Endlich wieder ein Top10-Ergebnis für Arnaud Friedrich

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Am vergangenen Wochenende fand die vorletzte Runde der IDM in der Motorsportarena Oschersleben statt. Arnaud konnte mit Platz 13 im ersten und Platz 10 im zweiten Rennen nicht nur erneut punkten, sondern endlich wieder ein Ergebnis unter den ersten Zehn erkämpfen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

„Schon in den letzten Rennen hab ich mit Top-10-Zeiten gezeigt, dass da noch was drin ist“, erklärte der sächsische Youngster vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team.
Ins Rennen ging er von Startplatz 12. In Lauf 1 schloss Arnaud in den Kurven auf seine Vorderleute auf, fand jedoch während der gesamten Runden keinen Weg vorbei. „Das war ziemlich ärgerlich für mich. Aber ich habe gekämpft und alles versucht“, erklärte er nach dem Rennen.

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Besser lief es für den 17-jährigen Limbach-Oberfrohnaer in Rennen 2. Hier konnte er nach harten Positionskämpfen den 10. Platz einfahren.
„Das zweite Rennen lief gut. Ich habe mir Lucy Glöckner Ende der Start-Ziel-Geraden geschnappt und fuhr bis auf zwei Sekunden an Dominik Vincon heran. Um ihn zu holen, hätte ich noch zwei, drei Runden mehr gebraucht“, zog Arnaud sein Fazit. „Ich muss vor allem in den ersten Runden mehr pushen, denn später passen meine Rundenzeiten ja immer. Damit wären dann auch noch bessere Ergebnisse drin.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop
Arnaud Friedrich zum veränderten IDM-Ablauf

Zum neuen Veranstaltungsablauf mit den Rennen an Samstag und Sonntag sagte er: „Es war schon eine Umstellung, gleich am Samstag das erste Rennen zu fahren. Die Variante mit den beiden Rennen am Sonntag finde ich besser.
Großer Dank geht wieder an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Arbeit und das top Bike, an Pirelli für das wirklich gute Reifenmaterial, an LSG Racing sowie an alle Sponsoren und Fans die zum Teil auch persönlich mit vor Ort waren.“

Arnaud Friedrich IDM 2017 Motorsportarena Oschersleben
Foto: rop

Neuer Angriff von Arnaud in Oschersleben

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop

In der Motorsportarena Oschersleben will Arnaud mit seiner BMW S 1000 RR vom Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team erneut angreifen und Punkte holen. Am kommenden Wochenende geht der IDM-Zirkus in die vorletzte Runde.

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

„Meine Pechsträhne sollte für 2017 nun endlich mal vorbei sein“, hofft Arnaud Friedrich. „Letztes Jahr sind wir hier nicht mit der IDM an den Start gegangen. 2015 konnte ich im Yamaha-R6-Cup jedoch einen 5. Platz einfahren“, erklärt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer. „Mal schauen, wo ich mich mit der 1000er BMW platzieren kann.“

Arnaud Friedrich 2017 bei der IDM am Lausitzring
Foto: rop

Optimistisch äußert er: „Hochmotiviert bin ich auf jeden Fall. Und dass es zeitentechnisch für Top10-Platzierungen reichen würde, habe ich diese Saison schon oft gezeigt.“

Arnaud mit Pech am Lausitzring

Das ziemlich düstere Wochenende vom Lausitzring, wo die IDM Superbike 1000 im Rahmen der FIM World Superbike Championship startete, hat der Youngster inzwischen gut verwunden. Dort war Arnaud nach einem Trainingssturz in Q2 auch beim Rennen am Samstag nicht ins Ziel kommen. Bereits in der ersten Runde war er von einem anderen Fahrer abgeschossen worden.
In Lauf 2 am Sonntag hatte er Probleme, seinen Rhythmus zu finden. Im Laufe des Rennens konnte er sich jedoch fangen und erkämpfte mit vernünftigen Rundenzeiten ein paar Plätze zurück.
Ein 13. Platz und Platz 15 im Gesamtklassement war die bescheidenen Ausbeute des Wochenendes am Lausitzring.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2017
Foto: rop
Ein dankbarer Arnaud Friedrich

