbruchs nicht weiterfahren konnte.“

Zum zweiten Rennen, am Sonntag dann, sagte der Hohenstein-Ernstthaler: „Die ersten Runden waren ganz ok, obwohl ich mich auch da schon auf dem Motorrad überhaupt nicht wohlgefühlt habe. Wir haben das Bike letztlich nicht so abgestimmt bekommen, dass ich das Tempo mitgehen konnte. Ich hatte an einigen Ecken echt Probleme.“ Max Enderlein analysierte unumwunden weiter: „Als es dann anfing zu regnen, ist es ganz schwierig geworden. Ich hatte irgendwie eine riesige Blockade im Kopf. Damit war das Rennen dann letztendlich zu vergessen. Der Punkteverlust geht auf meine Kappe. Ich bin einfach mit den Bedingungen nicht zurechtgekommen. Naja, jetzt schauen wir nach vorn.“

Jan-Ole Jähnig und sein M32 Racing Team haderten mit den Bedingungenund der Abstimmung in der Motorsporarena Oschersleben.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Jan-Ole Jähnig

Zum ersten Rennen erklärte Jan-Ole: „Das erste Rennen war eine Katastrophe und sehr hektisch. Ich bin wegen des leichten Sprühregens ein bisschen vorsichtiger gestartet und darum erst einmal bis auf Platz 13 zurückgefallen. Mein Gefühl wurde dann besser und der leichte Regen ließ nach. So bin ich dann mehr oder weniger durchs Feld nach vorne gefahren. Ich lag auf P7 hinter Max, als es wieder zu regnen begann. Das hab ich vielleicht etwas unterschätzt und zu stark gepusht, sodass ich gestürzt und ausgeschieden bin. Für meinen Geschmack hat die Rennleitung hier zu spät abgebrochen. Zu viele Fahrer sind da gestürzt.“

„Das zweite Rennen ging gut los, auch wenn der Himmel ganz schön drohend aussah,“ lautet das Fazit von Jan-Ole weiter. „Ich lag inzwischen auf Platz 6, konnte aber den Speed der Spitze nicht ganz mitgehen, weil ich etwas Traktionsprobleme in den Kurvenausgängen hatte. Diesmal kam der Rennabbruch rechtzeitig. Der zweite Teil lief dann richtig schlecht. Ich hab nicht ins Rennen gefunden, obwohl ich mich dort im Regen nicht wirklich unwohl gefühlt habe. Die abtrocknende Strecke hat mir einige Probleme bereitet. Das Risiko, das man eingehen musste, und wahrscheinlich auch der Sturz vom Vortag waren wohl in meinem Kopf. Ich wollte das Motorrad einfach heil über den Zielstrich bringen.“
Jan-Oles Resümee: „Drei Punkte sind besser als nix. Aber wir hatten uns alle wesentlich mehr vorgenommen.“

Das M32 Racing Team und das nächste Event

Die Phrase lautet „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ – und so ist es auch. In Kürze, nämlich vom 11.06. bis 13.06.2021, geht es bereits in tschechischen Most mit der 2. Runde der IDM weiter. Max ist dahingehend sehr optimistisch: „Most ist eine Strecke, die mir extrem liegt. Da müssen wir jetzt einfach schauen, dass wir dort ordentlich Punkte sammeln. Allerdings hat man schon in Oschersleben gesehen, dass das Feld dieses Jahr qualitativ noch einmal ein ganzes Stück zugelegt hat. Da sind wahrscheinlich außer Öttl und Tulovic die stärksten deutschsprachigen Fahrer der letzten fünf bis zehn Jahre am Start – und die ganzen starken Holländer und Co. kommen noch hinzu.“

„Ich freu mich auf Most“, lässt Max durchblicken, „weil es ja sozusagen auch ein weiteres Heimrennen in dieser Saison ist.“ „Wir arbeiten hart daran, in Most wieder ein schlagkräftiges und noch besseres Paket zur Verfügung zu haben. Wir werden dort wieder voll angreifen“, gibt sich der junge Sachse kämpferisch. Jan-Ole Jähnig ist sich für die Rennen in Most im Klaren: „Wir müssen uns jetzt voll auf die beiden kommenden Rennen konzentrieren, um dort solide Rennen und gute Ergebnisse abzuliefern.“

Julian Puffe mit verrücktem Saisonstart

Julian Puffe und GERT56 begannen die IDM-Saison 2021 durchwachsen.
Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Der erste Einsatz von Julian Puffe auf der brandneuen BMW M1000 RR seines Teams GERT56 in der IDM geriet etwas kurios. Aber die lange Zeit des Wartens hatte endlich ein Ende., denn der Motorsportarena Oschersleben fiel am vergangenen Wochenende der Startschuss für die IDM-Saison 2021.

