Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost

Nach 5 Jahren gibt es 
eine Namensänderung in ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

„Nach einem halben Jahrzehnt ist 2021 mit dem ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup Schluss – allerdings nur, was die Namensgebung betrifft“, schreibt der ADAC Sachsen in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Die Nachwuchsserie für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren wird fortan unter dem Namen ADAC Enduro Jugend Cup Ost fortgesetzt“, heißt es darin weiter. Dabei bleibt der ADAC Sachsen unverändert federführend.
Sieben Veranstaltungen stehen nach Verlautbarung des ADAC für den Cup im Jahr 2021 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen fest.

Im Cup bleibt alles anders

Für 2021 bleiben das Regelwerk und auch die Klasseneinteilung des ADAC Enduro Jugend Cup Ost unangetastet. So wird es weiterhin die zwei Schülerklassen 50 und 65 geben. Im Jugendbereich bleiben die Klasse 85 mit der bewährten Unterteilung in die Leistungskategorien A und B sowie die Klasse 125 erhalten. Ebenfalls fortgeführt werden die prestigeträchtige Mannschaftswertung und die klassenübergreifende Wertung der Ladies, denn die Damen erlebten im vergangenen Jahr einen wahren Boom.
Hintergrund der Umbenennung ist zum einen die Einführung weiterer Cups und die damit verbundene einheitliche Zusatzbezeichnung wie „Nord“ oder „Mitte“. Zum anderen kommt die territoriale Ausweitung der Veranstaltungsorte nach Thüringen und Brandenburg hinzu.

Das Regelwerk des ADAC Enduro Jugend Cup Ost ändert sich vorerst nicht.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

ADAC Enduro Cup Ost – Terminübersicht 2021

17. April                             Fürstenwalde (Brandenburg)

15. Mai                               Dahlen (Sachsen)

03. Juli                                Hohndorf bei Zschopau (Sachsen) – nur 50 / 65

31. Juli                                noch offen (Sachsen) – nur 85 / 125

12. September                  Großlöbichau (Thüringen)

03. Oktober                       Hörlitz (Brandenburg)

14. November                  Meltewitz (Sachsen)

Alle der beliebten Nachwuchsklassen starten im ADAC Enduro Jugend Cup Ost.
Foto: © ADAC Sachsen e.V.

Bald geht’s im ADAC Enduro Cup Ost los

In diesem Jahr startet der ADAC Enduro Cup Ost Mitte April in Fürstenwalde, nahe Berlin. Danach folgt im Mai die schon zur Tradition gewordene Veranstaltung in Dahlen. Darauffolgend kämpfen Anfang Juli dann ausschließlich die beiden Schülerklassen in Hohndorf auf dem Prolog-Areal von „Rund um Zschopau“ um Wertungspunkte, während die Jugendklassen 85 A, 85 B, 125 in das Sprint-Enduro-Wochenende der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft am 31. Juli integriert werden. Dafür steht der genaue Austragungsort derzeit allerdings noch nicht fest. Im September geht es dann wieder für das gesamte Starterfeld im thüringischen Großlöbichau bei Jena auf Zeitenjagd. Der vorletzte Lauf steht im brandenburgischen Hörlitz auf dem Programm, bevor im November schließlich das große Finale in Meltewitz ausgetragen wird.

Rasante Entwicklung des Cups

Vor fünf Jahren hob der ADAC Sachsen seinen Enduro Jugend Cup aus der Taufe. Die Serie entwickelte sich rasant zur Einstiegsplattform für junge Endurosportler schlechthin. Fahrer der ersten Stunde sind mittlerweile in der Nachwuchsklasse des DMSB Enduro-Cup oder bei den Junioren der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft angekommen.

Weitere Infos zum Cup findet ihr auf der Webseite des ADAC Sachsen oder auf der Facebook-Seite des Cups.

Julian Puffe und GERT56 wieder vereint

Julian mit seinem neuen Arbeitsgerät. – Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Das Dream-Team Julian Puffe und Gert56 geht wieder gemeinsame Wege.
„Lange Zeit konnte ich nichts von mir hören lassen und ein weiteres mal war ich kurz davor, mit leeren Händen da zu stehen“ erklärt Julian Puffe in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Heute darf ich aber verkünden, dass ich zusammen mit dem Team GERT56, BMW Motorrad und der MRS – Moto Racing School die Saison 2021 sowie 2022 in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft – IDM bestreiten werde“, fährt darin der Schleizer fort. „Es fühlt sich an, wie wenn man nach einer langen Auslandsreise zurückkehrt zur Familie. Zusammen mit dem Team GERT56 rund um Teamchef Karsten Wolf konnte ich mit dem Sieg beim 24h-EWC-Lauf in LeCastellet meinen bisher größten Erfolg verbuchen.“