Trotz seines Frusts fand Arnaud dankbare Worte: „Danke an mein Team Van Zon – Remeha – BMW für die tolle Zusammenarbeit an diesem Wochenende, an LSG Racing, an Rico Penzkofer und Wanni Bagolan, die persönlich mit vor Ort waren sowie an alle Sponsoren und Fans fürs Daumendrücken. Gratulation natürlich an meinen Teamkollegen Markus Reiterberger zum Meistertitel und die besten Genesungswünsche an Danny de Boer. Wir seh‘n uns hoffentlich alle fit und munter in Oschersleben.“

Arnaud Friedrich bei der IDM 2017 am Lausitzring
Foto: rop

Mehr von Arnaud gibt’s auf seiner Homepage oder auch auf seiner Seite bei Facebook zu sehen und zu lesen.

Arnaud Friedrich: mit starken Aufholjagden in die Punkte

Arnaud Friedrich
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Bei den Läufen zur IDM Superbike auf dem TT Circuit in Assen fuhr Arnaud Friedrich am Wochenende in beiden Läufen in die Punkte und hat damit das Beste aus den bescheidenen Voraussetzungen herausgeholt. Nach einem Sturz im Qualifying musste der junge Limbach-Oberfrohnaer von Startplatz 30 ins Rennen gehen und kämpfte sich in beiden Läufen jeweils in die Punkteränge. Platz 12 im ersten und Platz 15 im zweiten Lauf waren die Endresultate in Assen.

Arnaud Friedrich IDM Superbike 2017 Assen
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Arnaud resümierte die Rennen mit den Worten: „Sonntag war tolles Rennwetter. Mit P30 hatte ich mich abgefunden, und es konnte nur abenteuerlich werden. Ich war bis in die Haarspitzen motiviert, und ich wusste, ich werde zwei klasse Rennen fahren. So kam es dann ja auch: Das erste Rennen machte richtig Spaß, und ich konnte mich mit tollen Zweikämpfen durchs Mittelfeld kämpfen. Leider gab‘s im zweiten Rennen den Abbruch und das vorzeitige Ende.“
Zu den Ergebnissen meinte er weiter: „P12 und P15 klingen jetzt nicht so nach der großen Beute, aber ich habe ein paar Pünktchen für die Meisterschaft ergattert, und mein Konto mit den Erfahrungswerten ist auch größer geworden. Es war einfach gesagt toller Rennsport in Assen.“

IDM Assen 2017 - Arnaud Friedrich
Foto: Felix Wießmann/FW-Fotografie & Design

Auch für sein Team, das Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team, fand der schnelle Youngster wieder Worte voll des Lobes und der Dankbarkeit: „An dieser Stelle auch noch einmal danke an mein Team, das mich aufgemuntert und aus meiner kurzen mentalen Krise geholt hat. Danke für die tolle Zusammenarbeit, speziell an meine Jungs, Robert und Fabian, an BMW für das Hammer-Bike, meine Sponsoren und an euch da draußen fürs Daumendrücken. Wir sehen uns hoffentlich am kommenden Wochenende am Lausitzring.“

Mehr zum Rennen und zu den Ergebnissen seiner Team-Kollegen vom Van Zon – Remeha – Superbike Team könnt Ihr hier nachlesen.

Tolles Rennwochenende mit bitterem Beigeschmack

Arnaud Friedrich 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

Was ein Achtungszeichen werden sollte, wurde im oder vielmehr durch den Keim erstickt. Arnaud konnte am Rennwochenende in Schleiz aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht die Leistung bringen, die er gern den Fans und dem Team gezeigt hätte. Zum Sturzpech und ein paar
Prellungen im Freitags-Training kam am Samstagmorgen noch ein Infekt hinzu. So konnte er in Anbetracht der Umstände in Lauf 1 einen passablen 12. Platz und im 2. Lauf noch den 15. Platz einfahren.

