Doppelsieg zum Auftakt am Lausitzring

Max Enderlein vom M32 racing Team bei seinem triumphalen Doppelsieg am Lausitzring 2022 - Foto: ©Roman Pfüller
Max Enderlein – Foto: Roman Pfüller

Doppelsieg: das war ein Einstand nach Maß für das M32 Racing Team. Max Enderlein holte bei der Auftaktveranstaltung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft am Lausitzring in beiden Läufen den Sieg. Jan-Ole Jähnig erkämpfte sich jeweils Platz 5 und Platz 7.

Max Enderlein biegt als Erster in die erste Kurve am Lausitzring ein - Foto: ©Roman Pfüller
Start am Lausitzring – Foto: Roman Pfüller

Nach dem gelungenen Qualifying stand Max mit einer Rundenzeit von 1:41.206 min auf Pole-Position – ganze 0.751 s vor Thomas Gradinger, dem Zweitplatzierten. Jan-Ole fuhr Startplatz 7 heraus. Damit hatten die beiden Piloten des M32 Racing Team schon einmal die Basis für ihre gesteckten Ziele geschaffen: Kampf um den Sieg bei Max und Top 5 bei Jan-Ole.
Durch Max’ Fabelzeit hingen die Trauben für ihn gleich beim ersten Event ziemlich hoch. Jan-Ole befand sich mit Startplatz 7 in direkter Schlagdistanz zu seinen Vorderleuten.

Volle Konzentration vor Lauf 1 bei Max Enderlein - Foto: ©Roman Pfüller
Volle Konzentration bei Max – Foto: Roman Pfüller

Max Enderlein im Tunnel, den Doppelsieg vor Augen - Foto: ©Roman Pfüller
Max im Tunnel – Foto: Roman Pfüller


In Rennen 1 lieferte sich Max vom Start bis zum Zielstrich einen erbitterten Fight mit Thomas Gradinger, dem Ex-Supersport-WM-Piloten. Max konnte dieses Duell in einem Foto-Finish um Haaresbreite – mit 0,022 s Vorsprung – für sich entscheiden konnte. Jan-Ole fuhr ein sehr konzentriertes und starkes Rennen und konnte sich um zwei Plätze auf Rang 5 verbessern.

Jan-Ole Jähnig am Lausitzring 2022 - Foto: ©Roman Pfüller
Jan-Ole Jähnig – Foto: Roman Pfüller


Im zweiten Rennen setzte sich Max direkt vom Start weg vom Feld und seinen direkten Verfolgern Andreas Kofler und Thomas Gradinger ab. Den Vorsprung, den Max sich herausfahren konnte, gab er bis zum Zielstrich nicht mehr ab. Mit einem Abstand von 5.884 s überquerte er souverän als Erster den Zielstrich.
Jan-Ole kämpfte im zweiten Rennen verbissen, konnte allerdings nichts mehr zusetzen, sodass er am Ende auf einem soliden 7. Platz durchs Ziel fuhr.

Doppelsieg - da grinst Max Enderlein zufrieden beim Interview - Foto: ©Roman Pfüller
Da grinst Max zufrieden beim Sieger-Interview – Foto: Roman Pfüller

Max Enderlein: „Ich hab gleich nach dem Start gemerkt, dass Thomas heute Lust hat, ein bisschen zu spielen. Allerdings habe ich auch gespürt, dass ihm die entscheidenden letzten drei, vier Zehntel fehlten. Thomas hat mich auf jeden Fall gut geärgert. Ich hab mich erst mal dahintergesetzt und zum Ende hin festgestellt, dass ich schon die eine oder andere Möglichkeit habe, hier und da Zeit gutzumachen. Thomas war heute trotzdem saustark. Er hat gekämpft wie ein Löwe. Am Rennende ging es hin und her. Aber ich hab gemerkt, dass ich auf Start-und-Ziel etwas besser rauskomme und auch schon in der letzten Kurve ein bisschen besser bin. Ich hatte dann das Glück als Erster über die Ziellinie zu kommen. Nochmal Respekt an Thomas. Es war ein super Rennen.
Das zweite Rennen lief dann wesentlich souveräner, weil die Jungs hinter mir wohl so ihre Fights und Problemchen hatten. Ich bin vom Start gut weggekommen und konnte konstant schnelle Rundenzeiten fahren, sodass ich schlussendlich fehlerfrei mit einem recht komfortablen Vorsprung zum Doppelsieg gefahren bin.
Vielen Dank an dieser Stelle an meine Sponsoren, an das Team sowie an meine Familie und meine Freundin. Wir haben alle einen klasse Job gemacht.“

Volle Konzentration auch bei Jan-Ole Jähnig - Foto: ©Roman Pfüller
Volle Konzentration auch bei Jan-Ole – Foto: Roman Pfüller


Jan-Ole Jähnig: „Ich bin mit dem Rennwochenende als solches recht zufrieden, auch wenn es nicht so ganz der Saisonstart war, den ich mir insgeheim erhofft hatte. Aber ich habe gut Punkte gemacht und alles heil gelassen. Ich hatte sonst zum Saisonbeginn öfter mal das Problem, dass, wenn es nicht gleich so lief, die Gäule mit mir durchgegangen sind und ich zu viel gewollt und probiert habe. So ist allerdings das Motorrad ganz geblieben und ich hab Punkte mitgenommen. Das war letztes Jahr ja beispielsweise nicht der Fall. Von daher bin ich mit dem Saisonstart zufrieden. Ich versuche jetzt einfach, diesen Aufwärtstrend beizubehalten.
Wir werden am kommenden Wochenende nochmal in Schleiz fahren und ein paar neue Sachen testen und probieren. Wenn das fruchtet, werden wir dann in Oschersleben hoffentlich noch ein Stück weiter vorn stehen.
Mein großer Dank gilt auch nochmal all meinen Sponsoren und Unterstützern sowie dem gesamten Team.“

Optimismus für 2022 im M32 Racing Team

Das M32 Racing Team, mit den Fahrern Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, schaut voller Zuversicht auf die Saisoneröffnung am kommenden Wochenende am Lausitzring.

