75 Starter beim ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup in Neiden

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann

Zwei von vier Wertungsläufen zum 2016 ins Leben gerufenen ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup wurden inzwischen absolviert.
Dabei wurden die Erwartungen der Veranstalter beim zweiten Cup-Lauf am 13. August in Neiden bei weitem übertroffen.
Eine unglaubliche Steigerung: 75 Starter gingen dort auf die Piste.
Zur ersten Veranstaltung, die im Mai des Jahres vom MSC Dahlen organisiert wurde, gingen 45 Nachwuchsfahrer an den Start.

Noch zwei weitere Rennveranstaltungen stehen für den ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 aus. Diese finden am 3. September in Hilmersdorf und am 25. September in Meltewitz statt.

ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup 2016 in Dahlen
Foto: Peter Teichmann
Stand im Klassement zum ADAC Sachsen Enduro Jugend Cup

Die derzeit führenden Nachwuchs-Piloten sind:

50er Klasse: Simon Stumpe (SHC Meltewitz)
65er Klasse: Robbie Dworschak (Off-Road Club Hilmersdorf)
85er Klasse: Pascal Sadecki (Off-Road Club Hilmersdorf)
125er Klasse: Leon Seeger (Off-Road Club Hilmersdorf).

Das Angebot des Cups richtet sich an motorsportinteressierte Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren.
Gestartet wird dabei in vier Klassen: 50, 65, 85 und 125 ccm. Gefahren wird im klassischen Modus, bestehend aus einer Etappe und die für den Enduro-Sport typischen Sonderprüfungen.

 

Information zu Enduro Jugend Cup finden Sie auch im Motorsportportal des ADAC Sachsen.

Das Team Peugeot Motocycles Saxoprint und Alexis Masbou gehen getrennte Wege

Peugeot Motocycles Saxoprint trennt sich von Alexis Masbou
Foto: Peugeot Motocycles Saxoprint/Fritz Glänzel

Das Team Peugeot Motocycles Saxoprint und Alexis Masbou kamen zu dem Schluss, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Nach den anfänglichen Top-Leistungen des Franzosen – 2015 glänzte er noch mit einem Saison-Auftaktsieg in Qatar – zeigte dessen Formkurve beständig bergab. Auch der Hersteller-Wechsel des Teams Saxoprint RTG von Honda auf Peugeot und die Umstrukturierung innerhalb des Teams, das seit 2016 als Peugeot Motocycles Saxoprint mit Maschinen des französischen Herstellers an den Start geht, brachten bei Alexis Masbou keine Änderung. Es lief nicht mehr viel zusammen.

Peugeot Motocycles Saxoprint Alexis Masbou am Sachsenring 2016
Alexis Masbou beim Grand Prix am Sachsenring 2016. Foto: rp

„Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte 2016, in welcher der erfahrene Pilot aus Frankreich mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, um sich an die brandneue Peugeot Moto3 Rennmaschine des Teams zu gewöhnen, entschieden beide Parteien die Zusammenarbeit in guten Einvernehmen zu lösen“, heißt es in der Pressemitteilung des Teams vom 8. August 2016.

Teammanager Terrell Thien wird dort mit den Worten zitiert:
„Nach etlichen gemeinsamen Gesprächen während der vergangenen Wochen mit dem Management des Teams und unserem Fahrer Alexis kamen wir zu dem Entschluss, unsere Zusammenarbeit zu beenden. Alexis hat eine schwierige erste Saisonhälfte erlebt. Er war oftmals nicht in der Lage das Motorrad entsprechend abzustimmen. Das führte unbefriedigenden Ergebnissen für beide Seiten. Nach neun Rennen ist sein Punktestand immer noch bei null. Diese Tatsache ist inakzeptabel. Die Geschäftsleitung sowie alle Teammitglieder in Peugeot Motocycles SAXOPRINT wünschen Alexis alles Gute und viel Erfolg für seine weitere Karriere.”

Peugeot Motocycles Saxoprinttrennt sich von Alexis Masbou
Teammanager Terrell Thien (hinten links) neben Alexis Masbou. Foto: Peugeot Motocycles Saxoprint/Friedrich Weisse

Nun zog das Team also die Reißleine. Nach den zuletzt stets mittelmäßigen Leistungen, die wohl der Demotivation des Fahrers als auch den Ungereimtheiten im Team sowie den nicht ganz konkurrenzfähigen Maschinen geschuldet waren, ist das die einzig logische Konsequenz.