Arnaud Friedrich in der IDM, 2017 am Schleizer Dreieck
Foto: rop

„Mir ist der Gang rausgesprungen, und ich bin abgeflogen“, sagte der Youngster aus dem Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team zu seinem Trainingssturz am Freitag. „Wenn‘s für mich auch nur ein paar Prellungen gebracht hat, so hatte mein Motorrad doch etwas mehr abbekommen und meine Mechaniker mussten einige Überstunden leisten.“

Seinen Magen-Darm-Infekt und die deshalb für ihn etwas enttäuschenden Ergebnisse kommentierte er mit den Worten: „Schleiz ist mit Abstand die kräfteraubendste Strecke überhaupt im IDM-Kalender. Hier musst Du richtig fit sein, um die Renndistanz erfolgreich zu meistern. Samstagmorgen bin ich von heftigen Magenkrämpfen geweckt worden. Mein Allgemeinzustand verschlimmerte sich nach jedem Training, und ich war alles andere als fit. Nach dem Warm-up am
Sonntag wusste ich dann, dass es nicht das erhoffte Rennwochenende wird.“

Arnaud Friedrich beim IDM-Rennen am Schleizer Dreieck 2017
Foto: rop

Trotzdem nimmt der schnelle Limbach-Oberfrohnaer auch Positives vom Schleizer Dreieck mit: „Im ersten Rennen konnte ich zumindest ein paar Runden beweisen, dass der Renn-Speed da ist. Ich fuhr immerhin die fünftschnellste Rennrunde mit einer 1:26.564 min. Das zeigt, dass es unter
normalen Umständen für mehr als den 12. Platz gereicht hätte.“

An seine Sponsoren und Fans richtete Arnaud Worte voll des Dankes: „Ihr habt dieses Event zu etwas ganz Besonderen gemacht – auch wenn der Renn-Engel an diesem Wochenende nicht immer an meiner Seite war, so war das Schleiz-Feeling mega. Die Strecke ist absolut mein Ding. Ich liebe
es hier zu fahren. Was für eine Ehre, von so vielen zahlreichen Sponsoren, Freunden und Fans angefeuert zu werden! Vielen, vielen Dank, dass Ihr nach Schleiz gekommen seid und mich motiviert habt, das absolut Letzte aus mir herauszuholen.“

Den Rennbericht des Teams zum Event am Schleizer Dreieck könnt ihr hier nachlesen.

Arnaud Friedrich: Heimrennen am Schleizer Dreieck

Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016
Foto: rop (Archiv)

Das Heimrennen von Arnaud Friedrich aus dem Van Zon – Remeha – BMW Superbike Team ist greifbar nah.
Am kommenden Wochenende ist es schon soweit: Die IDM gastiert am Schleizer Dreieck. Vom 28. bis 30.07.2017 werden die Superbikes und natürlich auch die anderen IDM-Klassen ihre Runden um die Naturrennstrecke drehen. Die interessanten Cups und Markenpokale, die im Rahmenprogramm der IDM stattfinden, werden an der Thüringischen Traditionsrennstrecke ebenfalls nicht fehlen.

Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016
Arnaud 2016 in der STK1000 am Schleizer Dreieck. Foto: rop (Archiv)

Arnaud Friedrich steckt mitten in der heißen Phase der Vorbereitung und brennt schon auf die beiden Läufe:
„Das Schleizer Dreieck ist eine meiner Lieblingsstrecken. Außerdem ist es mein Heimrennen – nicht nur, weil die IDM nicht mehr am Sachsenring startet, sondern weil mich Jahr für Jahr viele Unterstützer, Fans und Freunde hierher begleiten“, erklärt der junge Limbach-Oberfrohnaer.

