Platz 2 im 1. und Sieg im 2. Rennen für Max Kappler

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Nach den nicht ganz zufriedenstellenden Zeittrainings standen für Max Kappler zwei spannende Rennen um die Meisterschaftspunkte auf dem Programm. Nach dem Pech der letzten Rennen hatte sein Teamkollege Jan-Ole Jähnig die Meisterschaftsführung übernommen.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Bereits im Warm-up probierte Max noch ein paar Sachen aus, die sofort besser funktionierten als noch im Training.
Der Start ins erste Rennen gelang Max Kappler perfekt: Er konnte bereits als Dritter in die erste Kurve einbiegen. Sein Teamkollege Jan-Ole Jähnig brannte aber gleich ein paar extrem schnelle Runden in den Asphalt, die Max so nicht mitgehen konnte. Einmal aus dem Windschatten heraus, war es für ihn nicht mehr möglich, die Lücke zu schließen.
Max Kappler positionierte sich in der letzten Runde taktisch klug, sodass er auf der langen Gegengeraden den Windschatten der zwei vor ihm platzierten Fahrern nutzen konnte und in der letzten Schikane den entscheidenden Angriff setzte. Max wurde als Gesamtzweiter des Rennens abgewunken. Das bedeutete auch einen Doppelsieg für das Yamaha Team Freudenberg.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
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Kurz vor Beginn des zweiten Rennens begann zu regnen.
„Was tun? Das Bike komplett auf Regen umbauen oder pokern und das Bike im Wesentlichen auf Trockenabstimmung belassen? Wir entschieden uns für die Regenvariante“, so Grit Kappler nach dem Rennen. „Wegen des fehlenden Regentrainings entschied die Rennleitung, zwei Einführungsrunden zu fahren“, erklärte sie weiter. „Max fühlte sich sofort wohl, dies sah man auf Anhieb. Bereits aus der ersten Einführungsrunde kam Max mit einem Vorsprung von 50 Metern auf die anderen 20 Fahrer.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
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Der Start von Max Kappler war ebenfalls wieder richtig gut, allerdings konnten sich 3 Fahrer aus den holländischen R3-Cup vom Rest des Feldes absetzen. Dahinter – teilweise mit einem Vorsprung von bis zu fünf Sekunden auf den Fünftplatzierten – fuhr Max zeitweise ein einsames Rennen.
„Nach ein paar heiklen Situationen eingangs der Start- und Zielgeraden, in denen Max einem Sturz auf der regennassen Strecke gerade noch verhindern konnte, schrumpfte dieser Vorsprung auf unter eine Sekunde“, resümierte Grit Kappler das zweite Rennen.“ Max fand jedoch das Vertrauen genau zum richtigen Zeitpunkt wieder und legte eine schnelle Runde nach der anderen auf der noch immer nassen Strecke hin. Letztlich distanzierte Max seinen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig in der deutschen Wertung um ganze zehn Sekunden.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
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Max Kappler noch mit Chancen auf den Meistertitel

Mit dem 2. Platz im ersten Rennen und seinem Sieg im verregneten 2. Rennen konnte Max Kappler den Abstand zum Meisterschaftsführenden Jan-Ole Jähnig konstant bei 19 Punkten halten. Somit wird die Entscheidung um die Meisterschaft in der SSP 300 bei der letzten IDM-Veranstaltung (vom 29.09. bis 01.10.2017) auf dem Hockenheimring fallen.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
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Endlich wieder ein Top10-Ergebnis für Arnaud Friedrich

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Am vergangenen Wochenende fand die vorletzte Runde der IDM in der Motorsportarena Oschersleben statt. Arnaud konnte mit Platz 13 im ersten und Platz 10 im zweiten Rennen nicht nur erneut punkten, sondern endlich wieder ein Ergebnis unter den ersten Zehn erkämpfen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

