Aufholjagd in der Moto3 Junior World Championship bleibt unbelohnt

Max Kappler hat am vergangenen Sonntag in Valencia einen Punkte-Rang nur knapp vepasst. Ganze 24 Tausendstel trennten ihn davon.
Von Platz 30 war er in das Rennen der FIM Repsol CEV Moto3 Junior World Championship gestartet, nachdem er im Training mit der Abstimmung und dem Gefühl zum Vorderrad haderte.

Moto3 Junior World Championship Max Kappler Valencia
Trotz der Schwierigkeiten im Qualifying zeigte der Oberlungwitzer Max Kappler bei seiner Aufholjagd in Valencia bei der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship eine achtbare Leistung. Fotos: KAPPLER-Motorsport

Max versuchte am Rennwochenende in den beiden Läufen zur Moto3 Junior-WM noch so viele Plätze wie möglich gutzumachen. Mit den Plätzen 16 und 17 gelang ihm dabei im Rennen eine unglaubliche Aufholjagd. Mehr noch: Max konnte im ersten Rennen sogar seine persönliche Bestzeit des Wochenendes fahren, die knapp eine Sekunde schneller als seine Zeit aus dem Qualifying war.
Zwar profitierte er auch von dem einen oder anderen Sturz der vor ihm fahrenden Konkurrenten, jedoch konnte durch seine konzentrierte Arbeit und die des Teams das Bike immer besser abgestimmt werden, sodass Max diese gute Renn-Pace hatte.

Moto3 Junior World Championship Max Kappler Valencia 2016
Max ist noch immer dabei, die für ihn neue KTM kennenzulernen. Sein Riding-Coach Alvaro Molina hilft ihm dabei, die richtige Abstimmung zu finden und gibt ihm auch fahrerische Tipps. Foto: KAPPLER-Motorsport

Das erste wie auch das zweite Rennen begann Max mit einem eher verhaltenen Start. Aber er fand den Anschluss an die große Gruppe der ersten 20 der insgesamt 36 Fahrer.
Im ersten Rennen entwickelte sich anschließend ein harter Kampf um den letzten Punkteplatz. Max wollte aus der letzten Kurve heraus aus dem Windschatten den auf Platz 15 liegenden Filippo Fuligni aus dem Team von Moto2-Weltmeisterschafts-Fahrer Alex Rins überholen. Durch einen kleinen Rutscher beim Herausbeschleunigen fehlten ihm auf der Ziellinie letztlich aber 0,024 Sekunden, um den ersten Meisterschaftspunkt einzufahren. „Schade, aber dennoch waren wir mit der Leistung mehr als zufrieden“, sagte Teamchefin Grit Kappler.

Moto3 Junior World Championship Max Kappler Valencia 2016
Durch einen kleinen Rutscher beim Herausbeschleunigen aus dem Windschatten fehlten auf der Ziellinie letztlich 0,024 Sekunden zum ersten Meisterschaftpunkt. Foto: KAPPLER-Motorsport

Im zweiten Rennen zur Moto3 Junior World Championship verlor Max zunächst auf Platz 19 liegend den Anschluss an die Gruppe vor ihm. Er fuhr sich jedoch Runde um Runde immer näher an die Gruppe vor ihm heran. Nach der sechsten Rennrunde hatte er den Anschluss geschafft und attackierte weiter. Bis auf Platz 16 fuhr er nach vorn, ehe er von nachlassenden Reifen und Chattering-Problemen von der Gruppe abreißen lassen musste.
„Letztlich beendete er das 2. Rennen zwar ebenfalls außerhalb der Punkteränge, dennoch zeigte er eine großartige Leistung und deutete an, was möglich ist“, resümerte Grit Kappler. „Zudem belegen die Rundenzeiten, dass die Spitze aufgrund des extremen Windes im zweiten Rennen rund eine Sekunde pro Runde langsamer fuhr. Max verlor dagegen nur 0,6 Sekunden. Also wieder eine Verbesserung von Max“, fügte sie als positives Fazit hinzu. „Alles in allem können wir festhalten, dass Max innerhalb des Wochenendes deutliche Schritte nach vorn gemacht hat. Das Problem des fehlenden Vertrauens ins Vorderrad, das ihn schon viel zu lange einbremst, wird schrittweise abgebaut. Dies sieht man sofort.“

Moto3 Junior World Championship
Max als Fahrer und die Mechaniker des Teams sowie der Riding-Coach arbeiteten das ganze Wochenende hart daran, das Bike besser abzustimmen und Max ein besserers Gefühl fürs Vorderrad zu geben. Foto: KAPPLER-Motorsport

„Daneben haben wir mit unserer Entscheidung, einen Riding-Coach zu verpflichten, richtig gelegen“, machte Grit Kappler weiter deutlich. Die Zusammenarbeit mit dem spanischen Riding-Coach Alvaro Molina, die erst bei dieser Veranstaltung der Moto3 Junior World Championship begonnen hat, zahlte sich bereits in Valencia bereits aus.
Alvaro Molina versteht seine Aufgabe viel umfassender, als nur fahrerische Tipps zu geben. Er betreut Max auch in den Zeiten zwischen den Trainingssitzungen und bespricht zudem intensiv die Abstimmung des Motorrades mit den Mechanikern.

Moto3 Junior World Championship
Die Entscheidung, einen Riding-Coach für Max zu verpflichten, stellte sich bei den ersten beiden Läufen am Wochenende in Valencia als richtig heraus. Foto: KAPPLER-Motorsport

Grit Kappler sagte zur Meisterschaft als solches: „Die Moto3 Junior World Championship mit ihren fast 40 Startern in Valencia wird immer mehr zu einer zweiten Weltmeisterschaft. Nicht weniger als 32 Werksmotorräder von KTM, Honda, Mahindra – hier sogar das 2016er Modell – und Husqvarna fahren um die Meisterschaftspunkte. Auch was sonst an Equipment aufgefahren wird, ist beachtlich.
Das Nachwuchsteam von Alex Rins tritt hier mit nicht weniger als fünf Fahrern an, das Asia Talent Team ebenfalls mit fünf Fahrern. Daher sind wir aktuell mit den beiden Rennergebnissen zufrieden, wissen aber, dass noch weitere Steigerungen notwendig sind. Die werden kommen. Da sind wir uns sicher.“

Moto3 Junior World Championship
Der Oberlungwitzer und sein Team sind mit den beiden Rennergebnissen zufrieden. Aber allen ist bewusst, dass das erst der Beginn der 2016er Saison war und eine Leistungssteigerung notwendig ist. Foto: KAPPLER-Motorsport

Nächste Station ist in drei Wochen in Le Mans im Rahmen des MotoGP-Wochenendes.