„Es lohnt sich auf jeden Fall vorbeizukommen. Und ich bin schon ganz heiß auf die Rennen und die Kämpfe um die Platzierungen. Ich hoffe natürlich, dass ich an die guten Ergebnisse aus dem Vorjahr anknüpfen kann“, so Arnaud weiter. „Ihr seid herzlich eingeladen, mich und das Team am Schleizer Dreieck zu unterstützen.“

Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016
Starker Auftritt in der Premieren-Saison von Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016. Foto: rop (Archiv)
Erfolge für Arnaud Friedrich in dessen Premieren-Saison

Letztes Jahr konnte der Limbach-Oberfrohnaer Youngster (in seiner Premieren-Saison für das Team Penz13.com in der Klasse Superstock 1000 startend) einen 12. und einen 10. Platz einfahren

Das Rennwochenende kann man auch wieder live auf dem Youtube-Channel der IDM verfolgen.

IDM-Start 2017 für Arnaud Friedrich am Nürburgring

Arnaud Friedrich von Van Zon-Remeha-BMW beim Portimao-Test 2017
Arnaud Friedrich startet 2017 in der IDM für das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team. Foto: ©DanielScholz/ThomasHankel/Torpedo.de 2017

Voller Vorfreude blickt Arnaud Friedrich auf den Start der 2017er IDM-Saison am kommenden Wochenende am Nürburgring. Vom 12. bis 14.05.2017 werden er und die anderen Fahrer auf der Rennstrecke in der Eifel zu erleben sein.
„Ich kann es kaum noch erwarten, wieder Rennen zu fahren und bin auf das IDM-Feeling gespannt“, sagt Arnaud. „Wie professionell es im Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team abläuft, hat mir ja bereits der Test in Portimao gezeigt.“
„Ich trainiere natürlich intensiv“, erklärt er weiter, „auch wenn wir vorab relativ wenig getestet haben. Der letzte Test am Nürburgring fiel buchstäblich ins Wasser. Trotzdem bin ich sehr zuversichtlich, gute Ergebnisse abzuliefern.“

Zu seinen Zielen führt der junge Limbach-Oberfrohnaer aus: „Ich bin hochmotiviert und will für mich und das Team natürlich das Maximale herausholen. Die Top Ten sind mein erklärtes Ziel.“
Für seine Sponsoren und Partner ist Arnaud voll des Lobes und der Dankbarkeit: „Ohne deren grandiose Unterstützung und ihren Glauben an mich wäre es kaum möglich gewesen, diesen Traum zu leben. Ich danke all meine Sponsoren noch einmal ganz herzlich für ihre Unterstützung.“

Auch der neue Chef von Arnaud Friedrich ist gespannt

„Arnaud hat mich positiv überrascht“, erklärte Werner Daemen, Chef des Van Zon-Remeha-BMW Superbike Teams, bereits bei den Vorsaison-Tests in Portimao. Er hat den inzwischen 17 Jahre alten Youngster erst kurz vor dem Start in die neue IDM-Superbike-Saison verpflichtet. „Ich wollte auch unbedingt einen jungen deutschen Nachwuchsfahrer im Team haben“, so Werner Daemen.

Das Rennwochenende kann man live auf dem Youtube-Channel der IDM verfolgen.

Einen tollen Artikel von Andreas Weinand mit vielen weiteren Infos zu Arnaud findet ihr auch auf der Webseite von moto-maniac.news.

Arnaud Friedrich 2017 mit Top-Team in der IDM

Arnaud in der Startaufstellung am Schleizer Dreieck 2016. Foto: rop

Lange herrschte Stille, jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack: Arnaud Friedrich startet 2017 für das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team in der IDM. Stolz gaben Team-Manager Werner Daemen und Arnaud diese Neuigkeit bekannt. Rico Penzkofer, der Chef des Teams Penz13.com, hat bei den Vertragsverhandlungen vermittelt und unterstützt.