Max Enderlein vom M32 Racing Team - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Max Enderlein – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig gehen auch 2022 wieder den gemeinsamen Weg in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft und greifen erneut in derselben Klasse, in der IDM Supersport, auf Ihren Yamaha YZF-R6 an.
Das M32 Racing Team war vergangenes Wochenende zum letzten Vorsaison-Test der IDM bereits am Lausitzring. Die gefahrenen Zeiten und die Setup-Erkenntnisse lassen die beiden Piloten voller Zuversicht auf die neue Saison blicken. Die beiden Jungs waren konstant schnell.
Auch die Testergebnisse der Vorwoche in Most stimmten Max und Jan-Ole bereits sehr optimistisch und wurden mit den Resultaten vom Lausitzring-Test noch untermauert.
Die Wintertest-Tage in Spanien waren ja leider buchstäblich ins Wasser gefallen und für das Team nicht so produktiv wie erhofft.

Jan-Ole Jähnig vom M32 Racing Team - ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Jan-Ole Jähnig – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Hinter den Kulissen des M32 Racing Team

In der Saison 2022 werden die Piloten auch weiterhin von ihren langjährigen Partnern und Sponsoren unterstützt. Für dieses über lange Jahre in sie gesetzte Vertrauen, für den Glauben an ihren Erfolg und für die Unterstützung bedanken sich Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig bei allen Unterstützern, Teammitgliedern und Fans auf das Herzlichste.

Technisch hat man teamintern mit Marcus Schlacher einen neuen Mechaniker auf der Seite von Max Enderlein gewinnen können, wodurch sich William Fricke zukünftig noch mehr auf seine Stärken im Bereich Elektronik und Datenanalyse konzentrieren wird. Christian Seidel bleibt der Crew-Chief von Jan-Ole Jähnig. Die Pressearbeit erledigt auch 2022 wieder Roman Pfüller. So ist das M32 Racing Team für die Rennen der IDM Supersport 2022 wieder bestens aufgestellt.

Max Enderlein vom M32 Racing Team brennt auf die neue Saison. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Max Enderlein brennt auf die neue Saison. – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Die Renntermine für 2022

06.05. – 08.05.Lausitzring
20.05. – 22.05.Oschersleben
24.06. – 26.06.Most (Tschechien)
22.07. – 24.07.Schleizer Dreieck
12.08. – 14.08.Assen (Niederlande)
02.09. – 04.09.Red Bull Ring (Österreich)
23.09. – 25.09.Hockenheim

Das M32 Racing Team freut sich außerordentlich, in dieser Saison endlich wieder Partner, Unterstützer, Fans und Freunde an der Strecke und im Paddock zu begrüßen.

Wer es dennoch nicht schaffen sollte, kann die packenden Rennen im Live Stream verfolgen. Das funktioniert auf Youtube oder auf der Webseite der IDM.
Ebenso kann man das Livetiming von Bike Promotion im Internet verfolgen.

Die O-Töne der Piloten

Das M32 Racing Team um Max Enderlein ist maximal motiviert. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
MAXimal motiviert – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Max Enderlein: „Ich freue mich mega auf die neue Saison, insbesondere weil die Vorsaison-Tests in Most und am Lausitzring echt gut gelaufen sind. Wir waren wirklich schnell und das auch auf mehr als eine Runde. Wir haben ein richtig gutes Setup für das Bike gefunden.
Ich bin ebenfalls auf den teaminternen Fight mit Jan-Ole gespannt. JO hat sich fahrerisch toll entwickelt und ist ein klasse Teamkollege. Wir zeigen hoffentlich auch eine gute Team-Leistung zum Auftakt am Lausitzring.
Es ist natürlich sensationell, dass wir 2022 endlich wieder Zuschauer an den Rennstrecken begrüßen dürfen. Die Atmosphäre ist schon eine ganz andere, wenn man vor einem begeisterten Publikum fährt.
An dieser Stelle danke ich noch einmal allen Partnern und Sponsoren, die auch in dieser Saison wieder mit an Bord sind und unser Projekt begleiten und unterstützen. Für viele ist es gewiss keine einfach Zeit, in der der Motorsport nicht gerade an erster Stelle steht. Aber dass sie uns trotzdem weiter den Rücken stärken, ist auch für uns eine super Motivation weiter zu kämpfen und an unseren Schwachstellen zu arbeiten.

Ich denke, es wird wieder eine richtig spannende Saison, denn die Meisterschaft hat trotz des Wechsels einiger Piloten in die Supersport-Weltmeisterschaft Klasse und ist hochkarätig besetzt. Wir werden bei den Events äußerst spannende Rennen erleben.
Mein Ziel für die Saison 2022 ist selbstverständlich wieder der Kampf um die Meisterschaft. Ich freue mich enorm und kann es kaum erwarten, am Wochenende endlich in die Saison zu starten.“

Der 2. Pilot des M32 Racing Team Jan-Ole Jähnig ist ebenfalls hochmotiviert. - Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster
Jan-Ole Jähnig will’s 2022 wissen. – Foto: ©Roman Pfüller/Asphaltgeflüster

Jan-Ole Jähnig: „Nach dem weniger gut gelaufenen Test in Spanien, der mit schlechtem Wetter und einem größeren Sturz zu Buche steht, liefen die Vorbereitungen in Most und am letzten Wochenende hier am Lausitzring wirklich gut. Wir konnten einige Trainingskilometer sammeln und ich hab inzwischen ein gutes Gefühl mit dem Bike. Das sollte für den Saisonstart am kommenden Wochenende passen.

Mein Ziel für 2022 ist erst einmal, dass ich dort anknüpfen kann, wo ich letzte Saison aufgehört habe. Natürlich will ich mich sukzessive weiter steigern und vorne mitmischen. Allerdings ist eine Prognose so vor der Saison ziemliches Glaskugel-Lesen. Nach diesem ersten Event wissen wir mehr.