„Schon in den letzten Rennen hab ich mit Top-10-Zeiten gezeigt, dass da noch was drin ist“, erklärte der sächsische Youngster vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team.
Ins Rennen ging er von Startplatz 12. In Lauf 1 schloss Arnaud in den Kurven auf seine Vorderleute auf, fand jedoch während der gesamten Runden keinen Weg vorbei. „Das war ziemlich ärgerlich für mich. Aber ich habe gekämpft und alles versucht“, erklärte er nach dem Rennen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Besser lief es für den 17-jährigen Limbach-Oberfrohnaer in Rennen 2. Hier konnte er nach harten Positionskämpfen den 10. Platz einfahren.
„Das zweite Rennen lief gut. Ich habe mir Lucy Glöckner Ende der Start-Ziel-Geraden geschnappt und fuhr bis auf zwei Sekunden an Dominik Vincon heran. Um ihn zu holen, hätte ich noch zwei, drei Runden mehr gebraucht“, zog Arnaud sein Fazit. „Ich muss vor allem in den ersten Runden mehr pushen, denn später passen meine Rundenzeiten ja immer. Damit wären dann auch noch bessere Ergebnisse drin.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop
Arnaud Friedrich zum veränderten IDM-Ablauf

Zum neuen Veranstaltungsablauf mit den Rennen an Samstag und Sonntag sagte er: „Es war schon eine Umstellung, gleich am Samstag das erste Rennen zu fahren. Die Variante mit den beiden Rennen am Sonntag finde ich besser.
Großer Dank geht wieder an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Arbeit und das top Bike, an Pirelli für das wirklich gute Reifenmaterial, an LSG Racing sowie an alle Sponsoren und Fans die zum Teil auch persönlich mit vor Ort waren.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
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Neuer Angriff von Arnaud in Oschersleben

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop

In der Motorsportarena Oschersleben will Arnaud mit seiner BMW S 1000 RR vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team erneut angreifen und Punkte holen. Am kommenden Wochenende geht der IDM-Zirkus in die vorletzte Runde.

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

„Meine Pechsträhne sollte für 2017 nun endlich mal vorbei sein“, hofft Arnaud Friedrich. „Letztes Jahr sind wir hier nicht mit der IDM an den Start gegangen. 2015 konnte ich im Yamaha-R6-Cup jedoch einen 5. Platz einfahren“, erklärt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer. „Mal schauen, wo ich mich mit der 1000er BMW platzieren kann.“

Arnaud Friedrich 2017 bei der IDM am Lausitzring
Foto: rop

Optimistisch äußert er: „Hochmotiviert bin ich auf jeden Fall. Und dass es zeitentechnisch für Top10-Platzierungen reichen würde, habe ich diese Saison schon oft gezeigt.“

Arnaud mit Pech am Lausitzring

Das ziemlich düstere Wochenende vom Lausitzring, wo die IDM Superbike 1000 im Rahmen der FIM World Superbike Championship startete, hat der Youngster inzwischen gut verwunden. Dort war Arnaud nach einem Trainingssturz in Q2 auch beim Rennen am Samstag nicht ins Ziel kommen. Bereits in der ersten Runde war er von einem anderen Fahrer abgeschossen worden.
In Lauf 2 am Sonntag hatte er Probleme, seinen Rhythmus zu finden. Im Laufe des Rennens konnte er sich jedoch fangen und erkämpfte mit vernünftigen Rundenzeiten ein paar Plätze zurück.
Ein 13. Platz und Platz 15 im Gesamtklassement war die bescheidenen Ausbeute des Wochenendes am Lausitzring.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop
Ein dankbarer Arnaud Friedrich

Trotz seines Frusts fand Arnaud dankbare Worte: „Danke an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Zusammenarbeit an diesem Wochenende, an LSG Racing, an Rico Penzkofer und Wanni Bagolan, die persönlich mit vor Ort waren sowie an alle Sponsoren und Fans fürs Daumendrücken. Gratulation natürlich an meinen Teamkollegen Markus Reiterberger zum Meistertitel und die besten Genesungswünsche an Danny de Boer. Wir seh‘n uns hoffentlich alle fit und munter in Oschersleben.“

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

Mehr von Arnaud gibt’s auf seiner Homepage oder auch auf seiner Seite bei Facebook zu sehen und zu lesen.