Arnaud Friedrich IDM Schleizer Dreieck 2016
2016 hat Arnaud noch am Schleizer Dreieck mit Pepijn Bijsterbosch vom Team Van Zon Remeha gefightet. Foto: rop

Arnaud wird in der kommenden Saison an der Seite von Lukas Trautmann, Danny de Boer und Jahn Bühn als vierter Fahrer auf einer BMW S 1000 RR starten. Die starke Leistung des Youngsters aus Limbach-Oberfrohna in dessen Premieren-Saison hat das Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team auf ihn aufmerksam werden lassen. Der 16-Jährige beendete 2016 das STK1000-Klassement als 14. von 26 Fahrern.
Bedenkt man die 2016er Mannschaftsstärke und ebenso das Material im Vergleich zu den IDM-Top-Teams, ist Arnauds Leistung umso höher einzuschätzen. Das wurde wohl auch Werner Daemen augenscheinlich.

Arnaud Friedrich am Schleizer Dreieck 2016
Mit seinen 16 Lenzen richtig flott unterwegs: Arnaud Friedrich auf der BMW S 1000 RR. Foto: rop

„Ein so junger Fahrer braucht Track-Time und ein erfahrenes Team. So kann er sein Potential zeigen. Wir werden ihm keinen Druck machen und ihm die Unterstützung geben, damit er auf der Strecke sein Bestes geben kann”, äußerte sich Werner Daemen dazu auf der Webseite des Teams.

„Mein Ziel für 2017 sind die Top Ten. Zum Saisonende will ich einen Platz unter den ersten zehn Fahrern im Gesamtklassement erreichen“, erklärte Arnaud Friedrich. „Mein größter Dank gilt meinen treuen Sponsoren, die mir den IDM-Start auch 2017 wieder ermöglicht haben. Ein riesiges Dankeschön natürlich insbesondere auch an Rico Penzkofer.“

Arnaud Friedrich mit dem IDM-Team penz13.com 2016
Arnaud und sein Team penz13.com blicken auf eine erfolgreiche erste IDM-Saison 2016 zurück. Foto: rop

Seit gestern ist nun auch endlich offiziell, dass die IDM 2017 stattfinden wird. Über das Wann und das Wie herrschte ja geraume Zeit Stillschweigen. Gestern veröffentlichte die Speedweek auf deren Webseite einen entsprechend positiven Artikel dazu. (Mehr dazu hier.) 

Arnaud Friedrich bereits längst in der Saisonvorbereitung

Vergangene Woche war Arnaud mit seinem neuen Team zu Reifentests des italienischen Herstellers Pirelli in der portugiesischen Algarve in Portimão. Seine Rundenzeiten dort waren ein erstes Achtungszeichen für die kommende Saison. Wir dürfen definitiv gespannt sein.

Arnaud Friedrich IDM Lausitzring 2016
Arnaud bei der IDM-Hatz 2016 am Lausitzring. Foto rop

Bei ersten Tests für die neue Saison Anfang Februar in Almeria (Spanien) durfte sich Arnaud ein paar Runden mit Moto2-Pilot Alex Marquez, dem kleinen Bruder des amtierenden MotoGP-Weltmeisters Marc Marquez, messen. Die beiden Piloten hatten sichtlich Spaß dabei. Auch die Zeiten und das Fahrgefühl beim jungen Limbacher passten. Arnaud hat die Verletzung und den mentalen Dämpfer, die er sich bei der letzten Saison-Veranstaltung 2016 am Hockenheimring zugezogen hatte, gut überwunden.