Peugeot Motocycles Saxoprint trennt sich von Alexis Masbou
Alexis Masbou (vorne rechts) bei der Sponsoren-Veranstaltung des Teams am Sachsenring. Foto: rp

Das Alter von Alexis Masbou kam bei den Verhandlungen noch erschwerend hinzu. Nächstes Jahr hätte er mit seinen 29 Jahren nämlich nicht mehr in der Moto3-Klasse starten dürfen.
Damit wird bei Peugeot Motocycles Saxoprint Platz für frisches Blut, für einen „jungen Wilden“ aus der Junior-WM, der jetzt seinen Willen beweisen und in der Moto3-Weltmeisterschaft Leistung zeigen kann.

Albert Arenas Ovejero fährt für das Team Peugeot Motocycles Saxoprint

Ab sofort ersetzt Albert Arenas Ovejero, der bisher in Spanien in der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship startete, den Franzosen. Arenas fährt in der Moto3-Junior-WM für das Team MRW-Mahindra-Aspar und liegt in der Gesamtwertung derzeit auf Platz 6. Die Mahindra MGP3O, die Arenas in Spanien pilotiert, ist baugleich mit der Moto3-Maschine von Peugeot.

Mit Ingo Prüstel, Inhaber der Spedition Prüstel, der seit dem Grand Prix am Sachsenring offiziell als neuer Team-Eigner feststeht, ist nun wieder Stabilität ins Team zurückgekehrt. Unter der Geschäftsführung seines Sohnes Florian Prüstel sind die Wege für die Zukunft des Teams bereits ein ganzes Stück weit geebnet.

Ausfall und ein 2. Platz von Adrian Hähle in der IG Königsklasse

Adrian Hähle in der IG Königsklasse am Schleizer Dreieck
Foto: Jens Kaiser/Hähle Racing

Das Regenwetter und zwei Stürze in der IG Königsklasse bedeuteten viel Arbeit für Adrian Hähle und das Team Hähle Racing auf dem Schleizer Dreieck. Belohnt wurden die Männer schließlich mit einem verdienten 2. Platz im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag.

Das erste Rennen der IG Königsklasse startete am Samstagabend am Schleizer Dreieck bei Sonnenschein. Adrians Start war mittelmäßig. Außerdem kam es gleich in der ersten Kurve zu einer Berührung mit einem anderen Fahrer, was Adrian noch weiter zurückwarf. Aber er startete dann eine bemerkenswerte Aufholjagd. Wohl etwas übermotiviert endete diese jedoch mit einem Sturz in der Stadtkurve und bedeutete viel Arbeit für das Team.

Adrian kämpfte sich Platz für Platz nach vorn, lag in der letzten Runde bereits auf Platz 3 bei den 125ern und wollte sich noch den Zweitplatzierten Chris Meyer holen“, so die Team-Mitteilung. „Durch ein abenteuerliches Bremsmanöver gelang ihn das wohl kurzzeitig auch, letztlich endete diese Aktion aber mit einem Sturz.“

IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz/Archiv

Bei Regen ging es am späten Sonntagnachmittag in der IG Königsklasse ins zweite Rennen des Wochenendes. Dem etwas zähen Start folgte wiederum eine aufregende Hatz von Adrian, die mit dem 2. Platz der 125er-Klasse und Platz 6 in der Gesamtwertung der IG Königsklasse belohnt wurde.

Der Start ging zäh, aber dann folgte wieder eine beherzte Fahrt und Adrian blieb diesmal im Sattel“, äußerte das Team Hähle Racing. „Im Ziel lag er auf Platz 2 hinter dem „Regenkönig“ und verdienten Sieger Chris Meyer.“

Trainings- und Rennsturz warfen Adrian in der IG Königsklasse zurück

Bei starkem Regen schaffte es Adrian am Freitag in FP1 nach einem ersten vorsichtigen Einrollen auf Platz 3 aller gestarteten Fahrer, denn von den insgesamt 33 Startern der IG Königsklasse gingen nur 12 überhaupt auf die Strecke.
Bei inzwischen trockener Piste war Adrian dann im zweiten freien Training sogar Trainingsschnellster.

Es war wiedereinmal eine neue Strecke für Adi“, so das Team, „und er stand letztlich auf Platz 3 in der Zeitenliste. Erfreulich! Am Ende des zweiten freien Trainings war Adi der Schnellste aller Teilnehmer. Überraschend bei dem schnellen Kurs und unseren begrenzten technischen Möglichkeiten mit der 125er Standard-Honda!“

Adrian Hähle in der IG Königsklasse
Foto: rp/Archiv

Im ersten Zeittraining gab es dann technische Probleme. Zwar fuhr Adrian noch immer die schnellste Zeit der 125er-Klasse und erreichte Gesamtrang 5, stürzte aber in der vorletzten Trainingsrunde in der Kurve nach Start und Ziel infolge eines zu optimistischen Überholmanövers heftig. Er blieb dabei zum Glück unverletzt. Jedoch entstand an der Maschine großer Schaden. Am Samstag zum zweiten Zeittraining der der IG Königsklasse waren bei Adrian die Folgen des Sturzes noch deutlich sichtbar. Er fiel auf Platz 4 bei den 125ern und den 10. Gesamtrang zurück.

