Team Freudenberg präsentiert Fahrer-Trio für die SSP 300-WM

Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Foto: rop

Mit der Vorstellung des „Freudenberg KTM World SSP Team“ wurde am vergangenen Samstag die erste WM-Saison des Teams in der World SSP300 offiziell eingeläutet.
Im Rahmen der Motorrad-Messe Sachsenkrad präsentierte die Streckensprecher-Legende vom Sachsenring Bernd Fulk, der auch die Stimme der IDM ist, die Crew.
Luca Grünwald, Jan-Ole Jähnig und Max Kappler sowie die Team-Chefs Carsten und Michael Freudenberg stellten sich den Fragen der Pressevertreter und standen auch den Partnern des Teams Rede und Antwort.

Michael Freudenberg - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Teamchef Michael Freudenberg. – Foto: rop

Michael Freudenberg musste lange warten, um einmal in der WM mitfahren zu können. Und mit sichtlichem Stolz erklärte er: „Das haben wir alles in Eigenarbeit geleistet. Natürlich hat die so offene und ehrliche Partnerschaft mit KTM und auch mit Yamaha einen entscheidenden Anteil daran.“
Außerdem ließ er sich nicht nehmen, die großen Leistungen des Teams Freudenberg zu würdigen: „Wir haben es als Team geschafft, in all den Jahren insgesamt sieben Fahrer in Weltmeisterschaften zu bringen. Und das alles haben wir ohne die Unterstützung eines Leistungszentrums des ADAC oder die Hilfe des DMSB geschafft.“ Carsten Freudenberg, zweiter Kopf des Teams, erklärte zum Bike: „Wir haben gemeinsam mit KTM ein reines Racebike entwickelt – die KTM RC 390 R.“

Carsten Freudenberg - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Teamchef Carsten Freudenberg im Interview mit Bernd Fulk. – Foto: rop
Freudenberg KTM World SSP Team: Fahrer-Stimmen
Luca Grünwald, Max Kappler, Jan-Ole Jähnig - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Luca Grünwald, Max Kappler, Jan-Ole Jähnig im Interview mit Racetrack-News. – Foto: rop

Max Kappler sagte als Ausblick zur WM-Saison 2018: „Wir müssen ab dem ersten Rennen voll dabei sein und mindestens in die Top 15 fahren – wenn nicht sogar in die Top 10. Je nachdem, wie die Konkurrenz ist, sollten wir auch weiter vorne landen. Ich denke, vor allem sind wir als Team gut aufgestellt und können uns auch untereinander helfen. Dass wir mit bei der Musik sein können, haben wir ja auch bei den Wildcard-Einsätzen am Lausitzring gezeigt.

Luca Grünwald - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Luca Grünwald. – Foto: rop.

Luca Grünwald ließ Presse, Freunde und Sponsoren wissen: „Natürlich müssen wir soweit vorne wie möglich ankommen! Ich denke realistisch sind konstante Top-10-Plätze. Aber das kann ich erst richtig einschätzen, wenn ich das Motorrad mal gefahren bin. Wichtig wird auf alle Fälle die Konstanz sein. Es sind nicht so viele Rennen. Da wiegt ein Ausfall umso schwerer.“

Jan-Ole-Jähnig - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Jan-Ole Jähnig. – Foto: rop

Jan-Ole Jähnig, amtierender IDM-Supersport300-Meister erklärte: „Mein Ziel ist es erstmal, Punkte zu sammeln – natürlich auch Ergebnisse in den Top 10. Das sollte mit dem Team und dem Motorrad möglich sein. Es liegt also quasi an uns.“ Lachend fügte er hinzu: „Naja, Top 10 bin ich in der WM ja schon gefahren.“

KTM RC 390 R - Freudenberg KTM World SSP Team auf der Sachsenkrad 2018
Die KTM RC 390 R. – Foto: rop

Nach der internen Präsentation und den dazugehörenden Fototerminen folgte im Anschluss die öffentliche Präsentation auf der großen Showbühne der Motorrad-Messe Sachsenkrad in Dresden.
Wie groß das Interesse am Motorsport in Sachsen ist, zeigte die große Publikums-Resonanz bei der öffentlichen Teamvorstellung in der Messehalle und zur nachfolgenden Autogrammstunde.

