IDM 2018: der Auftakt in Oschersleben – durchwachsen wie ein gutes Steak?

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Björn Stuppi - Team Bergau
Björn Stuppi vom Team Bergau. – Foto: rop

Gleich zuerst: Mein Kommentar zum Start der IDM in Oschersleben ist definitiv kein Verriss, kein Klagelied, kein Genörgel – aber eben auch keine Lobhudelei. Es ist die Darstellung meiner Sicht und Eindrücke auf die Eröffnungsveranstaltung in Oschersleben.

Trotz der späten offiziellen Entscheidung für die Durchführung und die kurzfristige Einbindung von Pirelli als Exklusiv-Reifenausstatter war das gesamte Feld der IDM voller alter Bekannter und Freunde. Sogar zahlreiche Neuzugänge sind zu verzeichnen.
Auch wenn der eine oder andere namhafte Fahrer leider nicht auf der Nennliste auftauchte, bürgten die verbrieften Teilnehmer wieder für hochqualitatives Racing.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Lucy Glöckner - Kawasaki Schnock Team Motorex
Lucy Glöckner – Kawasaki Schnock Team Motorex. – Foto: rop

Was den Ablauf bzw. die Organisation der Veranstaltung anbetraf, sorgte manches bei Gästen und Teams für Verwunderung, Kopfschütteln oder gar resigniertes Abwinken.
Ein paar Beispiele – selbst erlebt oder von hundertprozentig glaubhaften Quellen zugetragen:

IDM – Internes Durcheinander-Medienzentrum

Ein kleiner Schmunzler gleich zu Beginn: Die Akkreditierungs-Unterlagen für die IDM gab‘s nicht dort, wo sie laut Ankündigung zu bekommen sein sollten. Machte aber weiter nix aus. Das Wetter war grandios und die Wege in der Motorsportarena Oschersleben sind recht kurz. Das Personal war zudem sehr auskunfts- und hilfsbereit.
Kurze Frage meinerseits beim Check der Dokumente: „Wo habt Ihr denn das Bändchen für das Ticket?“ Antwort: „Ähm, da sind irgendwie 3.000 Stück zu wenig gekommen.“ Ich: „3.000 Bändchen zu wenig bestellt oder zu wenig geliefert?“ Husten bei meinem Gegenüber.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Bastien Mackels, - Wilbers-BMW-Racing
Bastien Mackels – Wilbers-BMW-Racing. Foto: rop

IDM – Internationale Deutsche(!) Motorradmeisterschaft

Verwunderlich war dann allerdings – sowohl für einige Teams als auch für mich – dass man zum Beispiel bei der Zeitnahme keine Auskunft über Sektorenzeiten bekommen konnte. Laut einiger Aussagen soll von den Verantwortlichen der IDM zu hören gewesen sein: „Wir sind doch hier nicht bei der WM!“
Über Umwege war es den Teams dann wohl letztlich doch irgendwie möglich, bei Bike Promotion, die für die IDM-Zeitnahme verantwortlich sind, entsprechende Daten über deren Webseite zu bekommen. Bei einer Rennserie mit dieser technischen Klasse hatte nicht bloß ich dafür nur Kopfschütteln übrig.
Man hätte die Teams ja zumindest vorab darüber informieren können, wie sich die genauen Modalitäten der Zeitnahme gestalten. So wäre man vielleicht auf Fragen oder Wünsche gestoßen.
Kommunikation miteinander(!) ist eben alles.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Toni Finsterbusch - Team Suzuki Mayer
Toni Finsterbusch – Team Suzuki Mayer – und Julia Hämmer (Fa. Schwabenleder) als Schirm-Girl. – Foto: rop
IDM – Ist da Musik?