Ich freue mich auf alle Fälle riesig über die Fans und Zuschauer, die 2022 wieder dabei sein dürfen. Und ich bedanke mich selbstverständlich ganz herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern, die uns trotz der schwierigen Zeit so toll die Stange halten.“

Superbiker Julian Puffe zurück im Rennmodus

Superbiker Julian Puffe beim Test auf der BMW M1000RR
Foto: ©Julian Puffe

Auch für den Superbiker Julian Puffe, den schnellen Mann aus Thüringen, geht es endlich wieder los. An diesem Wochenende steht der Saison-Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring an.

Julian Puffe zur Saisonvorbereitung

Superbiker Julian Puffe auf der BMW M1000RR von Team GERT56
Foto: ©Julian Puffe

„Nach dem langen Winter und einigen Testkilometern in Spanien, Kroatien, Tschechien sowie Deutschland geht es nun wieder um Meisterschaftspunkte in der Klasse Superbike 1000“, sagt der Schleizer.
Zu den konkreten Vorbereitungen erklärt Julian Puffe: „Mein Team GERT56 hatte in den letzten Wochen allerhand zu tun. Unsere neuen Einsatzmotorräder, die BMW M1000RR, mussten komplett neu aufgebaut werden. Dazu kam der zu erledigende Testplan und die Entwicklung unseres neuen Fahrwerks der Firma Mototech. Aber jetzt steht alles bereit und wir können es kaum erwarten, am Freitagmorgen die Boxentore für das erste freie Training zu öffnen.“

Superbiker Julian Puffe und Team GERT56 testen die BMW M1000RR
Foto: ©Julian Puffe

Am Samstag wird dann in zwei Qualifyings die Startaufstellung für die Rennen am Sonntag herausgefahren. Die beiden Rennen am Sonntag können die Fans endlich wieder an der Strecke und wie gewohnt per Live-Stream sowie Live-Ticker mitverfolgt werden.

Übertragungszeiten

IDM Superbike 1000 – Rennsonntag
Rennen 1: 11:20 Uhr
Rennen 2: 15:00 Uhr

Den Live-Stream rund um die IDm und Superbiker Julian Puffe findet ihr auf der Webseite der IDM oder auf Youtube.

ADAC Sachsenring Classic 2022 geht steil

Zur ADAC Sachsenring Classic 2022 veröffentlichte der ADAC Sachsen erste Highlights: Grand-Prix-Legenden Freddie Spencer und Kevin Schwantz werden zum Beispiel vor Ort sein.

Freddie Spencer wird zur ADAC Sachsenring Classic 2022 am Start sein. - Foto: Thorsten Horn
„Fast Freddie“ Spencer – Foto: Thorsten Horn

Vom 15. Bis 17. Juli 2022 sollen wieder historische Rennfahrzeuge ihre Kreise auf dem Sachsenring ziehen. Damit dies auch gelingt, laufen die Vorbereitungen für das in Deutschland einmalige Event bereits seit Monaten auf Hochtouren. Nun veröffentlichte der Veranstalter erste Highlights des Events.

„Rollendes Grand Prix-Museum“

Als „rollendes Grand Prix-Museum“ bezeichnet Wolfhart Krischke seine Mitbringsel. Der Präsident der Amicale Spirit of Speed folgt der Einladung des ADAC Sachsen und wird seine Motorräder von hohem historischen Wert für die Besucher zum Leben erwecken.
Wie immer ist der enge Austausch von Interessierten und Ausstellern im Fahrerlager der ADAC Sachsenring Classic einzigartig. Aber es kann sich nicht nur über die historische Technik unterhalten werden, auch die Erinnerungen an große Rennen der Vergangenheit werden dort wiederbelebt.

Historische Kleinodien werden zur ADAC Sachsenring Classic 2022 zu sehen sein. - Foto: Amicale Spirit of Speed
Historische Kleinodien werden zur Sachsenring Classic zu sehen sein- Foto: Amicale Spirit of Speed

Weltmeister zur ADAC Sachsenring Classic

Viele solcher Geschichten können wohl die beiden US-Amerikaner Kevin Schwantz und Freddie Spencer erzählen. Die ehemaligen Grand-Prix-Fahrer der 500er Motoradklasse freuen sich auf die Teilnahme im Juli. Spencer wurde seinerzeit jüngster Weltmeister der Geschichte mit gerade einmal 21 Jahren und kürte seine Karriere 1985 als Doppelweltmeister in der 250ccm und der 500ccm Klasse. Schwantz gewann 1993 seinen einzigen WM-Titel, ging aber mit seinem Alles-oder-Nichts-Fahrstil früh als Publikumsliebling in die Geschichte ein. Beide werden zusätzlich zum Austausch mit den Fans auch Teilnehmer der Legenden-Klasse der ADAC Sachsenring Classic sein.

Weltmeister Kevin Schwantz wird zur ADAC Sachsenring Classic 2022 auch wieder dabei sein. - Foto: Roman Pfüller
Weltmeister Kevin Schwantz wird 2022 auch wieder dabei sein. – Foto: Roman Pfüller

Tollkühner Mann in seiner fliegenden Kiste

Für die Zuschauer gibt es aber nicht nur auf dem Ring etwas zu sehen, denn Drehen wird es sich auch in der Luft. In diesem Jahr geht es nämlich sogar über der Strecke heiß her.
Wo bei anderen Übelkeit eintritt, fängt der Spaß bei Pilot Petr Kopfstein gerade erst an. Der mehrfache Champion wird mit seiner Erfahrung aus mehr als 1500 Flugstunden eine Show der Extraklasse präsentieren. Im Gegensatz zu den Ausstellungstücken am Boden handelt es sich bei der bis zu 450km/h schnellen Propellermaschine aber um ein modernes Sportgerät.

Es wird 2022 eine Flugshow von und mit Petr Kopfstein zur ADAC Sachsenring Classic geben. - Foto: Petr Kopfstein
Foto: Petr Kopfstein

Weiterführende Informationen bekommt ihr auch auf der Webseite der ADC Sachsenring Classic.

ADAC Enduro Jugend Cup startet ins siebte Jahr

Im Jahr 2022 startet der ADAC Enduro Jugend Cup Ost mit neuer Klasse und neuer Veranstaltung. Es gibt sechs Termine im Kalender 2022.