„Nur wenige Tage vor dem ersten Rennen, erhielt ich einen Anruf von meinem Teamchef. Meine Teamkollegin Lucy Glöckner kann aus gesundheitlichen Gründen nicht vollständig an der Meisterschaft teilnehmen. Somit werde ich als Permanent-Starter nachgenannt und darf nun doch die komplette IDM Saison in Angriff nehmen. Ich wünsche Lucy alles Gute und freue mich auf die bevorstehende Aufgabe“, begann Julian Puffe sein Resümee.

Die Trainings-Sessions von Julian

„Am Freitag standen drei freie Trainings auf dem Programm. Da wir noch einiges zu testen hatten, fuhren wir so viele Runden wie möglich. Schnell fiel uns auf, dass die Grundabstimmung zwischen Chassis und Fahrwerk noch nicht ideal passte. Es fiel mir schwer auf gute Rundenzeiten zu kommen“ erklärte er weiter. „Bis in den späten Abend arbeitete mein Team GERT56 an einer Lösung des Problems. Für die Zeittrainings am Samstag haben wir uns dann mit einer komplett neuen Abstimmung aufgestellt. Leider führte auch das nicht zum gewünschten Erfolg. Am Ende des Tages stand ein 15. Platz zu buche, mit dem wir nicht zufrieden sein konnten. Es war also klar, dass wir in den Rennen viel Arbeit vor uns haben werden.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Julian Puffe im Renn-Modus

„Der Rennsonntag wurde wohl einer der verrücktesten in meiner bisherigen Motorsport-Laufbahn“, zog der „Puffinator“ als kurzes Fazit. „Ständig wechselten sich Sonnenschein und Regenschauer ab. Die Strecke wechselte ständig zwischen trockenen und nassen Bedingungen. Kurz vor unserem ersten Rennen, war die Strecke noch zu 50 Prozent nass. Wir gingen auf die Risiko Variante und fuhren vorn mit einem Regenreifen und hinten mit Slick. Zu Beginn des Rennens wurde ich weiter nach hinten durchgereicht. Mit abtrocknender Strecke fing ich aber an, Positionen gut zu machen. Meine Aufholjagd ging bis in die letzte Kurve und wir wurden mit einem 4. Platz belohnt! Ein unglaubliches Ergebnis für uns nach den Schwierigkeiten zu Beginn des Wochenendes.“

Zum zweiten Rennen erklärte der junge Thüringer: „Platz 4 im ersten Rennen bedeutete laut der Reverse-Grid-Regel die Pole Position für das zweite Rennen. Die Streckenbedingungen waren die selben wie im Rennen zuvor: viele nasse Stellen gefolgt von einigen trockenen Passagen. Diesmal gingen alle Fahrer mit Trockenreifen ins Rennen. Der Start gelang mir ganz gut, doch schon in der ersten Kurve wurde ich eingeklemmt. Das kostete mich einige Positionen und somit wurde ich in viele Zweikämpfe verwickelt. Am Ende sprang ein 8. Platz für mich heraus, mit dem wir trotzdem sehr zufrieden sein konnten. Wir müssen weiterhin an unsere Abstimmung Arbeit und versuchen für das nächste Rennen in Most, unser Paket zu verbessern.
Vielen Dank an das gesamte Team für den super Job über das gesamte Wochenende. Ich kann es kaum erwarten wieder anzugreifen!

IDM 2021 – die Ampel steht auf Grün

Endlich ist es soweit: die IDM 2021 startet. Am kommenden Wochenende, vom 21.05. bis 23.05.2021, geht die IDM endlich in die neue Saison und Max Enderlein sowie Teamkollege Jan-Ole Jähnig sind „ready to race“.

Foto: ©Friedrich Weiße

Nachdem die beiden IDM-Supersport-600-Fahrer am vergangenen Wochenende noch ihre letzten Testkilometer abgespult haben, geht es nun schon auf die Reise in die Motorsportarena Oschersleben. Der letze Test verlief für die beiden Yamaha-Piloten mehr als zufriedenstellend. „Es war top am Lausitzring“, resümierte Max Enderlein das Wochenende. „Wir sind insgesamt recht viel zum Fahren gekommen. Es gab zwar auch Regen-Kilometer und ein paar Hobbyfahrer waren unterwegs, aber beides war für uns vergleichsweise zu vernachlässigen“, erklärte der Hohenstein-Ernstthaler. In seiner schnellsten Runde konnte er nämlich trotz des Verkehrs seine Zeit aus dem Qualifying von 2020 egalisieren. „Am Sonntag sind Jan-Ole und ich dann recht viel gefahren – vor allem längere Turns, um zu sehen, wie sich die neuen Pirelli-Slick-Reifen über die Renndistanz verhalten.“