Teampräsentation von penz13.com für die IDM SST 1000

 

penz13.com Teampräsentation am Sachsenring
Gordon Unger, Rico Penzkofer, Arnaud Friedrich, Kathrin Kühnert und André Friedrich (v.l.n.r.) bei der Teampräsentation am Sachsenring. Foto: rp

Am Dienstag, dem 19. April 2016, war es soweit: Das Team von penz13.com stellte im Pressezentrum des VSZ „Am Sachsenring“ offiziell den Fahrer für die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) in der Klasse Superstock 1000 vor: Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna.
Sichtlich mit Stolz erfüllt, gab André Friedrich, Vater und Manager von Arnaud, den geladenen Sponsoren, Partnern und Gästen einen Ausblick auf die 2016er Saison in der IDM.

penz13.com Arnaud Friedrich IDM SST 1000
Der 16-jährige Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna wird 2016 in der IDM SST 1000 starten. Foto: rp

Der Limbacher Arnaud Friedrich ist 2016 der jüngste Fahrer im Feld der IDM SST 1000. Mit seinen 16 Jahren benötigte er sogar eine Ausnahmegenehmigung, um dort starten zu dürfen.
Das junge Talent fuhr 2015 im Rahmenprogramm der IDM im Yamaha R6 Dunlop Cup auf einen sehr achtbaren 5. Platz.
Vater und Manager André Friedrich, der am Sachsenring als Instruktor und Fahrsicherheitstrainer arbeitet, sagte zur Entwicklung: „Für uns stand die Frage, ob wir noch ein Jahr so weitermachen oder umsteigen. Da wir aber auch perspektivisch für Arnaud arbeiten wollen, war der Weg klar, denn die Wertigkeit des Yamaha R6 Dunlop Cups ist leider nicht so sonderlich hoch. Außerdem war das Fahrerfeld recht überschaubar geworden, und einfach mit einer Handvoll Leuten im Kreis fahren, ist auch nicht das Gelbe.“

penz13.com BMW S 1000 RR IDM SST 1000
Rund 180 kg Kampfgewicht und satte 200 PS am Hinterrad sind die Eckdaten der BMW S 1000 RR, mit der Arnaud in der SST 1000 antreten wird. Foto: rp

Zu den Aussichten für die 2016er Saison äußerte Andre Friedrich: „Wir werden sehen, wie es läuft. Es ist alles neu. Die Pirelli-Reifen sind neu. Das Bike ist schwerer und stärker. Außerdem ist die BMW voller Elektronik, die Arnaud erst einmal verstehen lernen muss. Aber das Team ist absolut spitze. Auch gehört die IDM neben der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) zu den Top-Serien in Europa und ist hochprofessionell organisiert.“

penz13.com André Friedrich Arnaud Friedrich
Stolz präsentierte André Friedrich seinen Sohn auf dessen neuem Arbeitsgerät am Sachsenring. Foto: rp

„Ich will in dieser ersten Saison erst einmal mitfahren und vor allem von den besten Fahrern lernen. Die Platzierungen sind 2016 vorerst noch zweitrangig“, sagte Arnaud zu den Zielen, der er sich für die kommende Saison gesteckt hat. „Die Fahrer sind alles definitiv keine Nasenbohrer. Da sind schon ein paar sehr schnelle Leute dabei“, führte er weiter aus. „Aber ich will mich dieses Jahr dort bewähren. Und wenn ich konstant im Mittelfeld mitfahren kann, bin ich schon zufrieden.“
(Das komplette Interview mit Arnaud gibt es in Kürze ebenfalls hier zu lesen.)

penz13.com André Friedrich Rico Penzkofer Arnaud Friedrich
Die Blickrichtung der „alten Hasen“ André Friedrich und Rico Penzkofer ist definitiv die gleiche, und der Blick von SST-1000-Neuling Arnaud verrät, dass er weiß, wo er etwas lernen kann. Foto: rp

Rico Penzkofer, Teamchef von penz13.com, sagte: „Für das erste Jahr mit Arnaud erwarten wir nicht zu viel. Es wird für ihn vor allem ein Lehrjahr werden, in dem es gilt mitzufahren, anzukommen und möglichst viel zu lernen.“
Der umtriebige Teamchef von penz13.com hat mehrere Eisen im Feuer. Das Team ist aber vor allem durch die Endurance-WM und das Road Racing sowie frühere Einsätze in der IDM bekannt.

penz13.com Teampräsentation am Sachsenring IDM SST 1000
Die BMW S 1000 RR kennt Teamchef Rico Penzkofer aus dem Effeff. Er ist damit selbst schon erfolgreich Rennen gefahren und setzt auch in der Endurance-WM und dem Road Racing auf die starken Bayern. Foto: rp

„In der Endurance-WM arbeiten wir von penz13.com mit BMW France zusammen. In der IDM mit Arnaud funktioniert das jedoch über BMW Deutschland. Wir sind in der Langstrecken-WM sehr stark eingebunden. Aber wo es terminlich machbar ist, werden wir natürlich in der IDM mit vor Ort und bei Arnaud sein.“

Wer jetzt vermutete, Arnaud würde nicht richtig unterstützt, den konnte Rico Penzkofer beruhigen: „Unser Team arbeitet schon viele Jahre sehr eng und erfolgreich mit dem BMW-Team von Werner Daemen zusammen. Unsere Teams helfen sich untereinander und werden das auch 2016 in der IDM tun.“ Werner Daemens Team Van Zon-Remeha-BMW holte 2015 mit Markus Reiterberger den IDM-Titel in der Superbike-Kategorie und tritt dieses Jahr wieder mit Mathieu Gines als Fahrer an.

penz13.com BMW S 1000 RR IDM SST 1000
Durch die Einsätze der BMW bei penz13.com im Road Racing, in der Endurance-WM und durch die Erfahrungen mit BMW in der IDM hat Arnaud bereits viele Daten und Einstellungen zur Verfügung, die ihm den Umstieg in die SST 1000 erleichtern sollten. Foto: rp

Auf die Frage, wie er gerade auf Arnaud als Fahrer gekommen sei, antwortete Rico Penzkofer: „Der Kontakt mit unserem Team von penz13.com und vor allem unserem Mechaniker Gordon Unger besteht schon länger. Außerdem kenne ich Arnauds Vater und Manager André noch aus gemeinsamen Rennfahrer-Zeiten. Wir haben uns zusammengesetzt und waren uns im Großen und Ganzen recht schnell einig. Wir wollten mit penz13.com einfach auch team-perspektivisch ein junges Talent in der IDM unterstützen, fördern und aufbauen. Und wir wissen ja zudem noch um die Schwierigkeit der Förderung junger Nachwuchsrennfahrer und wollen hier unterstützen.“

Terminkalender der IDM für 2016

29. April bis 1. Mai – Lausitzring
6. bis 8. Mai – Nürburgring
3. bis 5. Juni – Lausitzring (im Rahmen der DTM)
8. bis 10. Juli – Circuit Zolder
29. bis 31. Juli – Schleizer Dreieck
12. bis 14. August – TT Circuit Assen
16. bis 18. September – Lausitzring (im Rahmen der WorldSBK)
23. bis 25. September – Hockenheimring

Weiterführende Informationen finden Sie natürlich auch auf der Webseite des Veranstalters.