Erinnert sich noch jemand an den “Jingle“ der IDM? 2017 gab‘s sowas. Da gab es so ein dramaturgisches musikalisches Element, das vor jedem Rennen gespielt wurde. Jeder wusste: Achtung, gleich geht‘s los!
2018 muss nun anscheinend die Anmoderation ausreichen – zumindest war dem in der Motorsportarena so. Außer den (auch nicht immer korrekten) Nationalhymnen war nicht wirklich musikalische Untermalung zu vernehmen. „Vielleicht muss müssen die ja GEMA-Gebühren sparen“, war hier und da zu hören.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Freudenberg WorldSSP Team
Das Freudenberg WorldSSP Team (Jan-Ole Jähnig, Max Enderlein, Max Kappler v. l. n. r.) bei der „Autogrammstunde“ zum Pitwalk. – Foto: rop
IDM – irrelevant: das Merchandising

Was war denn das in Oschersleben bitte für ein Pitwalk? Bis auf das Freudenberg WorldSSP Team schien es entweder niemand zu wissen oder man hatte es einfach insgesamt verpennt. Nur vor der Freudenberg-Box stand ein Tisch mit Autogrammkarten, Plakaten etc., an dem auch prompt die Fahrer Platz nahmen. Das Wilbers Racing Team wurde als nächstes wach. Dann folgten so langsam ein paar weitere Teams, nachdem auch mehr und mehr Zuschauer die Boxengasse bevölkerten.
Gefühlt dauerte der Pitwalk für die Zuschauer keine 20 Minuten. Dann kam ein(!) Verantwortlicher und machte mit wenig freundlichem Ton und einem sehr genervten Gesichtsausdruck alle in der Boxengasse Anwesenden darauf aufmerksam, dass man diese jetzt räume.
Auch hier wurde die Lautsprecheranlage der Arena weder für Hinweise noch für eine passende musikalische Untermalung genutzt.
„Hat irgendwie was von Totentanz“, hab ich jemanden sagen hören.

Liebe Veranstalter, das könnt ihr doch besser! Wir wissen es, weil wir es in der Vergangenheit schon erlebt haben.

Mal schauen, was die lange Pause von 10(!) Wochen (zumindest für die 300er, 600er und die Cups) der IDM gebracht hat. Die IDM Superbike im Rahmen der Speedweek blende ich hier mal bewusst aus.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Suzuki GSX-R Cup Stefan Müller und Sascha Schoder
Der Suzuki GSX-R Cup (Stefan Müller #9 vor Sascha Schoder #2) wird im Rahmen der IDM ausgetragen. – Foto: rop
IDM – ist doch Motorradsport

Nichtsdestotrotz ist man überall froh – bei Teams, Fahrern und Zuschauern, dass die IDM auch 2018 wieder stattfindet. Sie gehört einfach in die (deutsche) Motorsport-Landschaft.
Man spürt trotz einiger Nickeligkeiten, die ja vielschichtige Ursachen (wie Lampenfieber, Kompetenzgerangel, Sparmaßnahmen etc.) haben können, ganz viel Motivation und Freude. Die Rennfahrer und Teams sind eh heiß drauf zu fahren.

IDM 2018 Motorsportarena Oschersleben - Max Enderlein - Freudenberg WorldSSP Team
So sehen Sieger aus: Max Enderlein – Freudenberg WorldSSP Team. – Foto: rop

 

Auf der neuen, wunderbar einfach strukturierten Webseite der IDM erhält “Otto Normalverbraucher“ sehr schnell und übersichtlich Infos – von kurz und prägnant bis hin zu sehr ausführlichen Berichten. Tolles Bildmaterial zu Trainings und Rennen gibt‘s dort ebenso zügig zu sehen.

Abschließend lässt sich sagen:
Der Auftakt war an einigen Stellen ein wenig anders, aber dennoch gelungen.  Und die Rennen aller Klassen waren definitiv ein mehr als würdiger Start in die 2018er Saison, die bereits bei dieser Eröffnung in Oschersleben erstklassigen und aufregenden Motorradrennsport bot.