Geplant sind mehrere Wildcard-Einsätze in der Saison 2021 sowie die Weiterentwicklung der neuen BMW M1000 RR“, fügt der erfahrene Racer hinzu. „2022 werde ich wieder als „Vollzeitrennfahrer“ bei der IDM mitmischen! Ich freue mich, mit einem starken Team im Background und konkurrenzfähigen Maschinen aus dem Hause BMW weiterhin meine Ziele zu verfolgen und auf der Strecke mein Bestes zu geben.“

Abschließend findet er Worte der Dankbarkeit: „Vielen Dank an all meine Sponsoren und Unterstützer, die mir auch in dieser komplizierten Zeit zur Seite stehen. In Kürze startet unser Testprogramm und somit die Saison 2021. Ich kann die ersten Meter auf der Rennstrecke kaum abwarten.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Die Pläne von Julian Puffe und GERT56

Auf der Webseite des Teams Gert56 ist nachzulesen: „Puffe hat nicht nur viele Fans, sondern auch Menschen, die an ihn glauben – darunter die Macher der Moto Racing School (MRS) mit Nicki Scharf und Andi Thümmler, die tief in dieses Projekt involviert sein werden. GERT56 und MRS werden Puffe nicht nur in die BMW Motorrad Motorsport Familie zurück holen, sondern ihm auch die Möglichkeit auf einen Neustart im Profisport bieten.“

Bereits Mitte Februar wurde in einem Online-Meeting zwischen Julian Puffe und GERT56 sowie MRS und RS Speedbikes der Plan besiegelt. „Der Schleizer wird 2021 mit einigen Wildcards an der IDM Superbike 1000 teilnehmen, ehe 2022 die Rückkehr zum Permanentstart erfolgt. „Nebenher“ wird Puffe bei MRS als prominenter Instruktor arbeiten und den Rennstrecken-Kunden zeigen und lernen, wie man das Superbike aus München auf der Rennstrecke artgerecht bewegt. Des Weiteren geht ein großer Dank an Julian Puffes persönliche Sponsoren und Gönner, die ihm in dieser schwierigen Phase seiner Karriere zur Stange halten“, heißt es auf der Teamseite von GERT56. 

Das Team führt weiter aus: „Puffe wird 2021 außerdem für GERT56 als Test- und Entwicklungsfahrer in die Vorbereitung der neuen BMW M 1000 RR involviert sein und steht als Reserve-Fahrer für „beide“ Mannschaften parat. Neben GERT56 (Glöckner, Finsterbusch) betreut das Team aus Pirna auch das Partnerteam der Fifty73 Academy / Werk 2 by MCA mit Cristof Höfer und Leon Langstädtler. Für die drei Wildcard-Einsätze, stellt übrigens Stammfahrer Toni Finsterbusch sein privates Spare-Bike für Puffe zur Verfügung.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Karsten Wolf – Team Manager

„Für mich sind die späten Absagen an die Fahrer kein guter Stil. Man weiß doch eigentlich nach dem Fallen der schwarzen-weißen Flagge beim letzten Saisonrennen, wie es gelaufen ist. Julian war kurz davor in ein tiefes Karriereloch zu fallen. Ich bin mit all meinen Fahrern in guten Kontakt, mit den Jüngeren insbesondere. Ich habe in jedem Gespräch die Verzweiflung und das Unverständnis über seine Situation herausgehört. Wie es bei uns zum guten Ton gehört, habe ich die Personalie Puffe vorher intern mit Lucy, Toni und den drei Crew-Chiefs besprochen, mir deren Meinung und Sichtweisen angehört.

Mir ist klar, dass wir technisch und von den Abläufen auf Sprintbetrieb umstellen müssen. Vom Werteprinzip und im Umgang werden wir immer Endurancer, also Teamplayer bleiben. Noch bevor ich Toni Finsterbusch nach der Bereitstellung des Bikes für Julian fragen konnte, hat er es von sich aus angeboten. Eine Geste neben der Strecke, die mir Mut macht im Umgang der beiden Freunde auf der Strecke.“

Voll fokussiert in der Startaufstellung: Julian Puffe.
Voll fokussiert in der Startaufstellung: Julian Puffe. – Foto: Roman Pfüller

Julian Puffe – Fahrer:

„Vor wenigen Wochen, sah meine Motorsportliche Zukunft nicht gerade rosig aus. Es ist wahnsinnig schwer in der jetzigen Zeit die immer steigenden Kosten für eine Rennsaison zusammen zu bekommen. Ich hatte das Glück auf meinem bisherigen Weg Menschen kennengelernt zu haben, die mir in solchen Situationen zur Seite stehen. Vielen Dank an meinen damaligen und heutigen Teamchef Karsten Wolf, der in kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit der Moto Racing School einen Zwei-Jahres-Plan entworfen hat und mir die Möglichkeit bietet, an alte Erfolge anzuknüpfen. Es fühlt sich an wie wenn man nach einer langen Auslandsreise zurück zur Familie kehrt. Ich werde diese Saison Top vorbereitet bei den Rennen antreten, mein Bestes geben und somit den Grundstein für meine Rückkehr als Vollzeitrennfahrer für die Saison 2022 schaffen.