Neue Nachwuchsrennserie: ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
Im neuen ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup sollen Kids im Alter zwischen 6 und 15 Jahren an den Enduro-Sport herangeführt werden. Foto: ADAC Sachsen/©Lichtmetz

Mit der diesjährigen Saison führt der ADAC Sachsen eine neue Nachwuchsrennserie im Endurosport ein – den ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup.

Ziel dieser Serie ist es, den Nachwuchs an die beliebte Motorsportdisziplin heranzuführen. Gerade in den Landkreisen Mittel- und Nordsachsen, insbesondere in den Regionen Zschopau und Dahlen, erfreut sich der Enduro-Sport großer Beliebtheit.
Das Angebot richtet sich dabei ganz konkret an motorsportinteressierte Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren.

Gefahren wird im ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup in den Klassen 50, 65, 85 und 125 ccm im klassischen Modus. Dieser besteht aus einer Etappe und den für den Endurosport typischen Sonderprüfungen.

Die Idee für den Jugend Enduro Cup entstand durch die aktive Jugendarbeit in den sächsischen Offroad-Clubs. In Verbindung mit der Trainerausbildung, die der ADAC Sachsen für die sächsischen Offroad-Clubs anbietet, gab das dann den zündenden Funke.
Mit diesem neuen Jugend-Cup nimmt der sächsische Regionalclub des ADAC eine Vorreiterrolle in der Enduro-Nachwuchsarbeit in Deutschland ein.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup Foto: ADAC Sachsen/©Lichtmetz

In der Saison 2016 finden zu der neuen Serie des ADAC Sachsen vier Veranstaltungen statt.

ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup – Veranstaltungsplan:
ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup
Foto: ADAC Sachsen

Weiterführende Infos zum ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup erhalten Interessierte auch auf der Webseite www.sachsen-motorsport.de.

24 h-Enduro-Event zu Pfingsten – Motorsportverein Burgstädt sucht Helfer

Die Vorbereitungen für den diesjährigen 24 h-Enduro-Lauf zu Pfingsten laufen auf Hochtouren.

24 h-Enduro-Lauf bei Penig Marko Ott
Marko Ott aus Wolkenburg wird auch 2016 wieder beim 24 h-Event an den Start gehen. Foto: Marc Klewer/2015

Der Motorsportverein Chemnitzer Land aus Burgstädt (MCL) veranstaltet das Rennen auf dem Enduro-Gelände Wernsdorf bei Penig schon viele Jahre.
Das Besondere daran ist, dass die Fahrer, die als Einzelstarter,
Zweier- und Vierer-Teams starten, 24 Stunden auf der Strecke unterwegs sind. Also wird von Samstag, den 14. Mai 2016 ab 12 Uhr, bis Sonntag, den 15. Mai 2016 um 12 Uhr, mit kleinen Unterbrechungen auf der Strecke gefahren.

Die Wertung ist ganz einfach: Wer von den rund 100 Startern nach den 24 Stunden die meisten Runden gefahren ist, hat gewonnen. Dabei gibt es natürlich eine Klassen-Einteilung, nach der gesondert gewertet wird.

24 h-Enduro-Lauf MCL Burgstädt Penig Marko Ott
Marko Ott startet zur 24 h-Enduro in Wernsdorf bei Penig sozusagen auf seiner Hausstrecke. Foto: Marc Klewer/2015

Allerdings hat der MCL für das 24 h-Enduro-Event stets einen immensen Organisationsaufwand. Der beginnt mit der Beantragung der Genehmigungen und erstreckt sich über die Planung des Kurses und die Markierung der Streckenführung bis hin zur Organisation der Toiletten und der Müllentsorgung.

Jedes Jahr zieht das 24 h-Enduro-Event auch viele motorsportinteressierte Zuschauer an die Strecke.
Um einen reibungslosen Veranstaltungsablauf zu gewährleisten und alles korrekt und gut abzusichern, sind jedoch eine Menge Helfer notwendig.
Diese kann der Verein allein aber nicht aufbringen.

24 h-Enduro-Lauf MCL Burgstädt Penig Marko Ott
Beim 24 h-Enduro-Lauf des MCL Burgstädt werden Helfer für die Streckensicherung und andere Aufgaben benötigt. Foto: Marko Ott – privat –

Wer also zu Pfingsten 2016 Lust und Zeit hat, den MCL zu
unterstützen, kann sich ab sofort sehr gern telefonisch unter der 0163 / 1996964 melden oder eine E-mail an 24h@motorsport-burgstaedt.de senden.
„Die Verpflegung und eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung
werden natürlich zugesichert“, erklärte der Vorstand des MCL.

Audi V8 und Audi 90 quattro IMSA GTO am Sachsenring

Audi V( in der DTM Foto: Audi Tradition
„Striezel“ Hans-Joachim Stuck begeisterte mit seinem bulligen Audi V8 in den Neunzigern die Motorsportfans an den Strecken in ganz Deutschland. Foto: Audi Tradition

Mit einigen Klassikern ist Audi Tradition zur ADAC Sachsenring Classic 2016 vom 10. bis 12. Juni auf dem Sachsenring vertreten.
Die Fans des automobilen Rennsports können sich im Grand-Prix-Fahrerlager unter anderem auf einen Audi 90 quattro IMSA GTO sowie einen Audi V8 DTM freuen.

Die ADAC Sachsenring Classic wird zum dritten Mal in Folge ausgetragen.
Die Veranstaltung ist einzigartig in Deutschland, da sowohl historische
Rennmotorräder als auch Rennwagen an den Start gehen.
Neben MZ-Rennmotorrädern und 50-cm³-Rennmaschinen gehen ebenso
ehemalige DTM-Fahrzeuge wie auch Formelrennwagen
und Trabis, Ladas, Wartburg und so weiter an den Start.
Das diesjährige Highlight werden die Rennen der World-GP-Klasse sein, bei denen Grand-Prix-Fahrer und Weltmeister der Achtziger Jahre an den
Start gehen.

Freier Eintritt am Freitag und moderate Eintrittspreise sowie ein  für jeden offenes Fahrerlager – mit Boxengassen-Zugang, Interview-Runden und Autogrammstunden – garantieren Motorsport zum Anfassen.
Weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite des Veranstalters unter www.sachsenring-classic.de.

Audi Tradition zur ADAC Sachsenring Classic
Audi 90 quattro IMSA GTO Foto: Nic Redhead/Flickr
Legendär ist der Audi 90 quattro IMSA GTO. Seine revolutionäre Bauweise war die Basis für seine Erfolge in den USA. Foto: Nic Redhead originally posted to Flickr by nic_r at http://flickr.com/photos/37256969@N08/14574155165 confirmed to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0.

Der 310 km/h schnelle Audi 90 quattro IMSA GTO mit 2,2 Litern Hubraum und rund 720 PS wird dabei von der Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck pilotiert.
„Striezel“ Stuck ist ehemaliger Formel 1-Pilot, Sieger vieler Langstreckenrennen sowohl auf Sport- als auch auf Tourenwagen.
Stuck gewann 1990 auf einem Audi V8 die DTM.
„Striezel“ ist zudem seit dem 21. April 2012 Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB).