Max Kappler mit Team Freudenberg und KTM in der WM

Max Kappler 2018 auf KTM in der SSP300-WM
Foto: Kappler Motorsport

Jetzt ist es also fix: Max Kappler aus Oberlungwitz steht als zweiter Fahrer für die Supersport 300-WM fest. Er wird in der kommenden Saison für das Freudenberg KTM World SSP Team an den Start gehen.

Bereits Ende November informierte das Team aus Bischofswerda, dass man nach den Erfolgen in der IDM 2017 plane mit insgesamt drei Fahrern auf KTM in der 300er Supersport-WM anzutreten.
Für den 20-jährigen IDM-Vize-Meister der Klasse Supersport 300, Max Kappler, geht damit der Traum von der WM-Teilnahme in Erfüllung. 2018 wird Max mit einer KTM RC 390 R an den Start gehen und um Punkte kämpfen.

„Wir sehen die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen ihm und seiner Crew vom Team Freudenberg als großen Pluspunkt für den gemeinsamen Aufstieg in die World SSP300“, sagt Grit Kappler, Inhaberin von Kappler Motorsport. „Mit dem eingespielten Team und dem Technikpaket sehen wir uns sehr gut für die Saison 2018 aufgestellt.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Max Kappler 2017 in der IDM Supersport 300 auf Yamaha. Foto: rop
Max Kappler zum WM-Einstieg

„Endlich können wir es verkünden. Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, jubelte Max Kappler „Mein Ziel war es stets in der Motorradweltmeisterschaft zu fahren, und das habe ich jetzt erreicht. Ich werde gemeinsam mit dem Freudenberg KTM World SSP Team in der Supersport300 World Championship an den Start gehen. Es ist ein cooles Gefühl, als erster sächsischer Fahrer zusammen mit einem sächsischen Team um Punkte in dieser Klasse kämpfen zu dürfen. Zudem freue ich mich auf die neue KTM RC390 R. Wir selber haben schon mit KTM zusammengearbeitet. Daher weiß ich, dass wir ein sehr starkes Paket haben, und dass mir mit dem Team um Carsten Freudenberg ein sehr kompetenter und familiärer Partner zur Seite steht.“
Weiter führte Max Kappler aus: „Ich möchte mich daher für diese Chance und das mir entgegengebrachte Vertrauen beim Team Freudenberg, bei KTM sowie all meinen Partnern und Sponsoren bedanken. Ohne sie wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen. Ich will wie bisher viel Spaß haben und werde wie immer alles geben.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Hat 2017 in der IDM den Fahrspaß wiedergefunden: Max Kappler. Foto: rop
Der Teamchef zur Supersport-WM-Teilnahme von Max Kappler

„Es freut mich sehr, dass wir unsere beiden IDM-Piloten nun auf dem Sprung in die WM begleiten können“, so Carsten Freudenberg. Bereits während der Saison 2017 habe ich immer wieder erwähnt, dass mich das Team-play von Jan-Ole Jähnig und Max Kappler in dieser Saison mehr als begeistert hat. Sie haben bis zum Schluss gekämpft, waren aber stets fair und haben sich auf der Strecke die notwendige Luft zum Atmen gelassen. Das sind perfekte Voraussetzungen für uns als Team, da es für uns alle eine neue Herausforderung ist, die sicher auch die ein oder andere Unwägbarkeit mit sich bringt. Umso wichtiger ist es, dass die Crew und die Piloten in eine Richtung ziehen. Das passt bei uns.“

