Adrian Hähle mit starker fahrerischer Leistung in Most

Adrian Hähle IG Königsklasse 2017 in Most
Foto: Friedemann Dommenz/Hähle Racing

Das Saisonfinale der Internationalen-Zweitakt-Meisterschaft, der IG Königsklasse, führte das Team Hähle Racing um Adrian Hähle ins tschechische Most. Von dort nahmen sie einen dritten und einen vierten Platz mit nach Hause.

Bereits für den Freitag plante Adrian vier freie Trainingsläufe. Aber schon im ersten Turn überschlug sich die Maschine infolge eines Kolbenklemmers mehrfach. Adrian Hähle kam mit Prellungen davon. Die Ersatzmaschine funktionierte jedoch nicht richtig, sodass er nach jedem weiteren Training mit dem „Lumpen-Sammler“ zurück in die Box gebracht wurde.
Mit großem Einsatz des Teams konnte die Sturzmaschine instandgesetzt werden. Adrian Hähle sicherte sich in den Qualifying-Läufen damit schlussendlich sogar die viertschnellste Zeit der 125er.

Starke Performance von Adrian Hähle

Nach einem zähen Start ins erste Rennen am Samstag gelang es ihm dann, sich vom Mittelfeld abzusetzen. Letztlich überquerte er bei den 125ern als Dritter die Ziellinie.
Besonders bemerkenswert: Adrian Hähle konnte in diesem Lauf seine Rundenzeiten aus dem Vorjahr um mehr als zwei Sekunden steigern.
Auch der Start ins zweite Rennen am Sonntag war schlecht. Jedoch machte der Rennverlauf Hoffnung. Das Rennen wurde allerdings dann nach dem Sturz eines Fahrers abgebrochen und nicht erneut gestartet. Gewertet wurde der Stand aus Runde vier. Das bedeutete für Adrian Hähle den 4. Platz.

Obwohl Adrian nur an acht der insgesamt 14 Rennen zur Internationalen-Zweitakt-Meisterschaft 2017 teilgenommen hat, liegt er mit einem Sieg, vier zweiten Plätzen, je einem dritten und einem vierten Platz )sowie einem technischen Ausfall) in der Punktewertung der 125er-Klasse auf dem 5. Gesamtrang.

Weiterführende Infos findet ihr auf der Team-Webseite und auf der Facebook-Seite des Teams.

Adrian hat‘s in Assen in der IG Königsklasse wieder krachen lassen

Adrian Hähle
Foto: Friedemann Dommenz/Hähle Racing (Archiv)

Am vergangenen Wochenende ging Adrian Hähle auf seiner Honda RS 125 auf dem anspruchsvollen niederländischen „TT Circuit van Drenthe“ in der IG Königsklasse an den Start.

Mit Risiko, einem taktisch klugen Manöver und 0,063 Sekunden Vorsprung auf Platz 1“, schreibt das Team in seiner Pressemitteilung.

In den Freien Trainings hatte Adrian noch mit Zündungs-Problemen zu kämpfen. In den beiden Zeittrainings konnte er jedoch seine Rundenzeiten weiter verbessern.
Nach einem mittelmäßigen Start ins erste Rennen begann Adrian Hähle eine sehenswerte Aufholjagd und fuhr am Ende den ungefährdeten 2. Platz in der 125er Klasse ein.
Nach einem besseren Start konnte er sich im zweiten Rennen von einem Kampf mit zwei weiteren Fahrern freifahren und setzte zur Verfolgung des Spitzenduos an. Mit seiner persönlichen Rundenbestzeit von 1:57,363 Minuten konnte Adrian in der letzten Runde zu diesem aufschließen.
Mit viel Risiko zwischen den beiden Kurven „De Bult“ und „Mandeveen“ überholte er zunächst Boris Pütz. Mit einem mutigen, aber auch taktisch klugen Manöver in der „Ramshoek“ schnappte er sich letztlich auch noch den führenden Micky Winkler.
Adrian Hähle setzte sich dann etwas ab und rettete einen Vorsprung von 0,063 Sekunden ins Ziel, was den Sieg und ein erneutes Doppel-Podium bei den 125 cm³-Maschinen bedeutete.