Audi Quattro IMSA GTO Foto: Brian Snelson
Audi stellte den Renner komplett neu als Gitterrohrrahmen-Konstruktion und in extremer Leichtbauweise auf die Räder. Foto: Brian Snelson – originally posted to Flickr as 1989 Audi Quattro IMSA GTO, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7286857

Audi hatte 1989 den reinrassigen Rennwagen komplett neu konstruiert, denn eine Serienkarosserie wäre mit den anfänglich 620 und später dann über 700 PS schnell an ihre physikalischen Grenzen gelangt. So entstand mit dem Audi 90 quattro IMSA GTO der erste Rennwagen von Audi mit Gitterrohrrahmen. Als Herzstück erhielt er einen Fünfzylinder-Vierventil-Turbomotor samt Getriebe, Fahrwerk und Aufhängung und natürlich den unverzichtbaren und bewährten Quattro-Antrieb.

Foto: Nic Redhead/Flickr
Zusatzgewichte mussten schwerpunktgerecht im zu leichten Wagen verteilt werden, dass er dem Regelement entsprach. Foto: Nic Redhead originally posted to Flickr by nic_r at http://flickr.com/photos/37256969@N08/14387544959 to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0.

Die Karosserie-Teile sowie die Spoiler bestanden aus Hightech-Leichtbaumaterialien wie Karbon und Kevlar. So brachte der Renner letztlich 900 Kilogramm auf die Waage. Ganze 300 Kilogramm mussten zusätzlich verbaut und verteilt werden, um auf die laut  des IMSA-Reglement geforderten 1.200 Kilogramm zu kommen.

 

Audi V8 quattro DTM Foto: Audi Tradition
Als „Chauffeurs-Limousine mit Rennsitz“ wurden die bulligen Audis auch bezeichnet. Und ihr furioser V8-Sound begeisterte die Renn-Fans. Foto: Audi Tradition

Das Nachfolgemodell des Audi 90, der Audi V8 DTM, wird von
Frank Biela, ebenfalls einem ehemaligen DTM Gewinner, gefahren.
Frank Biela gewann 1991 den Titel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft auf einem Audi V8. Außerdem wurde er 1993 französischer und 1996 britischer Tourenwagen-Meister. Biela war zudem Seriensieger bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Audi V8 quattro DTM
Der schwere Audi V8 quattro DTM war trotz seines hohen Gewichts in der DTM mehr als nur konkurrenzfähig. Audi dominierte die Rennserie Anfang der Neunziger. Foto: Mieguy, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6007294

Nach Audis Erfolgen in der Rallye-WM sowie in den USA wollten die Ingolstädter auch in Deutschland demonstrieren, wie vorteilhaft der permanente Allradantrieb ist. Der bis zu 720 PS starke IMSA GTO-Renner war jedoch für die DTM übermotorisiert und entsprach zudem nicht den Regeln.

Audi V8 quattro DTM
So sah die Konkurrenz zumeist den Audi V8 quattro DTM: von hinten. Foto: Mieguy, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6007316

Die leichteren aber schwächer motorisierten Konkurrenten konnte man mit dem Audi V8, der 1990 für die DTM aufgebaut wurde, trotz seiner gut 1,2 Tonnen Gewicht bei 462 PS in Schach halten. Hans-Joachim Stuck gewann gleich im ersten Jahr die Meisterschaft.
Nach dem Entscheid der Obersten Nationalen Sportkommission für den Automobilsport in Deutschland GmbH (ONS) zum Protest von BMW, dass die die neue Kurbelwelle nicht regelkonform sei, zog sich Audi 1992 mit sofortiger Wirkung aus der DTM zurück.

Zweirad-Audi Tradition zur ADAC Sachsenring Classic

Für die Motorradfans werden der zweifache Vizemotorradweltmeister
und 20fache Grand Prix Sieger Ralf Waldmann und Oldtimer-Experte
Robert Mayerhöfer mit einer DKW UL 500 und einer NSU 500 Kompressor
vertreten sein.

Audi Tradition

Die faszinierende Geschichte der AUDI AG reicht sogar bis ins 19. Jahrhundert zurück. Im Fokus des Auftritts von Audi Tradition stehen dabei Raritäten aus der Unternehmensgeschichte der AUDI AG.

Letztes Wochenende, vom 6. bis 10. April 2016, fand in Essen auf der Old­timermesse „Techno Classica“ der traditionelle Auftakt des Jahresprogramms von Audi Tradition statt. Das ist die weltgrößte Aus­stellung für historische Automobile.
Audi Tradition wird auch wieder beim Goodwood Festival of Speed, vom 23. bis 26. Juni, in England und parallel bei der Donau Classic, vom 23. bis 25. Juni, rund um den Audi-Standort Ingolstadt dabei sein.
Auch bei der Heidelberg Historic, vom 21. bis 23. Juli, bei Neckarsulm ist Audi am Start. Der Auto Union Typ C startet außerdem am 16. und 17. Juli 2016 beim historischen Bergrennen Shelsley Walsh in England.
Vom 5. bis 7. August 2016 ist Audi Tradition bei den Classic Days auf Schloß Dyck bei Düsseldorf dabei.
Beim Eifel Rallye Festival in Daun, der größten Veranstaltung ihrer Art in Deutschland, vom 21. bis 23. Juli 2016, erwartet die Rallye-Fans ein weiteres Highlight. Audi Tradition zeigt dort den Audi Prototyp Gruppe S. In genau so einem Rallye-Boliden fährt Rallye-Weltmeister Walter Röhrl für Audi Tradition beim diesjährigen Roßfeld-Rennen vom 23. bis 25. September in Berchtesgaden.
Bei der Bodensee Klassik, vom 5. bis 7. Mai, der Kitzbüheler Alpenrallye, vom 1. bis 4. Juni, der Schloß Bensberg Classics, vom 1. bis 3. Juli, der Ennstal Classic, vom 27. bis 30. Juli, der Sachsen Classic, vom 18. bis 20. August, sowie beim Hamburger Stadtpark Revival, am 3. und 4. September, zeigt die Marke mit den vier Ringen ebenfalls Flagge.
Die Modellauto-Börsen in den Audi Foren Neckarsulm, am 6. November, und Ingolstadt, am 27. November, sind dann das Saison­finale für 2016.

 

Technischer Defekt bei der 53. Rallye Erzgebirge

53. Rallye Erzgebirge Tina Wiegand Foto: Marcel Sänger
Tina und Monique mussten sich erst einmal im Rallye-Modus aufeinander „einschießen“, und an ihr „Lupinchen“ musste sich Tina auch erst wieder gewöhnen. Foto: Marcel Sänger

Für Tina Wiegand und ihre Beifahrerin Monique Voigt verlief die 53. Rallye Erzgebirge leider nicht wie gewünscht. Ihre Zeitenjagd wude bereits kurz nach der Halbzeit durch ein technisches Problem gestoppt.