Platz 2 im 1. und Sieg im 2. Rennen für Max Kappler

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Nach den nicht ganz zufriedenstellenden Zeittrainings standen für Max Kappler zwei spannende Rennen um die Meisterschaftspunkte auf dem Programm. Nach dem Pech der letzten Rennen hatte sein Teamkollege Jan-Ole Jähnig die Meisterschaftsführung übernommen.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Bereits im Warm-up probierte Max noch ein paar Sachen aus, die sofort besser funktionierten als noch im Training.
Der Start ins erste Rennen gelang Max Kappler perfekt: Er konnte bereits als Dritter in die erste Kurve einbiegen. Sein Teamkollege Jan-Ole Jähnig brannte aber gleich ein paar extrem schnelle Runden in den Asphalt, die Max so nicht mitgehen konnte. Einmal aus dem Windschatten heraus, war es für ihn nicht mehr möglich, die Lücke zu schließen.
Max Kappler positionierte sich in der letzten Runde taktisch klug, sodass er auf der langen Gegengeraden den Windschatten der zwei vor ihm platzierten Fahrern nutzen konnte und in der letzten Schikane den entscheidenden Angriff setzte. Max wurde als Gesamtzweiter des Rennens abgewunken. Das bedeutete auch einen Doppelsieg für das Yamaha Team Freudenberg.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Kurz vor Beginn des zweiten Rennens begann zu regnen.
„Was tun? Das Bike komplett auf Regen umbauen oder pokern und das Bike im Wesentlichen auf Trockenabstimmung belassen? Wir entschieden uns für die Regenvariante“, so Grit Kappler nach dem Rennen. „Wegen des fehlenden Regentrainings entschied die Rennleitung, zwei Einführungsrunden zu fahren“, erklärte sie weiter. „Max fühlte sich sofort wohl, dies sah man auf Anhieb. Bereits aus der ersten Einführungsrunde kam Max mit einem Vorsprung von 50 Metern auf die anderen 20 Fahrer.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Der Start von Max Kappler war ebenfalls wieder richtig gut, allerdings konnten sich 3 Fahrer aus den holländischen R3-Cup vom Rest des Feldes absetzen. Dahinter – teilweise mit einem Vorsprung von bis zu fünf Sekunden auf den Fünftplatzierten – fuhr Max zeitweise ein einsames Rennen.
„Nach ein paar heiklen Situationen eingangs der Start- und Zielgeraden, in denen Max einem Sturz auf der regennassen Strecke gerade noch verhindern konnte, schrumpfte dieser Vorsprung auf unter eine Sekunde“, resümierte Grit Kappler das zweite Rennen.“ Max fand jedoch das Vertrauen genau zum richtigen Zeitpunkt wieder und legte eine schnelle Runde nach der anderen auf der noch immer nassen Strecke hin. Letztlich distanzierte Max seinen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig in der deutschen Wertung um ganze zehn Sekunden.“

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop
Max Kappler noch mit Chancen auf den Meistertitel

Mit dem 2. Platz im ersten Rennen und seinem Sieg im verregneten 2. Rennen konnte Max Kappler den Abstand zum Meisterschaftsführenden Jan-Ole Jähnig konstant bei 19 Punkten halten. Somit wird die Entscheidung um die Meisterschaft in der SSP 300 bei der letzten IDM-Veranstaltung (vom 29.09. bis 01.10.2017) auf dem Hockenheimring fallen.

Max Kappler IDM SSP 300 in Oschersleben 2017
Foto: rop

Wegwerf-Wochenende für Max Kappler

Max Kappler IDM Supersport 300 in Assen 2017
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Das Renn-Wochenende von Max Kappler in Assen kann man mit einem Satz beschreiben: Erst hatte er kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu.
Am Ende standen so aufgrund der IDM-Supersport-300-Wertung ein zweiter Platz (P9 in der Gesamtwertung von R3-Cup und SSP300) und ein Nuller auf der Rechnung.

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Während im Rennen am Samstag die Technik nicht so recht mitspielte, sorgte am Renn-Sonntag ein Fahrer aus dem holländischen R3-Cup dafür, dass der 2. Lauf für Max bereits nach reichlich einer Runde beendet war. Dennis Koopmann, der Sieger des Rennens vom Samstag, stürzte und riss Max Kappler dabei mit zu Boden. Während Koopmann weiterfahren konnte, war für Max das Rennen allerdings beendet, ehe es so richtig begonnen hatte.

Grit Kappler (Kappler Motorsport) erklärte enttäuscht: „Dabei funktionierte Max´ Bike wieder bestens. Außerdem hatte er im Warm-up noch ein paar Sachen ausprobiert, die sich sofort als bessere Alternativen herausstellten. Max hatte sich viel vorgenommen. Sein Start und seine erste Runde erinnerte wieder an Schleiz. Aber sein Einsatz wurde nicht belohnt.“

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Nach dem zweiten „Nuller“ der Saison hat Max seine Meisterschaftsführung vorerst verloren und hat insgesamt 19 Punkte Rückstand auf den neuen Führenden, seinen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig.
„Aber aufstecken ist nicht Max’ Art“, führte eine optimistische Grit Kappler ins Feld. „Zusammengezählt wird am Schluss, auch wenn die Aufgabe extrem schwer wird, die Meisterschaft noch zu seinen Gunsten zu wenden. Noch hat er es aber selbst in der Hand. Ab sofort heißt es volle Attacke und volles Risiko.“

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport
Max Kappler mit WM-Wildcard am Lausitzring

Nach dem Assen-Wochenende liegt der Fokus also bereits auf der nächsten Veranstaltung: Max´ Wildcard-Einsatz in der Supersport300-WM auf dem Lausitzring. Diese findet am kommenden Wochenende, vom 18.-20.08.2017, mit der IDM Superbike 1000 im Rahmenprogramm der FIM Superbike-Weltmeisterschaft statt.
„Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Max zu dieser Veranstaltung zahlreich unterstützt“, sagte Grit Kappler abschließend.