Klasse Auftritt von Arnaud Friedrich zur IDM am Schleizer Dreieck

Arnaud Friedrich in der Startaufstellung zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Bei den beiden Läufen zur IDM auf dem Schleizer Dreieck am vergangenen Sonntag lieferte der junge Limbach-Oberfrohnaer Arnaud Friedrich eine beeindruckende Leistung ab.
Im ersten Rennen landete er auf dem 12. Platz in der Klasse STK 1000 und damit auf Gesamtrang 19. Beim zweiten Lauf legte er sogar noch eine Schippe nach und errang in seiner Klasse Platz 10 sowie den 15. Gesamtrang.
Damit lieferte der junge Rennfahrer, der bei der IDM mit einer BMW S1000 RR für das Team penz13.com von Rico Penzkofer startet, sein bislang bestes Saison-Ergebnis ab.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Von Startplatz 20 ging der junge Limbacher an diesem Wochenende in die beiden Rennen.
Den Start zum ersten IDM-Lauf am Sonntagvormittag hatte Arnaud mal wieder etwas verpatzt und musste sich dadurch Runde für Runde durch das starke Fahrerfeld nach vorne kämpfen. Das gelang dem 16-jährigen Youngster allerdings so gut, dass am Ende mit Platz 12 ein erneuter Punkterang für ihn heraussprang.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Als am Nachmittag die Startampel für das zweite Rennen erlosch, erwischte Arnaud Friedrich diesmal einen wesentlich besseren Start. Durch seinen Blitzstart und die guten Rundenzeiten lag er zeitweise im Gesamtklassement sogar auf dem 12. Platz. Aber einige der wesentlich erfahreneren und älteren Piloten, die er anfangs förmlich überrumpelt hatte, spielten dann im Laufe der Rennrunden ihre Erfahrung aus. So wurde es für Arnaud am Ende ein grandioser 15. Gesamtrang und ein richtig starker 10. Platz in der Klasse STK 1000.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp
Arnaud im Gesamtklassement

In seiner ersten IDM-Saison liegt Arnaud Friedrich in der Gesamtwertung der Klasse STK 1000 nun mit 35 Punkten auf dem 13. Rang.

Arnaud Friedrich mit schwierigem Rennwochenende bei der IDM am Lausitzring

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Das Doppel-R der BMW S 1000 RR von Arnaud Friedrich stand am Wochenende vom 4. und 5. Juni 2016 beim Motorsport Festival am Lausitzring wohl für „Rennunfall und Regenwetter“.

Das erste Rennen des Wochenendes hatte sich für den jungen Mann aus Limbach-Oberfrohna eigentlich schon in der ersten Runde erledigt. Bereits in der dritten Kurve kollidierte Arnaud mit dem Schweizer Florian Hüsler, Startnummer 81, der eine etwas optimistische Linienwahl getroffen hatte.
Hüsler hatte sich in der Rechtskurve neben Arnaud Friedrich gesetzt und blockierte ihm so die Linie, die dieser für die Vorbereitung der nächsten Linkskurve gewählt hatte. Durch die Berührung mit Florian Hüsler kam Arnaud zu Sturz und auch Hüsler musste weit gehen. Zum Glück blieb Arnaud bei dem Sturz unverletzt. Zudem befindet sich an dieser Stelle der Strecke eine große Rasen- und Asphalt-Auslaufzone, sodass das Motorrad nur auf der Seite rutschte und intakt blieb.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Dadurch konnte Arnaud Friedrich das Rennen zwar wieder aufnehmen, musste aber dem Feld hinterherhetzen und so ein recht einsames Rennen fahren. Im Lauf des Rennens verkürzte er den Rückstand auch zusehends, konnte sich aber bis zum Rennende nur noch den vorletzten Platz und im Klassement der Superstock 1000 damit Rang 16 sichern.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Der Auftakt zum zweiten Rennen war für Arnaud wesentlich besser. Er fuhr gute Zeiten und war in Schlagdistanz zu den Kontrahenten vor ihm. Jedoch hatte Petrus scheinbar andere Pläne. Ein extremer Gewitterguss sorgte dafür, dass das zweite Rennen in Runde vier abgebrochen und sogar komplett abgesagt werden musste. Dadurch wurde Arnaud Friedrich in der SST 1000 auf dem 14. Platz gewertet. Damit fuhr er wieder zwei Punkte ein, wäre allerdings gern das Rennen über die volle Distanz gefahren.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Arnaud Friedrich sagte nach dem Rennen: „Es war eine tolle Atmosphäre mit einer phantastischen Kulisse und einem vollen Fahrerlager. Schade, dass das Wetter am Sonntag nicht mitgespielt hat.“

Beim Motorsport Festival am Lausitzring fuhr die IDM bei einem Riesen-Event vor rund 75.000 Zuschauern im Rahmen der DTM, der ADAC GT Masters, der ADAC Formel 4 und des Porsche Carrera Cups.