Die IDM 2021 kann für Max Enderlein starten.
Foto: ©IDM.de/Dino Eisele


„Wir fahren beide richtig gute Zeiten. Aber auf der Suche nach dem Limit hab ich letztendlich wohl etwas zu stark gepusht und bin abgeflogen“, sagte Jan-Ole Jähnig zum Wochenende an der DEKRA-Teststrecke. Dem jungen Heißsporn aus Nobitz bei Altenburg ist zum Glück nichts passiert, doch sein Bike wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. „Das ist aber nichts, das wir bis Oschersleben nicht wieder hinbekommen“, ließ Jan-Ole wissen.

Auch für Jan-Ole Jähnig startet nun die IDM 2021.
Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

IDM 2021 startet dennoch vorerst ohne Zuschauer

Jetzt heißt es also endlich auch für die Jungs und Mädels in der IDM „Gentlemen, start your engines“. Es geht am Donnerstag für beide Piloten vom M32 Racing Team in die Motorsportarena Oschersleben. Für die Freien Trainings am Freitag hoffen beide Piloten vor allem auf gutes Wetter und darauf, recht schnell den eigenen guten Rhythmus für die Strecke zu finden. Max und Jan-Ole brennen auf den Saisonstart und sind froh, dass es endlich los geht – auch wenn die Fans, Unterstützer und Sponsoren aktuell leider noch immer draußen bleiben müssen.

Einen kleinen Trost gibt es für die Fans: Die Rennen werden am Sonntag im Livestream der IDM auf Facebook übertragen.

Livestream-Zeiten

Livestream für Samstag ()

15:10 Uhr Anmoderation mit L. Gajewski, E. Mielke und T. Deitenbach, Ende Qualifying 2 IDM SBK 1000, Vorstellung Fahrer und Teams
15:35 Uhr TWIN Cup, Rennen 1
16:15 Uhr Pro Superbike Cup, Rennen 1
17:05 Uhr IDM Supersport/Superstock 600, Rennen 1

Livestream für Sonntag ()

09:35 Uhr Northern Talent Cup, Rennen 1
11:05 Uhr IDM Superbike 1000, Rennen 1
12:05 Uhr IDM Supersport 300, Rennen 1
12:55 Uhr IDM Supersport/Superstock 600, Rennen 2
14:30 Uhr Northern Talent Cup, Rennen 2
15:20 Uhr IDM Superbike 1000, Rennen 2
16:15 Uhr IDM Supersport 300, Rennen 2

IDM – Saisonauftakt am Lausitzring abgesagt

In der IDM 2021 stehen die Ampeln für den Saisonstart am Lausitzring auf Rot.

In der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, wollte das neu formierte M32 Racing Team um Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig direkt zum Saisonstart am Lausitzring glänzen. Daraus wird jedoch nichts.

„Mit Bedauern müssen wir verkünden, was sich durch die aktuellen Entwicklungen der letzten Wochen bereits abgezeichnet hat:
Die Eröffnungsveranstaltung der IDM-Saison 2021, die am Wochenende vom 30. April bis zum 02. Mai 2021 am Lausitzring hätte stattfinden sollen, wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt“, äußerte sich das Team.

Auf den Start in der IDM 2021 muss Max Enderlein vorerst weiter warten.
Max Enderlein. – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Statement der Verantwortlichen der IDM

Serienmanager Normann Broy erklärte die Entscheidung wie folgt: „Wir haben lange gekämpft, um die Rennen wie geplant durchführen zu können. Aber wir brauchen Sicherheit für alle Beteiligten, um solch ein Event zu realisieren. Das betrifft die Organisatoren, die Partner, Teams und Fahrer. Diese Sicherheiten fehlten uns sowohl in Form von behördlichen Zusagen als auch dem Sicherstellen der nötigen medizinischen Versorgung in der Region. Dadurch hätten wir ein unkalkulierbares Risiko eingehen müssen. Dies können wir aufgrund unserer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und dem Respekt gegenüber der Pandemie-Situation nicht tun.“
Weiterführend erklärte er: „Zusätzlich lassen die aktuellen nationalen und internationalen Beschränkungen einen geregelten und fairen Ablauf der Meisterschaftsläufe nicht zu. Folglich mussten wir zwei Wochen vor dem angesetzten IDM-Auftakt diese Entscheidung treffen.“

Enttäuschung aber auch Verständnis

„Wir vom M32 Racing Team sind untröstlich, die Saison nicht wie gehofft beginnen zu können. Nach unseren starken Tests am Hockenheimring Anfang April waren wir alle überaus positiv gestimmt und heiß auf einen Kampf um die Spitze in der Supersport-600-Klasse der IDM“, sagten die beiden Fahrer. Nun müssen sich Max Enderlein, Jan-Ole Jähnig und das gesamte Team noch ein paar Wochen länger gedulden.