Max Kappler mit Sturzpech schon im ersten Rennen

Max Kappler IDM 2017 83. Internationales Schleizer Dreieckrennen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie

Ein spannendes erstes Rennen mit ständigen Führungswechseln und harten Positionskämpfen bot sich den Zuschauern am Schleizer Dreieck auch in der Klasse Supersport 300 der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Die Fahrer der Teams Freudenberg und Beinlich Racing lieferten sich packende Fights um die Platzierungen.
Schlussendlich siegte Troy Beinlich vor Max Kappler und Jan-Ole Jähnig in der SSP 300.

Max Kappler IDM 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Für Max Kappler, den aktuell Meisterschaftsführenden dieser Klasse, endete der Rennsonntag der IDM am Schleizer Dreieck jedoch bereits in Lauf 1.
Nach einem Sturz landete der junge Oberlungwitzer im Schleizer Krankenhaus. Ihm war Richtung „Seng“ (dem schnellsten Streckenabschnitt) der 6. Gang rausgesprungen. Sein direkter Verfolger und Teamkollege Jan-Ole Jähnig wurde davon überrascht, konnte nicht mehr ausweichen und räumte Max ab. Beide Fahrer hatten daraufhin harten Bodenkontakt, konnten jedoch die Unfallstelle zu Fuß verlassen.
Das Rennen wurde umgehend abgebrochen. Aufgrund der Regularien wertete man allerdings die vorletzte Runde vor dem Rennabbruch. Außerdem gab es wegen der absolvierten Renndistanz nur die halbe Wertung. So konnten Max und auch Jan-Ole zumindest noch Punkte retten.

Max Kappler IDM 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Wie sich im Nachhinein herausstellte, hatte Max Kappler bei dem Sturz leider etwas mehr abbekommen und wurde für genauere Untersuchungen vorsorglich nach Schleiz ins Krankenhaus gebracht. Jan-Ole Jähnig hatte mehr Glück und konnte nach dem OK der Rennärzte auch im zweiten Lauf an den Start gehen.

Im zweiten Rennen gewann Tim Georgi vor Troy Beinlich und Jan-Ole Jähnig.

Foto: rop
Max Kappler mit Glück im Unglück

„Max hatte einen sehr guten Start in das erste Rennen. Man merkte ihm deutlich an, dass ihn die letzten Trainingstage sichtlich genervt hatten und so ging er extrem motiviert und auch aggressiv in das erste Rennen“, erklärte Grit Kappler von Kappler Motorsport. „Max zeigte ein starkes Rennen und behauptete sich permanent um die Spitzenposition. Aus Runde 7 fehlten plötzlich 2 Fahrer und die roten Flaggen wurden geschwenkt. Max und sein Teamkollege, Jan-Ole Jähnig fehlten. Unsicherheit machte sich breit, zumal sofort der Rennarzt auf die Strecke fuhr. Nachdem die ersten Informationen durchsickerten, dass beide Fahrer weggelaufen seien, entspannten wir uns etwas. Dennoch fuhren wir zum Medical-Center und mussten feststellen, dass Max doch einiges abbekommen hatte. Schmerzen im Rücken sowie im Kopf sorgten dafür, dass für Max der Renntag zu Ende war.“

Zu den Ergebnissen der Untersuchungen erklärte Grit Kappler weiter: „Max wurde im Krankenhaus von Schleiz umfassend untersucht und so konnten wir relativ schnell wieder aufatmen. Nichts gebrochen, keine inneren Verletzungen – alle Untersuchungen waren ohne Befund. Aufgrund seiner Schmerzen in Kopf, Rücken und Fuß musste er dennoch unter ärztlicher Beobachtung bleiben.“

Max Kappler IDM 2017 83. Internationales Schleizer Dreieckrennen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie

Als Ausblick auf Assen sagte Grit Kappler: „Bis zur nächsten Veranstaltung ist Max wieder fit und wird noch stärker zurückkommen als zuvor. Das was er im ersten Rennen bis zum Abbruch gezeigt hat, war ein fahrerisch und kämpferisch erstklassig aufgelegter Max, der ein klares Ziel vor Augen hat.“

Max Kappler startet in der World SSP300 am Lausitzring

Max Kappler am Nürburgring 2017
Max Kappler am Nürburgring 2017. Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport (Archiv)

Max Kappler, der aktuell Führende in der deutschen Supersport300-Meisterschaft, wurde am 24.07.2017 durch die DORNA für die Teilnahme an der World SSP300 bestätigt. Die Serie startet im Rahmen des deutschen Laufs zur FIM Superbike World Championship.
Dieses Event der WorldSBK findet vom 18. bis 20. August auf dem Lausitzring statt.

„Wir freuen uns über das Vertrauen in Max und werden alles daran setzen, dass die Teilnahme ebenso erfolgreich wird, wie die Gaststarts in der Moto3 World Championship auf dem Sachsenring in den Jahren 2014 bis 2016“, teilt Kappler Motorsport in der aktuellen Pressemeldung mit.

„Max war zuletzt vor einer Woche zum Testen in der Lausitz. Es konnten erneut zahlreiche Daten gesammelt und das Bike weiter verbessert werden“, erklärt das Team weiter. „Zudem konnte Max bei den zahlreichen Runden seinen Fahrstil ebenfalls weiter verbessern und noch intensiver mit dem Bike arbeiten.“

Max Kappler in der IDM Superstock 300 2017 am Nürburgring
Foto: Nico Schneider / KAPPLER-Motorsport (Archiv)

Bis zum Start auf dem Lausitzring Mitte August stehen für Max Kappler aber zunächst erst einmal noch zwei Veranstaltungen in der deutschen SSP300-Meisterschaft auf dem Programm. Das sind zunächst am kommenden Wochenende die Rennen auf dem Schleizer Dreieck. In 14 Tagen geht es dann in Assen weiter. Danach steht dann der Lauf auf dem Lausitzring an.

Max Kappler in der IDM Superstock 300 am Nürburgring 2017
Max Kappler in der IDM Superstock 300 am Nürburgring 2017. Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport (Archiv)

Max Kappler zum Wildcard-Einsatz:

„Ich freue mich riesig über die Wildcard auf dem Lausitzring. Ich möchte mich bei allen – bei meinen Sponsoren, beim Team Yamaha-Freudenberg und Yamaha Deutschland und natürlich bei meiner Familie – für die Unterstützung und das in mich gelegte Vertrauen bedanken. Es wird eine tolle Herausforderung werden, mich in der Supersport-300-Klasse mit den permanenten WM-Fahrern zu messen. Meine bisherige Saison verlief sehr positiv, wir verstehen das Motorrad von Mal zu Mal besser und wir konnten uns daher schon in vielen Dingen deutlich verbessern. Ich fühle mich bereit, in der WM anzugreifen und viele Erfahrungen zu sammeln. Zunächst will ich das Event genießen, Spaß haben und so gut wie möglich abschließen. Schließlich will ich mich für die neue WM-Saison empfehlen.“

Platz 1 in der IDM Superstock 300 für Max Kappler

Max Kappler am Nürburgring 2017
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

Das Debüt von Max Kappler in der neuen IDM Superstock 300-Klasse ist richtig gut gelungen. Der junge Oberlungwitzer, der aus der Moto3-Junior-Weltmeisterschaft in die IDM wechselte, siegt im ersten Rennen in seiner Klasse. Zwar kam er nach harten Positionskämpfen nur als insgesamt 7. ins Ziel, aufgrund des Reglements wird er in der IDM jedoch als Sieger gewertet.

Max Kappler 2017 am Nürburgring
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

Das Reglement greift derart, weil die vor ihm ins Ziel gekommenen Niederländer mit einer anderen ECU (aus dem R3-Cup) fahren als die IDM-Piloten. Diese Elektronik-Steuerung holt rund 1,5 PS mehr aus dem Bike heraus.
Lange lag Max aussichtsreich auf Podiumskurs. Er musste sich jedoch in den letzten beiden Runden den PS-stärkeren Yamahas der Niederländer beugen.