Den ausführlichen Rennbericht des Teams Hähle Racing könnt ihr hier nachlesen.

Super Gaststart von Adrian Hähle in der DMV-Zweitakt-Trophy

Adrian Hähle startete am vergangenen Wochenende im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic 2017 als Gaststarter in der DMV-Zweitakt-Trophy. Er ging dort in der Klasse Division 1 an den Start.

Adrian Hähle 2017 am Sachsenring
Foto: Jens Kaiser/Hähle Racing

Im freien Training noch gestürzt lief es für Adrian Hähle im Zeittraining dann wesentlich besser. Er konnte sich Startplatz 4 im Feld der insgesamt 51 Fahrer sichern, die auf neueren Rennmaschinen von 125 cm³ bis 500 cm³ starteten.

Adrian startete schlecht ins erste Rennen, sodass er auf Platz 9 liegend aus der ersten Runde zurückkam. Er machte Position um Position gut und kam schließlich auf Gesamtplatz 4 ins Ziel, was Platz 2 bei den 125-cm³-Maschinen bedeutete.

Im zweiten Rennen besser gestartet kam Adrian Hähle dann am Sonntag auf Platz 4 liegend aus der ersten Runde zurück. Mit viel Einsatz und fahrerischem Können schaffte es Adrian weiter nach vorn auf Platz 2 zu fahren. Er wurde dann jedoch noch von einem anderen Fahrer abgefangen und letztlich auf Platz 3 der Gesamtwertung abgewunken. Nichtsdestotrotz bedeutete das am Ende Platz 1 in Lauf zwei der 125er-Maschinen.
Sein Ziel, eine neue persönliche Rundenbestzeit unter 1:36,00 min zu fahren, hatte Adrian Hähle mit 1:35,71 min noch zusätzlich erreicht.

Adrian Hähle – ein unbestrittenes Talent

Adrian Hähles Leistung am Sachsenring kommentierte der Streckensprecher sogar mit dem Spruch: „Dieser Fahrer wäre WM-tauglich!“
Bleibt also eigentlich nur zu hoffen, dass zum Beispiel ein Team wie PrüstelGP auf der Suche nach einem deutschen Talent vielleicht auch Adrian mal die Chance gibt, sich auf einer Moto3-WM-Maschine zu beweisen.

Wir drücken dir jedenfalls weiter alle Daumen, Adrian.

2x Platz 2 am Hockenheimring für Hähle Racing

In der IG Königsklasse ging das Team Hähle Racing am Samstag, dem gemeinsam mit 36 weiteren Fahrern in das erste freie Training. Gefahren wurde dabei auf der Formel 1-Streckenführung. Das Layout war besonders für die hubraumschwachen Zweitakter eine echte Herausforderung.
Adrian kam recht schnell in Tritt. Aber bereits in FP1 deutete sich an, dass die Honda des Teams Hähle Racing zu wenig Top-Speed auf den langen Geraden haben könnte.
Das wurde nach dem 1. Zeittraining endgültig klar. Es reichte bei den 125ern nur zu Platz 3 hinter Micky Winkler und Rainer Scheidhauer. Insgesamt bedeutete das Trainingsplatz 13.

Adrian Hähle vom Team Hähle Racing
Foto: Hähle Racing/Friedemann Dommenz (Archiv)

Durch diverse Änderungen an der Abstimmung und erreichte das Team im 2. Zeittraining zumindest Platz 2 bei den 125ern und insgesamt Platz 11, blieb aber dennoch hinter dem Trainingsschnellsten Micky Winkler zeitlich deutlich zurück. Ganze 12 km/h fehlten an Top-Speed auf Micky!