Das Interesse und die Nennungen für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft sind trotz der schwierigen Lage ungebrochen. Die Konkurrenz ist groß, sodass spannende und hochkarätige Rennen garantiert sind. „Wir hoffen auch demzufolge auf einen entsprechenden Saisonstart in der Motorsportarena Oschersleben. Das Event dort soll laut Planung vom 20. bis 23. Mai 2021 stattfinden.“

Auch Jan-Ole Jähnig muss noch auf seinen ersten Einsatz in der 2021er Saison der IDM warten.
Jan-Ole Jähnig. – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Zuversicht auch seitens der IDM

„Das Coronavirus hat uns jetzt einen Strich durch den Saisonauftakt 2021 gemacht“, verlautbarte Norman Broy, „aber das wird uns nicht daran hindern, wie schon im Vorjahr Lösungen für eine erfolgreiche Saison zu finden.“

„Wir halten den Kopf und die Motivation hoch! Sehr gut vorbereitet sind wir auf jeden Fall“, stellen die zwei Piloten Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig abschließen klar.

Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost

Nach 5 Jahren gibt es 
eine Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

„Nach einem halben Jahrzehnt ist 2021 mit dem ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup Schluss – allerdings nur, was die Namensgebung betrifft“, schreibt der ADAC Sachsen in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Die Nachwuchsserie für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren wird fortan unter dem Namen ADAC Enduro Jugend Cup Ost fortgesetzt“, heißt es darin weiter. Dabei bleibt der ADAC Sachsen unverändert federführend.
Sieben Veranstaltungen stehen nach Verlautbarung des ADAC für den Cup im Jahr 2021 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen fest.

Im Cup bleibt alles anders

Für 2021 bleiben das Regelwerk und auch die Klasseneinteilung des ADAC Enduro Jugend Cup Ost unangetastet. So wird es weiterhin die zwei Schülerklassen 50 und 65 geben. Im Jugendbereich bleiben die Klasse 85 mit der bewährten Unterteilung in die Leistungskategorien A und B sowie die Klasse 125 erhalten. Ebenfalls fortgeführt werden die prestigeträchtige Mannschaftswertung und die klassenübergreifende Wertung der Ladies, denn die Damen erlebten im vergangenen Jahr einen wahren Boom.
Hintergrund der Umbenennung ist zum einen die Einführung weiterer Cups und die damit verbundene einheitliche Zusatzbezeichnung wie „Nord“ oder „Mitte“. Zum anderen kommt die territoriale Ausweitung der Veranstaltungsorte nach Thüringen und Brandenburg hinzu.

Das Regelwerk des ADAC Enduro Jugend Cup Ost ändert sich vorerst nicht.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

ADAC Enduro Cup Ost – Terminübersicht 2021

17. April                             Fürstenwalde (Brandenburg)

15. Mai                               Dahlen (Sachsen)

03. Juli                                Hohndorf bei Zschopau (Sachsen) – nur 50 / 65

31. Juli                                noch offen (Sachsen) – nur 85 / 125

12. September                  Großlöbichau (Thüringen)

03. Oktober                       Hörlitz (Brandenburg)

14. November                  Meltewitz (Sachsen)

Alle der beliebten Nachwuchsklassen starten im ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

Bald geht’s im ADAC Enduro Cup Ost los

In diesem Jahr startet der ADAC Enduro Cup Ost Mitte April in Fürstenwalde, nahe Berlin. Danach folgt im Mai die schon zur Tradition gewordene Veranstaltung in Dahlen. Darauffolgend kämpfen Anfang Juli dann ausschließlich die beiden Schülerklassen in Hohndorf auf dem Prolog-Areal von „Rund um Zschopau“ um Wertungspunkte, während die Jugendklassen 85 A, 85 B, 125 in das Sprint-Enduro-Wochenende der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft am 31. Juli integriert werden. Dafür steht der genaue Austragungsort derzeit allerdings noch nicht fest. Im September geht es dann wieder für das gesamte Starterfeld im thüringischen Großlöbichau bei Jena auf Zeitenjagd. Der vorletzte Lauf steht im brandenburgischen Hörlitz auf dem Programm, bevor im November schließlich das große Finale in Meltewitz ausgetragen wird.