Zusammen mit dem Team GERT56 und BMW Motorrad konnte ich mit dem Sieg beim 24h-EWC-Lauf in Le Castellet 2018 meinen bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem starken Team im Background und konkurrenzfähigen Maschinen von BMW freue ich mich darauf, bei der IDM wieder mitzumischen und meine Ziele zu verfolgen. Ein großer Dank geht auch an all meine Sponsoren, die mich alle auch in dieser Zeit unterstützen und an meiner Seite sind. Ich kann die ersten Rennstrecken Meter kaum abwarten und würde am liebsten sofort loslegen!“

Den genauen Wortlaut der Veröffentlichung von Gert56 und weitere News könnt Ihr auch noch einmal auf der Team-Webseite nachlesen.

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig formieren M32 Racing Team

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig gehen 2021 in der IDM Supersport 600 einen gemeinsamen Weg. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein – Meister der IDM Supersport 2018 und 2019 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig fahren 2021 in der IDM Supersport 600 gemeinsamen im eigenen Team. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Jan-Ole Jähnig – Vizemeister 2020 der IDM Superstock 600 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Neuer Name – bekannte Gesichter: Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig formieren M32 Racing Team

Jetzt ist es offiziell, dass der 2018er und 2019er Meister der Klasse IDM Supersport 600, Max Enderlein, und der Vizemeister der vergangenen Saison in der Klasse IDM Superstock 600, Jan-Ole Jähnig, gemeinsam ein eigenes Team formieren.
Somit werden die beiden Freunde unter dem Namen M32 Racing Team 2021 zusammen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in der Klasse IDM Supersport 600 um die Punkte kämpfen. Dabei werden Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig wieder auf die Power der Yamaha YZF-R6 setzen.

Beide Fahrer sind bisher lange Zeit mit der Unterstützung von Team Freudenberg angetreten. So fuhr Max Enderlein in der IDM SSP 600 für das Team von Michael und Carsten Freudenberg, während Jan-Ole Jähnig in der SSP-300-Weltmeisterschaft und nach deren Absage in der IDM STK 600 für Freudenbergs antrat.

Der neue Weg

Für die beiden eng befreundeten Rennfahrer bot sich in diesen aktuell sehr schwierigen Monaten die Chance, einen schon länger gehegten Traum zu verwirklichen. Die Zeit war sozusagen reif für eine Veränderung. Darum beschlossen Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, ihre Kräfte zu bündeln und ein eigenes Team zu gründen. So wollen sie mit Motivation hoch zwei und ihrer nationalen und internationalen Rennerfahrung in der IDM Supersport 600 angreifen.
Dabei werden sie auch weiterhin von ihren langjährigen Partnern und Sponsoren unterstützt. Für dieses in sie gesetzte Vertrauen, für das Vertrauen in die Kraft und den Glauben an den Erfolg ihrer Vision bedanken sich die beiden Rennfahrer bei allen Beteiligten und Fans auf das Herzlichste.

Die Team-Struktur

Teamintern setzt man auch auf technischer Seite auf Fachmänner mit langjähriger Erfahrung. Dahingehend wird es sich so gestalten, dass Christian Seidel der Crew-Chief von Jan-Ole Jähnig sein wird. Bei Max Enderlein hat William Fricke als Crew-Chief die Fäden in der Hand.
Und die Pressearbeit für das neu gestaltete Team werde ich übernehmen.
Damit ist das M32 Racing Team für die Rennen der IDM Supersport 600 bestens gerüstet.

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig kämpfen 2021 in der IDM Supersport 600 im selben Team um die Punkte. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig brennen auf den Saisonstart am Lausitzring. – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Die geplanten Renntermine von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig für die Saison 2021

30.04. – 02.05.Lausitzring
20.05. – 23.05.Oschersleben (nur SBK1000, SSP/STK600, SSP300)
11.06. – 13.06.Most (Tschechien)
23.07. – 25.07.Schleizer Dreieck
13.08. – 15.08.Assen (Niederlande)
27.08. – 29.08.Red Bull Ring (Österreich)
24.09. – 26.09.Hockenheim

Das Team freut sich überaus, wenn in dieser Saison wieder die Möglichkeit dazu bestehen sollte, Partner, Unterstützer, Fans und Freunde an der Strecke und im Paddock begrüßen zu dürfen.