ADAC Enduro Jugend Cup Ost 2022 - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Auch beim ADAC Enduro Jugend Cup Ost gilt: altbewährt trifft neu.
Bekannt sind die meisten Austragungsorte, die für spannenden Endurosport stehen. Neu ist hingegen, dass erstmalig der Start mit E-Bikes möglich sein wird. Das Ganze ist ein Pilotprojekt und wird in den Veranstaltungsablauf der Klassen 50 und 65 integriert.
Zwar wird es für die E-Bikes eine separate Tageswertung, vorerst aber keine Cup-Wertung geben. Neben den beiden Schülerklassen 50 und 65 bleiben die Jugendklassen 85 A, 85 B und 125 sowie die Ladies- und Mannschaftswertung unverändert bestehen.

Traditionelle und neue Strecken

Im Termin-Kalender 2022 befinden sich traditionell mit Hilmersdorf, Meltewitz und Dahlen Veranstaltungen der ersten Stunde. Hinzu kommt der Lauf in Hohndorf bei Zschopau, der nur den Teilnehmern der Schülerklassen und der E-Bike-Klasse vorbehalten ist. Außerdem der mittlerweile auch schon seit 2019 erfolgreich in den Cup integrierte Lauf im thüringischen Großlöbichau bei Jena.
Erstmals dabei ist hingegen Schönebeck in Sachsen-Anhalt. Als Ausrichter fungiert dort der sächsische Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC, der für sein langjähriges Knowhow im Bereich Enduro-Nachwuchssport bestens bekannt ist. Bei der Durchführung wird er dabei vom ortsansässigen Motorsportverein unterstützt. Das Gelände in Schönebeck verspricht Bilderbuch-Enduro für den Nachwuchs. Mit einer tollen Strecke durch den Wald, technischen Single-Trails, einer anspruchsvollen Sonderprüfung sowie einer guten Infrastruktur möchten die Organisatoren bei ihrem EJC-Einstand punkten.

ADAC Enduro Jugend Cup 2022 - Foto: Peter Teichmann
Foto: Peter Teichmann

Ehemalige Fahrer des ADAC Enduro Jugend Cup schreiben Erfolgsgeschichten

Viele Nachwuchstalente, die im sächsischen Enduro Jugend Cup groß geworden sind, setzen ihre erfolgreiche Laufbahn nahtlos im DMSB-Enduro-Cup oder gar in der Int. Deutschen Enduro Meisterschaft fort. Garry Dittmann gewann zum Beispiel im letzten Jahr das B-Championat. 2022 wird er in der Junioren-Klasse der DEM an den Start gehen und dort mitunter auf Lane Heims treffen, der ebenfalls vielen EJC-Läufen seinen Stempel aufgedrückt hat. Noch beeindruckender ist der Blick in die Starterliste der Jugend-Klasse des DEC. Von den bisher 16 eingeschriebenen Fahrern,entstammen ganze acht dem EJC. Mit dem Vorjahreszweiten Pascal Sadecki, dem Vorjahresdritten Luca Wiesinger und dem letztjährigen B-Championats-Gesamtsieger aus Waldkappel, Felix Melnikoff, haben gleich drei der Titelfavoriten das Einmaleins des Endurosports im Enduro Jugend Cup des ADAC Sachsen erlernt.

Termin-Übersicht des ADAC EJC Ost 2022

21. MaiHohndorf bei Zschopau (nur 50 / 65)
22. MaiSchönebeck
23. SeptemberHilmersdorf
24. SeptemberGroßlöbichau
25. NovemberMeltewitz (Finallauf zum Deutschland-Cup)
26. NovemberDahlen

Weitere Informationen findet ihr auf der ADAC-Enduro-Sport-Webseite oder dem Motorsportportal des ADAC Sachsen.

ADAC Sachsen Rallye Schule mit erfolgreichem Auftakt

Die ADAC Sachsen Rallye Schule am Sachsenring. - Foto: Thorsten Horn
Teilnehmer und Trainer der Rallye Schule am Sachsenring – Foto: Thorsten Horn

Die ADAC Sachsen Rallye Schule, das neu geschaffene Förderprogramm für Rallye-Interessierte, feierte am 25. und 26. Februar 2022 seine erfolgreiche Premiere am Sachsenring.

Der Einstieg in den Rallyesport stellt für viele Motorsport-Neulinge eine große Herausforderung dar. Dabei sind zum Beispiel der komplexe Ablauf, hohe Kosten und fehlende Trainingsmöglichkeiten nur einige Gründe, warum nur Wenige den Einstieg in nationale oder internationale Meisterschaften schaffen. Der ADAC Sachsen e.V. will zusammen mit dem Fahrsicherheitszentrum Sachsenring mit einem neuen Konzept mehr Begeisterte in den Rallyesport locken und diese nachhaltig unterstützen.

Das Konzept der ADAC Sachsen Rallye Schule

Das dreistufige Konzept der ADAC Sachsen Rallye Schule richtet sich sowohl an Einsteiger, die erstmalig Rallye aus Fahrersicht erleben wollen, als auch an Routiniers oder Profis, die das Ziel haben, sich zu verbessern.
Den Auftakt für das Pilotprojekt bildete das zweitägige Intensivtraining des ersten Levels „Start“ Ende Februar 2022. Hierbei setzte der ADAC Sachsen e.V. auf die Erfahrung der sächsischen Rallye-Profis Ruben Zeltner, Peter Corazza und Julius Tannert nebst Copilot.

ADAC Sachsen Rallye Schule im Februar 2022 - Foto: Thorsten Horn
Grundlagenvermittlung im Workshop – Foto: Thorsten Horn

Die Teilnehmer erlernten beim professionellen Car-Control-Training die Grundlagen der Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung. Dabei bot das Training auf gestellten Fahrzeugen einen Mix aus Drift, Rennstrecken- und Fahrsicherheitstraining und war damit die Basis der zweitägigen Veranstaltung. Mit dem Toyota GT86 (Heckantrieb), Toyota Yaris GR (Allrad) und Honda Civic Type R (Vorderradantrieb) erlebten die Teilnehmer alle Antriebskonzepte.
Als Höhepunkt fuhr jeder Teilnehmer auf einer abgesperrten Strecke in einem echten Rallyefahrzeug. Dafür kam der „Opel ADAM Rallye Cup“ von Schmack Motorsport mit sequenzieller Schaltung zum Einsatz, mit dem erste Rallye-Erfahrungen gesammelt werden konnten.