Rasante Entwicklung des Cups

Vor fünf Jahren hob der ADAC Sachsen seinen Enduro Jugend Cup aus der Taufe. Die Serie entwickelte sich rasant zur Einstiegsplattform für junge Endurosportler schlechthin. Fahrer der ersten Stunde sind mittlerweile in der Nachwuchsklasse des DMSB Enduro-Cup oder bei den Junioren der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft angekommen.

Weitere Infos zum Cup findet ihr auf der Webseite des ADAC Sachsen oder auf der Facebook-Seite des Cups.

Julian Puffe und GERT56 wieder vereint

Julian mit seinem neuen Arbeitsgerät. – Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Das Dream-Team Julian Puffe und Gert56 geht wieder gemeinsame Wege.
„Lange Zeit konnte ich nichts von mir hören lassen und ein weiteres mal war ich kurz davor, mit leeren Händen da zu stehen“ erklärt Julian Puffe in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Heute darf ich aber verkünden, dass ich zusammen mit dem Team GERT56, BMW Motorrad und der MRS – Moto Racing School die Saison 2021 sowie 2022 in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft – IDM bestreiten werde“, fährt darin der Schleizer fort. „Es fühlt sich an, wie wenn man nach einer langen Auslandsreise zurückkehrt zur Familie. Zusammen mit dem Team GERT56 rund um Teamchef Karsten Wolf konnte ich mit dem Sieg beim 24h-EWC-Lauf in LeCastellet meinen bisher größten Erfolg verbuchen.“

Geplant sind mehrere Wildcard-Einsätze in der Saison 2021 sowie die Weiterentwicklung der neuen BMW M1000 RR“, fügt der erfahrene Racer hinzu. „2022 werde ich wieder als „Vollzeitrennfahrer“ bei der IDM mitmischen! Ich freue mich, mit einem starken Team im Background und konkurrenzfähigen Maschinen aus dem Hause BMW weiterhin meine Ziele zu verfolgen und auf der Strecke mein Bestes zu geben.“

Abschließend findet er Worte der Dankbarkeit: „Vielen Dank an all meine Sponsoren und Unterstützer, die mir auch in dieser komplizierten Zeit zur Seite stehen. In Kürze startet unser Testprogramm und somit die Saison 2021. Ich kann die ersten Meter auf der Rennstrecke kaum abwarten.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Die Pläne von Julian Puffe und GERT56

Auf der Webseite des Teams Gert56 ist nachzulesen: „Puffe hat nicht nur viele Fans, sondern auch Menschen, die an ihn glauben – darunter die Macher der Moto Racing School (MRS) mit Nicki Scharf und Andi Thümmler, die tief in dieses Projekt involviert sein werden. GERT56 und MRS werden Puffe nicht nur in die BMW Motorrad Motorsport Familie zurück holen, sondern ihm auch die Möglichkeit auf einen Neustart im Profisport bieten.“

Bereits Mitte Februar wurde in einem Online-Meeting zwischen Julian Puffe und GERT56 sowie MRS und RS Speedbikes der Plan besiegelt. „Der Schleizer wird 2021 mit einigen Wildcards an der IDM Superbike 1000 teilnehmen, ehe 2022 die Rückkehr zum Permanentstart erfolgt. „Nebenher“ wird Puffe bei MRS als prominenter Instruktor arbeiten und den Rennstrecken-Kunden zeigen und lernen, wie man das Superbike aus München auf der Rennstrecke artgerecht bewegt. Des Weiteren geht ein großer Dank an Julian Puffes persönliche Sponsoren und Gönner, die ihm in dieser schwierigen Phase seiner Karriere zur Stange halten“, heißt es auf der Teamseite von GERT56. 

Das Team führt weiter aus: „Puffe wird 2021 außerdem für GERT56 als Test- und Entwicklungsfahrer in die Vorbereitung der neuen BMW M 1000 RR involviert sein und steht als Reserve-Fahrer für „beide“ Mannschaften parat. Neben GERT56 (Glöckner, Finsterbusch) betreut das Team aus Pirna auch das Partnerteam der Fifty73 Academy / Werk 2 by MCA mit Cristof Höfer und Leon Langstädtler. Für die drei Wildcard-Einsätze, stellt übrigens Stammfahrer Toni Finsterbusch sein privates Spare-Bike für Puffe zur Verfügung.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Karsten Wolf – Team Manager

„Für mich sind die späten Absagen an die Fahrer kein guter Stil. Man weiß doch eigentlich nach dem Fallen der schwarzen-weißen Flagge beim letzten Saisonrennen, wie es gelaufen ist. Julian war kurz davor in ein tiefes Karriereloch zu fallen. Ich bin mit all meinen Fahrern in guten Kontakt, mit den Jüngeren insbesondere. Ich habe in jedem Gespräch die Verzweiflung und das Unverständnis über seine Situation herausgehört. Wie es bei uns zum guten Ton gehört, habe ich die Personalie Puffe vorher intern mit Lucy, Toni und den drei Crew-Chiefs besprochen, mir deren Meinung und Sichtweisen angehört.