„Zu den beiden Rennen am Sonntag bleibt wenig zu berichten“, so das Team Hähle Racing in der Pressemitteilung. „Nach den eher schwachen Starts (durch die lange Sekundär-Übersetzung und das fehlende Kit-Getriebe) kämpfte sich Adrian mit viel fahrerischem Einsatz immerhin im Laufe der beiden Rennen an Rainer Scheidhauer vorbei und hielt die Position bis ins Ziel. So landete er letztlich zweimal auf Platz 2 bei den 125er.“
Lobende Worte fand das Team auch für die Leistung des Erstplatzierten:
„Eine Klasse für sich war zweifelsfrei Micky Winkler, der beide Läufe souverän gewinnen konnte und sicher auch auf einer Moto3-Maschine eine gute Figur machen würde.“

Adrian Hähle vom Team Hähle Racing
Foto: rop (Archiv)
Das Team Hähle Racing resümierte die Veranstaltung

„Die Stunde der Helden! Seit 1932 – mit diesem Slogan lockte die Titelseite des Rennprogramms zum traditionellen Mai-Pokal am Hockenheimring“, heißt es in der Pressemitteilung des Teams. „Tradition ist zweifelsfrei wichtig und sollte gepflegt werden. Aber sie wird eben vor allem vom Zuschauerinteresse verkörpert und das war an diesem Wochenende eher gering. Dabei hätten die Aktiven, welche allesamt attraktiven Motorsport boten, durchaus Zuschauer verdient gehabt, zumal ja auch das sonnige Wetter und die moderaten Eintrittspreise geradezu einluden. Nun, was soll es…? Motorradstraßenrennsport hat in Deutschland zur Zeit (noch immer) einen schweren Stand.“

Als Nächstes steht für das Team Hähle Racing die Veranstaltung zur ADAC Sachsenring Classic auf dem Programm, wo die Mannen um Adrian an zwei Rennen der DMV-Zweitakt-Trophy teilnehmen werden.
„Eine Strecke mit ganz bestimmt mehr Zuschauerinteresse, kürzeren Geraden und mehr Kurven“, so das Team. „Kommt vorbei, wir würden uns freuen!“

Weiterführende Infos zu Hähle Racing und Adrian erfahrt ihr auf der Webseite des Teams oder dessen Facebook-Seite.

Zweimal Platz 1 für Adrian Hähle zum Start der DMV-Zweitakt-Trophy

Adrian Hähle bei der DMV-Zweitakt-Trophy in Franciacorta 2017.
Adrian Hähle 2017 bei der DMV-Zweitakt-Trophy in Franciacorta. Foto: Bertram Hähle/Hähle Racing

Am vergangenen Oster-Wochenende startete Adrian Hähle mit der Pole Position und zweimal Platz 1 in die Renn-Saison 2017.

Die erste Veranstaltung zur DMV-Zweitakt-Trophy fand auf dem rund 2,5 Kilometer langen Autodromo di Franciacorta in der italienischen Lombardei statt.
Adrian, der 2017 in der Trophy antritt, ging in der Klasse Zweitakt Division 1 (neuere Motorräder mit 125 bis 350 Kubikzentimeter) an den Start.

Von Beginn an konnte Adrian Hähle überzeugen und stand nach den
Trainingsläufen am Samstag mit einem Vorsprung von einer Sekunde vor seinen Verfolgern auf Pole Position.
Nach einem nicht ganz so optimalen Start im ersten Rennen am Sonntag gelang es ihm dann letztlich doch noch, einen ersten Platz mit 15 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten einzufahren.
Im zweiten Rennen gelang Adrian dann ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg mit einem souveränen Vorsprung von sage und schreibe 25 Sekunden.

Neben der DMV-Zweitakt-Trophy auch noch in der IGK

Sein erster Start im Rahmen der Internationalen Zweitakt Meisterschaft, der IG Königsklasse, wird dann im Mai auf dem Hockenheimring erfolgen.
„Sicher hat die DMV-Zweitakt-Trophy nicht ganz den sportlichen Wert der Internationalen Zweitakt Meisterschaft der IGK“, heißt es dazu auf der Webseite des Teams, „aber der Erfolg zeigt, dass sich Adrian auf einem guten Weg befindet und das schafft Selbstvertrauen.“

Saisonsieg für Adrian Hähle in der IG Königsklasse

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Foto: Jens Kaiser / Hähle Racing (Archiv)

Der Kampf von Adrian Hähle um die Meisterschaft in der 125er-Klasse der IG Königsklasse sollte sich in diesem Jahr erst zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring entscheiden. Zwei Podiumsplatzierungen auf der Traditions-Rennstrecke in Baden-Württemberg verhalfen ihm zum Saisonsieg im Klassement der 125-ccm-Maschinen. Mit Platz 1 im ersten und Platz 3 im zweiten Lauf sicherte sich Adrian Hähle letztlich den Titel.
Mit vier Punkten Vorsprung gewann Adrian die Klasse 125 GP der IG Königsklasse 2016.