Neben der Praxis bekamen die Teilnehmer die wichtigsten Grundlagen des Rallyesports in einem kurzweiligen Workshop vermittelt, zum Beispiel beim Aufschrieb- und Bordbuchtraining. Dort lernten die Rallye-Neulinge, wie man einen Aufschrieb erstellt, ein Bordbuch liest und setzten das Erlernte daraufhin in einer praktischen Übung um.

Mit diesem neuen Konzept konnte der ADAC Sachsen für den ersten Termin direkt über 50 Anmeldungen verbuchen. Dabei gab es lediglich acht verfügbare Plätze. Aus diesem Grund und wegen des durchweg positiven Feedbacks der Teilnehmer sind die Beteiligten bereits in der Planung für weitere Termine.

ADAC Sachsen Rallye Schule am Sachsenring - Foto: Thorsten Horn
Der Opel Adam „Rally Cup“ – Foto: Thorsten Horn

Stimmen zur Rallye Schule

Julius Tannert, Organisator und Instruktor:
„Der Auftakt war ein voller Erfolg. Die große Resonanz und die starke Nachfrage für dieses Training haben uns alle überwältigt. Es ist gut zu wissen, dass es so viele Rallye-Interessierte gibt. Die zwei Trainingstage waren für die Teilnehmer eine großartige Chance, diesen tollen Sport kennenzulernen und für uns Trainer eine klasse Gelegenheit, jungen Piloten weiterzuhelfen und diese zu fördern. Das wollen wir fortsetzen.“

Aaron Jungnickel zur ADAC Sachsen Rallye Schule:
„Das war eine grandiose Sache. Für den Einstieg in den Rallye-Sport ist es perfekt, speziell auch für junge Leute, die bisher noch nicht allzu viel damit am Hut hatten. Es wurde ein sehr guter Grundüberblick über die Komplexität des Sports vermittelt und wir haben auch viel Fahrpraxis bekommen. Ich bin ja schon seit ein paar Jahren als Beifahrer aktiv, aber auch der theoretische Teil war auf jeden Fall sehr hilfreich. Wenn ich so ein Möglichkeit früher gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich nicht Co-Pilot sondern eher Fahrer geworden. Das hat sehr viel Lust auf mehr gemacht.“

Das Förderprogramm ist durch die Unterstützung des ADAC Sachsen e.V., des Fahrsicherheitszentrums Sachsenring und Schmack Motorsport möglich.
Die neuen Termine werden über die Kommunikationskanäle des ADAC Sachsen e.V. und Fahrsicherheitszentrum Sachsenring bekannt gegeben.

Weitere Informationen findet ihr auf dem Motorsportportal des ADAC Sachsen.

M32 Racing Team mit Podium und Aufwärtstrend in Most

Max Enderlein vom M32 Racing Team beim IDM-Event 2021 im tschechischen Most.
Max Enderlein im 2. Rennen mit dem Holeshot in die erste Ecke – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

Für das M32 Racing Team steht das Rennwochenende in Most nun auch bereits in den Büchern. Es war die erste Veranstaltung in der aktuellen Saison, zu der Zuschauer zugelassen waren. Und diese sind auch gekommen, um endlich wieder Motorradrennsport live zu erleben.
Für die Jungs vom M32 Racing Team konnte es bei ihrem Quasi-Heimrennen eigentlich nur besser laufen als beim Auftakt-Event in der Motorsportarena Oschersleben.
Am Ende standen nach den beiden Rennen für Max Enderlein ein fünfter und ein dritter Platz zu Buche. Bei Jan-Ole Jähnig wurden es im ersten Rennen ein sechster und nach einem Sturz im zweiten Rennen ein 20. Rang.

Max Enderlein zu den Trainings in Most

Max Enderlein war mit dem Rennwochenende nicht wirklich zufrieden, auch wenn ein deutlicher Aufwärtstrend zu spüren war. Die Ansprüche, die der Hohenstein-Ernstthaler an sich selbst stellt, sind jedoch höhere als die in Most erreichten Ergebnisse.
Max sagte zu seinem Wochenende im Autodrom Most:
„Es lief im Freitagstraining zwar nicht wirklich schlecht. Aber wir hatten zu tun, die Lücke zu den Jungs zu schließen, die vorher dort testen waren. Dass mein Chefmechaniker in Quarantäne war und wir so nur virtuelle Ferndiagnosen stellen konnten, machte das Ganze nicht einfacher. Wir sind irgendwie nicht so recht in Fahrt gekommen.
Die Qualis liefen dann schon ein bisschen besser. Allerdings reichte es eben nur für einen vierten Startplatz, sodass ich für die Rennen schon ein paar Bauchschmerzen hatte. Wir hatten einfach nicht die Pace für ganz vorne.“

Max Enderlein (M32 Racing Team) in der Startaufstellung beim IDM-Event 2021 im tschechischen Most.
Fokussierung in der Startaufstellung – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