Am Samstagmorgen starteten Tina und Monique bei Sonnenschein und noch recht kühlen Temperaturen ins „Recce“, der Erkundungsfahrt zur Streckenführung.
Bei der Erstellung des sogenannten „Gebetsbuchs“, des Aufschriebs zur Rallye, fanden die Beiden schnell zueinander und harmonierten dabei sehr gut. Das sollte auch über den ganzen Tag so bleiben.

53. Rallye Erzgebirge Tina Wiegand Monique Voigt auf VW Lupo GTI Foto: Marko Unger
Beim „Recce“, der Erkundungsfahrt zur Streckenführung, fanden die Zwei schnell zueinander Foto: Marko Unger

Mit der Wertungsprüfung in Bad Schlema startete die Rallye am Samstagmittag. Dabei ging es auf einem Rundkurs durch den Ort, über eine ehemalige Bergbau-Halde und weiter durch den Kurpark. Diese Wertungsprüfung war für die vielen Fans an der Strecke ein großes Spektakel.
Tina Wiegand und Co-Pilotin Monique Voigt benötigten jedoch diesen Rundkurs und auch die darauffolgende Wertungsprüfung an der Talsperre Eibenstock noch, um sich im richtigen Rallye-Betrieb noch ein wenig besser aufeinander „einzuschießen“.
Tina musste sich dabei auch erst einmal wieder an ihr „Lupinchen“ gewöhnen, mit dem sie eine lange Zeit nicht unterwegs war.

Die nachfolgende Wertungsprüfung Oberdorf bei Stollberg wurde leider abgebrochen. Von dort ging es wieder zurück nach Bad Schlema. Doch hier fing „Lupinchen“, der kleine VW Lupo GTI, leider an zu zicken.
Allerdings wollten die beiden Damen unbedingt das Ziel der „Erze“ sehen und schalteten einen Gang zurück, um keinen größeren Schaden am Fahrzeug zu riskieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten Tina, Monique und „Lupinchen“ dann doch das Ziel der 53. Rallye Erzgebirge.

53. Rallye Erzgebirge Tina Wiegand Lupo Foto: Marko Unger
Die WP Oberdorf bei Stollberg wurde abgebrochen. Von dort ging es zurück nach Bad Schlema. Foto: Marko Unger

Jetzt heißt es erst einmal, den Schaden zu reparieren, das „Gebetsbuch“ noch einmal zu studieren und dabei zu analysieren, wo man Zeit verloren hat und was man beim nächsten Mal noch verbessern kann.
Der große Dank von Tina Wiegand und Co-Pilotin Monique Voigt geht vor allem auch an die Fans an der Strecke.

Peugeot MC SAXOPRINT und die Hitze in Argentinien

John McPhee Peugeot MC SAXOPRINT Moto3 Argentinien Fotos ©FGlaenzel
Recht geschafft und ratlos blickte John McPhee nach den ersten beiden Freien Trainings drein. Die heißen und feuchten Wetterbedingungen und die abseits der Ideallinie recht schmutzige Strecke vereinfachen nicht gerade die Gewöhnung an sein neues Arbeitsgerät von Peugeot/Mahindra. Foto: Team Peugeot Motocycles Saxoprint ©FGlaenzel

In der Pressemitteilung des Teams Peugeot Motorcycles SAXOPRINT heißt es, dass vor allem die heißen Temperaturen am Kurs in Argentinien den Fahrern zu schaffen machen.

„Bis zu 37 Grad und 49 Prozent Luftfeuchtigkeit sorgten für einen harten Eröffnungstag beim Gran Premio de la República Argentina.
Heisse und feuchte Wetterbedingungen hiessen Teams und Fahrer zur diesjährigen Runde in Südamerika willkommen. Besonders hart traf es Peugeot MC SAXOPRINT Pilot Alexis Masbou, der gestern Abend einen Tag verspätet in Argentinien anreiste.“

Aber wohl nicht nur wegen der schwierigen Wetterbedingungen lassen Leistungssteigerungen noch auf sich warten. Die wenigen Test-Kilometer mit den neuen Peugeot-Maschinen und daraus resultierend die noch fehlenden Daten machen es den Mannen um Teamchef Terrell Thien nicht gerade einfacher.
Auch die Umstrukturierungen und personellen Veränderungen im Team tragen sicher ihr Übriges dazu bei, dass einiges noch nicht rund läuft.
Bedenkt man jedoch, dass das Team bereits über entsprechende WM-Erfahrung verfügt, sollten sich wohl gerade die Verantwortlichen bemühen, Ruhe und Ordnung und vor allem die richtige Portion Motivation ins Boot zu bringen, bevor es (noch mehr) Schlagseite bekommt.
Zu wünschen ist es dem Team und den Fahrern allemal.

Peugeot MC SAXOPRINT Argentinien 2016 Fotos ©FGlaenzel
Derzeit fahren die beiden Piloten des Teams Peugeot MC SAXOPRINT der Spitze noch weit hinterher. Foto: Team Peugeot Motorcycles SAXOPRINT ©FGlaenzel

UnbefriedigenDes Qualifying für PEUGEOT MOtorcyles SAXOPRINT

Ein Qualifying, das sich von den Platzierungen her nahtlos an die Ergebnisse der Freien Trainings anschließt: Alexis Masbou kam trotz einer Steigerung – seine schnellste Runde war rund 0,8 Sekunden schneller als seine Zeit aus FP3 – nicht über einen Platz 23 hinaus.

John McPhee konnte sich nach seinem Sturz in FP3 im Qualifying zwar zeitenmäßig noch einmal enorm steigern. Seine 1’51.729 aus der Qualifikation war fast 1,5 Sekunden schneller als die  1´53.208 aus FP3. Allerdings reichte das in einem Feld, in dem drei Rookies – Pawi, Bulega und Mir – in die zweite Startreihe fuhren, trotzdem nicht zu mehr als einem 28. Startplatz.

Moto3™ Zeitenliste QP:

1 Brad BINDER / RSA / Red Bull KTM Ajo / KTM / 1´49.767
1 Romano FENATI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KTM / 1´50.091 +0.324

3 Jorge NAVARRO / SPA / Estrella Galicia 0,0 / Honda / 1´50.134 +0.367
23 Alexis MASBOU / FRA / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1’51.196 +1.429
28 John McPHEE / GBR / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1’51.729 +1.962

Die kompletten Ergebnisse des Moto3-Qualifyings gibt es hier nachzulesen.