Die Stimmen von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig fahren 2021 gemeinsam im M32 Racing Team. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Max Enderlein (#32) beim Saisonfinale 2020 am Hockenheimring – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Max Enderlein: „Ich freue mich riesig auf die neue Saison, insbesondere auch auf diese neue Herausforderung durch das eigene Team mit Jan-Ole als tollen Teamkollegen und guten Kumpel. Wir hoffen natürlich alle, so bald wie möglich wieder Zuschauer an den Rennstrecken begrüßen zu dürfen. An dieser Stelle danke ich vorab schon einmal allen Partnern und Sponsoren, die mit an Bord sind und unser Projekt begleiten und unterstützen.
Ich denke, es wird eine großartige und spannende Saison, denn die Meisterschaft ist meines Erachtens sehr gut und hochkarätig besetzt. Es wird wahrscheinlich auch 2021 wieder nicht langweilig an der Spitze des Feldes werden. Mein Ziel für 2021 ist selbstverständlich mein dritter Meisterschaftstitel. Ich freue mich riesig darauf und kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, endlich am Lausitzring in die Saison zu starten.“

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig treten 2021 in der IDM SSP 600 gemeinsam im M32 Racing Team an. - Foto: ©IDM.de/Dino Eisele
Jan-Ole Jähnig (#41) in der Klasse IDM STK 600 am Lausitzring 2020 – Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

 Jan-Ole Jähnig: „Nachdem ich 2020 in die 600er-Superstock-Klasse reinschnuppern konnte, freue ich mich mega auf die neue Herausforderung bei den 600er Supersportlern. Es ist natürlich klasse, dass ich das mit Max gemeinsam angehen kann, denn er hat in dieser Klasse sehr viel Erfahrung. Ich kann mir also gewiss etwas von ihm abschauen. 
Positiv an dieser neuen Team-Konstellation ist zudem, dass Max und ich gut befreundet sind und abseits der Strecke ebenfalls viel zusammen machen. Wir trainieren zum Beispiel häufig mit Toni (Finsterbusch) und Julian (Puffe).
Im eigenen Team ist es bestimmt auch hier und da etwas entspannter, da man sich viele Dinge selbst einteilen kann und eigene Pläne verfolgen kann. 
Ich freue mich einfach riesig darauf, hoffentlich planmäßig Ende April in die Saison zu starten. Mein Wunsch ist es natürlich auch, dass wir vorher hier in Deutschland noch ein wenig testen können, sodass wir gut gewappnet gemeinsam in die neue Saison gehen.“

Auf den Webseiten von Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig werdet ihr noch weiterführende Infos zu den Fahrern und deren Rennen finden und die Saison über auf dem Laufenden gehalten.

Sachsenring 2021: geplante Motorsport-Termine

Die Moto3 (2018) am legendären Sachsenring - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Die Moto3 (2018) am legendären Sachsenring – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Am Sachsenring hofft man auf ein normales Motorsport-Jahr, so auch der ADAC Sachsen.
„Vollgas und den Blick nach vorne gerichtet – so soll es in diesem Jahr im sächsischen Motorsport aussehen“, wird in der aktuellen Pressemitteilung verkündet. Weiter heißt es darin: Peter Weidinger, Vorstandsmitglied für Sport im ADAC Sachsen erklärt: „Auch wenn Corona 2021 noch ein Wegbegleiter bleibt, werden wir das Jahr ganz regulär planen und hoffen, dass diese Planung dann auch so in die Realität umgesetzt werden kann und darf.“

Melkus-Parade bei der Classic 2018 - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Melkus-Parade bei der Classic 2018 – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Auf dem Sachsenring sind 2021 folgende Motorsport-Events geplant:

17. April 2021 – Classic Roll-Out:
Am 17. April zeigen sich die ersten Fahrer beim Classic Roll-Out (Testtag) auf der sächsischen Rennstrecke.

07. bis 09. Mai 2021 – ADAC Sachsenring Classic*:
Nach der zweijährigen Pause können sich die Motorsportfans auf zahlreiche klassische Rennmotorräder und Automobile freuen.

18. bis 20. Juni 2021 – Motorrad Grand Prix**:
Die größte deutsche Motorsportveranstaltung im Motorradsegment zieht jährlich über 200.000 begeisterte Fans an die legendäre Rennstrecke.
Tickets erhaltet ihr auf der Webseite des ADAC.

01. bis 03. Oktober 2021 – ADAC GT Masters*:
2020 waren die GT Masters die einzige Motorsportveranstaltung, die auf dem Ring vor Publikum stattfinden konnte. 2021 werden wieder 25.000 Fans erwartet.

*Veranstalter der ADAC Sachsenring Classic und des ADAC GT Masters ist der ADAC Sachsen.
**Ausrichter des einzigen deutschen Motorrad-WM Laufes ist die Sachsenring Event GmbH.

Valentino Rossi 2018 in der Sachsenkurve - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de
Valentino Rossi 2018 in der Sachsenkurve – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.de

Weitere Informationen findet ihr auch auf der Webseite des Sachsenring.