Das M32 Racing Team mit Ups and Downs

„Das erste Rennen war extrem bitter“, sagte ein sichtlich geknickter Max. „Mein guter Start wurde direkt in der ersten Kurve durch die Verbremser und Kollisionen der Jungs aus dem hinteren Starterfeld zunichtegemacht. Ich musste geradeaus in den Notausgang gehen, um nicht zu stürzen. Somit war das Rennen schon am Anfang versaut. Ich war dadurch ans Ende des Feldes gerutscht und musste mich durch das ganze Feld kämpfen. Das lief recht gut, denn ich hatte eine recht gute Pace – und das, obwohl ich mich auf dem Motorrad nicht wirklich wohlgefühlt habe. Ich bin dann am Ende noch Fünfter geworden, was sozusagen Schadensbegrenzung war.
Fürs Rennen am Sonntag hatte ich mir natürlich vorgenommen, es zumindest aufs Podest zu schaffen. Das lief dann auch recht gut. Ich bin mit dem Holeshot direkt in die erste Ecke. Dann hab ich kurz versucht, Pax zu blocken, aber er war am ganzen Wochenende zu stark für uns. Ich hab das ganze Rennen dann mit Martin Vugrinec gefightet. Wir hatten echt einen guten Speed. Umso überraschter waren wir dann, als Debise und Van Straalen von hinten gekommen sind.
Insgesamt war es ein sehr positives Rennen – wenn auch mit dem Fragezeichen zu dem Überholmanöver unter Gelber Flagge. Naja. Letztendlich bin ich Dritter geworden. Den dritten Platz nehmen wir mit und blicken nach vorne.“

Das Podium des zweiten Rennens: Patrick Hobelsberger (Mitte) vor Martin Vugrinec (links) und Max Enderlein (rechts) – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

Ausblick auf das IDM-Event am Schleizer Dreieck

Max Enderlein prognostiziert: „Wir haben eine gute Pace für mindestens den zweiten Platz. Und in Schleiz werden die Karten neu gemischt. Dort kann keiner vorher testen. Alle haben dieselbe Ausgangssituation. Wir freuen uns darauf. Es ist eine meiner Lieblingsrennstrecken. Jetzt heißt es, sich darauf gut vorzubereiten. Dafür haben wir ja genügend Zeit. Vielleicht werden wir vorab nochmal testen gehen. Auf alle Fälle werden das dort am Schleizer Dreieck wieder zwei sehr spannende Rennen werden.“

Konzentration in der Startaufstellung bei Jan-Ole Jähnig – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

Jan-Ole Jähnig mit gutem Fazit

Beim Teamkollegen Jan-Ole Jähnig waren da durchaus versöhnlichere Töne zu vernehmen. Er resümierte sein Renn-Wochenende im tschechischen Most wie folgt: „Alles in allem bin ich mit dem Wochenende recht zufrieden. Die Ergebnisse passen ganz gut – trotz der wirklich harten Rennen. Ich konnte wieder eine Menge mitnehmen.
Die Freien Trainings waren für mich ehrlich gesagt recht schwierig – trotz des vorherigen Testtages in Most. Ich hab mich schwergetan, an meine Zeiten wieder heranzukommen.
Das lief dann in den Qualifyings deutlich besser. Da war ich dann echt zufrieden.“

Jan-Ole Jähnig vom M32 Racing Team beim IDM-Event 2021 im tschechischen Most.
Jan-Ole im Fight mit Andreas Kofler – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

JO und die Rennen in Most

„Die Rennen sind dann jedoch gerade in Most was ganz Spezielles“, weiß Jan-Ole. „Durch die erste Ecke muss man ja erstmal heil durchkommen – wie man dann im Rennen gesehen hat. Das hat alles in allem gut gepasst. Am Ende haben wir Platz 6 eingefahren. Da hatten wir allerdings auch ein bisschen Glück – trotz der Probleme mit dem Setting und dem aufgerissenen Reifen. Das lag an den veränderten Wetterbedingungen, denn bei den Freitagstrainings war es wesentlich heißer. Am Samstag kühlte es dann etwas ab und am Sonntag sogar noch mehr. Darum haben wir uns am Sonntag für den härteren Reifen entschieden, was auch eine gute Wahl war. Das Setting und mein Gefühl passte, bis mich mein Sturz im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rennen genommen hat. Bis dahin war es jedoch ein gutes Rennen mit schönen Fights. Es war auch ein sehr schnelles Rennen mit schnelleren Rundenzeiten als in Rennen eins. Zum Ende hin wäre mit meinem härteren Reifen gewiss noch was gegangen. Aber durch den Rennabbruch war es dann eh vorbei.
Ich schaue jedenfalls positiv auf das Wochenende in Schleiz und freue mich auf das nächste Heimrennen.“

Das M32 Racing Team bei den Startvorbereitungen zum ersten IDM-Rennen 2021 im tschechischen Most.
Bei den Startvorbereitungen zum ersten IDM-Rennen 2021 im tschechischen Most – Foto: Roman Pfüller/Asphaltgeflüster.

M32 Racing Team – einer für alle und alle für einen

Die beiden Jungs haben natürlich auch die Mechaniker, Sponsoren, Fans und Unterstützer nicht vergessen:
„Wir danken allen noch einmal von ganzem Herzen. Ohne euch wäre all das nicht möglich. Eure Unterstützung – sei das nun als Partner und Sponsor oder sei es als Fan mit Enthusiasmus und Zuspruch – ermöglichen es uns immer wieder, besser zu werden und diesen grandiosen Sport zu betreiben. Es war unsagbar toll, endlich wieder Zuschauer mit Plakaten und Fahnen an der Strecke zu sehen. Hoffen wir alle, dass das bald wieder die Normalität sein wird.“

IDM in Most – Zuschauer sind erlaubt!

Beim Lauf der IDM in Most sind bis zu 1000 Zuschauer täglich erlaubt!
Foto: ©IDM.de/Dino Eisele

Das nächste Event der IDM in Most findet mit Zuschauern statt! Die Fans der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) können die Stars und Bikes der Serie endlich wieder live erleben. Nach über einem Jahr der Abstinenz sind beim IDM-Lauf in Tschechien wieder Publikum erlaubt.
Vom 11. bis 13.06. 2021 starten dort die Klassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600, IDM Supersport 300 sowie die Klasse IDM Sidecar. Im Rahmenprogramm laufen der Twin Cup und der Pro Superstock Cup, wo sich Nachwuchstalente und fortgeschrittene Rennfahrer messen.