Der Start ins erste Rennen gelang Adrian gut, und er führte fast über die gesamte Distanz das Feld der 125er an. Einmal konnte ihn sein Verfolger und Meisterschafts-Konkurrent Micky Winkler aus dem Windschatten heraus überholen. Aber Adrian Hähle antwortet mit seiner persönlich schnellsten Rennrunde, ging wieder in Führung und gewann das Rennen – und damit sein erstes Rennen überhaupt – mit knappem Vorsprung.

Mit einem guten Start ging Adrian auch am Sonntag in den zweiten Lauf des Wochenendes. Das Rennen war zugleich auch das letzte Rennen der diesjährigen Saison. Neun Runden lang lag er in Führung, dann verbremste er sich und kam von der Strecke ab. Adrian konnte zum Glück einen Sturz vermeiden und fand auch schnell wieder seinen Rhythmus. Schließlich überquerte er als Dritter der 125er-Klasse die Ziellinie.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Foto: rp (Archiv)

„Auch diese Strecke war für Adrian neu, und seine Begeisterung dafür war nach dem ersten freien Training nur mittelmäßig“, hieß es seitens des Teams Hähle Racing. Speziell den Asphaltbelag empfand er laut Aussage als recht holprig.
„Was nützte es, die Bedingungen waren für alle gleich und zumindest mit dem Wetter hatten wir viel Glück“, erklärte Teamchef Betram Hähle auf der Webseite des Teams. „Adrian ging am Sonntagabend als neuer Führender der Meisterschaftswertung in das entscheidende Rennen. Die Nerven lagen natürlich bei allen blank!“

Adrian Hähle überzeugte schon in den Qualifyings

Auf der auf dem heimischen Sachsenring noch einmal durch Patrick Unger getesteten und grundabgestimmten Honda RS 125 fuhr Adrian Hähle bereits in beiden Qualifyings die schnellste Zeit und ging von Startplatz 1 ins Rennen.
„Das beruhigte. Immerhin würde hier die Entscheidung zur diesjährigen Meisterschaft fallen“, so Bertram Hähle weiter.

Abschließend heißt es auf der Teamseite: „Sicherlich eine großartige Leistung für einen Neueinsteiger! Ein Erfolg mit dem niemand rechnen konnte und der nur möglich war, da unsere ab Werk eigentlich eher „schwachbrüstige“ Standard-Honda vor jedem Rennen durch Tobias und Patrick Unger perfekt vorbereitet wurde. Dankeschön! Vielen Dank aber auch an unsere persönlichen Sponsoren.“

Gemischte Gefühle und zwei zweite Plätze für Hähle Racing

Adrian Hähle beim Rennen in der Motorsport-Arena Oschersleben in der IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz / Hähle Racing

Die fünfte und damit vorletzte Veranstaltung zur diesjährigen Internationalen Zweitakt-Meisterschaft führte das Team Hähle Racing und die anderen Fahrer der IG Königsklasse am vergangenen Wochenende in die Motorsport-Arena Oschersleben.

Es war kein leichter Weg war für das Team, denn nach seinem tödlichen Rennunfall in Oschersleben fand vor genau einem Jahr die Beisetzung von Jonas statt.
„Das Rennen selbst konnte ich aber aus mentalen Gründen nicht vor Ort verfolgen. Im Fahrerlager hoffte ich auf einen sturzfreien Verlauf. Nach dem Rennen nahm ich Adrian dort glücklich wieder in Empfang“, schreibt Teamchef Bertram Hähle auf der Webseite des Teams.