Mir ist klar, dass wir technisch und von den Abläufen auf Sprintbetrieb umstellen müssen. Vom Werteprinzip und im Umgang werden wir immer Endurancer, also Teamplayer bleiben. Noch bevor ich Toni Finsterbusch nach der Bereitstellung des Bikes für Julian fragen konnte, hat er es von sich aus angeboten. Eine Geste neben der Strecke, die mir Mut macht im Umgang der beiden Freunde auf der Strecke.“

Voll fokussiert in der Startaufstellung: Julian Puffe.
Voll fokussiert in der Startaufstellung: Julian Puffe. – Foto: Roman Pfüller

Julian Puffe – Fahrer:

„Vor wenigen Wochen, sah meine Motorsportliche Zukunft nicht gerade rosig aus. Es ist wahnsinnig schwer in der jetzigen Zeit die immer steigenden Kosten für eine Rennsaison zusammen zu bekommen. Ich hatte das Glück auf meinem bisherigen Weg Menschen kennengelernt zu haben, die mir in solchen Situationen zur Seite stehen. Vielen Dank an meinen damaligen und heutigen Teamchef Karsten Wolf, der in kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit der Moto Racing School einen Zwei-Jahres-Plan entworfen hat und mir die Möglichkeit bietet, an alte Erfolge anzuknüpfen. Es fühlt sich an wie wenn man nach einer langen Auslandsreise zurück zur Familie kehrt. Ich werde diese Saison Top vorbereitet bei den Rennen antreten, mein Bestes geben und somit den Grundstein für meine Rückkehr als Vollzeitrennfahrer für die Saison 2022 schaffen.

Zusammen mit dem Team GERT56 und BMW Motorrad konnte ich mit dem Sieg beim 24h-EWC-Lauf in Le Castellet 2018 meinen bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem starken Team im Background und konkurrenzfähigen Maschinen von BMW freue ich mich darauf, bei der IDM wieder mitzumischen und meine Ziele zu verfolgen. Ein großer Dank geht auch an all meine Sponsoren, die mich alle auch in dieser Zeit unterstützen und an meiner Seite sind. Ich kann die ersten Rennstrecken Meter kaum abwarten und würde am liebsten sofort loslegen!“

Den genauen Wortlaut der Veröffentlichung von Gert56 und weitere News könnt Ihr auch noch einmal auf der Team-Webseite nachlesen.

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig formieren M32 Racing Team

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig gehen 2021 in der IDM Supersport 600 einen gemeinsamen Weg. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein – Meister der IDM Supersport 2018 und 2019 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig fahren 2021 in der IDM Supersport 600 gemeinsamen im eigenen Team. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Jan-Ole Jähnig – Vizemeister 2020 der IDM Superstock 600 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Neuer Name – bekannte Gesichter: Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig formieren M32 Racing Team

Jetzt ist es offiziell, dass der 2018er und 2019er Meister der Klasse IDM Supersport 600, Max Enderlein, und der Vizemeister der vergangenen Saison in der Klasse IDM Superstock 600, Jan-Ole Jähnig, gemeinsam ein eigenes Team formieren.
Somit werden die beiden Freunde unter dem Namen M32 Racing Team 2021 zusammen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in der Klasse IDM Supersport 600 um die Punkte kämpfen. Dabei werden Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig wieder auf die Power der Yamaha YZF-R6 setzen.

Beide Fahrer sind bisher lange Zeit mit der Unterstützung von Team Freudenberg angetreten. So fuhr Max Enderlein in der IDM SSP 600 für das Team von Michael und Carsten Freudenberg, während Jan-Ole Jähnig in der SSP-300-Weltmeisterschaft und nach deren Absage in der IDM STK 600 für Freudenbergs antrat.

Der neue Weg

Für die beiden eng befreundeten Rennfahrer bot sich in diesen aktuell sehr schwierigen Monaten die Chance, einen schon länger gehegten Traum zu verwirklichen. Die Zeit war sozusagen reif für eine Veränderung. Darum beschlossen Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, ihre Kräfte zu bündeln und ein eigenes Team zu gründen. So wollen sie mit Motivation hoch zwei und ihrer nationalen und internationalen Rennerfahrung in der IDM Supersport 600 angreifen.
Dabei werden sie auch weiterhin von ihren langjährigen Partnern und Sponsoren unterstützt. Für dieses in sie gesetzte Vertrauen, für das Vertrauen in die Kraft und den Glauben an den Erfolg ihrer Vision bedanken sich die beiden Rennfahrer bei allen Beteiligten und Fans auf das Herzlichste.