Norman Broy zur IDM in Most

„Wir dürfen täglich bis zu 1.000 Zuschauer in Most begrüßen“, äußerte IDM-Serienmanager Normann Broy über die ersten, gravierenden Lockerungen während der Corona-Pandemie erleichtert. „Gefüllte Tribünen sind für alle Seiten ein Gewinn und das ist ein Anfang. Die Zuschauer können endlich wieder live dabei sein und liefern den Fahrern eine ganz andere Atmosphäre. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des ganzen IDM-Teams bei allen Fans bedanken, die unserer Serie auch während der Zeit treu geblieben sind, in der keine öffentlichen Events möglich waren. Wir hoffen, dass sich die Türen jetzt dauerhaft und immer weiter öffnen, wenn die geforderten Hygienemaßnahmen eingehalten werden.“

Der Eintrittspreis für den Samstag beträgt 15,00 Euro, für den Rennsonntag 20,00 Euro. Das Wochenendticket kostet 30,00 Euro. Wer seine Eintrittskarte im Vorverkauf über die Homepage Rennstrecke in Most erwirbt, kann jeweils 5,00 Euro sparen. Der Vorverkauf begann bereits am 03.06.2021. Parkplätze stehen für alle Anreisenden für 6,50 Euro pro Tag zur Verfügung.

Die Hygienemaßnahmen können anreisende Fans hier nachlesen.

M32 Racing Team mit schwerem Start

Das M32 Racing Team wurde zum Saisonauftakt in der Motorsportarena Oschersleben ziemlich gebeutelt.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Die Jungs des M32 Racing Team, Max Enderlein und Jan-Ole Jähnig, werden sich denken: „Die Saisoneröffnung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) ist nun Geschichte. – Zum Glück!“
Zu den widrigen Wetterbedingungen kamen neben Abstimmungsproblemen auch noch Pech hinzu. Mit einem Ausfall beider Fahrer in Rennen 1 sowie einem 13. Platz für Jan-Ole und einem 19. Platz für Max im 2. Rennen fuhren die Jungs sehr enttäuscht nach hause.
„Es war irgendwie ein kurioses Wochenende“, resümierte Max kurz und knapp.

Die Trainings der M32 Racing Team

Foto: ©M32 Racing Team/TB

In den Trainings-Sessions – vor allem im Qualifying – war man noch richtig gut bei der Musik. Max kam bis auf den Hauch von 0,026 Sekunden an die Pole-Zeit von Ex-WM-Pilot Patrick Hobelsberger heran. Max sagte dazu: „Die Quali-Zeiten waren extrem schnell. Die Rundenzeiten waren fast eine Sekunde schneller als in den vergangenen Jahren. Das liegt vielleicht teilweise an den neuen Reifen, aber wahrscheinlich sind wir auch insgesamt einfach schneller geworden.“

Foto: ©M32 Racing Team/TB

Jan-Ole fasste die Trainings folgendermaßen zusammen: „Das Wochenende fing eigentlich ganz gut. Die Freien Trainings liefen recht gut, obwohl wir noch ein paar technische Probleme mit der Kupplung hatten. Aber die konnten wir zum ende hin lösen und dann funktionierte es. Das hat man ja auch in den Qualis gesehen. Mit Platz 7 in der Startaufstellung bin eigentlich ziemlich zufrieden gewesen. Startreihe 2 wäre natürlich noch schöner gewesen. Aber die Trauben hängen da schon ziemlich hoch.“

Die Rennen der IDM Supersport 600

Für Max Enderlein und das M32 Racing Team lief es in den Rennen in Oschersleben gar nicht rund.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Max Enderlein

Erfahrene Piloten wissen: ein Rennen wird nicht im Start und auch nicht in der ersten Runde gewonnen. „In den ersten Runden hab ich ein bisschen vorsichtig gemacht und wollte kein zu großes Risiko eingehen. Vor allem bei dem einsetzenden Regen war es einfach mega schwierig. Ein paar andere Fahrer haben zu dem Zeitpunkt dann direkt ihr Herz in die Hand genommen“, analysierte Max den Rennbeginn. „Bis in Runde 8 hatte es auf dem Rest der Strecke relativ wenig geregnet. Ich kam dann ans Ende der Start-Ziel-Geraden und es zieht mir beim Anbremsen direkt im ersten Moment das Vorderrad weg. Und dann war es natürlich mega schade, dass ich trotz des Rennabbruchs nicht weiterfahren konnte.“

Zum zweiten Rennen, am Sonntag dann, sagte der Hohenstein-Ernstthaler: „Die ersten Runden waren ganz ok, obwohl ich mich auch da schon auf dem Motorrad überhaupt nicht wohlgefühlt habe. Wir haben das Bike letztlich nicht so abgestimmt bekommen, dass ich das Tempo mitgehen konnte. Ich hatte an einigen Ecken echt Probleme.“ Max Enderlein analysierte unumwunden weiter: „Als es dann anfing zu regnen, ist es ganz schwierig geworden. Ich hatte irgendwie eine riesige Blockade im Kopf. Damit war das Rennen dann letztendlich zu vergessen. Der Punkteverlust geht auf meine Kappe. Ich bin einfach mit den Bedingungen nicht zurechtgekommen. Naja, jetzt schauen wir nach vorn.“

Jan-Ole Jähnig und sein M32 Racing Team haderten mit den Bedingungenund der Abstimmung in der Motorsporarena Oschersleben.
Foto: ©M32 Racing Team/TB

Jan-Ole Jähnig

Zum ersten Rennen erklärte Jan-Ole: „Das erste Rennen war eine Katastrophe und sehr hektisch. Ich bin wegen des leichten Sprühregens ein bisschen vorsichtiger gestartet und darum erst einmal bis auf Platz 13 zurückgefallen. Mein Gefühl wurde dann besser und der leichte Regen ließ nach. So bin ich dann mehr oder weniger durchs Feld nach vorne gefahren. Ich lag auf P7 hinter Max, als es wieder zu regnen begann. Das hab ich vielleicht etwas unterschätzt und zu stark gepusht, sodass ich gestürzt und ausgeschieden bin. Für meinen Geschmack hat die Rennleitung hier zu spät abgebrochen. Zu viele Fahrer sind da gestürzt.“

