Endlich wieder ein Top10-Ergebnis für Arnaud Friedrich

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Am vergangenen Wochenende fand die vorletzte Runde der IDM in der Motorsportarena Oschersleben statt. Arnaud konnte mit Platz 13 im ersten und Platz 10 im zweiten Rennen nicht nur erneut punkten, sondern endlich wieder ein Ergebnis unter den ersten Zehn erkämpfen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

„Schon in den letzten Rennen hab ich mit Top-10-Zeiten gezeigt, dass da noch was drin ist“, erklärte der sächsische Youngster vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team.
Ins Rennen ging er von Startplatz 12. In Lauf 1 schloss Arnaud in den Kurven auf seine Vorderleute auf, fand jedoch während der gesamten Runden keinen Weg vorbei. „Das war ziemlich ärgerlich für mich. Aber ich habe gekämpft und alles versucht“, erklärte er nach dem Rennen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Besser lief es für den 17-jährigen Limbach-Oberfrohnaer in Rennen 2. Hier konnte er nach harten Positionskämpfen den 10. Platz einfahren.
„Das zweite Rennen lief gut. Ich habe mir Lucy Glöckner Ende der Start-Ziel-Geraden geschnappt und fuhr bis auf zwei Sekunden an Dominik Vincon heran. Um ihn zu holen, hätte ich noch zwei, drei Runden mehr gebraucht“, zog Arnaud sein Fazit. „Ich muss vor allem in den ersten Runden mehr pushen, denn später passen meine Rundenzeiten ja immer. Damit wären dann auch noch bessere Ergebnisse drin.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop
Arnaud Friedrich zum veränderten IDM-Ablauf

Zum neuen Veranstaltungsablauf mit den Rennen an Samstag und Sonntag sagte er: „Es war schon eine Umstellung, gleich am Samstag das erste Rennen zu fahren. Die Variante mit den beiden Rennen am Sonntag finde ich besser.
Großer Dank geht wieder an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Arbeit und das top Bike, an Pirelli für das wirklich gute Reifenmaterial, an LSG Racing sowie an alle Sponsoren und Fans die zum Teil auch persönlich mit vor Ort waren.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Sattler Motorsport mit Doppelpodium in Schleiz

 

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Das Team Sattler Motorsport fuhr zur IDM-Veranstaltung am Schleizer Dreieck zweimal aufs Podium: jeweils Platz 3 in den beiden Läufen zur IDM Sidecar.
Hinter den Siegern von Lauf 1 Team Streuer – Daalhuizen und dem zweitplatzierten Team Schlosser sowie umgekehrten Platzierungen in Lauf 2 (Team Schlosser auf Platz 1 und Platz 2 für Team Streuer – Daalhuizen) gab es endlich ein Erfolgserlebnis für die Gespann-Fahrer.

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Eine Pechsträhne kann ja auch nicht ewig halten. – Das werden sich Josef Sattler und Uwe Neubert nach dem Rennen-Wochenende in Schleiz gedacht haben. Endlich wurden die Mühen des Teams belohnt und man sah nicht nur endlich einmal die Zielflagge, sondern fuhr sogar in beiden Rennen aufs Treppchen.
Dementsprechend glücklich sahen die beiden Jungs von Sattler Motorsport bei der Siegerehrung auch aus: abgekämpft, durchgeschwitzt, aber glücklich.

Josef Sattler und Uwe Neubert Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop
Team Sattler Motorsport mit starken Trainingszeiten

Damit bestätigten das dynamische Duo seine starke Trainings-Performance des gesamten Wochenendes. In beiden Freien Trainings belegten sie jeweils den 2. Platz. Die schnellen Zeiten untermauerten sie noch dazu eindrucksvoll in den Qualifyings und gingen von Startplatz 2 in die Rennen.

Sattler Motorsport 2017 IDM Sidecar Schleiz
Foto: rop

Am kommenden Wochenende (vom 11.-13.08.2017) starten die Mannen von Sattler Motorsport bei der IDM in Assen und versuchen dort an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Platz 1 in der IDM Superstock 300 für Max Kappler

Max Kappler am Nürburgring 2017
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

Das Debüt von Max Kappler in der neuen IDM Superstock 300-Klasse ist richtig gut gelungen. Der junge Oberlungwitzer, der aus der Moto3-Junior-Weltmeisterschaft in die IDM wechselte, siegt im ersten Rennen in seiner Klasse. Zwar kam er nach harten Positionskämpfen nur als insgesamt 7. ins Ziel, aufgrund des Reglements wird er in der IDM jedoch als Sieger gewertet.