Ostdeutscher ADAC Kart Cup mit spannendem Saisonfinale

Der Ostdeutsche ADAC Kart Cup ging am vergangenen Wochenende vom 31.10. bis 01.11.2020, in seine Finalrunde in Lohsa. Bei durchgehend nassen Bedingungen kürten die 81 Teilnehmer des OAKC ihre Meister der einzelnen Klassen. Rick Hartmann vom Team NKS aus Kamenz wurde klassenübergreifender Sieger.

Spannendes Saisonfinale des Ostdeutschen ADAC Kart Cup 2020 in Lohsa - Foto: © ADAC Sachsen e. V.
Foto: © ADAC Sachsen e. V.

Zum sportlichen Ablauf berichtet Koordinator Mathias Lesch: „Wir haben viele spannende und faire Rennen gesehen. Mal war der eine und mal der andere vorne. Viele Meister wurden erst im letzten Rennen gekürt. Es wurde Motorsport geboten, wie wir ihn mögen. Doch aufgrund der Jahreszeit wurde es am Samstag in unserem Zeitplan etwas eng. Die Klasse der Schaltkart-Fahrer mussten wir dann nach 75 Prozent der gefahrenen Renndistanz abbrechen. Es war definitiv zu dunkel. Die Verantwortung wollten wir dann nicht übernehmen.“

Die Ergebnisse des Ostdeutsche ADAC Kart Cup nach Klassen findet ihr hier.

Die klassenübergreifende OAKC-Wertung könnt ihr euch hier anschauen.

Der ADAC Kart Cup in Zeiten des Lockdowns

Aufgrund der COVID-19 Schutzverordnungen darf seit dem 02.11.2020 Amateursport nicht mehr durchgeführt werden. Nur mit großen Kraftanstrengungen der OAKC-Organisation konnte das Finale in Lohsa noch stattfinden. Koordinator Matthias Lesch sagte am Sonntagabend dazu: „In Zeiten wie diesen, haben wir es dem Landratsamt Bautzen und dem Bürgermeister von Lohsa, Thomas Leberecht, zu verdanken, dass wir unser Finale in Lohsa durchführen konnten.“

Saisonfinale des Ostdeutschen ADAC Kart Cup 2020 in Lohsa - Foto: © ADAC Sachsen e. V.
Foto: © ADAC Sachsen e. V.

Ausblick des OAKC auf die Saison 2021

Der Ostdeutschen ADAC Kart Cup schließt damit eine erfolgreiche und vor allem unfallfreie Saison 2020 ab. Bereits in den kommenden Wochen werden die Verantwortlichen über die Saison 2021 zu beraten.
So viel sei schon verraten: die Teilnehmer des OAKC dürfen sich für 2021 auf sechs Rennwochenenden und einige Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem Nord- und dem Süddeutschen ADAC Kart Cup freuen.

ADAC SimRacing Cup mit neuen Terminen

ADAC SimRacing Cup 2020 mit neuen Terminen
Foto: ADAC Sachsen e. V./ADAC Südbayern e. V.

Der ADAC SimRacing Cup startet bald in seine KickOff-Saison. Dafür gibt nur noch wenige freie Startplätze.
Um Interessierten noch etwas Zeit zur Einschreibung zu geben, wurde der Termin für den Nennschluss nun um eine Woche nach hinten verschoben: auf den 02.11.2020.

Der Cup wird bundesweit in einer Region an den Start gehen, soll aber in Zukunft in verschiedenen Regionen parallel starten, um mehr SimRacern eine Teilnahme am Cup zu ermöglichen.

ADAC SimRacing Cup – der neue Zeitplan

Durch die Zusammenlegung der ursprünglich geplanten Regionen Süd und Nord ergeben sich neue Termine und ein geänderter Zeitplan für die virtuellen Rennen:

EventTerminStrecke
Liga-Qualifikation04.11.2020Laguna Seca
Event 117.-19.11.2020Zandvoort
Event 201.-03.12.2020Imola
Event 315.-17.12.2020Nürburgring GP
Event 412.-14.01.2021Zolder
aktualisierter Terminplan der Saison

Kurze Cup-Regelkunde

Die Liga-Qualifikation, bei der sich entscheidet, welche Fahrer in welcher Liga fahren, findet am Mittwoch, den 04.11.2020, statt.
Der Rahmenzeitplan der drei Ligen teilt sich auf drei unterschiedliche Wochentage auf: Liga 3 fährt dienstags, Liga 2 mittwochs und Liga 1 am Donnerstag.
Beginn ist jeweils um 17:45 Uhr mit der Fahrereinsatzbestätigung. Anschließend erfolgt das Briefing, danach die Trainings, das Qualifying und die Rennen. Abschließend finden die Siegerinterviews statt. Gegen 21:00 Uhr wird das jeweilige Event abgeschlossen sein.

Alle Informationen zum ADAC SimRacing Cup und das Einschreibeformular gibt es online auf der Cup-Webseite.