Adrian blieb – von diversen Prellungen abgesehen – glücklicherweise unverletzt. Das Motorrad sah aber böse aus“, so die Aussagen des Teams. „Viel Arbeit war angesagt, und ohne unseren Mechaniker Ilko wären wir wohl kaum rechtzeitig fertig geworden. Der zweite Sturz im Rennen am Samstagabend bedeutete dann noch einmal sehr viel Arbeit! Die letzten Ersatzteile kamen zum Einsatz, ein neuer Helm musste her, und den eh schon lädierten Knochen von Adi ging es auch nicht besser. Das Warm Up am Sonntagmorgen fiel darum für uns aus.“

Im aktuellem Meisterschafts-Stand der IG Königsklasse konnte Adrian Hähle seinen 2. Platz bei den 125ern verteidigen.

Tolle Rennsport-Atmosphäre am Schleizer Dreieck
IG Königsklasse
Ronax 500 V4 von Ron Schönfelder, Starter in der IG Königsklasse – die Maschine, auf der Jeremy McWilliams, der einstige WM-Fahrer, bei der ADAC Sachsenring Classic auf dem Sachsenring einen Lauf gewann. Foto: rp

Das Schleizer Dreieck, Deutschlands älteste Naturrennstrecke, war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Superbike-IDM, in deren Rahmenprogramm auch die IG Königsklasse startete.
Die Rennen auf der Naturrennstrecke locken Jahr für Jahr tausende Zuschauer an den Kurs. Der Reiz des Road Racings und der Naturrennstrecke ist ungebrochen. Dieses Jahr spielte nur das Wetter nicht so recht mit. Das hielt jedoch die Zuschauer nicht ab, mehr als zahlreich an die Rennstrecke zu pilgern.

„Zu keiner anderen Veranstaltung der Superbike*IDM kommen so viele fachkundige Fans, die nebenbei auch noch einen Zeltplatz füllen.“, heißt es dazu auf der Webseite des Schleizer Dreiecks.

Klasse Auftritt von Arnaud Friedrich zur IDM am Schleizer Dreieck

Arnaud Friedrich in der Startaufstellung zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Bei den beiden Läufen zur IDM auf dem Schleizer Dreieck am vergangenen Sonntag lieferte der junge Limbach-Oberfrohnaer Arnaud Friedrich eine beeindruckende Leistung ab.
Im ersten Rennen landete er auf dem 12. Platz in der Klasse STK 1000 und damit auf Gesamtrang 19. Beim zweiten Lauf legte er sogar noch eine Schippe nach und errang in seiner Klasse Platz 10 sowie den 15. Gesamtrang.
Damit lieferte der junge Rennfahrer, der bei der IDM mit einer BMW S1000 RR für das Team penz13.com von Rico Penzkofer startet, sein bislang bestes Saison-Ergebnis ab.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Von Startplatz 20 ging der junge Limbacher an diesem Wochenende in die beiden Rennen.
Den Start zum ersten IDM-Lauf am Sonntagvormittag hatte Arnaud mal wieder etwas verpatzt und musste sich dadurch Runde für Runde durch das starke Fahrerfeld nach vorne kämpfen. Das gelang dem 16-jährigen Youngster allerdings so gut, dass am Ende mit Platz 12 ein erneuter Punkterang für ihn heraussprang.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp

Als am Nachmittag die Startampel für das zweite Rennen erlosch, erwischte Arnaud Friedrich diesmal einen wesentlich besseren Start. Durch seinen Blitzstart und die guten Rundenzeiten lag er zeitweise im Gesamtklassement sogar auf dem 12. Platz. Aber einige der wesentlich erfahreneren und älteren Piloten, die er anfangs förmlich überrumpelt hatte, spielten dann im Laufe der Rennrunden ihre Erfahrung aus. So wurde es für Arnaud am Ende ein grandioser 15. Gesamtrang und ein richtig starker 10. Platz in der Klasse STK 1000.

Arnaud Friedrich in der STK1000 zur IDM am Schleizer Dreieck
Foto: rp
Arnaud im Gesamtklassement

In seiner ersten IDM-Saison liegt Arnaud Friedrich in der Gesamtwertung der Klasse STK 1000 nun mit 35 Punkten auf dem 13. Rang.

Tina Wiegand mit gutem Ergebnis bei der Rallye Thüringen

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Für Tina Wiegand hatte die schnellste Rallye des Jahres mit ihren vielen flotten Asphalt-Prüfungen zwei Seiten. Während es für die junge Rallye-Amazone aus dem Erzgebirge am Freitag ziemlich holprig lief, war sie am Rallye-Samstag mit ihrem VW Lupo GTI dafür recht erfolgreich.
Am Ende stand der 48. Gesamtrang und Platz 9 in der Klasse D6 zu Buche.