Max Kappler 2017 am Nürburgring
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

Das Reglement greift derart, weil die vor ihm ins Ziel gekommenen Niederländer mit einer anderen ECU (aus dem R3-Cup) fahren als die IDM-Piloten. Diese Elektronik-Steuerung holt rund 1,5 PS mehr aus dem Bike heraus.
Lange lag Max aussichtsreich auf Podiumskurs. Er musste sich jedoch in den letzten beiden Runden den PS-stärkeren Yamahas der Niederländer beugen.

Max Kappler in der IDM Superstock 300 2017 am Nürburgring
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport

„Wir sind jetzt schon super stolz auf unsere Fahrer und die Crew“, schrieb das Team Freudenberg auf dessen Facebook-Seite nach den Qualifyings. Max Kappler hatte in der neuen IDM Superstock 300-Klasse seine Yamaha R3 bereits im Training auf Gesamtplatz 4 gestellt. Aufgrund des technischen Reglements startete er jedoch von Platz 1 ins Rennen.

„Insgesamt merkt man bei Max, dass der Spaß am Rennfahren wieder da ist“, heißt es seitens des Managements von Max Kappler. „Windschattenkämpfe und Überholmanöver waren bei Max permanent an der Reihe. Sachen, die in den letzten beiden Jahren wegen fehlendem Selbstvertrauen sehr selten waren. Und dieses ganz wichtige Vertrauen in sich selbst ist bei Max urplötzlich wieder da. Es macht Spaß, ihm beim Fahren zuzusehen.“

Max Kappler und Jan-Ole Jähnig vom Team Freudenberg
Foto: Nico Schneider/KAPPLER-Motorsport
Max Kappler im Vorfeld des heutigen Rennens

„Die beiden Zeittrainings waren so richtig nach meinem Geschmack. Ich hatte vor allem im 2. Zeittraining packende Windschattenduelle, die aber wichtig für schnellen Rundenzeiten waren“, so der junge Oberlungwitzer. „Ich denke, dass ich an einigen Stellen ein paar kleine Vorteile habe und werde versuchen, diese morgen auszuspielen. Auf alle Fälle hat es heute richtig Spaß gemacht. Davon will ich mehr.“ Seinem Team war Max Kappler überaus dankbar und fand entsprechende Worte: „Danke an das gesamte Team von Yamaha Freudenberg, allen voran Christian und Siggi für die tolle Arbeit.“

IDM-Start 2017 für Arnaud Friedrich am Nürburgring

Arnaud Friedrich von Van Zon-Remeha-BMW beim Portimao-Test 2017
Arnaud Friedrich startet 2017 in der IDM für das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team. Foto: ©DanielScholz/ThomasHankel/Torpedo.de 2017

Voller Vorfreude blickt Arnaud Friedrich auf den Start der 2017er IDM-Saison am kommenden Wochenende am Nürburgring. Vom 12. bis 14.05.2017 werden er und die anderen Fahrer auf der Rennstrecke in der Eifel zu erleben sein.
„Ich kann es kaum noch erwarten, wieder Rennen zu fahren und bin auf das IDM-Feeling gespannt“, sagt Arnaud. „Wie professionell es im Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team abläuft, hat mir ja bereits der Test in Portimao gezeigt.“
„Ich trainiere natürlich intensiv“, erklärt er weiter, „auch wenn wir vorab relativ wenig getestet haben. Der letzte Test am Nürburgring fiel buchstäblich ins Wasser. Trotzdem bin ich sehr zuversichtlich, gute Ergebnisse abzuliefern.“

Zu seinen Zielen führt der junge Limbach-Oberfrohnaer aus: „Ich bin hochmotiviert und will für mich und das Team natürlich das Maximale herausholen. Die Top Ten sind mein erklärtes Ziel.“
Für seine Sponsoren und Partner ist Arnaud voll des Lobes und der Dankbarkeit: „Ohne deren grandiose Unterstützung und ihren Glauben an mich wäre es kaum möglich gewesen, diesen Traum zu leben. Ich danke all meine Sponsoren noch einmal ganz herzlich für ihre Unterstützung.“

Auch der neue Chef von Arnaud Friedrich ist gespannt

„Arnaud hat mich positiv überrascht“, erklärte Werner Daemen, Chef des Van Zon-Remeha-BMW Superbike Teams, bereits bei den Vorsaison-Tests in Portimao. Er hat den inzwischen 17 Jahre alten Youngster erst kurz vor dem Start in die neue IDM-Superbike-Saison verpflichtet. „Ich wollte auch unbedingt einen jungen deutschen Nachwuchsfahrer im Team haben“, so Werner Daemen.