Arnaud Friedrich beim IDM-Saisonfinale zweimal in den Punkten

Arnaud Friedrich beim Saisonfinale der IDM in Hockenheim 2017
Foto: rop

Mit einem 15. Platz in Lauf eins und dem 13. Platz im zweiten Lauf beendete Arnaud Friedrich die IDM-Saison 2017. Damit konnte er am vergangenen Wochenende vor einer großartigen Kulisse am Hockenheimring noch einmal in beiden Rennen punkten. Mit seinen Leistungen trug er außerdem zum IDM-Team-Erfolg seines Van Zon – Remeha – Superbike Team bei.
Der Youngster aus Limbach-Oberfrohna landete am Ende auf dem 15. Rang der Gesamtwertung bei insgesamt 41 IDM-Startern. Zudem erntete er Anerkennung als „Rookie of the year“.

Arnaud Friedrich beim Saisonfinale der IDM in Hockenheim 2017
Foto: rop

Trotzdem war Arnaud mit den Ergebnissen des Wochenendes nicht wirklich zufrieden. Technische Widrigkeiten im ersten Rennen und Reifenprobleme im zweiten Rennen vereitelten bessere Platzierungen.„Das Wochenende war wieder einmal beispielhaft für die ganze Saison“, sagte der junge Limbach-Oberfrohnaer. „In Lauf eins hatte ich außer mit meinen Konkurrenten noch mit einer defekten Bremse zu kämpfen. Nach einem guten Start und dem guten Zug nach vorne ging mir in Lauf zwei der Reifen ein. Somit war auch hier schlussendlich nicht mehr drin.“ Weiter erklärte er: „Diese Dinge sind schon frustrierend, wenn du brennst und weißt, dass du in die Top 10 fahren könntest – noch dazu wenn man sieht, wie motiviert und professionell das ganze Team arbeitet. Naja, ich habe alles geben. Es hat halt nicht sein sollen.“

Arnaud Friedrich beim Saisonfinale der IDM in Hockenheim 2017
Foto: rop
Lob vom Teamchef für Arnaud Friedrich

Bei aller Enttäuschung Arnauds fand Teamchef Werner Daemen beim Team-Meeting Worte voll des Lobes für den motivierten jungen Fahrer. „Arnaud gibt stets sein Bestes. Er sitzt mit den Mechanikern, Reifentechnikern und Data-Recording-Jungs zusammen und lernt sehr viel, weil er immer besser werden will.“

Zum Saisonfinale ging Arnauds großer Dank noch einmal an alle Beteiligten: „Ich danke meinem Spitzen-Team, das die ganze Saison wirklich tolle Arbeit geleistet hat. Ich danke ganz herzlich allen Partnern, Sponsoren, Freunden und Fans, denn ohne euch funktioniert das alles nicht. Es war mir eine Ehre, die Saison vor so einer großartigen Kulisse und dem zahlreichen Publikum beenden zu dürfen.“

Arnaud Friedrich: Nochmal Vollgas am Hockenheimring!

Arnaud Friedrich in der IDM Superbike 2017
Foto: rop/Archiv

Arnaud Friedrich startet am kommenden Wochenende, vom 29.09. bis 01.10.2017, am Hockenheimring beim Saisonfinale der IDM. Er will dort an die guten Ergebnisse von Oschersleben anknüpfen und noch einmal alles geben. So könnte er in der Meisterschaft noch ein paar Punkte und Platzierungen gutmachen. Dort liegt Arnaud derzeit mit 37 Punkten auf dem 15. Rang.

Arnaud Friedrich in der IDM Superbike 2017
Foto: rop/Archiv

„In Oschersleben habe ich mit der erneuten Top10-Platzierung gezeigt, dass da noch mehr drin ist“, erklärte der Youngster aus Limbach-Oberfrohna. „Ich muss vor allem in den ersten Runden mehr pushen und bei der Musik dabei sein. Damit wären dann auch noch bessere Endergebnisse drin.“ führte der 17-Jährige vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team weiter aus.