Tina Wiegand bei der Thüringen-Rallye 2016
Foto: DB-Rallyephoto

Am vergangenen Wochenende – parallel zum Motorrad Grand Prix am Sachsenring – startete Tina Wiegand zusammen mit Henry Wichura bei der Thüringen-Rallye. Am Freitagabend standen dabei zwei Wertungsprüfungen auf dem Plan.
Die erste Prüfung führte über schnellen und welligen Asphalt, mit dem Tina nicht wirklich zurechtkam. Deshalb verlor sie dort viel Zeit. Auf dem danach folgenden Stadtkurs, an dem Tausenden von Zuschauern standen, verlief Tinas Zeitenjagd wesentlich besser.
Der Rallye-Samstag startete recht früh und führte über insgesamt acht Wertungsprüfungen. Dabei ging es wieder über schnelle und kurvige Asphaltstraßen.

Tina Wiegand bei der Rallye Thüringen 2016
Foto: DB-Rallyephoto

„Für mich war es ein sehr hartes Wochenende, und ich hab mich mit meinem „Lupinchen“ nach und nach ans Limit herangetastet. Dabei hatte ich eine Menge Spaß“, sagte Tina Wiegand am Samstag nach der Rallye. „Mit den gefahrenen Zeiten bin ich zufrieden. Aber ich sehe noch Potenzial und werde aus meinen Fehlern lernen. Ein großes Lob geht noch an die Organisation der Veranstaltung. Die war wie immer richtig gut.“

Tina Wiegand bei der Thüringen-Rallye 2016
Foto: DB-Rallyephoto

Der nächste Start von Tina ist bei der Wartburg-Rallye Eisenach mit den Wertungsprüfungen rund um die historische Stadt in Thüringen geplant. Dort wird sie wieder mit Henry Wichura an den Start gehen.

Max Kappler mit Wildcard auf dem Sachsenring

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring.
Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring. Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Am Sachsenring, zum GoPro Motorrad Grand Prix von Deutschland am kommenden Wochenende, wird Max Kappler vom Team Saxoprint RZT mit einer Wildcard starten. Das wurde durch die DORNA und die IRTA bestätigt.
Somit ist Max auch auch in diesem Jahr der einzige sächsische Starter, der in der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring an den Start gehen wird. Damit geht für ihn erneut dieser große Wunsch in Erfüllung.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Max sagte dazu: „Ich freue mich auf mein Heimrennen und in der Motorrad-Weltmeisterschaft zu starten. Die Strecke ist nur 500 Meter Luftlinie von meinem Zuhause entfernt. Die Atmosphäre vor heimischem Publikum mit den mehr als 200.000 Rennfans ist einfach einzigartig. Die Zuschauer sind extrem nah an der Rennstrecke und wirkliche Rennsport-Fans. Das spürt man in jeder Runde.“

Nach dem bisher schwierigen Verlauf für Max in der Moto3 Junior World Championship mit seinem neuen Bike und zwischen all den jungen Heißspornen will er auf dem Sachsenring an die Leistungen der letzten beiden Jahre anknüpfen. Zudem wurde seit der letzten Veranstaltung in Albacete das Setup des Bikes weiter verbessert, sodass nunmehr eine solide Ausgangsbasis für das Bike geschaffen werden konnte.

Max Kappler startet auch 2016 mit einer Wildcard am Sachsenring
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

„Ich werde hier mein Bestes geben und versuchen, mir auch etwas den Frust aus der Moto3 Junior World Championship von der Seele zu fahren“, sagte der junge Oberlungwitzer.
„Ich möchte mich bei allen Sponsoren und Partnern bedanken“, fügte Max hinzu, „die mir diesen Gaststart in der Moto3-Weltmeisterschaft auch in diesem Jahr wieder ermöglichen und trotz der schwierigen Saison an mich glauben und mich weiter unterstützen.“

Heikle „Mickey-Maus-Strecke“ Sachsenring

Auch wenn der Sachsenring von einigen Fahrern als „Micky-Maus-Kurs“ bezeichnet wird und eher zu den langsameren Strecken im Rennkalender zählt, ist er mit seinen Bergauf- und Bergab-Passagen und seinen fahrerisch anspruchsvollen Kurven alles andere als einfach zu fahren. Interessant ist außerdem, dass beim GoPro Motorrad Grand Prix am Sachsenring die wahrscheinlich längste Linkskurve im WM-Kalender gefahren wird: Die Strecke führt von Kurve 4 bis Kurve 10 nur linksherum. Der Richtungswechsel auf rechts in Kurve 11 ist eine extreme Herausforderung für die Reifen und Fahrer.
Das größte deutsche Motorsport-Event findet vom 15. bis zum 17. Juli 2016 auf dem Sachsenring vor den Toren Hohenstein-Ernstthals statt. Auf der rund 3,7 km langen Strecke mit ihren zehn Links- und drei Rechtskurven ist spannende Rennaction garantiert.