Das Rennwochenende kann man live auf dem Youtube-Channel der IDM verfolgen.

Einen tollen Artikel von Andreas Weinand mit vielen weiteren Infos zu Arnaud findet ihr auch auf der Webseite von moto-maniac.news.

Markus Reiterberger 2017 beim Van Zon-Remeha BMW Superbike Team

Markus Reiterberger startet 2017 in der IDM
Markus Reiterberger startet 2017 wieder bei seinem alten Team in der IDM. Foto: rop

Markus Reiterberger bestreitet die IDM-Saison 2017 beim Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team.
Bessere News können sich die Fans und Markus selbst gewiss nicht vorstellen.
Nach den durchwachsenen Ergebnissen und den ganzen Gerüchten um die teaminternen Querelen bei Althea Racing kam kürzlich das Aus für den jungen Bajuwaren.
Jetzt gaben das Van Zon-Remeha BMW Superbike Team und Markus Reiterberger die tolle Nachricht bekannt.

Auf der Webseite des Teams heißt es dazu sinngemäß weiter:
Er fährt zusätzlich im Team LRP Poland in der Langstrecken WM und fokussiert einen Wildcard beim deutschen Lauf der WorldSBK auf dem Lausitzring.

Weiterhin heißt es auf der Team-Webseite, dass Markus‘ klares Ziel sei, Rennkilometer zu sammeln und den IDM-Titel ein weiteres Mal einzufahren. Neben den Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Oschersleben und auf dem Slovakiaring, stelle die Wildcard zum deutschen Lauf zur WorldSBK das Highlight des Jahres dar.

Werner Daemen (Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team) am Lausitzring 2016.
Werner Daemen am Lausitzring 2016. Foto: rop
Statements vom Teamchef und Markus Reiterberger

Werner Daemen:
„Mit Lukas und Markus haben wir zwei besonders talentierte Fahrer und gute Jungs. Zusammen mit Bartłomiej Lewandowski von LRP Poland, Markus und Lukas haben wir uns intensive Gedanken gemacht, wie wir das Beste für alle Parteien rausholen können und haben die beste Lösung für die fahrerische Entwicklung der beiden Piloten gefunden. Markus hat nach seiner Zeit in der WorldSBK in der IDM, EWC und mit mindestens einer WorldSBK Wildcard ein sehr gutes Paket vor sich. Lukas steht dagegen im Team RLP Poland vor einer echten Chance und Herausforderung. Ich bin froh, dass wir in der Konstellation ein jeweils wirklich starkes Paket aufstellen konnten. Die Kooperation zwischen unserem IDM Team und LRP Poland ist sehr vielversprechend.“

Markus Reiterberger:
„Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin wieder mit meinem Team zusammen arbeiten zu können. Ich will so schnell wie möglich wieder auf die S 1000 RR und Runden drehen. Mit der IDM in meinem alten Team, der Langstrecken WM im Team LRP Poland und mindestens einer WorldSBK Wildcard könnte ich nicht glücklicher sein. Endlich habe ich Chance mich wieder zu beweisen. Ich freue mich auf die „neue“ Saison. Mir war klar, dass ich nach dem WorldSBK Ausflug unbedingt wieder in der IDM und Langstrecke angreifen will. Das mir das ermöglicht wurde ist der Hammer.“

Lukas Trautmann mit Entwicklungsarbeit

Hinsichtlich des Teamkollegen Lukas Trautmann verlautbart das Team, dass dieser mit dem polnischen Kooperationspartner LRP Poland zusammenarbeiten wird. Trautmann bestreite die polnische Meisterschaft, um dort die Entwicklung des Superbikes voranzutreiben. Zudem nehme Lukas an der Langstrecken-WM in der EWC-Klasse teil.
„Van Zon-Remeha-BMW und LRP Poland intensivieren die Kooperation in den nationalen Meisterschaften und in der Langstrecken Weltmeisterschaft (EWC)“, heißt es seitens des Teams.