Team Peugeot MC SAXOPRINT mit Wenig erfreulichem FP3

Moto3™ Zeitenliste FP3:

1 Romano FENATI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KTM / 1´49.994
2 Brad BINDER / RSA / Red Bull KTM Ajo / KTM / 1´50.263 +0.269
3 Nicolo BULEGA / ITA / SKY Racing Team VR46 / KTM / 1´50.405 +0.411
24 Alexis MASBOU / FRA / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1’52.009 +2.015
30 John McPHEE / GBR / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1´53.208 +3.214

Ein früher Sturz in Kurve 5 machte die Zeitenjagd von John McPhee im FP3 schnell zunichte. Der Schotte war gerade gestartet und musste schon zu Boden. Beim Sturz blieb er aber zum Glück unverletzt.
Trotz der stetigen Fortschritte bemängelten John und das Team in den vorangegangenen Trainings-Sessions vor allem den eklatanten Beschleunigungsnachteil der Mahindra-/Peugeot-Maschine. Auf der Webseite von John heißt es:

„Mark Keen of KRP says that John’s riding is looking good and the chassis is working better, although the rear is still a little unsettled, but the biggest problem is the massive lack of acceleration.“

John McPhee Team Peugeot MC SAXOPRINT Argentinien 2016 Fotos ©FGlaenzel
Der junge Schotte John McPhee ist inzwischen ein erfahrener Moto3-Pilot. Derzeit hadert er aber noch mit seinem neuen Arbeitsgerät. Foto: Team Peugeot Motorcycles SAXOPRINT ©FGlaenzel

Zum Verlauf der ersten beiden Freien Trainings sagte John:

#17 John McPHEE (FP1: P28 – 1´55.362 (5/13) / FP2: P21 – 1´52.425 (9/15)):
“Insgesamt war es kein allzu schlechter Start, denn wir waren in der Lage, das Bike für das zweite Freie Training in Sachen Gasannahme, die heute Morgen auftauchten, stark zu verbessern. Ich war auch in der Lage, nicht allzu schlechte Rundenzeiten zu fahren, mit denen ich Schnellster aller Mahindra / Peugeot Fahrer wurde. Ich fühle mich ziemlich wohl, aber das grösste Problem ist, dass wir im Vergleich zu Honda und KTM noch zu viel Zeit mit dem Motor verlieren. Die neuen Teile zur Weiterentwicklung fühlen sich für mich gut an, aber wir wollen alle näher an der Spitze sein als heute.“

Alexis Masbou Peugeot MC SAXOPRINT Fotos ©FGlaenzel
Alexis Masbou, der Sieger des Auftaktrennens der Saison 2015, ist derzeit noch auf der Suche nach dem Gefühl für das neue Bike. Foto: Peugeot Motorcycles SAXOPRINT ©FGlaenzel

Sein Teamkollege, der Franzose Alexis Masbou fuhr im ersten und zweiten Freien Training jeweils auf Platz 27 und konnte sich nur in FP3 auf den 24. Rang verbessern.
Auch auf der Webseite on Alexis ist zu lesen, dass auch er die zu geringe Motorleistung des Bikes bemängelt:

„En course toutefois, son manque de puissance moteur le pénalisait en l’empêchant de remonter ses concurrents.“

Alexis Masbou Peugeot Motorcycles SAXOPRINT Moto3 Argentinien Fotos ©FGlaenzel
Alexis Masbou während der Freien Trainings auf dem Kurs in Argentinien. Foto: Team Peugeot Motorcycles SAXOPRINT ©FGlaenzel

Alexis Masbou äußerte sich hinsichtlich seiner Leistung in den Freien Trainings:

#10 Alex MASBOU (FP1: P27 – 1´55.355 (15/16) / FP2: P27 – 1´53.037 (10/14)):
“Das war wahrlich ein heisser erster Tag, nicht nur aufgrund der Hitze und Feuchtigkeit heute. Nach den ersten Sessions haben wir noch immer etwas Arbeit für Morgen vor uns, um konkurrenzfähiger und näher an der Spitze zu sein. Wir müssen heute Abend noch etwas finden, um uns zu verbessern und unser Niveau zeigen zu können. Aber ich bin bisher zuversichtlich. Natürlich habe nach meiner verspäteten Ankunft gestern Abend ich noch etwas Schlafmangel, aber das wird sich spätestens Morgen erledigt haben.“

Moto3™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:

1 Enea BASTIANINI / ITA / Gresini Racing Moto3 / Honda / 1´51.137
2 Romano FENATI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KTM / 1´51.242 +0.105
3 Andrea MIGNO / ITA / SKY Racing Team VR46 / KTM / 1´51.303 +0.166
21 John McPHEE / GBR / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1´52.425 +1.288
27 Alexis MASBOU / FRA / Peugeot MC SAXOPRINT / Peugeot / 1´53.037 +1.900

Peugeot MC SAXOPRINT Alexis Masbou Argentinien 2016 Fotos ©FGlaenzel
Bisher konnte das Team um die Piloten Alexis Masbou (Foto) und John McPhee noch nicht wieer an die früheren Erfolge anknüpfen. Die personellen und technischen Veränderungen kurz vor Saisonstart werfen Probleme auf, die es schnellstmöglich zu bewältigen gilt, wenn man wieder konkurrenzfähig sein will. Foto: Team Peugeot Motorcycle SAXOPRINT ©FGlaenzel

Die einhellige Meinung im Team ist allerdings auch, dass vor allen Beteiligten noch sehr viel Arbeit liegt.
Inzwischen hat das Team ja seitens Peugeot für den Grand Prix in Argentinien neu entwickelte Teile erhalten, und John wurde damit zweischnellster Mahindra-/Peugeot-Pilot im Feld.
Bleibt dem Team und den Fahrern nur zu hoffen, dass sich bald wirklich positive Ergebnisse zeigen, denn bereits der Verlauf der 2015er Saison zehrte sichtlich an der Substanz und der Motivation der Fahrer.
An den Nerven von Fans und Sponsoren zerrt so etwas extra noch.

„Aber der erfahrene Franzose und sein Teamkollege John McPhee konnten die ersten Freien Trainings gut hinter sich bringen und sich dabei auf das wichtige Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag vorbereiten. Peugeot lieferte neue Entwicklungsteile für die Moto3 Maschine des Teams, was sich als Verbesserung herausstellte. McPhee wurde dadurch zweischnellster Pilot aller Mahindra und Peugeot Fahrer, während es Masbou noch immer an Gefühl für seine Maschine und die Streckenbedingungen mangelt, die am ersten Trainingstag enorm schmutzig waren“, heißt es in der Pressemitteilung des Teams.

 

Tina Wiegand bei der Rallye Erzgebirge

Tina Wiegand und Monique Voigt Foto: Ronny Mädler
Am Samstag startet Tina Wiegand (re.) mit ihrer neuen Co-Pilotin Monique Voigt (li.) in die Rallye-Saison 2016. Foto: Ronny Mädler

„Tinchen“ auf „Lupinchen“ unterwegs – am 2. April startet Tina Wiegand zusammen mit Co-Pilotin Monique Voigt das erste Mal nach ihrem Test während der Rallye Show auf dem Sachsenring zu einer gemeinsamen Rallye.
(Ich hatte bereits hier über Tina, Monique und die Rallye Show am Sachsenring berichtet.)

Tina Wiegand Lupinchen VW Lupo GTI Foto: Marko Unger
Zur Erzgebirgsrallye am kommenden Wochenende gehen die beiden Pilotinnen mit „Lupinchen“, dem VW Lupo GTI, auf Punktejagd. Foto: Marko Unger

Am kommenden Wochenende startet die 53. Auflage der Rallye Erzgebirge. Tina geht hier nach langer Zeit wieder mit ihrem „Lupinchen“, dem VW Lupo GTI, an den Start.
Das Besondere an der Rallye Erzgebirge ist, dass sie vor der Haustüre von Tina stattfindet. Sie hofft auf viele Fans und Freunde an den Strecken.