Arnaud Friedrich zum Event in Hockenheim

Auch in Hockenheim läuft die IDM nach dem neuen Veranstaltungsplan mit jeweils einem Rennen am Samstag und Sonntag ab. „Es ist schon eine Umstellung und recht anstrengend, gleich am Samstag das erste Rennen zu fahren. Die Variante mit den beiden Rennen am Sonntag fand ich persönlich besser“, sagte Arnaud Friedrich dazu.

Arnaud Friedrich in der IDM Superbike 2017
Foto: rop/Archiv

Arnauds abschließende Worte: „Ich werde noch einmal alles geben – für mich und mein Team, das die ganze Saison schon wirklich tolle Arbeit leistet. Ich würde mich riesig freuen, beim letzten Event der Saison alle Partner, Sponsoren, Freunde und Fans am Hockenheimring begrüßen zu können.“

Endlich wieder ein Top10-Ergebnis für Arnaud Friedrich

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Am vergangenen Wochenende fand die vorletzte Runde der IDM in der Motorsportarena Oschersleben statt. Arnaud konnte mit Platz 13 im ersten und Platz 10 im zweiten Rennen nicht nur erneut punkten, sondern endlich wieder ein Ergebnis unter den ersten Zehn erkämpfen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

„Schon in den letzten Rennen hab ich mit Top-10-Zeiten gezeigt, dass da noch was drin ist“, erklärte der sächsische Youngster vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team.
Ins Rennen ging er von Startplatz 12. In Lauf 1 schloss Arnaud in den Kurven auf seine Vorderleute auf, fand jedoch während der gesamten Runden keinen Weg vorbei. „Das war ziemlich ärgerlich für mich. Aber ich habe gekämpft und alles versucht“, erklärte er nach dem Rennen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Besser lief es für den 17-jährigen Limbach-Oberfrohnaer in Rennen 2. Hier konnte er nach harten Positionskämpfen den 10. Platz einfahren.
„Das zweite Rennen lief gut. Ich habe mir Lucy Glöckner Ende der Start-Ziel-Geraden geschnappt und fuhr bis auf zwei Sekunden an Dominik Vincon heran. Um ihn zu holen, hätte ich noch zwei, drei Runden mehr gebraucht“, zog Arnaud sein Fazit. „Ich muss vor allem in den ersten Runden mehr pushen, denn später passen meine Rundenzeiten ja immer. Damit wären dann auch noch bessere Ergebnisse drin.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop
Arnaud Friedrich zum veränderten IDM-Ablauf

Zum neuen Veranstaltungsablauf mit den Rennen an Samstag und Sonntag sagte er: „Es war schon eine Umstellung, gleich am Samstag das erste Rennen zu fahren. Die Variante mit den beiden Rennen am Sonntag finde ich besser.
Großer Dank geht wieder an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Arbeit und das top Bike, an Pirelli für das wirklich gute Reifenmaterial, an LSG Racing sowie an alle Sponsoren und Fans die zum Teil auch persönlich mit vor Ort waren.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Neuer Angriff von Arnaud in Oschersleben

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop

In der Motorsportarena Oschersleben will Arnaud mit seiner BMW S 1000 RR vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team erneut angreifen und Punkte holen. Am kommenden Wochenende geht der IDM-Zirkus in die vorletzte Runde.

