Tolles Rennwochenende mit bitterem Beigeschmack

Arnaud Friedrich 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Was ein Achtungszeichen werden sollte, wurde im oder vielmehr durch den Keim erstickt. Arnaud konnte am Rennwochenende in Schleiz aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht die Leistung bringen, die er gern den Fans und dem Team gezeigt hätte. Zum Sturzpech und ein paar
Prellungen im Freitags-Training kam am Samstagmorgen noch ein Infekt hinzu. So konnte er in Anbetracht der Umstände in Lauf 1 einen passablen 12. Platz und im 2. Lauf noch den 15. Platz einfahren.

Arnaud Friedrich in der IDM, 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

„Mir ist der Gang rausgesprungen, und ich bin abgeflogen“, sagte der Youngster aus dem Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team zu seinem Trainingssturz am Freitag. „Wenn‘s für mich auch nur ein paar Prellungen gebracht hat, so hatte mein Motorrad doch etwas mehr abbekommen und meine Mechaniker mussten einige Überstunden leisten.“

Seinen Magen-Darm-Infekt und die deshalb für ihn etwas enttäuschenden Ergebnisse kommentierte er mit den Worten: „Schleiz ist mit Abstand die kräfteraubendste Strecke überhaupt im IDM-Kalender. Hier musst Du richtig fit sein, um die Renndistanz erfolgreich zu meistern. Samstagmorgen bin ich von heftigen Magenkrämpfen geweckt worden. Mein Allgemeinzustand verschlimmerte sich nach jedem Training, und ich war alles andere als fit. Nach dem Warm-up am
Sonntag wusste ich dann, dass es nicht das erhoffte Rennwochenende wird.“

Arnaud Friedrich beim IDM-Rennen am Schleizer Dreieck 2017
Foto: rop

Trotzdem nimmt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer auch Positives vom Schleizer Dreieck mit: „Im ersten Rennen konnte ich zumindest ein paar Runden beweisen, dass der Renn-Speed da ist. Ich fuhr immerhin die fünftschnellste Rennrunde mit einer 1:26.564 min. Das zeigt, dass es unter
normalen Umständen für mehr als den 12. Platz gereicht hätte.“

An seine Sponsoren und Fans richtete Arnaud Worte voll des Dankes: „Ihr habt dieses Event zu etwas ganz Besonderen gemacht – auch wenn der Renn-Engel an diesem Wochenende nicht immer an meiner Seite war, so war das Schleiz-Feeling mega. Die Strecke ist absolut mein Ding. Ich liebe
es hier zu fahren. Was für eine Ehre, von so vielen zahlreichen Sponsoren, Freunden und Fans angefeuert zu werden! Vielen, vielen Dank, dass Ihr nach Schleiz gekommen seid und mich motiviert habt, das absolut Letzte aus mir herauszuholen.“

Den Rennbericht des Teams zum Event am Schleizer Dreieck könnt ihr hier nachlesen.

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