Tina Wiegand und Monique Voigt zur Rallye Show am Sachsenring ©Roman Pfüller
Tina und Monique haben dieselbe „Wellenlänge“. Das zeigte sich schon zur Rallye Show am Sachsenring. Da sollte es also keine großen Abstimmungspobleme geben. Foto: Roman Pfüller

„Die erste gemeinsame Rallye ist etwas Besonderes“, sagt Tina Wiegand. „Wir konnten Ende Februar auf dem Sachsenring das erste Mal gemeinsam testen und fanden gleich zueinander. Doch der Sachsenring und die WPs der Erzgebirgsrallye können kaum unterschiedlicher sein und so freuen wir uns auf diese Herausforderung.“

Tina Wiegand und Monique Voigt auf VW Lupo GTI ©Roman Pfüller
Am Sachsenring gab es für die beiden Rallye-Damen die ersten gemeinsamen Runden und Einstellfahrten. Am kommenden Wochenende wird es ernst im Kampf um die ersten Meisterschaftspunkte. Foto: Roman Pfüller

Ziel der beiden Rallye-Pilotinnen ist es, am Abend das Ziel zu sehen, gemeinsam viel zu lernen, einen guten Rhythmus zu finden und eine akzeptable Platzierung einzufahren.
Die erst 17-jährige Monique hat Tina während der Winterpause tatkräftig dabei unterstützt, die Rallye-Saison 2016 in der ADMV-Meisterschaft auf die Beine zu stellen. Die Beiden kennen sich schon recht lange und wollen den Spaß und Erfolg der Planung in ein respektables Ergebnis ummünzen.

Tina Wiegand Lupinchen Design ©Roman Pfüller
Der VW Lupo GTI von Tina Wiegand und Monique Voigt, den sie liebevoll „Lupinchen“ nennen, wurde über den Winter neu aufgebaut und inzwischen auch mit einem dekorativen Design foliert. Foto: Roman Pfüller

Das Rallye-Zentrum befindet sich – wie bereits in den Jahren zuvor – in Stollberg. Der Start der ersten Wertungsprüfung ist jedoch am Samstagmittag in Bad Schlema mit einem Rundkurs, der auch durch den Kurpark führt. Danach geht es zu einer Start-Ziel-Prüfung entlang der Talsperre Eibenstock gefolgt von der Prüfung in Oberdorf.

Alle Infos gibt es natürlich auf auf der Webseite der Rallye Erzgebirge.

Saisonstart für Max Kappler mit eigenem Team

Max Kappler SAXOPRINT RZT Racing beim Test
Bei den Vorsaison-Tests muss sich Max nun erst einmal an die KTM gewöhnen und das Bike auf seinen Fahrstil abstimmen. Foto: Team SAXOPRINT RZT Racing

Sachsenring/Oberlungwitz. Max Kappler wird auch 2016 in der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship wieder an den Start gehen.
„Das können wir nach intensiven Gesprächen mit unseren langjährigen Sponsoren mitteilen. In dieser Saison nehmen wir das Heft selbst in die Hand, gemeinsam mit RZT als unserem Partner für die technische Betreuung und Logisitik“, sagte Teamchefin Grit Kappler.
„Aufgrund der Möglichkeit von KTM ein Werks-Motorrad aus der Saison 2015 erwerben zu können, haben wir in den vergangenen Wochen umfangreiche Planungen und Gespräche geführt, um Max die Fortsetzung des Motorsports zu ermöglichen und dabei ein konkurrenzfähiges Technikpaket einzusetzen. Gemeinsam mit Heiko Reinhold, dem Chefmechaniker von Max aus der letzten Saison, werden wir die Saison 2016 in der Moto3 Junior World Championship beginnen.“

Max Kappler vom Team SAXOPRINT RZT Racing
Jetzt heißt es, das Bike optimal abzustimmen und dabei auch die ideale Sitzposition für Max zu finden. Foto: Team SAXOPRINT RZT Racing

Max Kappler wird 2016 im Team „SAXOPRINT RZT Racing“ um die wichtigen Meisterschaftspunkte kämpfen. Dabei wird Heiko Reinhold/RZT sowohl die technische Betreuung wie auch den logistischen Bereich abdecken. Die gesamte Organisation im Hintergrund übernimmt KAPPLER-Motorsport selbst.
„Hinzukommt noch der Wechsel der Technik. Max fuhr in den letzten Jahren eine FTR-Honda aus der Saison 2013 mit diversen technischen Updates am Motor. In dieser Saison geht er mit einer 2015er Werks-KTM aus dem Aki Ajo GP-Team an den Start“, so Grit Kappler.
Max will sich mit seinen sportlichen Leistungen für die Moto3-WM empfehlen, denn das erklärte Ziel ist 2017 die Teilnahme an der Moto3 World Championship.
„Wir sind optimistisch, dass Max in dieser Saison sein Ziele erreichen kann und sich für das kommende Jahr für die Moto3-WM empfehlen wird“, so Grit Kappler weiter.

Max Kappler KTM Team SAXOPRINT RZT Racing
So sieht die neue Maschine von Max für die Saison 2016 in der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship aus – eine Werks-KTM vom Team von Aki Ajo GP aus der 2015er Weltmeisterschaft. Foto: SAXOPRINT RZT Racing

„In dieser Saison liegt der Fokus des Teams auf der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship. Dort werden bei acht Veranstaltungen wieder zwölf Rennen gefahren. Parallel plant das Team um Max auch drei Gaststarts in der Moto3-Weltmeisterschaft, wobei neben dem Start zum Heimrennen auf dem Sachsenring auch wieder für den tschechischen Grand Prix in Brünn eine Wildcard beantragt werden soll“, erklärte Grit Kappler.
Als drittes Event wird sich das Team für den österreichischen Grand Prix auf dem Red Bull Ring in der Steiermark um eine Wildcard bewerben. Die Strecke dort kennt Max bereits aus seiner Zeit in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft und hat gute Erinnerungen daran.

Max Kappler bei KTM in Mattighofen
Max nimmt bei KTM in Mattighofen sein neues Arbeitsgerät, eine Vorjahres-Werks-KTM aus dem Aki Ajo GP-Team, in Empfang. Foto: Team SAXOPRINT RZT Racing

Unter diesen Voraussetzungen fuhr man am 10. Februar nach Mattighofen und holte dort eine letztjährige Werks-KTM für Max ab.
Seither gilt es, bei den insgesamt drei Vorsaison-Tests das neue Bike bestmöglich zu verstehen und auf Max anzupassen.
Für Max Kappler geht es nun darum, sich schnellstmöglich an das Bike zu gewöhnen und seiner Crew viele Informationen und Daten zu liefern.
Neben Heiko Reinhold als Chefmechaniker wird auch Angel Pina Garcia als Mechaniker wieder mit von der Partie sein. Neu im Technik-Trio ist Ruben Moreno, zuständig für die Datenauswertung und Datenanalyse mit Max.
„Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einem Riding-Coach, der das Team aber spätestens zum letzten Test in Valencia vom 31. März bis 1. April 2016 verstärken wird“ sagte Grit Kappler.