Nachdem in den Freien Trainings eine geeignete Übersetzung gefunden war, gab es für Adrian und das Team Hähle Racing in den Qualifying-Läufen am Samstag keine technischen Probleme. In der 125er Klasse lag Adrian zum Schluss des Zeittrainings auf Platz 2. Das bedeutete Startplatz 15 innerhalb des insgesamt 45 Mann starken Starterfeldes der Klassen 125, 250 und 500 Kubikzentimeter.

Adrian Hähle beim Rennen in der IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz / Hähle Racing

Nach einem sehr guten Start führte Adrian im ersten Rennen sogar das Feld der 125er einige Zeit lang an. Am Ende musste er sich aber Micky Winkler geschlagen geben und kam als Zweiter vor Chris Meyer ins Ziel.
Im zweiten Lauf des Tages zeigte sich ein identisches Bild. Jedoch setzte im Laufe des Rennens leichter Regen ein. Bei zunehmendem Regen fuhr Adrian dann in der letzten Rennrunde sogar seine persönliche Bestzeit des Wochenendes.

„Bezeichnenderweise für die allgemeine seelische Anspannung“, schreibt Betram Hähle weiter auf der Webseite des Teams, „fuhr Adrian in der letzten Rennrunde, also bei zunehmenden Regen, seine persönliche Rundenbestzeit des Wochenendes.“

Das Team Hähle Racing in der Meisterschaft

In der Meisterschaft liegen Adrian und das Team Hähle Racing gegenwärtig auf Rang zwei. Die Entscheidung in der IG Königsklasse wird beim letzten Event auf dem Hockenheimring fallen. Dort reist Chris Meyer mit einer Führung von sechs Punkten an. Adrian, auf Rang zwei, hat wiederum acht Punkte Vorsprung vor Micky Winkler. In den letzten beiden Rennen sind aber noch 50 Punkte zu vergeben. Es wird beim Finale also sehr knapp und richtig spannend!

Ausfall und ein 2. Platz von Adrian Hähle in der IG Königsklasse

Adrian Hähle in der IG Königsklasse am Schleizer Dreieck
Foto: Jens Kaiser/Hähle Racing

Das Regenwetter und zwei Stürze in der IG Königsklasse bedeuteten viel Arbeit für Adrian Hähle und das Team Hähle Racing auf dem Schleizer Dreieck. Belohnt wurden die Männer schließlich mit einem verdienten 2. Platz im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag.

Das erste Rennen der IG Königsklasse startete am Samstagabend am Schleizer Dreieck bei Sonnenschein. Adrians Start war mittelmäßig. Außerdem kam es gleich in der ersten Kurve zu einer Berührung mit einem anderen Fahrer, was Adrian noch weiter zurückwarf. Aber er startete dann eine bemerkenswerte Aufholjagd. Wohl etwas übermotiviert endete diese jedoch mit einem Sturz in der Stadtkurve und bedeutete viel Arbeit für das Team.

Adrian kämpfte sich Platz für Platz nach vorn, lag in der letzten Runde bereits auf Platz 3 bei den 125ern und wollte sich noch den Zweitplatzierten Chris Meyer holen“, so die Team-Mitteilung. „Durch ein abenteuerliches Bremsmanöver gelang ihn das wohl kurzzeitig auch, letztlich endete diese Aktion aber mit einem Sturz.“

IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz/Archiv

Bei Regen ging es am späten Sonntagnachmittag in der IG Königsklasse ins zweite Rennen des Wochenendes. Dem etwas zähen Start folgte wiederum eine aufregende Hatz von Adrian, die mit dem 2. Platz der 125er-Klasse und Platz 6 in der Gesamtwertung der IG Königsklasse belohnt wurde.

Der Start ging zäh, aber dann folgte wieder eine beherzte Fahrt und Adrian blieb diesmal im Sattel“, äußerte das Team Hähle Racing. „Im Ziel lag er auf Platz 2 hinter dem „Regenkönig“ und verdienten Sieger Chris Meyer.“

Trainings- und Rennsturz warfen Adrian in der IG Königsklasse zurück

Bei starkem Regen schaffte es Adrian am Freitag in FP1 nach einem ersten vorsichtigen Einrollen auf Platz 3 aller gestarteten Fahrer, denn von den insgesamt 33 Startern der IG Königsklasse gingen nur 12 überhaupt auf die Strecke.
Bei inzwischen trockener Piste war Adrian dann im zweiten freien Training sogar Trainingsschnellster.