ADAC Kart Cup präsentierte sich in Wackersdorf

Ostdeutscher ADAC Kart Cup präsentierte sich 2020 in Wackersdorf
Foto: ADAC Sachsen/Michael Schulz

Der Ostdeutsche ADAC Kart Cup präsentierte sich am vergangenen Wochenende (dem 17. und 18.10.2020) im oberpfälzischen Wackersdorf erneut in Bestform, obwohl sich die Entwicklung des COVID-19-Infektionsgeschehens aktuell zuspitzt und ein Beherbergungsverbot im Freistaat Bayerns drohte.
Insgesamt 115 Teilnehmer honorierten die Zusammenarbeit mit dem Süddeutschen ADAC Kart Cup. Hier machte Serienkoordinator Mathias Lesch den Zusammenhalt unter den Regionalserien für den Erfolg verantwortlich: „Wenn wir weiterhin unseren Sport ausüben wollen, ist es an jedem Einzelnen sich in der Sache einzubringen.“

Spannende Rennen im ADAC Kart Cup 2020
Foto: ADAC Sachsen/Michael Schulz

Spannende Rennen bei besten Bedingungen

Bei besten Rahmenbedingungen sahen alle Beteiligten hochkarätige Rennen. Auch das Wetter hielt sich an diesem Wochenende an die Prognosen. Alle drei Wertungsläufe der acht Motorenklassen hielten viel Spannung parat. Doch auch wenn die OAKC-Pilotinnen und -Piloten das Glück nicht immer auf ihrer Seite hatten, fanden vorzeitige Titel-Entscheidungen an diesem Wochenende nicht statt. Diese verschieben sich auf das große Saisonfinale in 14 Tagen.

packende Zweikämpfe beim ADAC Kart Cup 2020 in Wackersdorf
Foto: ADAc Sachsen/Michael Schulz

Ostdeutscher ADAC Kart Cup mit spannendem Finale

Das Finale des OAKC findet auf dem 850 Meter langen Lausitzer Rundkurs im sächsischen Lohsa statt. Die Titel-Entscheidungen aller Klassen werden vom 31.10. bis 01.11.2020 dort ausgetragen. Serienkoordinator und Bahnbetreiber Mathias Lesch freut sich bereits auf seine Fahrerschaft: „Daheme ist es eben am schönsten.“

Weitere Infos findet Ihr auch auf der Webseite des ADAC Sachsen.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup im Gembdental

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Am 06. September 2020 starteten 50 Teilnehmer zum zweiten Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau. Unter den Teilnehmern waren auch sieben junge Enduro-Fahrerinnen.

Nach der Schlammschlacht in Hilmersdorf im Erzgebirge in der Vorwoche zeigte sich im Gembdental bei Jena das Wetter von seiner allerbesten Seite. Sonne satt und angenehme Temperaturen sorgten für optimale äußere Bedingungen. Der MSTC Gembdental e.V. im ADAC legte sich ins Zeug, um den Teilnehmern eine super Veranstaltung mit einer abwechslungsreichen Runde und einer großartigen Sonderprüfung zu präsentieren.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Als früh morgens die Schülerklassen des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup auf die Strecke gingen, war noch Vorsicht geboten, denn in den ersten Runden sorgte der Morgentau für die ein oder andere rutschige Passage. Wenig beeindruckt drehten die Youngster am Gasgriff. Nach sechs Runden stand Marvin Kretschel als Sieger in der Klasse Schüler 50 ganz oben auf dem Treppchen, während die Teilnehmer der Kategorie Schüler 65 noch einen Durchgang mehr zu absolvieren hatten. Hier hatte am Ende Lenny Reimer die Nase vorn wie schon in der Vorwoche in Hilmersdorf.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Unmittelbar im Anschluss gingen die Klassen Jugend 125 sowie 85 A und 85 B auf den Kurs, der nun deutlich anspruchsvoller gesteckt war. Nicht nur die Gesamtlänge wurde an die größeren Fahrer angepasst, sondern auch die Streckenabschnitte gestalteten sich mit manch kniffliger Auf- und Abfahrt deutlich kerniger. Nach vier Blöcken à zwei Runden siegte Timm Ziegler in der Kategorie 85 B.

Zwei Durchgänge mehr mussten die Fahrer der anderen beiden Wertungsklassen absolvieren. Felix Melnikoff konnte dabei nahtlos an die starke Vorstellung von Hilmersdorf anknüpfen und binnen acht Tagen erneut einen überlegenen Sieg in der Klasse 85 A einfahren.
Bei den 125igern waren die Top Drei der Vorwoche teilweise verletzungsbedingt nicht am Start. Fritz Stamnitz nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich erstmals den obersten Podestplatz.
Die Ladies-Wertung gewann erneut Lina Süßmuth.

Lauf des ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Großlöbichau - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Das Aus für den ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup nach nur zwei Läufen

Mit der überaus gelungenen Veranstaltung in Großlöbichau ist der ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup nach nur zwei Läufen allerding bereits wieder beendet. Alle weiteren ursprünglich geplanten Saison-Rennen mussten der COVID-19-Pandemie geschuldet abgesagt werden.