Arnaud Friedrich bei der IDM am Lausitzring 2016
Foto: rp

Vom 8. bis 10. Juli 2016 geht es im belgischen Zolder weiter. Dort möchte Arnaud seine Ergebnisse und den Gesamtrang möglichst verbessern und weitere Punkte einfahren.

Arnaud Friedrich vom Team penz13.com im Gespräch

Arnaud Friedrich beim Test Autodrom Most mit penz13.com
Arnaud spulte bei seinen Trainingsrunden im Autodrom Most am Wochenende vom 23. und 24. April zahlreiche Testkilometer ab. Foto: rp

Im Rahmen der Team-Präsentation von penz13.com am Sachsenring konnte ich mit Arnaud Friedrich, der am Wochenende vom 30. April zum 1. Mai 2016 sein erstes Rennen in der IDM in der Klasse Superstock 1000 bestreiten wird, ein Gespräch führen.
Außerdem habe ich ihn am vergangenen Wochenende im Autodrom Most getroffen, wo er mit seinem neuen Team weitere Testkilometer abspulte. Arnaud hat in Most bei Rennen zum BMW S 1000 RR Cup und der Klasse SBKopen weitere Rennerfahrung sammeln können.
Ich habe dort Freunde beim HR Classic Cup begleitet und gleich noch die Chance genutzt, kurz mit ihm und seinem Vater André zu sprechen.

Arnaud Friedrich beim Training mit penz13.com in Most
Arnaud Friedrich beim Training in Most. Im ersten Lauf zum BMW S 1000 RR Cup wurde er Sechster. Foto: rp

RP: Wie kam das Gespräch mit Rico Penzkofer zustande?
Arnaud Friedrich: „Naja, der Kontakt zu Gordon besteht ja schon länger. Wir kennen uns persönlich. Und als für uns die Richtung dann klar war, hab ich Rico einfach mal über Facebook angeschrieben.“

RP: Gab es noch andere Interessenten beziehungsweise Optionen?
Arnaud Friedrich: Nicht wirklich. Die Supersport-Klasse in der IDM war nach unserem Dafürhalten am Absterben. Wir wollten zwar erst privat dort weitermachen, entschieden uns aber dann doch für den professionelleren Weg mit der besseren Perspektive. „

RP: Wann stand eigentlich fest, dass Du für penz13.com in der IDM starten wirst?
Arnaud Friedrich: „Die Gespräche liefen schon fast ein Jahr. Aber kurz vor Weihnachten 2015 stand dann fest, dass wir zusammenarbeiten werden.“

RP: Was kostet eine derartige STK1000-Saison in der IDM?
Arnaud Friedrich: „Für so eine Saison kann man gut und gerne 50.000 bis 70.000 Euro rechnen. Da fallen ja die Kosten für das Motorrad, die Nenngebühren sowie Kosten für Reifen, Sprit, eventuelle Ersatzteile und so weiter an, die man mit einkalkulieren muss.“

RP: Wie gestaltet sich die Sponsorensuche für eine derartige Serie?
Arnaud Friedrich: „Die Sponoren-Suche ist gewiss für alle sehr schwierig. Aber unser Vorteil ist die Nähe zum Sachsenring. Hier im Umkreis ist die Begeisterung für den Rennsport groß. Da findet man leichter einen Geldgeber als anderswo. Und mit meinem Vater André als Manager funktioniert das recht gut.“

Arnaud Friedrich bei der Team-Präsentation von penz13.com am Sachsenring
Arnaud Friedrich auf seinem neuen Bike bei der Team-Präsentation von penz13.com am Sachsenring. Foto: rp