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

„Meine Pechsträhne sollte für 2017 nun endlich mal vorbei sein“, hofft Arnaud Friedrich. „Letztes Jahr sind wir hier nicht mit der IDM an den Start gegangen. 2015 konnte ich im Yamaha-R6-Cup jedoch einen 5. Platz einfahren“, erklärt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer. „Mal schauen, wo ich mich mit der 1000er BMW platzieren kann.“

Arnaud Friedrich 2017 bei der IDM am Lausitzring
Foto: rop

Optimistisch äußert er: „Hochmotiviert bin ich auf jeden Fall. Und dass es zeitentechnisch für Top10-Platzierungen reichen würde, habe ich diese Saison schon oft gezeigt.“

Arnaud mit Pech am Lausitzring

Das ziemlich düstere Wochenende vom Lausitzring, wo die IDM Superbike 1000 im Rahmen der FIM World Superbike Championship startete, hat der Youngster inzwischen gut verwunden. Dort war Arnaud nach einem Trainingssturz in Q2 auch beim Rennen am Samstag nicht ins Ziel kommen. Bereits in der ersten Runde war er von einem anderen Fahrer abgeschossen worden.
In Lauf 2 am Sonntag hatte er Probleme, seinen Rhythmus zu finden. Im Laufe des Rennens konnte er sich jedoch fangen und erkämpfte mit vernünftigen Rundenzeiten ein paar Plätze zurück.
Ein 13. Platz und Platz 15 im Gesamtklassement war die bescheidenen Ausbeute des Wochenendes am Lausitzring.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop
Ein dankbarer Arnaud Friedrich

Trotz seines Frusts fand Arnaud dankbare Worte: „Danke an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Zusammenarbeit an diesem Wochenende, an LSG Racing, an Rico Penzkofer und Wanni Bagolan, die persönlich mit vor Ort waren sowie an alle Sponsoren und Fans fürs Daumendrücken. Gratulation natürlich an meinen Teamkollegen Markus Reiterberger zum Meistertitel und die besten Genesungswünsche an Danny de Boer. Wir seh‘n uns hoffentlich alle fit und munter in Oschersleben.“

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

Mehr von Arnaud gibt’s auf seiner Homepage oder auch auf seiner Seite bei Facebook zu sehen und zu lesen.

Arnaud Friedrich: mit starken Aufholjagden in die Punkte

Arnaud Friedrich
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Bei den Läufen zur IDM Superbike auf dem TT Circuit in Assen fuhr Arnaud Friedrich am Wochenende in beiden Läufen in die Punkte und hat damit das Beste aus den bescheidenen Voraussetzungen herausgeholt. Nach einem Sturz im Qualifying musste der junge Limbach-Oberfrohnaer von Startplatz 30 ins Rennen gehen und kämpfte sich in beiden Läufen jeweils in die Punkteränge. Platz 12 im ersten und Platz 15 im zweiten Lauf waren die Endresultate in Assen.

Arnaud Friedrich IDM Superbike 2017 Assen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Arnaud resümierte die Rennen mit den Worten: „Sonntag war tolles Rennwetter. Mit P30 hatte ich mich abgefunden, und es konnte nur abenteuerlich werden. Ich war bis in die Haarspitzen motiviert, und ich wusste, ich werde zwei klasse Rennen fahren. So kam es dann ja auch: Das erste Rennen machte richtig Spaß, und ich konnte mich mit tollen Zweikämpfen durchs Mittelfeld kämpfen. Leider gab‘s im zweiten Rennen den Abbruch und das vorzeitige Ende.“
Zu den Ergebnissen meinte er weiter: „P12 und P15 klingen jetzt nicht so nach der großen Beute, aber ich habe ein paar Pünktchen für die Meisterschaft ergattert, und mein Konto mit den Erfahrungswerten ist auch größer geworden. Es war einfach gesagt toller Rennsport in Assen.“

IDM Assen 2017 - Arnaud Friedrich
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Auch für sein Team, das Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team, fand der schnelle Youngster wieder Worte voll des Lobes und der Dankbarkeit: „An dieser Stelle auch noch einmal danke an mein Team, das mich aufgemuntert und aus meiner kurzen mentalen Krise geholt hat. Danke für die tolle Zusammenarbeit, speziell an meine Jungs, Robert und Fabian, an BMW für das Hammer-Bike, meine Sponsoren und an euch da draußen fürs Daumendrücken. Wir sehen uns hoffentlich am kommenden Wochenende am Lausitzring.“

Mehr zum Rennen und zu den Ergebnissen seiner Team-Kollegen vom Van Zon – Remeha – Superbike Team könnt Ihr hier nachlesen.