Sarah Heide und die IDM Supersport 300

Sarah Heide auf der Yamaha YZF-R3 in der Motorsportarena Oschersleben. - Foto: ©Sarah Heide/PHOTO-BK.COM
Sarah Heide auf ihrer neuen 300er-Yamaha in der Motorsportarena Oschersleben. – Foto: ©Sarah Heide/PHOTO-BK.COM

Für Sarah Heide, ehemalige Superbike-Fahrerin in der IDM, geht es (hoffentlich noch) 2020 in der Klasse IDM Supersport 300 an den Start.
Dafür sattelte die Zwickauerin vom Team Suzuki-Laux von der 1000er Suzuki GSX-R auf eine Yamaha YZF-R3 um.
Statt „höher, schneller, weiter“ kann man der sichtlich gereiften Rennfahrerin ein „ergonomischer, effizienter, cleverer“ attestieren.

Umstieg und kein Abstieg

„Klar war der Umstieg erstmal komisch“, erklärte Sarah Heide nach dem ersten Test 2019 in Spanien. „Auf der Geraden denkst du echt, du stehst im Vergleich zu den Superbikes, und alle zischen an dir vorbei.“ Schmunzelnd fügte sie hinzu: „ Aber dafür bin ich noch voll am Gas, wenn die bereits ankern. Und in den Kurven fährst du denen dann nach Belieben links und rechts um die Ohren.“
Team-Chef Stefan Laux dazu: „Dieses Laufenlassen durch die Kurven ist schon immer mehr Sarahs Fahrstil. Das konnte sie schon immer gut. Mit der 300er sollte ihr das sehr in die Karten spielen.“ Zu den ersten Kilometern in Spanien sagte er: „Das sah schon sehr vielversprechend aus. Der Umstieg fällt ihr anscheinend leichter als erwartet.“

In Oschersleben arbeitete Sarah weiter daran, ihren Fahrstil an die YZF-R3 anzupassen. - Foto: ©Sarah Heide
In Oschersleben arbeitete Sarah weiter daran, ihren Fahrstil an die YZF-R3 anzupassen. – Foto: ©Sarah Heide

Am Wochenende vom 30. und 31. Mai 2020 war nun für Sarah Heide der erste Test nach der Winter- und Corona-Pause. Dafür ging es mit dem neuen Team-Kollegen Marco Fetz, der in der IDM Superbike Sarahs Kilo-Gixxer übernimmt, in die Motorsportarena Oschersleben.

„Der Test war gut. Ich muss mich nur noch etwas mehr auf die kleine Rennsemmel anpassen“, gab eine zufriedene Sarah Heide zu Protokoll. So kurz nach der langen Pause blieb leider auch ein unfreiwilliger Bodenkontakt nicht aus. Auf die Frage nach ihrem Sturz wiegelte Sarah ab: „Der Sturz war nicht schlimm – nur ein kleiner Konzentrationsfehler von mir.“
Stefan Laux sagte dazu mit einem Schmunzeln: „Sagen wir mal so: Die Erdanziehungskraft war in Oschersleben an einer Stelle größer als die Trägheit der Masse.“ Ansonsten zog er ein Laux-typisches markantes Fazit: „Alles gut.“

Sarah fühlt sich auf der kleinen "Yamsel" inzwischen sichtlich wohl. - Foto: ©Sarah Heide/PHOTO-BK.COM
Sarah fühlt sich auf der kleinen „Yamsel“ inzwischen sichtlich wohl. – Foto: ©Sarah Heide/PHOTO-BK.COM

Sarah Heide – das Umdenken und Einlenken

Die Verletzungen und insbesondere die schwere Knie-Verletzung in der vergangenen Saison zwangen Sarah Heide und Team-Chef Stefan Laux zum Umdenken. Die körperlich schwer beherrschbaren Superbikes taten ihr Übriges dazu. Hier setzt vielen Frauen einfach deren Physiologie Grenzen, die selbst durch extremes Training oft nicht entscheidend genug veränderbar sind.

Das mussten sich auch Sarah und ihr Chef eingestehen.
„Ich hatte mir schon eine Weile darüber Gedanken gemacht, dass die Superbike-Klasse für Sarah ganz schön heavy ist“, erklärte Stefan Laux Ende 2019. „Dadurch, dass sie so oft verletzt war, wurde die Sache auch nicht einfacher. Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, den Stecker zu ziehen und sich neu aufzustellen“, führte er weiter aus.