Die Team-Struktur

Teamintern setzt man auch auf technischer Seite auf Fachmänner mit langjähriger Erfahrung. Dahingehend wird es sich so gestalten, dass Christian Seidel der Crew-Chief von Jan-Ole Jähnig sein wird. Bei Max Enderlein hat William Fricke als Crew-Chief die Fäden in der Hand.
Und die Pressearbeit für das neu gestaltete Team werde ich übernehmen.
Damit ist das M32 Racing Team für die Rennen der IDM Supersport 600 bestens gerüstet.

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig kämpfen 2021 in der IDM Supersport 600 im selben Team um die Punkte. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig brennen auf den Saisonstart am Lausitzring. – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Die geplanten Renntermine von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig für die Saison 2021

30.04. – 02.05.Lausitzring
20.05. – 23.05.Oschersleben (nur SBK1000, SSP/STK600, SSP300)
11.06. – 13.06.Most (Tschechien)
23.07. – 25.07.Schleizer Dreieck
13.08. – 15.08.Assen (Niederlande)
27.08. – 29.08.Red Bull Ring (Österreich)
24.09. – 26.09.Hockenheim

Das Team freut sich überaus, wenn in dieser Saison wieder die Möglichkeit dazu bestehen sollte, Partner, Unterstützer, Fans und Freunde an der Strecke und im Paddock begrüßen zu dürfen.

Die Stimmen von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig fahren 2021 gemeinsam im M32 Racing Team. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein (#32) beim Saisonfinale 2020 am Hockenheimring – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Max Enderlein: „Ich freue mich riesig auf die neue Saison, insbesondere auch auf diese neue Herausforderung durch das eigene Team mit Jan-Ole als tollen Teamkollegen und guten Kumpel. Wir hoffen natürlich alle, so bald wie möglich wieder Zuschauer an den Rennstrecken begrüßen zu dürfen. An dieser Stelle danke ich vorab schon einmal allen Partnern und Sponsoren, die mit an Bord sind und unser Projekt begleiten und unterstützen.
Ich denke, es wird eine großartige und spannende Saison, denn die Meisterschaft ist meines Erachtens sehr gut und hochkarätig besetzt. Es wird wahrscheinlich auch 2021 wieder nicht langweilig an der Spitze des Feldes werden. Mein Ziel für 2021 ist selbstverständlich mein dritter Meisterschaftstitel. Ich freue mich riesig darauf und kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, endlich am Lausitzring in die Saison zu starten.“

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig treten 2021 in der IDM SSP 600 gemeinsam im M32 Racing Team an. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Jan-Ole Jähnig (#41) in der Klasse IDM STK 600 am Lausitzring 2020 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

 Jan-Ole Jähnig: „Nachdem ich 2020 in die 600er-Superstock-Klasse reinschnuppern konnte, freue ich mich mega auf die neue Herausforderung bei den 600er Supersportlern. Es ist natürlich klasse, dass ich das mit Max gemeinsam angehen kann, denn er hat in dieser Klasse sehr viel Erfahrung. Ich kann mir also gewiss etwas von ihm abschauen. 
Positiv an dieser neuen Team-Konstellation ist zudem, dass Max und ich gut befreundet sind und abseits der Strecke ebenfalls viel zusammen machen. Wir trainieren zum Beispiel häufig mit Toni (Finsterbusch) und Julian (Puffe).
Im eigenen Team ist es bestimmt auch hier und da etwas entspannter, da man sich viele Dinge selbst einteilen kann und eigene Pläne verfolgen kann. 
Ich freue mich einfach riesig darauf, hoffentlich planmäßig Ende April in die Saison zu starten. Mein Wunsch ist es natürlich auch, dass wir vorher hier in Deutschland noch ein wenig testen können, sodass wir gut gewappnet gemeinsam in die neue Saison gehen.“

Auf den Webseiten von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig werdet ihr noch weiterführende Infos zu den Fahrern und deren Rennen finden und die Saison über auf dem Laufenden gehalten.