Max Kappler in der IDM Superstock 300 2017 am Nürburgring
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

„Wir sind jetzt schon super stolz auf unsere Fahrer und die Crew“, schrieb das Team Freudenberg auf dessen Facebook-Seite nach den Qualifyings. Max Kappler hatte in der neuen IDM Superstock 300-Klasse seine Yamaha R3 bereits im Training auf Gesamtplatz 4 gestellt. Aufgrund des technischen Reglements startete er jedoch von Platz 1 ins Rennen.

„Insgesamt merkt man bei Max, dass der Spaß am Rennfahren wieder da ist“, heißt es seitens des Managements von Max Kappler. „Windschattenkämpfe und Überholmanöver waren bei Max permanent an der Reihe. Sachen, die in den letzten beiden Jahren wegen fehlendem Selbstvertrauen sehr selten waren. Und dieses ganz wichtige Vertrauen in sich selbst ist bei Max urplötzlich wieder da. Es macht Spaß, ihm beim Fahren zuzusehen.“

Max Kappler und Jan-Ole Jähnig vom Team Freudenberg
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport
Max Kappler im Vorfeld des heutigen Rennens

„Die beiden Zeittrainings waren so richtig nach meinem Geschmack. Ich hatte vor allem im 2. Zeittraining packende Windschattenduelle, die aber wichtig für schnellen Rundenzeiten waren“, so der junge Oberlungwitzer. „Ich denke, dass ich an einigen Stellen ein paar kleine Vorteile habe und werde versuchen, diese morgen auszuspielen. Auf alle Fälle hat es heute richtig Spaß gemacht. Davon will ich mehr.“ Seinem Team war Max Kappler überaus dankbar und fand entsprechende Worte: „Danke an das gesamte Team von Yamaha Freudenberg, allen voran Christian und Siggi für die tolle Arbeit.“

Rennen 9 und 10 der Moto3 Junior World Championship 2016

 

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez
Foto: KAPPLER-Motorsport/Agusti Nubiola

Bei der 7. Veranstaltung der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez de la Frontera waren die Plätze 23 und 25 die Ergebnisse, die Max Kappler mit nach Deutschland nahm. Auch wenn diese Ergebnisse wieder nicht Max‘ Erwartungen und die seines Teams erfüllten, so sind alle doch mit einem positiven Gefühl aus Spanien zurückgekommen.

Im ersten Rennen zeigte Max eine erneute und zugleich deutliche Leistungssteigerung. Er verbesserte seine Rundenzeit gegenüber dem Zeittraining um 0,8 Sekunden.
„Unter Berücksichtigung seiner Ideal-Zeit verbesserte er sich sogar um mehr als eine Sekunde“, so Grit Kappler, Chefin des Teams Saxoprint RZT. „Der Rückstand auf die schnellste gefahrene Rennrunde betrug nur 1,1 Sekunden. So nah war Max in dieser Saison noch nie an den Spitzenzeiten dran. Außerdem kämpfte er bis zur letzten Runde um die Platzierung und hatte nur knapp das Nachsehen.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez de la Frontera
Foto: KAPPLER-Motorsport/Agusti Nubiola

Im 2. Rennen zur Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez hatte Max Kappler erneut einen sehr guten Start. Er wollte an die Leistungen aus dem ersten Rennen anknüpfen und eine bessere Platzierung herausfahren. Dabei passierten ihm jedoch leider ein paar gravierende Fehler, die fast zum Sturz geführt hätten. So verlor er den Anschluss an die Gruppe, die letztlich um den 16. Platz kämpfte.

„Trotz der Ergebnisse hat Max festgestellt, dass er sich den Zeiten der Spitzengruppe langsam nähert“, erklärte Grit Kappler weiter. „Auch wenn wir gehofft hatten, dass dies schneller geschieht, so sehen wir uns und Max auf dem richtigen Weg. Die harte Arbeit der letzten Monate und die Investitionen zahlen sich langsam aus. Leider wird unsere Geduld dabei immer wieder aufs neue auf die Probe gestellt.“
Weiter führt die Teamchefin aus: „Gleichzeitig sehen wir in jeder Veranstaltung immer wieder aufs Neue, wie hart umkämpft diese Moto3 Junior-WM ist. Selbst Fahrer, die bereits Rennen gewonnen haben oder die beste Trainingszeit gefahren sind, finden sich auf einmal auf Platz 20 wieder. Wir werden den von uns eingeschlagenen Weg weitergehen und wissen um den Erfolg, der sich für Max und das Team einstellen wird. Dafür haben wir bereits zahlreiche Dinge umgestellt und werden weiterhin sehr hart arbeiten und weitere wichtige Dinge verändern.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez
Foto: KAPPLER-Motorsport/Agusti Nubiola
Fazit zur Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez

Max sagte nach den Rennen: „Natürlich bin ich mit den Platzierungen unzufrieden. Bei der Analyse des ersten Rennens haben wir allerdings viele positive Veränderungen festgestellt. Die harte Arbeit des gesamten Teams zahlt sich langsam aus – auch wenn es schwer ist, das anhand der Platzierungen zu sehen. Wir werden weiter hart arbeiten. Vor allem stehen bei mir noch weitere Trainings an. Es geht einfach nichts über Trainingskilometer auf den Rennstrecken – egal ob Kart- oder große Rennstrecke. Da haben uns leider die Südeuropäer vieles voraus.
Im 2. Rennen wollte ich zu viel, auch wenn ich das zunächst nicht so verstanden habe.“

Max Kappler auf KTM bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez de la Frontera
Foto: KAPPLER-Motorsport/Agusti Nubiola

Alvaro Molina, Max‘ Riding Coach erklärte: „Max hat wieder einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Sein hartes und intensives Training zahlt sich langsam aus. Er kommt den Spitzenzeiten immer näher, auch wenn es wieder Rückschläge gibt und noch geben wird. Wir haben noch einen harten Weg vor uns, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Auch wenn die Ergebnisse vom Wochenende das alles noch nicht wiedergeben: Wir sind mit seinen Leistungen vom Wochenende zufrieden und der Erfolg wird kommen.“

Max Kappler vom Team Saxoprint RZT bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Jerez de la Frontera
Foto: KAPPLER-Motorsport/Agusti Nubiola

Die letzten Rennen finden eine Woche nach dem MotoGP-Finale ebenfalls auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia statt. Dort gilt es dann, noch einmal alles zu geben und mit guten Ergebnissen und einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Erste Punkte für Max Kappler in der Moto3 Junior World Championship

 

Max Kappler mit Punkterang in der Moto3 zur FIM CEV Repsol 2016
Foto: Ralph Köhler – pro-picture

Den 14. Platz fuhr Max Kappler vom Team Saxoprint RZT am heutigen Rennsonntag auf dem Circuito do Algarve ein. Damit erreichte er endlich die ersten beiden Punkte in der Moto3 Junior World Championship 2016.

Bei Lufttemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius und noch wesentlich höheren Strecken-Temperaturen ging es für die Fahrer um 13 Uhr Ortszeit an den Start.
Bereits im Warm-up am Morgen konnte Max – wie gestern angekündigt – seine Rundenzeit verbessern. Der Start gelang ihm wieder sehr gut, und aus der ersten Runde kam Max bereits als 18. zurück. Leider verlor er zunächst wieder drei Plätze, konnte sich aber erneut bis auf Platz 18 vorarbeiten. Über die restliche Renndistanz verbesserte er sich auch mit etwas Glück noch bis auf Platz 14. Diese Position konnte Max bis zum Schluss halten. Damit stehen nunmehr zwei Punkte auf seinem Konto.

Max Kappler mit Punkterang in der Moto3 zur FIM CEV Repsol 2016 auf dem Circuito do Algarve
Foto: Ralph Köhler – pro-picture

Max Kappler: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Endlich haben wir etwas Greifbares stehen. Gestern war ich schon etwas niedergeschlagen. Ich hatte mir doch für das 2. Qualifying mehr vorgenommen. Aber für den Motorschaden kann niemand etwas. Danke daher an mein Team, die auch an diesem Wochenende wieder einen tollen Job gemacht haben. Die Änderungen am Bike, die wir gestern bereits vorgenommen hatten, waren absolut richtig. Jetzt gilt es, in vier Wochen in Jerez an diese Leistung anzuknüpfen. Dafür werde ich weiter hart arbeiten. Bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang auch noch einmal bei all meinen Sponsoren, die nie den Glauben an mich verloren haben und von denen ich immer wieder aufgebaut wurde.“

„Nach diesem Rennen kommt Max erst einmal wieder zurück nach Deutschland“, erklärte Team-Chefin Grit Kappler. „Aktuell planen wir noch einmal ein Trainingslager von Max in Spanien wie bereits im Juli.“