3. Platz für Adrian Hähle in der IG Königsklasse am Sachsenring

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian Hähle in der IG Königsklasse bei der Ein-Tages-Veranstaltung zur DRC und DLC-Endurance am Sachsenring. Foto: Friedemann Dommenz

Am Samstag, dem 2. Juli 2016, fand am Sachsenring eine Tagesveranstaltung von Bike Promotion mit den Läufen zur DMV Rundstrecken Chamionship (DRC) – das ist die Nationale Deutsche Motorradmeisterschaft – und dem Deutschen Langstrecken Cup (DLC-Endurance) mit jeweils nur einem Rennen statt.

Adrian Hähle und sein Team hofften, nach den ersten guten Ergebnissen am Nürburgring und in Assen sowie bei den Gaststarts zu den Läufen der DMV Zweitakt-Trophy zur Sachsenring Classic im Juni für das wichtige Rennen der IG Königsklasse auf dem Sachsenring gut vorbereitet zu sein.
Und die Hoffnungen erfüllten sich: 3. Platz und eine neue persönliche Bestzeit am heimischen Sachsenring hieß es am Ende für Adrian und das Team.

Adrian Hähle beim Test in Most für die IG Königsklasse 2016
Adrian beim Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp
Trainings-Sessions und Rennverlauf der IG Königsklasse

Adrian fuhr bereits im ersten freien Training auf trockener Piste eine neue persönliche Bestzeit und lag damit hinter seinen Teamkollegen Patrick Unger und Sirko Wache bei den 125ern auf Platz 3.
Zu Beginn des ersten Zeittrainings war die Strecke dann teilweise feucht, trocknete im Laufe der Trainings-Session jedoch ab. Zu Beginn des zweiten Zeittraining war die Strecke wieder vollkommen trocken.
Adrian konnte sich noch einmal steigern und seine bisherige Bestzeit mit einer 1:36,1 min noch einmal toppen.

Diese persönliche Bestleistung bedeutete dann auch auch den 2. Startplatz mit seiner Standard-Honda RS bei den 125ern hinter Patrick Unger auf seiner Aprilia RSW, der als absolut Trainingsschnellster nochmals 4 Sekunden schneller war als Adrian.

Adrian Hähle 2016 in der IG Königsklasse
Foto: Friedemann Dommenz

Im Rennen der IG Königsklasse wechselten die Bedingungen dann abermals. Durch den einsetzenden Regen brauchte Adrian leider zu viel Zeit, um sich ans Grip-Limit heranzutasten. Nach zahlreichen Zweikämpfen kam er schließlich bei den 125ern auf dem 3. Platz hinter Chris Meyer und Boris Pütz ins Ziel.

Adrian Hähle liegt damit in der Gesamtwertung der IG Königsklasse weiterhin auf dem 2. Gesamtrang.

Adrian Hähle in der IG Königsklasse 2016
Adrian beim Training und Vorsaison-Test 2016 in Most. Foto: rp

Hitzeschlacht zur Osterburg-Rallye Weida in Thüringen

Tina Wiegand und Monique Voigt bei der Osterburg Rallye 2016
Tina Wiegand und Monique Voigt bei der Osterburg Rallye 2016. Foto: Jule Dittrich

Die Osterburg-Rallye Weida im thüringischen Landkreis Greiz absolvierten Tina Wiegand und ihre Co-Pilotin Monique Voigt im neu abgestimmten VW Lupo meisterhaft.
Die Beiden beendeten die Rallye in ihrer Klasse auf dem 6. Platz und auf Gesamtrang 44.

Am Samstag, dem 25. Juni 2016, führten bei der Rallye insgesamt sechs Wertungsprüfungen durch das Thüringer Land. Bei den heißen Temperaturen von mehr als 30 °C und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit war die Gesamtdistanz von 35 Kilometern eine extrem große Herausforderung. Zudem waren die abwechslungsreichen Prüfungen noch äußerst anspruchsvoll. Doch Tina und Monique meisterten die Herausforderungen ausgezeichnet.