Wegwerf-Wochenende für Max Kappler

Max Kappler IDM Supersport 300 in Assen 2017
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Das Renn-Wochenende von Max Kappler in Assen kann man mit einem Satz beschreiben: Erst hatte er kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu.
Am Ende standen so aufgrund der IDM-Supersport-300-Wertung ein zweiter Platz (P9 in der Gesamtwertung von R3-Cup und SSP300) und ein Nuller auf der Rechnung.

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Während im Rennen am Samstag die Technik nicht so recht mitspielte, sorgte am Renn-Sonntag ein Fahrer aus dem holländischen R3-Cup dafür, dass der 2. Lauf für Max bereits nach reichlich einer Runde beendet war. Dennis Koopmann, der Sieger des Rennens vom Samstag, stürzte und riss Max Kappler dabei mit zu Boden. Während Koopmann weiterfahren konnte, war für Max das Rennen allerdings beendet, ehe es so richtig begonnen hatte.

Grit Kappler (Kappler Motorsport) erklärte enttäuscht: „Dabei funktionierte Max´ Bike wieder bestens. Außerdem hatte er im Warm-up noch ein paar Sachen ausprobiert, die sich sofort als bessere Alternativen herausstellten. Max hatte sich viel vorgenommen. Sein Start und seine erste Runde erinnerte wieder an Schleiz. Aber sein Einsatz wurde nicht belohnt.“

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport

Nach dem zweiten „Nuller“ der Saison hat Max seine Meisterschaftsführung vorerst verloren und hat insgesamt 19 Punkte Rückstand auf den neuen Führenden, seinen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig.
„Aber aufstecken ist nicht Max’ Art“, führte eine optimistische Grit Kappler ins Feld. „Zusammengezählt wird am Schluss, auch wenn die Aufgabe extrem schwer wird, die Meisterschaft noch zu seinen Gunsten zu wenden. Noch hat er es aber selbst in der Hand. Ab sofort heißt es volle Attacke und volles Risiko.“

Max Kappler IDM Supersport 300
Foto: Felix Wießmann/KAPPLER-Motorsport
Max Kappler mit WM-Wildcard am Lausitzring

Nach dem Assen-Wochenende liegt der Fokus also bereits auf der nächsten Veranstaltung: Max´ Wildcard-Einsatz in der Supersport300-WM auf dem Lausitzring. Diese findet am kommenden Wochenende, vom 18.-20.08.2017, mit der IDM Superbike 1000 im Rahmenprogramm der FIM Superbike-Weltmeisterschaft statt.
„Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Max zu dieser Veranstaltung zahlreich unterstützt“, sagte Grit Kappler abschließend.

Max Kappler mit Sturzpech schon im ersten Rennen

Max Kappler IDM 2017 83. Internationales Schleizer Dreieckrennen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie

Ein spannendes erstes Rennen mit ständigen Führungswechseln und harten Positionskämpfen bot sich den Zuschauern am Schleizer Dreieck auch in der Klasse Supersport 300 der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Die Fahrer der Teams Freudenberg und Beinlich Racing lieferten sich packende Fights um die Platzierungen.
Schlussendlich siegte Troy Beinlich vor Max Kappler und Jan-Ole Jähnig in der SSP 300.