Es war wiedereinmal eine neue Strecke für Adi“, so das Team, „und er stand letztlich auf Platz 3 in der Zeitenliste. Erfreulich! Am Ende des zweiten freien Trainings war Adi der Schnellste aller Teilnehmer. Überraschend bei dem schnellen Kurs und unseren begrenzten technischen Möglichkeiten mit der 125er Standard-Honda!“

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Im ersten Zeittraining gab es dann technische Probleme. Zwar fuhr Adrian noch immer die schnellste Zeit der 125er-Klasse und erreichte Gesamtrang 5, stürzte aber in der vorletzten Trainingsrunde in der Kurve nach Start und Ziel infolge eines zu optimistischen Überholmanövers heftig. Er blieb dabei zum Glück unverletzt. Jedoch entstand an der Maschine großer Schaden. Am Samstag zum zweiten Zeittraining der der IG Königsklasse waren bei Adrian die Folgen des Sturzes noch deutlich sichtbar. Er fiel auf Platz 4 bei den 125ern und den 10. Gesamtrang zurück.

Adrian blieb – von diversen Prellungen abgesehen – glücklicherweise unverletzt. Das Motorrad sah aber böse aus“, so die Aussagen des Teams. „Viel Arbeit war angesagt, und ohne unseren Mechaniker Ilko wären wir wohl kaum rechtzeitig fertig geworden. Der zweite Sturz im Rennen am Samstagabend bedeutete dann noch einmal sehr viel Arbeit! Die letzten Ersatzteile kamen zum Einsatz, ein neuer Helm musste her, und den eh schon lädierten Knochen von Adi ging es auch nicht besser. Das Warm Up am Sonntagmorgen fiel darum für uns aus.“

Im aktuellem Meisterschafts-Stand der IG Königsklasse konnte Adrian Hähle seinen 2. Platz bei den 125ern verteidigen.

Tolle Rennsport-Atmosphäre am Schleizer Dreieck
IG Königsklasse
Ronax 500 V4 von Ron Schönfelder, Starter in der IG Königsklasse – die Maschine, auf der Jeremy McWilliams, der einstige WM-Fahrer, bei der ADAC Sachsenring Classic auf dem Sachsenring einen Lauf gewann. Foto: rp

Das Schleizer Dreieck, Deutschlands älteste Naturrennstrecke, war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Superbike-IDM, in deren Rahmenprogramm auch die IG Königsklasse startete.
Die Rennen auf der Naturrennstrecke locken Jahr für Jahr tausende Zuschauer an den Kurs. Der Reiz des Road Racings und der Naturrennstrecke ist ungebrochen. Dieses Jahr spielte nur das Wetter nicht so recht mit. Das hielt jedoch die Zuschauer nicht ab, mehr als zahlreich an die Rennstrecke zu pilgern.

„Zu keiner anderen Veranstaltung der Superbike*IDM kommen so viele fachkundige Fans, die nebenbei auch noch einen Zeltplatz füllen.“, heißt es dazu auf der Webseite des Schleizer Dreiecks.

3. Platz für Adrian Hähle in der IG Königsklasse am Sachsenring

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian Hähle in der IG Königsklasse bei der Ein-Tages-Veranstaltung zur DRC und DLC-Endurance am Sachsenring. Foto: Friedemann Dommenz

Am Samstag, dem 2. Juli 2016, fand am Sachsenring eine Tagesveranstaltung von Bike Promotion mit den Läufen zur DMV Rundstrecken Chamionship (DRC) – das ist die Nationale Deutsche Motorradmeisterschaft – und dem Deutschen Langstrecken Cup (DLC-Endurance) mit jeweils nur einem Rennen statt.

Adrian Hähle und sein Team hofften, nach den ersten guten Ergebnissen am Nürburgring und in Assen sowie bei den Gaststarts zu den Läufen der DMV Zweitakt-Trophy zur Sachsenring Classic im Juni für das wichtige Rennen der IG Königsklasse auf dem Sachsenring gut vorbereitet zu sein.
Und die Hoffnungen erfüllten sich: 3. Platz und eine neue persönliche Bestzeit am heimischen Sachsenring hieß es am Ende für Adrian und das Team.