„Monique und ich hatten sehr viel Spaß im Auto und haben dabei super harmoniert“, sagte Tina nach der Hitzeschlacht bei Weida. „Die hohen Außentemperaturen ließen uns in unserem „Lupinchen“ richtig kochen, und wir waren über jeden kühlen Luftzug im Fahrzeug sehr dankbar.“ Die Rallye analysierte sie kurz mit den Worten: „Die Zeiten lassen noch Luft nach oben, aber wir werden daran arbeiten.“

Osterburg-Rallye Weida 2016
Tina Wiegand und Co-Pilotin Monique Voigt bei der AvD Rallye-Sachsen 2016. Foto: Marcel Sänger/Archiv

Die Osterburg-Rallye wartete auf der Strecke mit 99 Prozent reinen Asphalt-Wertungskilometern auf. Tina Wiegand freute sich bereits im Vorfeld auf diese besondere Rallye und reiste mit viel Zuversicht zur 45. Auflage der Osterburg-Rallye Weida in Thüringen an. Dort gingen sie und ihre Co-Pilotin Monique mit einem sehr gut vorbereiteten und mit vielen Neuteilen ausgestatteten „Lupinchen“ an den Start.

Die Zeitenjagd bei der kleinen Rallye im Landkreis Greiz war für Tina etwas ganz Besonderes. Hier begann nämlich Ihre Rallye-Karriere. Bei der Osterburg-Rallye startete sie das erste Mal als Co-Pilotin und ebenfalls erstmals als Fahrerin ihres VW Lupo GTI.

Osterburg-Rallye Weida 2016
Tina Wiegand und Monique Voigt bei der AvD Rallye-Sachsen 2016. Foto: Marcel Sänger/Archiv

Aktuell freut sich die erzgebirgische Rallye-Amazone auf den nächsten Einsatz mit ihrem VW Lupo GTI. Dieser wird in rund zwei Wochen bei der Rallye Thüringen erfolgen. Dort wird sie beim Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft mit Henry Wichura an den Start gehen.
Mit der Rallye Thüringen wird die begeisterte Rallyefahrerin eine der schnellsten Rallyes in Deutschland in Angriff nehmen.

Der HR Classic Cup – lizenzfreier Rennsport für Hobby-Racer

Maschinen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Ganz verschiedene Motorrad-Baujahre und -Klassen und treten in einem großen gemischten Fahrerfeld gegeneinander an. Foto: rp

Es gibt ihn noch, den Rennsport für jedermann. Neben zahlreichen europäischen Classic-Rennserien und -veranstaltungen gibt es seit Jahren den HR Classic Cup. Das ist eine Serie, in der mit historischen Rennmotorrädern und auch serienmäßigen Old- und Youngtimern lizenzfrei Rennen gefahren werden können. Dabei sind Vergaser-Zweitakt- und Viertaktmotorräder bis Baujahr 2001 zugelassen.
Natürlich dürfen Rennsportbegeisterte mit Motorrädern ab Baujahr 2002 auch an den Start gehen – jedoch außerhalb der Wertung.

Startaufstellung des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Hobby-Racer auf seriennahen Maschinen treten gegeneinander an, ebenso wie sich alte Hasen auf ihren Rennmaschinen mit jungen Wilden messen. Der Spaß am Motorrad(renn)fahren eint sie alle. Foto: rp

„Da für Maschinen um das Baujahr 1990 im Rahmen des ADMV keine Rennen mit Zeitnahme, sondern nur Gleichmäßigkeitsfahrten, möglich waren, suchte ich nach einer anderen Möglichkeit“, erklärte Harald Rippl, Gründer des Cups und ein Urgestein des DDR-Zweirad-Straßenrennsports. „Mit meiner Idee, alle Maschinen von 80 ccm bis 750 ccm in einem Rennen lizenzfrei fahren zu lassen, fand ich bei Thomas Thieme von Bike Promotion Gehör. 2004 führten wir die ersten Rennen unter dem Namen „HR Classic Cup“ durch.“

Harald Rippl, Gründer des HR Classic Cups bei den Rennen 3 und 4 iam Lausitzring 2016
Harald Rippl, Gründer des HR Classic Cups. Foto: rp

Allerdings machte sich Harald Rippl mit dieser Idee nicht nur Freunde. Im Gegenteil – er hatte mit heftigem Gegenwind zu kämpfen:
„Da das nicht im Sinne anderer Veranstalter war, wurde ich persönlich von Funktionären des ADMV angefeindet“, erklärte er. „Aber mein Konzept hat sich bewährt. Wir veranstalten die Rennen in Schleiz, am Lausitzring in Most und am Sachsenring uneigennützig und halten die Startgelder, die ausschließlich an Bike Promotion abgeführt werden, in erschwinglichen Grenzen. Inzwischen hat sich unsere Veranstaltung bis nach Holland herumgesprochen und wird auch in Tschechien angenommen. Sogar die Firma Motul unterstützt den HR Classic Cup.“