„Das zweite Rennen ging gut los, auch wenn der Himmel ganz schön drohend aussah,“ lautet das Fazit von Jan-Ole weiter. „Ich lag inzwischen auf Platz 6, konnte aber den Speed der Spitze nicht ganz mitgehen, weil ich etwas Traktionsprobleme in den Kurvenausgängen hatte. Diesmal kam der Rennabbruch rechtzeitig. Der zweite Teil lief dann richtig schlecht. Ich hab nicht ins Rennen gefunden, obwohl ich mich dort im Regen nicht wirklich unwohl gefühlt habe. Die abtrocknende Strecke hat mir einige Probleme bereitet. Das Risiko, das man eingehen musste, und wahrscheinlich auch der Sturz vom Vortag waren wohl in meinem Kopf. Ich wollte das Motorrad einfach heil über den Zielstrich bringen.“
Jan-Oles Resümee: „Drei Punkte sind besser als nix. Aber wir hatten uns alle wesentlich mehr vorgenommen.“

Das M32 Racing Team und das nächste Event

Die Phrase lautet „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ – und so ist es auch. In Kürze, nämlich vom 11.06. bis 13.06.2021, geht es bereits in tschechischen Most mit der 2. Runde der IDM weiter. Max ist dahingehend sehr optimistisch: „Most ist eine Strecke, die mir extrem liegt. Da müssen wir jetzt einfach schauen, dass wir dort ordentlich Punkte sammeln. Allerdings hat man schon in Oschersleben gesehen, dass das Feld dieses Jahr qualitativ noch einmal ein ganzes Stück zugelegt hat. Da sind wahrscheinlich außer Öttl und Tulovic die stärksten deutschsprachigen Fahrer der letzten fünf bis zehn Jahre am Start – und die ganzen starken Holländer und Co. kommen noch hinzu.“

„Ich freu mich auf Most“, lässt Max durchblicken, „weil es ja sozusagen auch ein weiteres Heimrennen in dieser Saison ist.“ „Wir arbeiten hart daran, in Most wieder ein schlagkräftiges und noch besseres Paket zur Verfügung zu haben. Wir werden dort wieder voll angreifen“, gibt sich der junge Sachse kämpferisch. Jan-Ole Jähnig ist sich für die Rennen in Most im Klaren: „Wir müssen uns jetzt voll auf die beiden kommenden Rennen konzentrieren, um dort solide Rennen und gute Ergebnisse abzuliefern.“

Julian Puffe mit verrücktem Saisonstart

Julian Puffe und GERT56 begannen die IDM-Saison 2021 durchwachsen.
Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Der erste Einsatz von Julian Puffe auf der brandneuen BMW M1000 RR seines Teams GERT56 in der IDM geriet etwas kurios. Aber die lange Zeit des Wartens hatte endlich ein Ende., denn der Motorsportarena Oschersleben fiel am vergangenen Wochenende der Startschuss für die IDM-Saison 2021.

„Nur wenige Tage vor dem ersten Rennen, erhielt ich einen Anruf von meinem Teamchef. Meine Teamkollegin Lucy Glöckner kann aus gesundheitlichen Gründen nicht vollständig an der Meisterschaft teilnehmen. Somit werde ich als Permanent-Starter nachgenannt und darf nun doch die komplette IDM Saison in Angriff nehmen. Ich wünsche Lucy alles Gute und freue mich auf die bevorstehende Aufgabe“, begann Julian Puffe sein Resümee.

Die Trainings-Sessions von Julian

„Am Freitag standen drei freie Trainings auf dem Programm. Da wir noch einiges zu testen hatten, fuhren wir so viele Runden wie möglich. Schnell fiel uns auf, dass die Grundabstimmung zwischen Chassis und Fahrwerk noch nicht ideal passte. Es fiel mir schwer auf gute Rundenzeiten zu kommen“ erklärte er weiter. „Bis in den späten Abend arbeitete mein Team GERT56 an einer Lösung des Problems. Für die Zeittrainings am Samstag haben wir uns dann mit einer komplett neuen Abstimmung aufgestellt. Leider führte auch das nicht zum gewünschten Erfolg. Am Ende des Tages stand ein 15. Platz zu buche, mit dem wir nicht zufrieden sein konnten. Es war also klar, dass wir in den Rennen viel Arbeit vor uns haben werden.“

Foto: ©Julian Puffe/GERT56

Julian Puffe im Renn-Modus

„Der Rennsonntag wurde wohl einer der verrücktesten in meiner bisherigen Motorsport-Laufbahn“, zog der „Puffinator“ als kurzes Fazit. „Ständig wechselten sich Sonnenschein und Regenschauer ab. Die Strecke wechselte ständig zwischen trockenen und nassen Bedingungen. Kurz vor unserem ersten Rennen, war die Strecke noch zu 50 Prozent nass. Wir gingen auf die Risiko Variante und fuhren vorn mit einem Regenreifen und hinten mit Slick. Zu Beginn des Rennens wurde ich weiter nach hinten durchgereicht. Mit abtrocknender Strecke fing ich aber an, Positionen gut zu machen. Meine Aufholjagd ging bis in die letzte Kurve und wir wurden mit einem 4. Platz belohnt! Ein unglaubliches Ergebnis für uns nach den Schwierigkeiten zu Beginn des Wochenendes.“

Zum zweiten Rennen erklärte der junge Thüringer: „Platz 4 im ersten Rennen bedeutete laut der Reverse-Grid-Regel die Pole Position für das zweite Rennen. Die Streckenbedingungen waren die selben wie im Rennen zuvor: viele nasse Stellen gefolgt von einigen trockenen Passagen. Diesmal gingen alle Fahrer mit Trockenreifen ins Rennen. Der Start gelang mir ganz gut, doch schon in der ersten Kurve wurde ich eingeklemmt. Das kostete mich einige Positionen und somit wurde ich in viele Zweikämpfe verwickelt. Am Ende sprang ein 8. Platz für mich heraus, mit dem wir trotzdem sehr zufrieden sein konnten. Wir müssen weiterhin an unsere Abstimmung Arbeit und versuchen für das nächste Rennen in Most, unser Paket zu verbessern.
Vielen Dank an das gesamte Team für den super Job über das gesamte Wochenende. Ich kann es kaum erwarten wieder anzugreifen!