Max Kappler IDM 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Für Max Kappler, den aktuell Meisterschaftsführenden dieser Klasse, endete der Rennsonntag der IDM am Schleizer Dreieck jedoch bereits in Lauf 1.
Nach einem Sturz landete der junge Oberlungwitzer im Schleizer Krankenhaus. Ihm war Richtung „Seng“ (dem schnellsten Streckenabschnitt) der 6. Gang rausgesprungen. Sein direkter Verfolger und Teamkollege Jan-Ole Jähnig wurde davon überrascht, konnte nicht mehr ausweichen und räumte Max ab. Beide Fahrer hatten daraufhin harten Bodenkontakt, konnten jedoch die Unfallstelle zu Fuß verlassen.
Das Rennen wurde umgehend abgebrochen. Aufgrund der Regularien wertete man allerdings die vorletzte Runde vor dem Rennabbruch. Außerdem gab es wegen der absolvierten Renndistanz nur die halbe Wertung. So konnten Max und auch Jan-Ole zumindest noch Punkte retten.

Max Kappler IDM 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Wie sich im Nachhinein herausstellte, hatte Max Kappler bei dem Sturz leider etwas mehr abbekommen und wurde für genauere Untersuchungen vorsorglich nach Schleiz ins Krankenhaus gebracht. Jan-Ole Jähnig hatte mehr Glück und konnte nach dem OK der Rennärzte auch im zweiten Lauf an den Start gehen.

Im zweiten Rennen gewann Tim Georgi vor Troy Beinlich und Jan-Ole Jähnig.

Foto: rop
Max Kappler mit Glück im Unglück

„Max hatte einen sehr guten Start in das erste Rennen. Man merkte ihm deutlich an, dass ihn die letzten Trainingstage sichtlich genervt hatten und so ging er extrem motiviert und auch aggressiv in das erste Rennen“, erklärte Grit Kappler von Kappler Motorsport. „Max zeigte ein starkes Rennen und behauptete sich permanent um die Spitzenposition. Aus Runde 7 fehlten plötzlich 2 Fahrer und die roten Flaggen wurden geschwenkt. Max und sein Teamkollege, Jan-Ole Jähnig fehlten. Unsicherheit machte sich breit, zumal sofort der Rennarzt auf die Strecke fuhr. Nachdem die ersten Informationen durchsickerten, dass beide Fahrer weggelaufen seien, entspannten wir uns etwas. Dennoch fuhren wir zum Medical-Center und mussten feststellen, dass Max doch einiges abbekommen hatte. Schmerzen im Rücken sowie im Kopf sorgten dafür, dass für Max der Renntag zu Ende war.“

Zu den Ergebnissen der Untersuchungen erklärte Grit Kappler weiter: „Max wurde im Krankenhaus von Schleiz umfassend untersucht und so konnten wir relativ schnell wieder aufatmen. Nichts gebrochen, keine inneren Verletzungen – alle Untersuchungen waren ohne Befund. Aufgrund seiner Schmerzen in Kopf, Rücken und Fuß musste er dennoch unter ärztlicher Beobachtung bleiben.“

Max Kappler IDM 2017 83. Internationales Schleizer Dreieckrennen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie

Als Ausblick auf Assen sagte Grit Kappler: „Bis zur nächsten Veranstaltung ist Max wieder fit und wird noch stärker zurückkommen als zuvor. Das was er im ersten Rennen bis zum Abbruch gezeigt hat, war ein fahrerisch und kämpferisch erstklassig aufgelegter Max, der ein klares Ziel vor Augen hat.“

Sattler Motorsport mit Doppelpodium in Schleiz

 

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Das Team Sattler Motorsport fuhr zur IDM-Veranstaltung am Schleizer Dreieck zweimal aufs Podium: jeweils Platz 3 in den beiden Läufen zur IDM Sidecar.
Hinter den Siegern von Lauf 1 Team Streuer – Daalhuizen und dem zweitplatzierten Team Schlosser sowie umgekehrten Platzierungen in Lauf 2 (Team Schlosser auf Platz 1 und Platz 2 für Team Streuer – Daalhuizen) gab es endlich ein Erfolgserlebnis für die Gespann-Fahrer.