Sachsenring 2021: geplante Motorsport-Termine

Die Moto3 (2018) am legendären Sachsenring - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Die Moto3 (2018) am legendären Sachsenring – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Am Sachsenring hofft man auf ein normales Motorsport-Jahr, so auch der ADAC Sachsen.
„Vollgas und den Blick nach vorne gerichtet – so soll es in diesem Jahr im sächsischen Motorsport aussehen“, wird in der aktuellen Pressemitteilung verkündet. Weiter heißt es darin: Peter Weidinger, Vorstandsmitglied für Sport im ADAC Sachsen erklärt: „Auch wenn Corona 2021 noch ein Wegbegleiter bleibt, werden wir das Jahr ganz regulär planen und hoffen, dass diese Planung dann auch so in die Realität umgesetzt werden kann und darf.“

Melkus-Parade bei der Classic 2018 - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Melkus-Parade bei der Classic 2018 – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Auf dem Sachsenring sind 2021 folgende Motorsport-Events geplant:

17. April 2021 – Classic Roll-Out:
Am 17. April zeigen sich die ersten Fahrer beim Classic Roll-Out (Testtag) auf der sächsischen Rennstrecke.

07. bis 09. Mai 2021 – ADAC Sachsenring Classic*:
Nach der zweijährigen Pause können sich die Motorsportfans auf zahlreiche klassische Rennmotorräder und Automobile freuen.

18. bis 20. Juni 2021 – Motorrad Grand Prix**:
Die größte deutsche Motorsportveranstaltung im Motorradsegment zieht jährlich über 200.000 begeisterte Fans an die legendäre Rennstrecke.
Tickets erhaltet ihr auf der Webseite des ADAC.

01. bis 03. Oktober 2021 – ADAC GT Masters*:
2020 waren die GT Masters die einzige Motorsportveranstaltung, die auf dem Ring vor Publikum stattfinden konnte. 2021 werden wieder 25.000 Fans erwartet.

*Veranstalter der ADAC Sachsenring Classic und des ADAC GT Masters ist der ADAC Sachsen.
**Ausrichter des einzigen deutschen Motorrad-WM Laufes ist die Sachsenring Event GmbH.

Valentino Rossi 2018 in der Sachsenkurve - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Valentino Rossi 2018 in der Sachsenkurve – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Weitere Informationen findet ihr auch auf der Webseite des Sachsenring.

Ostdeutscher ADAC Kart Cup mit spannendem Saisonfinale

Der Ostdeutsche ADAC Kart Cup ging am vergangenen Wochenende vom 31.10. bis 01.11.2020, in seine Finalrunde in Lohsa. Bei durchgehend nassen Bedingungen kürten die 81 Teilnehmer des OAKC ihre Meister der einzelnen Klassen. Rick Hartmann vom Team NKS aus Kamenz wurde klassenübergreifender Sieger.

Spannendes Saisonfinale des Ostdeutschen ADAC Kart Cup 2020 in Lohsa - Foto: © ADAC Sachsen e. V.
Foto: © ADAC Sachsen e. V.

Zum sportlichen Ablauf berichtet Koordinator Mathias Lesch: „Wir haben viele spannende und faire Rennen gesehen. Mal war der eine und mal der andere vorne. Viele Meister wurden erst im letzten Rennen gekürt. Es wurde Motorsport geboten, wie wir ihn mögen. Doch aufgrund der Jahreszeit wurde es am Samstag in unserem Zeitplan etwas eng. Die Klasse der Schaltkart-Fahrer mussten wir dann nach 75 Prozent der gefahrenen Renndistanz abbrechen. Es war definitiv zu dunkel. Die Verantwortung wollten wir dann nicht übernehmen.“

Die Ergebnisse des Ostdeutsche ADAC Kart Cup nach Klassen findet ihr hier.

Die klassenübergreifende OAKC-Wertung könnt ihr euch hier anschauen.

Der ADAC Kart Cup in Zeiten des Lockdowns

Aufgrund der COVID-19 Schutzverordnungen darf seit dem 02.11.2020 Amateursport nicht mehr durchgeführt werden. Nur mit großen Kraftanstrengungen der OAKC-Organisation konnte das Finale in Lohsa noch stattfinden. Koordinator Matthias Lesch sagte am Sonntagabend dazu: „In Zeiten wie diesen, haben wir es dem Landratsamt Bautzen und dem Bürgermeister von Lohsa, Thomas Leberecht, zu verdanken, dass wir unser Finale in Lohsa durchführen konnten.“

Saisonfinale des Ostdeutschen ADAC Kart Cup 2020 in Lohsa - Foto: © ADAC Sachsen e. V.
Foto: © ADAC Sachsen e. V.

Ausblick des OAKC auf die Saison 2021

Der Ostdeutschen ADAC Kart Cup schließt damit eine erfolgreiche und vor allem unfallfreie Saison 2020 ab. Bereits in den kommenden Wochen werden die Verantwortlichen über die Saison 2021 zu beraten.
So viel sei schon verraten: die Teilnehmer des OAKC dürfen sich für 2021 auf sechs Rennwochenenden und einige Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem Nord- und dem Süddeutschen ADAC Kart Cup freuen.