Nach einem ersten Rollout in Cartagena Ende Februar stand an den vergangenen Tagen der zweite Test im Rahmen der Dunlop-Testtage in Albacete auf dem Plan.
Nach einem witterungsbedingt kurzen ersten Testtag konnte das Team am zweiten Tag ausreichend Kilometer fahren und zahlreiche Daten sammeln. Dabei gelang es dem Team immer besser, das Bike weiter auf Max abzustimmen. Aber auch Max versteht das Motorrad immer besser und nutzt die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten von Runde zu Runde mehr aus.

Los geht es in der FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship am 14. April mit der ersten Veranstaltung auf dem Circuito Ricardo Tormo vor den Toren Valencias.

Termine für die Rennen von Max Kappler:

17. April  – Spanien – Circuit Ricardo Tormo, Valencia
8. Mai – Frankreich, Le Mans
22. Mai – Aragon, Motorland Aragón
12. Juni – Katalonien, Circuit de Catalunya
3. Juli – Spanien, Circuito de Albacete (geplanter Wildcard-Einsatz in der Moto3-WM)
17. Juli – Deutschland, Sachsenring (geplanter Wildcard-Einsatz in der Moto3-WM)
14. August – Österreich, Red Bull Ring (geplanter Wildcard-Einsatz in der Moto3-WM)
21. August – Tschechien, Brno
28. August – Portugal, Circuito do Algarve
2. Oktober – Spanien, Circuito de Jerez
20. November – Valencia, Circuit Ricardo Tormo Valencia

Tausende zur Rallye Show 2016 am Sachsenring

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Eines der drei Renn-Taxis pilotierte Philip Geipel um den Ring. Foto: Roman Pfüller

Sachsen/Hohenstein-Ernstthal. Heiß her ging es Samstag bei Temperaturen um die 0 °C am Sachsenring. Am 27. Januar bot sich rund 60 Rallye-Teams die Chance zur Mannschafts-Präsentation und auch die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge für den Start der kommenden Saison einzustellen.
Die Teams samt Fahrzeugen sowie Freunde und Angehörige bevölkerten das Fahrerlager Eins und die Boxengasse des Verkehrssicherheitszentrums (VSZ). Außerdem pilgerten mehrere tausend Fans und Besucher am Samstag an den Sachsenring zur Rally Show 2016, für die der Eintritt wie immer kostenfrei war.
Auf dem bewässerten Grand-Prix-Kurs hatten die Teams ebenfalls die Chance, auf den Einstellfahrten auch Sponsoren, Freunde oder Gäste mitzunehmen.

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Die Teams (hier das Team des MC Grünhain) hatten im Fahrerlager Eins die Möglichkeit, ihre Arbeit und die Fahrzeuge zu präsentieren. Foto: Roman Pfüller

„Aus unserer Sicht war es eine gelungene Veranstaltung. Bei sehr angenehmen Wetter waren heute 53 Teams mit Einstell- und Testfahrten auf der Strecke. Nach groben Schätzungen waren auch gute 5.000 Besucher über den gesamten Tag verteilt am Ring“, sagte Hartmut Brunner, Vorsitzender des Renn- und Sportförderverein Chemnitz e.V. (RSVC).

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Tausende Besucher strömten bei strahlendem Sonnenschein an den Sachsenring, um die Teams und ihre Boliden zu bestaunen. Foto: Roman Pfüller

 

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Viel Rummel gab es um das Team von Tina Wiegand, die 2016 wieder mit ihrem „Lupinchen“ in der ADMV-Meisterschaft und in der DRM an den Start gehen wird. Foto: Roman Pfüller

„Wir veranstalten diese Rallyeshow bereits zum 6. Mal unter der Federführung des Verkehrssicherheitszentrum am Sachsenring und mit Unterstützung des Renn -und Sportfördervereins Chemnitz e.V. als Auftakt für die Rallyesaison. Bereits nächste Woche startet der erste Meisterschaftslauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft mit der ADAC Saarland-Pfalz Rallye und somit passte unser gewählter Termin für Einstell- und Testfahrten allen anwesenden Team recht gut“, erklärte Hartmut Brunner weiter.

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Tina Wiegand mit Co-Pilotin Monique Voigt und „Lupinchen“, ihrem VW Lupo GTI, in Aktion. Foto: Roman Pfüller

 

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
In diesen drei Renn-Taxis konnten sich Interessierte etwas Rallye-Feeling verschaffen und eindrucksvoll Geschwindigkeit und Fahrphysik erleben. Foto: Roman Pfüller

Drei Renntaxis drehten den ganzen Tag lang ihre Runden, um den Besuchern auch ein Feeling für Drifts und Kurvengeschwindigkeiten zu vermitteln. Peter Corazza, Ruben Zeltner und Philip Geipel zirkelten zur Rallye Show 2016 Runde um Runde ihre Boliden – mal punktgenau auf der Ideallinie und mal im wilden Drift – um den Ring. „Philip Geipel fuhr dabei mit seinem Renntaxi für den Verein „Das Erzgebirge gegen Blutkrebs“ und sammelte Spenden für einen guten Zweck“, sagte der Vorsitzende des RSVC.

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Philip Geipel fuhr am Sachsenring Benefiz-Runden für den Verein „Das Erzgebirge gegen Blutkrebs“ und sammelte Spenden. Foto: Roman Pfüller

Im Pressezentrum des VSZ konnten die Besucher mehr über den Rallyesport erfahren. Dort konnten sie Fahrer und Co-Piloten hautnah erleben. In Interviews standen die Teams Rede und Antwort.

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Der Chemnitzer Stefan Harloff und sein Co-Pilot Jeffrey Wiesner mit ihrem Volvo 242 bei einer kurzen Besprechung. Foto. Roman Pfüller

„Alle Teilnehmer aus der Region, aber auch aus anderen angrenzenden Bundesländern angereist, waren nach Abschluss des Tages voller Lob und Anerkennung. Das spornt an für eine neue Auflage im Jahr 2017 mit der 7. Rallyeshow am Sachsenring“, resümierte Hartmut Brunner die Veranstaltung.

Rallye Show 2016 am Sachsenring ©Roman Pfüller
Bei strahlendem Sonnenschein begeisterte die 6. Rallye Show am Sachsenring Besucher wie auch Teams und Fahrer. Foto. Roman Pfüller

„Im Namen des RSVC danken wir allen teilnehmenden Teams und besonders Ruben Zeltner, Peter Corazza und Philip Geipel sowie den zigtausenden Besuchern und Motorsportfans und freuen uns bereits jetzt auf die Rallyeshow 2017“, heißt es auf der Webseite des RSVC.