Quelle: Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team

 

Arnaud Friedrich 2017 mit Top-Team in der IDM

Arnaud in der Startaufstellung am Schleizer Dreieck 2016. Foto: rop

Lange herrschte Stille, jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack: Arnaud Friedrich startet 2017 für das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team in der IDM. Stolz gaben Team-Manager Werner Daemen und Arnaud diese Neuigkeit bekannt. Rico Penzkofer, der Chef des Teams Penz13.com, hat bei den Vertragsverhandlungen vermittelt und unterstützt.

Arnaud Friedrich IDM Schleizer Dreieck 2016
2016 hat Arnaud noch am Schleizer Dreieck mit Pepijn Bijsterbosch vom Team Van Zon Remeha gefightet. Foto: rop

Arnaud wird in der kommenden Saison an der Seite von Lukas Trautmann, Danny de Boer und Jahn Bühn als vierter Fahrer auf einer BMW S 1000 RR starten. Die starke Leistung des Youngsters aus Limbach-Oberfrohna in dessen Premieren-Saison hat das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team auf ihn aufmerksam werden lassen. Der 16-Jährige beendete 2016 das STK1000-Klassement als 14. von 26 Fahrern.
Bedenkt man die 2016er Mannschaftsstärke und ebenso das Material im Vergleich zu den IDM-Top-Teams, ist Arnauds Leistung umso höher einzuschätzen. Das wurde wohl auch Werner Daemen augenscheinlich.

Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016
Mit seinen 16 Lenzen richtig flott unterwegs: Arnaud Friedrich auf der BMW S 1000 RR. Foto: rop

„Ein so junger Fahrer braucht Track-Time und ein erfahrenes Team. So kann er sein Potential zeigen. Wir werden ihm keinen Druck machen und ihm die Unterstützung geben, damit er auf der Strecke sein Bestes geben kann”, äußerte sich Werner Daemen dazu auf der Webseite des Teams.

„Mein Ziel für 2017 sind die Top Ten. Zum Saisonende will ich einen Platz unter den ersten zehn Fahrern im Gesamtklassement erreichen“, erklärte Arnaud Friedrich. „Mein größter Dank gilt meinen treuen Sponsoren, die mir den IDM-Start auch 2017 wieder ermöglicht haben. Ein riesiges Dankeschön natürlich insbesondere auch an Rico Penzkofer.“

Arnaud Friedrich mit dem IDM-Team penz13.com 2016
Arnaud und sein Team penz13.com blicken auf eine erfolgreiche erste IDM-Saison 2016 zurück. Foto: rop

Seit gestern ist nun auch endlich offiziell, dass die IDM 2017 stattfinden wird. Über das Wann und das Wie herrschte ja geraume Zeit Stillschweigen. Gestern veröffentlichte die Speedweek auf deren Webseite einen entsprechend positiven Artikel dazu. (Mehr dazu hier.) 

Arnaud Friedrich bereits längst in der Saisonvorbereitung

Vergangene Woche war Arnaud mit seinem neuen Team zu Reifentests des italienischen Herstellers Pirelli in der portugiesischen Algarve in Portimão. Seine Rundenzeiten dort waren ein erstes Achtungszeichen für die kommende Saison. Wir dürfen definitiv gespannt sein.

Arnaud Friedrich IDM Lausitzring 2016
Arnaud bei der IDM-Hatz 2016 am Lausitzring. Foto rop

Bei ersten Tests für die neue Saison Anfang Februar in Almeria (Spanien) durfte sich Arnaud ein paar Runden mit Moto2-Pilot Alex Marquez, dem kleinen Bruder des amtierenden MotoGP-Weltmeisters Marc Marquez, messen. Die beiden Piloten hatten sichtlich Spaß dabei. Auch die Zeiten und das Fahrgefühl beim jungen Limbacher passten. Arnaud hat die Verletzung und den mentalen Dämpfer, die er sich bei der letzten Saison-Veranstaltung 2016 am Hockenheimring zugezogen hatte, gut überwunden.