Adrian Hähle beim Test in Most für die IG Königsklasse 2016
Adrian beim Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp
Trainings-Sessions und Rennverlauf der IG Königsklasse

Adrian fuhr bereits im ersten freien Training auf trockener Piste eine neue persönliche Bestzeit und lag damit hinter seinen Teamkollegen Patrick Unger und Sirko Wache bei den 125ern auf Platz 3.
Zu Beginn des ersten Zeittrainings war die Strecke dann teilweise feucht, trocknete im Laufe der Trainings-Session jedoch ab. Zu Beginn des zweiten Zeittraining war die Strecke wieder vollkommen trocken.
Adrian konnte sich noch einmal steigern und seine bisherige Bestzeit mit einer 1:36,1 min noch einmal toppen.

Diese persönliche Bestleistung bedeutete dann auch auch den 2. Startplatz mit seiner Standard-Honda RS bei den 125ern hinter Patrick Unger auf seiner Aprilia RSW, der als absolut Trainingsschnellster nochmals 4 Sekunden schneller war als Adrian.

Adrian Hähle 2016 in der IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz

Im Rennen der IG Königsklasse wechselten die Bedingungen dann abermals. Durch den einsetzenden Regen brauchte Adrian leider zu viel Zeit, um sich ans Grip-Limit heranzutasten. Nach zahlreichen Zweikämpfen kam er schließlich bei den 125ern auf dem 3. Platz hinter Chris Meyer und Boris Pütz ins Ziel.

Adrian Hähle liegt damit in der Gesamtwertung der IG Königsklasse weiterhin auf dem 2. Gesamtrang.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian beim Training und Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp

Ein 3. und ein 5. Platz für Adrian Hähle in der IG Königsklasse in Assen

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Nach den Erfolgen und guten Platzierungen von Adrian Hähle in den ersten beiden Läufen der IG Königsklasse auf dem Nürburgring – mit dem 4. Platz im ersten und dem 2. Platz zweiten Rennen – startete er am vergangenen Wochenende, dem vom 4. und 5. Juni, auf seiner Honda RS 125 im niederländischen Assen.

Für Adrian Hähle war die die Strecke in Assen völlig neu. Erschwerend kam noch eine Schrecksekunde im zweiten Zeittraining hinzu: Ein Vogel zerstörte bei voller Fahrt die Verkleidungsscheibe seiner Maschine, worauf der neue Mechaniker des Teams, Ilko Neubert, gleich gut zu tun hatte.
Somit ging Adrian am Samstag aus Startreihe 5 in das erste Rennen. Nach der Renndistanz von zwölf Runden kam er allerdings als starker Dritter seiner Klasse durchs Ziel.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Nach einem guten Start ins zweite Rennen am Sonntag kämpfte sich Adrian Hähle erneut auf den 3. Platz in der 125er-Klasse nach vorn. Dann musste er jedoch einem zur Überrundung anstehenden Fahrer ausweichen, der zwar die blaue Fahne gesehen hatte und zur Seite fuhr, aber dabei eben genau die Linie kreuzte, auf der Adrian zum Überholen angesetzt hatte. Das bedeutete einen langen und riskanten Ausritt ins Kiesbett. Adrian konnte zwar einen Sturz vermeiden, verlor aber nicht nur viel Zeit sondern auch zwei Plätze, die er bis Rennende nicht mehr aufholen konnte. Am Ende kam er auf Platz 5 ins Ziel.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Bereits am kommenden Wochenende wird Adrian Hähle als Gastfahrer an den Rennen der DMV Zweitakt-Trophy im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic teilnehmen. Das ist natürlich auch gleichzeitig eine gute Trainingsmöglichkeit für die Rennen der IG Königsklasse auf dem Sachsenring am 2. Juli 2016, in der 125er, 250er, 500er Renn- und 250er Sportmaschinen gemeinsam starten.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Aktuelle Informationen gibt es auf der Team-Website und auf
der Facebook-Seite des Teams.