Fahrer des HR Classic Cups bei den Läufen 3 und 4 am Lausitzring 2016
Eine Honda VFR 400 (#52) bei der Kurvenhatz mit einer Kawasaki ZXR 750 (#262) und einer Kawasaki ZXR 400 (#919). Foto: rp

Das Fahrerfeld ist sowohl hinsichtlich des Alters der Fahrer als auch hinsichtlich des Baujahres der Maschinen bunt gemischt. Viele ehemals erfolgreiche Cup-Maschinen aus den Achtzigern und Neunzigern werden dabei oft von nicht minder erfolgreichen Fahrern pilotiert.
Beispielsweise fahren Harald Merkl, Deutscher Straßenmeister (der BRD) in der Klasse 250 ccm von 1975, auf einer Yamaha TZ 250 im HR Classic Cup ebenso wie Siegfried Schröter, der schon in den frühen Siebzigern am Sachsenring auf einer MZ-RE mitfuhr.

Siggi Schröter (links) beim Fachsimpeln mit Harald Merkel im Rahmen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Siggi Schröter (links) beim Fachsimpeln mit Harald Merkl (rechts) bei den ersten beiden Läufen der Saison 2016 in Most. Foto: rp

Auch Stefan Tennstädt, 1985 Gewinner der Klasse 250 ccm der Motorrad-Straßenmeisterschaft der DDR startete schon im Rahmen des HR Classic Cups.
Aber auch viele reine Hobby-Fahrer kommen aus ganz Deutschland zu den Rennen dieser Serie.

Andy Junghans bei den Läufen 3 und 4 des HR Classic Cups am Lausitzring 2016
Andy Junghans (#2) auf einer Honda CBR 600 (PC25) bei den Rennen 3 und 4 der 2016er Saison am Lausitzring. Im Hintergrund eine MZ Skorpion (#56). Foto: rp

Andy Junghans, Sohn von Peter Junghans, des ehemaligen DDR-Meisters in der Klasse 125 ccm von 1983 und 1988, der in die Rennsport-Fußstapfen seines Vaters getreten ist, fährt neben anderen Rennen wie dem legendären Fischereihafen Rennen in Bremerhaven oder im Rahmen der IRRC in Hořice auch in diesem Classic Cup mit. Der Rennsport hat in seiner Familie eine lange Tradition. Schon sein Großvater Heinz Junghans war Rennfahrer und Rahmenbauer.
Andy, der eine freie Werkstatt betreibt, ist inzwischen auch für die technische Abnahme der Motorräder an der Rennstrecke verantwortlich.

Andy Junghans und Eric Reinhardt von VC minus im Rahmen des HR Classic Cups bei den Rennen 1 und 2 in Most 2016
Andy Junghans und Eric Reinhardt, die mit „VC minus“ eine Werkstatt zur Motoren-Instandhaltung und -Reparatur sowie für Individual-Tuning und Rahmenbau betreiben, kümmern sich um die Technische Abnahme der Maschinen beim HR Classic Cup. Foto: rp
Aktuelle Termine für den HR Classic Cup 2016:

Oschersleben: 23. – 24. Juli (zwei Rennen)
Most 2: 6. – 7. August (zwei Rennen)
Most 3: 10.-11. September (zwei Rennen)

Startaufstellung des HR Classic Cups bei den Läufen 3 und 4 am Lausitzring 2016
In der bunt gemischten Startaufstellung zum Lauf 2 zum HR Classic Cup am Lausitzring 2016. Foto: rp
Aktuelle Klasseneinteilung beim HR Classic Cup 2016

Classic Zweitakt bis Baujahr 2001

Classic 125 (abgekürzt: CL 2T 125) 125 ccm Einzylinder Zweitakt

Classic 250 Division 1 (abgekürzt: CL 2T 250 D1) 125 ccm Zweizylinder Zweitakt, 250 ccm Einzylinder Zweitakt

Classic 250 Division 2 (abgekürzt: CL 2T 250 D2) 250 ccm Zweitakt min. 2 Zylinder

Classic über 250 ccm (abgekürzt: CL 2T ü250) über 250 ccm Zweitakt

Classic Viertakt bis Baujahr 2001

Classic Supersport 400 (abgekürzt: CL SSP 400) 400 ccm Vierzylinder, bis 660 ccm max. 1 Zylinder (Vergasermodelle)

Classic Supersport 600 (abgekürzt: CL SSP 600) 600 ccm Viertakt (Vergasermodelle)

Classic Superbike 750 (abgekürzt: CL SBK 750) 750 ccm Vierzylinder (Vergasermodelle), 1000 ccm Zweizylinder (Vergasermodelle)

 

Top20-Platzierungen für Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship in Barcelona