Sarah hier noch auf der Suzuki GSX-R 1000 beim IDM-Lauf 2019 am Eurospeedway Lausitz. - Foto: ©Roman Pfüller/RP-KonText/Asphaltgeflüster.de
Sarah hier noch auf der Suzuki GSX-R 1000 beim IDM-Lauf 2019 am Eurospeedway Lausitz. – Foto: ©Roman Pfüller/RP-KonText/Asphaltgeflüster.de

Sarah Heide sagte dahingehend: „Es war schwierig für mich – auch durch meine Verletzungen – mich weiterhin zu motivieren, wenn ich sah, dass ich trotz meines harten Trainings auf der Strecke nicht weiter nach vorne kam. Es kostete mich extrem viel Kraft, wenn ich eine Sekunde drauf legen wollte und zermürbte mich.“ Zu ihrem endgültigen Schlussstrich bei den Superbikes erklärte sie: „Auf dem Schleizer Dreieck – mit der erneuten Verletzung am Knie – gab es dann den endgültigen Impuls, etwas ändern zu müssen. Zusammen mit meinem Teamchef arbeiteten wir das neue Projekt heraus, in der SSP 300 an den Start zu gehen.“

Sarah Heide und dem Team Suzuki-Laux wünschen wir für die neuen Wege selbstverständlich alles Gute und viel Erfolg. Wir bleiben natürlich auch weiterhin am Hinterrad und an der Seite des Teams.

News und Informatives zu Sarahs (Renn-)Action findet Ihr auch stets auf Ihrer Webseite.

Julian Puffe und HRP mit erstem Roll-Out

In der vergangenen Woche war für Julian Puffe und Alex Polita vom Team HRP-Holzhauer Racing Promotion die lange Zeit des Wartens endlich vorüber.
Am Wochenende hatten sie die Möglichkeit, vier Tage lang auf zwei verschiedenen Rennstrecken zu testen – erst in der Motorsportarena Oschersleben und gleich danach am Eurospeedway Lausitz.

Julian Puffe beim Roll-out 2020. - Foto: ©Julian Puffe/HRP - Holzhauer Racing Promotion
Endlich wieder im Sattel. – Foto: ©Julian Puffe/HRP – Holzhauer Racing Promotion

„Mit unheimlich viel Vorfreude fuhr ich nach Oschersleben in die Motorsport-Arena, wo ich zum ersten mal die neue Honda CBR 1000 RR-R in der Rennversion sah“, so der sichtlich begeisterte Julian Puffe. „Mein Team HRP – Holzhauer Racing Promotion hat während des Lock-downs viel Zeit und Energie in die Bikes gesteckt. Vor mir stand nun eine wunderschöne Honda Fireblade und ich wollte keine Sekunde länger nur daneben stehen.“

Julian Puffe und seine Erwartungen

„Wir hatten einen großen Testplan mit an die Strecke gebracht und endlich ging es wieder an die Arbeit“, erklärte der schnelle Thüringer. „Ich nutzte jede Runde dafür, mich mit dem neuen Bike vertraut zu machen und meinen Fahrstil anzupassen. Das Hauptaugenmerk lag darauf, eine Grundeinstellung für die Elektronik zu finden und so viele Daten wie nur möglich zu erfahren. „

Neue Honda, neue Abstimmungen - alte Leidenschaft. - Foto: ©Julian Puffe/HRP - Holzhauer Racing Promotion
Endlich wieder im Sattel. – Foto: ©Julian Puffe/HRP – Holzhauer Racing Promotion

Vier Tage – zwei Rennstrecken

Nach zwei absolvierten Testtagen in Oschersleben ging es noch am letzten Abend mit dem gesamten Team weiter zum Lausitzring. Schnell wurde die Box aufgebaut und alles vorbereitet für den anstehenden Morgen. Weiter ging das Testprogramm mit der Abstimmung der Federelemente und dem Anpassen der Geometrie. Des Weiteren wurden diverse Racing-Parts und Sitzpositionen getestet. „Wir konnten in den vier Tagen unheimlich viel über das neue Motorrad lernen“, zieht ein zuversichtlicher Julian Puffe das Fazit. „All die Daten werden uns nun helfen, ein gutes Basis-Setup zu schaffen.“

Endlich wieder Schräglagen fahren in dieser schrägen Zeit! - Foto: ©Julian Puffe/HRP - Holzhauer Racing Promotion
Endlich wieder Schräglagen fahren in dieser schrägen Zeit! – Foto: ©Julian Puffe/HRP – Holzhauer Racing Promotion

Julian Puffe blickt positiv in die Zukunft

Julian Puffe weiter: „Auch wenn es noch nicht um eine Zeitenjagd ging, war es ein unglaubliches Gefühl, nach dieser langen Zeit wieder auf dem Motorrad zu sitzen.“ Jetzt werden bei HRP-Holzhauer Racing Promotion noch ein paar Handgriffe getätigt, bis es in wenigen Wochen wieder auf die Piste geht.

„Wir werden aus der rennfreien Zeit das beste machen und treten umso stärker beim ersten Rennen an“, ist sich Julian Puffe sicher.

Mehr Infos findet Ihr auch auf der Webseite von Julian.