Jahreswechsel

Alle Jahre an Silvester
wird der Menschheit Glaube fester:
Das kommende Kalenderjahr
wird besser, als das alte war.
Mit Sekt und Bier, mit Schnaps und Wein
läutet man den Wechsel ein.
Und vergisst im Augenblick
all Kummer und das Missgeschick,
das im alten Jahr en masse
uns Nerven raubte und den Spaß.

Mit Feuerschweif und Mordskrawall
schießt man viel Geld in Richtung All.
Und die neue Vorsatz-Liste
holt man aus der Mottenkiste.
Zumeist wird sie am Neujahrsmorgen
auch gleich wieder dort verborgen.
Was bleibt, das ist der Neujahrs-Kater,
lehrt uns die Lebens-Alma-Mater.
Man merkt meist schon nach KW 1:
Das neue Jahr ist auch nicht meins.

Statt nur zu wünschen und zu hoffen,
sollen Herz und Augen offen,
das Denken und das Handeln gut,
in der Seele warme Glut
und im Geben Gönnen sein.
Dann wird’s dein Jahr von ganz allein.

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