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Fotos: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Nach dem schwachen Ergebnis mit Startplatz 31 im Qualifying zur FIM CEV Moto3 Junior World Championship am vergangenen Freitag gab Max Kappler bei den Rennen am Samstag und am Sonntag noch einmal alles. Zwar konnte der Oberlungwitzer (noch) nicht in die Punkte fahren, aber der 20. und der 19. Platz in den Rennen 5 und 6 der Saison belegen seine Leistungssteigerung.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Die beiden Rennen zur Moto3 Junior World Championship waren allerdings mal wieder nichts für schwache Nerven.
Während der erste Lauf bereits nach der ersten Runde abgebrochen und danach verkürzt gefahren wurde, musste das zweite Rennen vorzeitig beendet werden. Sensibilisiert durch den schweren Unfall beim letzten Grand-Prix-Rennen zur Moto2 gingen beide Rennen nicht über die volle Distanz von 17 Runden.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Max Kappler hatte diesmal in beiden Rennen sehr gute Starts. Bevor das erste Rennen nach einer Runde abgebrochen werden musste, lag er bereits aussichtsreich auf Platz 20.
Im anschließenden Rennen, das über 10 Runden ging, gelang Max erneut ein guter Start. Danach wurde der junge Oberlungwitzer dann aber vergleichsweise schnell wieder nach hinten durchgereicht. Allerdings ging ab der Hälfte des Rennens ein deutlicher Ruck durch Max und er konnte seine Leistung steigern. So konnte er letztlich die Gruppe, in der er kämpfte, gewinnen und den 20. Platz einfahren. Das bedeutete hinsichtlich seines Startplatzes eine Verbesserung um immerhin 11 Positionen.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Auch im zweiten Rennen zur Moto3 Junior World Championship in Barcelona kam Max Kappler bereits als 23. aus der ersten Runde zurück. Durch die Positionskämpfe, in die er sofort verwickelt wurde, verlor er aber leider den Anschluss an die Gruppe davor, die bis um Platz 10 kämpfte.
Zwar versuchte Max, die sich auftuende Lücke zu schließen, aber die Konkurrenten innerhalb seiner Gruppe kämpften lieber um die Positionen, als zusammenzuarbeiten und so den Anschluss zur Gruppe davor wieder herzustellen. So baute sich schnell ein Rückstand zu den Vorausfahrenden auf. Als das Rennen abgebrochen wurde, lag Max auf Platz 18. Da bei Rennabbruch jedoch stets die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet wird, verlor er allerdings seinen 18. Rang wieder – wegen gerade einmal einer Tausendstelsekunde.

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola
Stimmen zum Rennen der Moto3 Junior World Championship in Barcelona

„Das Ende des Wochenendes ist mehr oder weniger zufriedenstellend. Ich habe alles gegeben, um eine deutlich bessere Platzierung als Platz 31 im Qualifying zu erreichen“, sagte Max Kappler zu seiner Leistung. „Das erste Rennen wurde nach Runde eins abgebrochen“, führte er weiter aus. „Im zweiten Teil konnte ich meine Rundenzeit erneut verbessern und meine Taktik ging voll auf, sodass ich die Gruppe gewinnen konnte. Im zweiten Rennen konnte ich den nächsten wichtigen Schritt machen. Ich kam als 19. ins Ziel. Aber ich hab gezeigt, dass ich’s kann und mit der Hilfe von meinem großartigen Team und meiner Familie können wir es schaffen.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

„Die Ergebnisse der beiden Rennen zeigen, dass wesentlich mehr möglich gewesen wäre, stünde Max einfach in der Startaufstellung weiter vorn“, sagte Grit Kappler nach dem Rennwochenende der Moto3 Junior World Championship in Barcelona. „Daran müssen und werden wir zwingend arbeiten. Trotz des erneuten punktelosen Wochenendes nehmen wir aus Barcelona viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit zum nächsten Event in Spanien an den Circuito de Albacete, bevor es dann im Juli mit einer Wildcard an den Sachsenring geht. Das ganze Team arbeitet gemeinsam mit Max hart weiter.“

Max Kappler bei der Moto3 Junior World Championship 2016 in Barcelona
Foto: KAPPLER-Motorsport / Race-Pics, Agusti Nubiola

Alvaro Molina, der Riding-Coach von Max Kappler, sagte: „Max hat in beiden Rennen schon einmal ansatzweise gezeigt, was er kann. Das muss nunmehr beständig kommen. Leider fehlte uns der Trainingsfreitag, da wir dort das Motorrad vom Setup her in die falsche Richtung abgestimmt haben. Das haben wir aber erkannt, und konnten Max´ Bike noch einmal deutlich verbessern. Ich glaube fest daran, dass wir bald die gewünschten Ergebnisse sehen werden. Wir sind davon nicht mehr allzu weit entfernt, und wir arbeiten gemeinsam weiter hart daran.“