Max Kappler mit Punkterang in der Moto3 zur FIM CEV Repsol 2016 an der Algarve
Foto: Ralph Köhler – pro-picture
Max Kappler mit Pech im Qualifying

Im ersten Zeittraining noch auf P 25 in der Zeitenliste geführt, wollten Max Kappler und das Team Saxoprint RZT durch ein paar kleine Setup-Änderungen im 2. Zeittraining noch einmal richtig angreifen. Leider kam Max in der 2. gezeiteten Trainingssitzung nicht weit. Ohne Motorleistung rollte er bereits nach kurzer Zeit aus und musste tatenlos zuschauen. Dabei hatten sich die wenigen Runden am Anfang des 2. Zeittrainings sehr gut angefühlt. Die vorgenommenen Änderungen zeigten in die richtige Richtung. Somit stand Max erneut ein anstrengendes Rennen bevor, für welches das Erreichen der Punkte das ausgegebene Ziel war.

Zum Qualifying sagte Max Kappler: „Natürlich war ich maßlos enttäuscht. P 26 war definitiv nicht mein erklärtes Ziel. Aber ich hatte ein gutes Gefühl, mich im 2. Zeittraining noch einmal deutlich zu verbessern. Es sollte nicht sein. Aber einen Platz in den Top 20 im Qualifying habe ich mir zugetraut. Dennoch hatten wir Glück, dass im Motor nicht allzu viel kaputtgegangen ist.“

Max Kappler mit Wildcard auf dem Sachsenring

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring.
Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring. Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Am Sachsenring, zum GoPro Motorrad Grand Prix von Deutschland am kommenden Wochenende, wird Max Kappler vom Team Saxoprint RZT mit einer Wildcard starten. Das wurde durch die DORNA und die IRTA bestätigt.
Somit ist Max auch auch in diesem Jahr der einzige sächsische Starter, der in der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring an den Start gehen wird. Damit geht für ihn erneut dieser große Wunsch in Erfüllung.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Max sagte dazu: „Ich freue mich auf mein Heimrennen und in der Motorrad-Weltmeisterschaft zu starten. Die Strecke ist nur 500 Meter Luftlinie von meinem Zuhause entfernt. Die Atmosphäre vor heimischem Publikum mit den mehr als 200.000 Rennfans ist einfach einzigartig. Die Zuschauer sind extrem nah an der Rennstrecke und wirkliche Rennsport-Fans. Das spürt man in jeder Runde.“

Nach dem bisher schwierigen Verlauf für Max in der Moto3 Junior World Championship mit seinem neuen Bike und zwischen all den jungen Heißspornen will er auf dem Sachsenring an die Leistungen der letzten beiden Jahre anknüpfen. Zudem wurde seit der letzten Veranstaltung in Albacete das Setup des Bikes weiter verbessert, sodass nunmehr eine solide Ausgangsbasis für das Bike geschaffen werden konnte.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

„Ich werde hier mein Bestes geben und versuchen, mir auch etwas den Frust aus der Moto3 Junior World Championship von der Seele zu fahren“, sagte der junge Oberlungwitzer.
„Ich möchte mich bei allen Sponsoren und Partnern bedanken“, fügte Max hinzu, „die mir diesen Gaststart in der Moto3-Weltmeisterschaft auch in diesem Jahr wieder ermöglichen und trotz der schwierigen Saison an mich glauben und mich weiter unterstützen.“

Heikle „Mickey-Maus-Strecke“ Sachsenring

Auch wenn der Sachsenring von einigen Fahrern als „Micky-Maus-Kurs“ bezeichnet wird und eher zu den langsameren Strecken im Rennkalender zählt, ist er mit seinen Bergauf- und Bergab-Passagen und seinen fahrerisch anspruchsvollen Kurven alles andere als einfach zu fahren. Interessant ist außerdem, dass beim GoPro Motorrad Grand Prix am Sachsenring die wahrscheinlich längste Linkskurve im WM-Kalender gefahren wird: Die Strecke führt von Kurve 4 bis Kurve 10 nur linksherum. Der Richtungswechsel auf rechts in Kurve 11 ist eine extreme Herausforderung für die Reifen und Fahrer.
Das größte deutsche Motorsport-Event findet vom 15. bis zum 17. Juli 2016 auf dem Sachsenring vor den Toren Hohenstein-Ernstthals statt. Auf der rund 3,7 km langen Strecke mit ihren zehn Links- und drei Rechtskurven ist spannende Rennaction garantiert.