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Eine Pechsträhne kann ja auch nicht ewig halten. – Das werden sich Josef Sattler und Uwe Neubert nach dem Rennen-Wochenende in Schleiz gedacht haben. Endlich wurden die Mühen des Teams belohnt und man sah nicht nur endlich einmal die Zielflagge, sondern fuhr sogar in beiden Rennen aufs Treppchen.
Dementsprechend glücklich sahen die beiden Jungs von Sattler Motorsport bei der Siegerehrung auch aus: abgekämpft, durchgeschwitzt, aber glücklich.

Josef Sattler und Uwe Neubert Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop
Team Sattler Motorsport mit starken Trainingszeiten

Damit bestätigten das dynamische Duo seine starke Trainings-Performance des gesamten Wochenendes. In beiden Freien Trainings belegten sie jeweils den 2. Platz. Die schnellen Zeiten untermauerten sie noch dazu eindrucksvoll in den Qualifyings und gingen von Startplatz 2 in die Rennen.

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Am kommenden Wochenende (vom 11.-13.08.2017) starten die Mannen von Sattler Motorsport bei der IDM in Assen und versuchen dort an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Tolles Rennwochenende mit bitterem Beigeschmack

Arnaud Friedrich 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Was ein Achtungszeichen werden sollte, wurde im oder vielmehr durch den Keim erstickt. Arnaud konnte am Rennwochenende in Schleiz aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht die Leistung bringen, die er gern den Fans und dem Team gezeigt hätte. Zum Sturzpech und ein paar
Prellungen im Freitags-Training kam am Samstagmorgen noch ein Infekt hinzu. So konnte er in Anbetracht der Umstände in Lauf 1 einen passablen 12. Platz und im 2. Lauf noch den 15. Platz einfahren.

Arnaud Friedrich in der IDM, 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

„Mir ist der Gang rausgesprungen, und ich bin abgeflogen“, sagte der Youngster aus dem Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team zu seinem Trainingssturz am Freitag. „Wenn‘s für mich auch nur ein paar Prellungen gebracht hat, so hatte mein Motorrad doch etwas mehr abbekommen und meine Mechaniker mussten einige Überstunden leisten.“

Seinen Magen-Darm-Infekt und die deshalb für ihn etwas enttäuschenden Ergebnisse kommentierte er mit den Worten: „Schleiz ist mit Abstand die kräfteraubendste Strecke überhaupt im IDM-Kalender. Hier musst Du richtig fit sein, um die Renndistanz erfolgreich zu meistern. Samstagmorgen bin ich von heftigen Magenkrämpfen geweckt worden. Mein Allgemeinzustand verschlimmerte sich nach jedem Training, und ich war alles andere als fit. Nach dem Warm-up am
Sonntag wusste ich dann, dass es nicht das erhoffte Rennwochenende wird.“

Arnaud Friedrich beim IDM-Rennen am Schleizer Dreieck 2017
Foto: rop

Trotzdem nimmt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer auch Positives vom Schleizer Dreieck mit: „Im ersten Rennen konnte ich zumindest ein paar Runden beweisen, dass der Renn-Speed da ist. Ich fuhr immerhin die fünftschnellste Rennrunde mit einer 1:26.564 min. Das zeigt, dass es unter
normalen Umständen für mehr als den 12. Platz gereicht hätte.“

An seine Sponsoren und Fans richtete Arnaud Worte voll des Dankes: „Ihr habt dieses Event zu etwas ganz Besonderen gemacht – auch wenn der Renn-Engel an diesem Wochenende nicht immer an meiner Seite war, so war das Schleiz-Feeling mega. Die Strecke ist absolut mein Ding. Ich liebe
es hier zu fahren. Was für eine Ehre, von so vielen zahlreichen Sponsoren, Freunden und Fans angefeuert zu werden! Vielen, vielen Dank, dass Ihr nach Schleiz gekommen seid und mich motiviert habt, das absolut Letzte aus mir herauszuholen.“

Den Rennbericht des Teams zum Event am Schleizer Dreieck könnt ihr hier nachlesen.