RP: Was hast Du für Ziele für die erste STK1000-Saison?
Arnaud Friedrich: „Das Fahrerfeld in der IDM ist zum Beispiel durch den großen Zustrom aus dem Alpe Adria Cup stark gewachsen. Für die erste Saison wäre es gut, wenn ich konstant zwischen Platz 20 und 25 ankommen würde.“

RP: Wen siehst Du als härteste Konkurrenten?
Arnaud Friedrich: „Darüber mache ich mir in dem starken Fahrerfeld in meiner ersten Saison keine wirklichen Gedanken. Erst einmal ankommen und viel lernen ist die Devise.“

RP: Was erwarten Rico und das Team von penz13.com von Dir?
Arnaud Friedrich: „In der ersten Saison sollten wir die Ziele nicht zu hoch stecken. Erst einmal muss ich mich auf dem Bike und im Klassement zurechtfinden, sitzenbleiben und die Rennen beenden und natürlich so viel wie möglich lernen.“

RP: Hast Du Respekt vor der wesentlichen Mehrleistung der neuen Maschine oder ist das ein Arbeitsgerät wie jedes andere?
Arnaud Friedrich: „Es ist schon ein Umstieg von der Yamaha R6 auf die BMW S 1000 RR. Insbesondere die Elektronik muss ich erst einmal verstehen lernen. Von daher ist das Motorrad im Umgang schwieriger. Aber das zusätzliche Gewicht und die Mehrleistung sehe ich absolut nicht als Problem an.“

Arnaud Friedrich mit Vater und Manager André
IDM-STK1000-Pilot Arnaud Friedrich mit Vater und Manager André am Sachsenring. Foto: rp

RP: Welche Strecken magst Du besonders, eher Rundkurse oder lieber Natur-Rennstrecken?
Arnaud Friedrich: „Ich mag die schnelleren und flüssigen Strecken wie Schleiz und Zolder. Zolder ist wegen der Kuppen, wo man fast springt, zwar recht gefährlich, aber trotzdem mag ich die Strecke, vor allem den ersten Sektor. Winkelige Strecken wie der Sachsenring liegen mir nicht so. Aber hier hätte ich den Heimvorteil vieler tausend absolvierter Runden.“

RP: Wie empfindest Du die hiesige Sportförderung insbesondere im Zweiradsport?
Arnaud Friedrich: „Die Sportförderung ist zum Teil schon gegeben. Aber es könnte natürlich weitaus besser sein. Insbesondere der ADAC Sachsen fördert junge Talente. Aber ab einem gewissen Punkt ist man auf sich allein gestellt und auf die Gunst von Sponsoren und Freunden angewiesen. Mein Fitness-Coach Yücel Demirel trainiert mich zum Beispiel kostenlos.“

RP: Wie unterstützen Dich Deine Eltern dabei?
Arnaud Friedrich: „Naja, sie stehen vollkommen hinter mir. André ist mein Manager und mein Riding Coach, meine Mutter kümmert sich um die Versorgung und das Catering. Und Kathrin macht eben die Presse-Arbeit.“

RP: Wohin soll karrieremäßig mal die Reise gehen?
Arnaud Friedrich: „Inzwischen ganz klar in Richtung Superbike-WM. Die MotoGP ist nicht mehr wirklich das Thema.“

RP: Was wird die Fans auf Deiner neuen Homepage, die ja derzeit im Umbau ist, erwarten?
Arnaud Friedrich: „Wir wollten die Seite einfach erwachsener gestalten, in einem neuen Design. Dafür haben wir auch extra eine Agentur beauftragt. Die Farben werden dann an das BMW-Design angelehnt.“

Arnaud Friedrich bei den Tests in Most Ende April 2016
Mit dem vierten Platz in Lauf eins und dem ersten Platz im zweiten Rennen zur SBKopen bestätigte Arnaud bei den Tests in Most Ende April 2016, dass er für das IDM-Abenteuer bereit ist. Foto: rp